Das Bloggen der Anderen (30-11-15)

bartonfink_type2– Passend zum demnächst anlaufenden neuen „Star Wars“-Film, wirft Marco auf Duoscope noch einmal einen Blick zurück in die Zeit, als das Ganze noch „Krieg der Sterne“ hieß. Eine sehr schöne, objektive „Geschichtsstunde“.

– Cutrin war auf dem Cinefest in Hamburg und hat auf Filmosophie einen ausführlichen Bericht über ihre Erlebnisse geschrieben.

– Till Kadritzke war für critic.de gleich auf vier Filmfestivals in Köln unterwegs, und hat dementsprechend viel zu berichten.

– Patrick Holzapfel sinniert auf Jugend ohne Film über Film als Fremdsprache und was dies für den Zuschauer heißt.

– Sven von Reden hat auf B-Roll ein sehr interessantes, zweiteiliges Essay unter dem Titel „Der Verlust der physischen Realität“ geschrieben. Darum geht es nicht – wie ich zunächst annahm – um die inflationäre Zunahme von CGI, sondern eher darum, wie unsere immer mehr virtuelle, digitale Realität im Film darstellbar ist. Sehr spannend. Andreas Köhnemann schreibt über seine Enttäuschung über Gapar Noes „Love“ und wie andere Filme Sex darstellen.

– Oliver Armknecht bespricht auf film-rezensionen.de den neuen Film von Khavn de La Cruz: “Ruined Heart: Another Lovestory Between a Criminal & a Whore”, den ich leider verpasst habe, als er in Bremen im Kommunalkino gezeigt wurde.

– Auch Apichatpong Weerasethakul hat einen neuen Film in die Kinos gebracht. Frank Schmidke schreibt über „Cemetery of Splendour“ auf cintastic.de

– Und auch Sion Sono ist wieder unterwegs und lässt den „Tokyo Tribe“ los. Mise en cinéma meint: „Tokyo Tribe sprüht geradezu vor Kreativität, Verspieltheit und Mut, um ein ganz besonderes filmisches Musical-Erlebnis zu schaffen, das mit irrsinnigen Ideen und virtuoser Inszenierung maximalen Spaß verspricht.“

– Sebastian macht sich auf Nischenkino Gedanken, warum „Once Upon a Time in Shanghai“ kein guter Film ist und ob sich das chinesische Genre-Kino in einer lang anhaltenden Krise befindet.

Hans Helmut Prinzler gefällt Christian Keßlers „Der Schmelzmann in der Leichenmühle“.

– Und Christian Genzel von Wilsons Dachboden hat die Memoiren von Porno-Pionier Howard Ziehm gelesen. Und weil es so gut passt, hat er auch gleich „Cop Killers“ gesehen. Der Film, den Ziehm drehte, als sich die Fertigstellung seines bekanntesten Film „Flesh Gordon“ verzögerte.

– Gerade hatte ich gedacht, wir Franco-Fans hätten ihn endlich bekommen, da verreißt Schlombie auf Schlombies Filmbesprechungen den schönen „Küß mich, Monster“. Na ja, wenigstens bei Bavas „Die toten Augen des Dr. Dracula“ sind wir dann wieder auf einer Linie.

– Auf Die Nacht der lebenden Texte setzt sich Ansgar Skulme sehr intensiv mit dem Klassiker „Invasion vom Mars“ von 1953 auseinander, während Andreas Eckenfels sich des Remakes von 1986 annimmt.

– Eines der – wie ich finde – großartigsten Gangsterfilme aus italienischer Schmiede stellt totalschaden auf Splattertrash vor: „Milano Kaliber 9“.

Ab ins Grindhouse geht es mit Harald Mühlbeyer auf Screenshot. Er hat in Mannheim das wunderbare Spanien-Double-Feature „Blutmesse für den Teufel“ und „Die Nacht der reitenden Leichen“ gesehen.

– Unter Grindhouse wird auch gerne mal Lucio Fulcis bedrückender „Non Si Sevizia A Un Paperino“ subsummiert, was natürlich Blödsinn ist. Das dürfte jedem klar sein, der fuxtons entsprechende Review gelesen hat.

– Vor einigen Monaten verstarb der Ex-Profi-Wrestler Roddy Piper von dessen Ausflügen ins Filmgeschäft man vornehmlich „Sie leben“ kennt. Dabei findet Jan Noyer von Kuleschow-Effekt, dass auch „Hell comes to Frogtown“, eine „Obskurität aus der Videotheken-Resterampe aber ein – zumindest für Trashfreunde – interessantes Werk“ ist.

– Die erste Hälfte der 80er Jahre war die hohe Zeit der Stephen-King-Verfilmungen. Eine der ersten, die ich sah, war „Feuerkind“ mit der kleinen Drew Barrymore. Bei Oliver Nöding auf Remember It For Later gibt es ein Wiedersehen.

– Alex hat wieder ein paar Real Virtualinks gesammelt und stellt sie auf Real Virtuality vor.

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