Das Bloggen der Anderen (20-05-19)

Von , 20. Mai 2019 21:50

– Es ist wieder die Zeit im Jahr, in der es viele meiner Blogger-Kollegen physisch oder zumindest im Gedanken nach Cannes zieht. Die dortigen Filmfestspiele haben begonnen. Wer einen schnelle Überblick und ein paar Tipps möchte, findet dies beim Cannes-Ticker von Schwanenmeister auf Negative Space. Ich bin jetzt sehr neugierig auf „Bacurau“. Bereits sieben Folgen Cannes-Berichterstattung gab es bei Artechock. Rüdiger Suchsland schreibt in dieser Folge u.a. über Bertrand Bonellos „Zombi Child“. Auch Michael Sennhauser von Sennhausers Filmblog ist sehr aktiv und hat u.a. die bekannteren Filme wie den Eröffnungsfilm „The Dead Don’t Die“ oder Terrence Malicks „The Hidden Life“ am Start. Mich persönlich interessiert aber mehr Jessica Hausners neuer Film „Little Joe“. Frédéric Jaeger von critic.de hat mal hinter die Kulissen geschaut und einige interessante Zahlen zusammengetragen.

– Auch aber nicht nur um Cannes geht es in einem hochspannenden Interview, das Joachim Kurz für kino-zeit.de mit der Filmfestival-Forscherin Tanja C. Krainhöfer geführt hat. Seine Kollegin Katrin Doerksen hat derweil eine sehr interessante (und wenig bekannte) Geschichte der Farbfilmmaterialien von Agfa, Orwo und Eastman  zusammengetragen.

– Christian hat auf Schlombies Filmbesprechungen über zwei deutsche Filme geschrieben, die beweisen, dass das Deutsche Kino mitnichten tot oder langweilig ist: Hans-Christian Schmids grandioser „23“ und Oliver Hirschbiegels „Das Experiment“, den ich damals sogar im Kino gesehen habe, und ich bin mir sicher – auch wenn ich darüber nie etwas gelesen habe – dass dort im Finale niederfrequente Töne im Herzrhythmus verwendet wurden. Da hatte ich nämlich echte Beklemmungen im Brustkorb. Muss ich mal nachforschen…

– Und mal wieder ein Film für die Liste: „Operzione Kappa: sparate a vista“. Neulich noch unter seinem deutschen Titel „Kidnapping – Ein Tag der Gewalt“ bei der Subkultur-Preisparty im Einkaufswagen gehabt und dann doch zu lange gezögert. Nachdem ich André Malbergs schönen Beitrag auf Eskalierende Träume gelesen habe, ärgere ich mich jetzt doch darüber.

– Letzte Woche „Der öffentliche Feind“, jetzt „Scarface“. Totalschaden von Splattertrash arbeitet die Warner-Gangsterfilm-Klassiker ab.

– Oliver Nöding hatte im Kino verdammt viel Spaß mit „Aquaman“ und lässt uns auf Remember It For Later daran teilhaben.

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