Das Bloggen der Anderen (19-11-18)

Von , 19. November 2018 17:35

– Keine Britin hat bei mehr Filmen Regie geführt als Muriel Box. Sie war die erste Frau, die einen Oscar für das beste Originaldrehbuch erhalten hat. Und dennoch ist sie weitgehend unbekannt. Sonja Hartl sorgt auf kino-zeit.de für eine Wiederentdeckung.

Die Filmlöwin schreibt über „Bett und Sofa“, einem russischen Stummfilm aus dem Jahr 1927, der ihrer Meinung nach in vielerlei Hinsicht um so vieles progressiver als ein Großteil des zeitgenössischen Kinos. Ferner schreibt sie über den feministischen Mehrwert in Dorothy Arzners Melodram „Dance, Girl, Dance“ von 1940.

NeonZombie war auf dem 32. Braunschweig International Filmfestival und hat dort vor allem die Cinestrange- und Pagan Horror At Midnight-Reihe besucht.

– Ebenfalls in Braunschweig lief der schöne „Blue My Mind“, den ich schon in Oldenburg sehen konnte. Hier die Kritik von Michaline Saxel vom Blog Daumenkino.

– Die Ganze Redaktion von Jugend ohne Film lässt nochmal ihre Höhepunkte der Viennale Revue passieren und Andrey Arnold macht sich einige Gedanken zur Duisburger Filmwoche.

– Auch Frédéric Jaeger von critic.de war auf der Duisburger Filmwoche und macht sich etwas sorgen um deren Fortbestand. Karsten Munt berichtet vom Filmfestival Cottbus 2018. „Eine sinnliche Pathologie der Bilder“ nennt Lukas Foerster seinen sehr langen und auch sehr lesenswerten Text zum Spätwerk von Paul Schrader. Die Viennale widmete sich in ihrer diesjährigen Retrospektive der Goldenen Zeit des B-Movies und ihren Nachwehen. Michael Kienzl erinnert sich an vier besonders schöne Exemplare.

Filmlichter beleuchtet das Thema „Streaming“ von allen Seiten und bleibt skeptisch. Sehr interessant hier auch die lange Kommentarsektion unter dem Artikel.

– Gnaghi von Komm & Sieh ist ziemlich begeistert von dem ultrabrutalen indonesischen Martial-Arts-Reißer „The Night Comes For Us“.

– Oliver Nöding schreibt auf Remember It For Later über Douglas Sirks vorletzten Film: „Ich halte A TIME TO LOVE AND A TIME TO DIE auf Anhieb nicht nur für einen der stärksten Szenen Sirks und einen der besten Antikriegsfilme überhaupt“. Dem schließe ich mich an.

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