Das Bloggen der Anderen (15-04-19)

Von , 15. April 2019 18:40

– Anlässlich einer Werkschau des schwedischen Regisseurs Bo Widerberg im Berliner Arsenal-Kino, stellt Robert Wagner den Filmemacher mit „existenzielle Melancholie der kleinen Momente“ noch einmal ausführlich auf critic.de vor.

– Andreas Köhnemann schreibt auf kino-zeit.de über Geschwisterbeziehungen im Film.

„Auge und Umkreis (IV)“ heißt es auf new filmkritik, wo Rainer Knepperges wieder einmal ein großartiges Bild-Essay veröffentlicht hat.

Sennhausers Filmblog berichtet in dieser Woche vom Dokumentarfilmfestival im Schweizer Nyon, wo er u.a. begeistert von „Passion – Zwischen Revolte und Resignation“ von Christian Labhart und „Where We Belong“ von Jacqueline Zünd schreibt.

– Einer der schönsten Filme des letzten Jahres war für mich „November“ von Rainer Sarne, der auch Andreas Eckenfels auf Die Nacht der lebenden Texte schwer beeindruckt hat.

– Sebastian von Nischenkino zeigt sich dagegen von Sergio Corbuccis Komödie „Leichen muss man feiern wie sie fallen“ aus dem Jahr 1978 mit Marcello Mastroianni, Ornella Muti und Michel Picolli in den Hauptrollen, wenig beeindruckt.

„Ravenous“ von der leider viel zu früh verstorbenen Antonia Bird ist ein grandioser Film. Findet auch funxton. Sogar noch besser gefiel ihm „Lords of Chaos“.

– Die „Puppet Masters“-Reihe läuft immer noch? Dank Schlombies Filmbespechungen weiß ich jetzt, dass es (mindestens) einen 10ten und 11ten Teil gibt. Puuhhh…

Das Bloggen der Anderen (08-04-19)

Von , 8. April 2019 17:50

– Christian Genzel berichtet auf seinem Blog Wilsons Dachboden vom 13. Lateinamerika Filmfestival in Salzburg. Eine, wie er meint, lohnenswerte Reise in unbekanntes Terrain.

– Gehören Netflix-Filme auf Festivals oder nicht? Sind nur Kinofilme richtige Filme? Diese in letzter Zeit heiß geführte Diskussion unterzieht Lars Dolkemeyer auf kino-zeit.de einer sehr ausgewogenen Betrachtung. Anlässlich des 90. Geburtstags von „Un Chien Andalou“ hat Katrin Doerksen ein kleines 1×1 des Experimentalfilms zusammengestellt. Ist zwar eine Klick-Strecke, aber für Neulinge zu diesem hochspannenden „Genre“ ein guter Startpunkt, sich näher damit zu beschäftigen.

– Tilman Schumacher stellt auf critic.de in einem langen Text Hartmut Bitomsky vor, der sich in seinen essayistischen Dokumentarfilmen an vorgefundenen Bildern abarbeitet und sich eigene erarbeitet.

– Patrick Holzapfel verbindet auf Jugend ohne Film die beiden kürzlich verstorbenen Filmemacher Agnès Vardas und Jonas Mekas.

Funxton beschäftigt sich mit zwei Werken des Hamburger Filmemachers Fatih Akin. Sowohl „Auf der anderen Seite“ als auch der wenig gesehene und eher kritisch aufgenommene „The Cut“ haben ihn sehr beeindruckt.

– Während ich hier in meinem kleinen Bürozimmer unter dem Dach sitze, hat sich bereits die erste Biene (oder war es doch eine Wespe?) in mein Zimmer verirrt. Was passt da besser als die „Killerbienen“-Retro auf Schlombies Filmbesprechungen. Von „Die Tödlichen Bienen“ bis „Operation Todesstachel“.

– „Scorpio, der Killer“ habe ich bis heute nicht gesehen. Wohl aber erinnere ich mich noch gut an die Besprechung in der Burt-Lancaster-Monographie aus der Heyne Filmbibliothek. Lucas Gröning hat den Film gesehen und darüber begeistert auf Die Nacht der lebenden Texte geschrieben.

– Meine Kinder haben mit ca. 3 Jahren „Mascha und der Bär“ geliebt, und ich mochte das auch sehr gerne. Dass es davon einen Film gab, war mir gar nicht bewusst. Rochus Wolff vom Kinderfilm-Blog hat in beides reingesehen, konnte sich aber nicht so recht erwärmen. Wozu man sagen muss, die deutsche Synchro der TV-Serie macht den Charakter von Mascha auch ziemlich kaputt.

– Nach dem Kinderfilm jetzt zum Abschluss noch unanständiges von Frau Findlay auf Eskalierende Träume. André Malberg schreibt (auf Englisch) über „From Holly with Love“.

Das Bloggen der Anderen (01-04-19)

Von , 1. April 2019 20:27

– Katrin Doerksen hat für kino-zeit.de „The Story Of Temple Drake“ ausgegraben. Ein heute kaum bis gar nicht mehr bekannter Film, der zur Zeit seiner Veröffentlichung 1933 hohe Wellen schlug und mit zum berüchtigten Production Code führte. Spannend. Susanne Gottlieb schreibt über männliche Witzfiguren, für die früher (?) häufig Homosexuelle herhalten mussten.

Filmlichter gesteht seine Vorliebe für futuristische Rennfilme und listet seine Favoriten in diesem Subgenre auf.

Jugend ohne Film über den Schöpfer von „Jugend ohne Gott“. Patrick und Rainer unterhalten sich über Ödön-von-Horváth-Verfilmungen.

– Zeitreise: Bert Rebhandl hat sich auf cargo die März-Ausgabe der Zeitschrift „Filmkritik“ aus dem Jahre 1969 vorgenommen.

– Wieder auf Englisch, wieder eine Ausnahme. André Malbergs Reihe „The Films of Roberta Findlay“ auf Eskalierende Träume geht in eine weitere Runde. Diesmal: „Snuff“ von 1976.

– Auf Die Nacht der lebenden Texte stellt Volker Schönenberger den polnischen Film „Sommer 1943 – Das Ende der Unschuld“, der im Original „Wolyn“ heißt und bei mir als polnische DVD schon seit zwei Jahren darauf wartet, geschaut zu werden. Schließlich ist Regisseur Wojciech Smarzowski meiner Meinung nach nicht nur einer der wichtigsten Regisseure Polens, sondern allgemein der Gegenwart. Ein kompromissloser Filmemacher, den es hierzulande noch zu entdecken gilt. “Wolyn“ ist da ein guter, sehr harter Anfang.

– Oliver Nöding hat sich auf Remember It For Later zweier Filme des Neuseeländers Taika Waititi angenommen, die unterschiedlicher kaum sein können: Die Indie-Found-Fotage-Vampir-Komödie „What We Do in the Shadows“ und der große Big-Budget-CGI-Effekt-Marvel-Film „Thor: Ragnarok“.

– Ich weiß gar nicht, ob das jetzt irgendwie ein Kultfilm ist. Ich zumindest hatte von „Evilspeak – Der Teufelsschrei“ bisher gar nichts gehört. Aber Bluntwolfs Besprechung auf Nischenkino macht mich neugierig.

Schlombies Filmbesprechungen hat diesmal „Der letzte Zug von Gun Hill“ von John Sturges parat. Den habe ich bestimmt auch schon mal im TV gesehen und mich überkommen bei dem Gedanken an die diese Western-Abende in den späten 70er/frühen 80ern vor dem Fernseher gerade sehr nostalgische Gefühle.

– Der neue Godard ist da. Auf film-rezensionen.de erfährt man darüber einiges über „Bild Buch“ von Oliver Armknecht.

Panorama Theme by Themocracy