Das Bloggen der Anderen (12-10-15)

Von , 12. Oktober 2015 19:35

bartonfink_type2–  In der vergangenen Woche verstarb die belgische Filmemacherin Chantal Akerman. Ihr zu Ehren haben Patrick Holzapfel auf B-Roll und Michael Sennhauser auf Sennhausers Filmblog jeweils einen ausführlichen Nachruf veröffentlicht.

– Letzte Woche fand auch das Filmfest Hamburg statt. Aus diversen Gründen war ich dort seit vielen Jahren nicht mehr, freue mich aber über die interessanten Berichte, die Till Kadritzke auf critic.de, die Bloggerin von Zeilenkino, Patrick Holzapfel/Rainer Kienböck von Jugend ohne Film  hinterlassen haben.

– Rochus Wolff macht sich auf B-Roll Gedanken über die Sehgewohnheiten heutiger Kinder und wie dies den Kinderfilm beeinflusst – oder andersherum.

– Frédéric Jaeger schreibt auf critic.de über den Kino- und Kulturabbau bei der hessischen Filmförderung.

– Auf filmgazette führt Wolfgang Nierlin ein Gespräch mit Regisseur Lars Kraume über dessen „Der Staat gegen Fritz Bauer“, dann verreißt Dietrich Kuhlbrodt den Film.

– Super. Dank dem US-„Godzilla“ werden auch in Japan wieder Monsterfilme gedreht. Martin Beck auf Reihe Sieben mit ersten Infos zu „Gamera 2016“.

– Einer der Gründe für meine längere Internet-Abstinenz war das wieder ganz wundervolle Deliria-Italiano-Forentreffen, welches diesmal in Wien stattfand und wo wir u.a. den schönen „Top Job“ sahen. Udo Rotenberg von L’amore in cittá war auch dabei und stellt den Film vor.

– Auch in Wien dabei war Mauritia Mayer, die auf ihrem Blog Schattenlichter den unterhaltsamen „Die Insel der neuen Monster“ von Sergio Martino bespricht.

– Auf seinem Blog Grün ist die Heide vergleicht Udo die beiden Versionen von „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“. Einmal mit die von 1954 mit Hans Albers, und dann Rolf Olsens Exploitation-Variante mit Curd Jürgens von 1969.

– Lukas Foerster hat für Dirty Laundry „Zirkus Renz“ von Arthur Maria Rabenalt aus dem Jahre 1943 gesehen.

– Oliver Nöding von Remember It For Later sah den Film “Stridulum” aus dem „Beyond-Belief-Bereich“, der ihn allerdings nicht ganz so überzeugte. Dafür hat er sich in Michael Winners „Hannibal Brooks“ mit Oliver Reed verliebt und erklärt „Drei Schwedinnen in Oberbayern“ von Siggi Götz zum Meisterwerk.

– Auf Nischenkino schreibt Sebastian zunächst über „Die Rache der Cammora“, um dann an den jungen Mickey Rourke und „Auf den Schwingen des Todes“ zu erinnern.

– Der steht auch noch auf meiner „To-Do-Liste“: Der britische Horrorfilm „Raw Meat“ alias „Tunnel der lebenden Leiche“. Sebastian von Die seltsamen Filme des Herrn Nolte hat ihn gesehen.

– Ebenfalls lange von mir gesucht: Der Lowlow-Budget Horrorstreifen „Death Bed“ aus den späten 70ern, der von Peter Schneider auf Mostly Movies vorgestellt wird.

– Von Ben Wheatley hört man ja (fast) nur Gutes. Bisher liegt nur sein „Sightseers“ (leider noch verpackt) hier. Nach der Appetit machenden „Kill List“-Besprechung auf Mise en cinéma muss ich mir den Herrn wohl mal genauer vornehmen.

– Zu meinen erklärten Lieblingen gehört ja auch die „Wundertüte“ Takashi Miike, dessen neuster Streich „Yakuza Apocalypse“ von Andrey Arnold auf Jugend ohne Film vorgestellt wird. Auch er mag Miike und zeigt sich begeistert.

– Michael Schleeh empfiehlt auf Hard Sensations „The Club“ von Pablo Larraín, der bei der Berlinale 2015 den Silbernen Bären gewonnen hat.

– Auf seinem eigenen Blog Schneeland, legt er seinen Lesern das japanische Drama „100 Yen Love“ ans Herz und findet den Actioner „Skin Trade“ mit der unglaublichen Paarung Dolph Lundgren und Tony Jaa sehr unterhaltsam.

– Auf Deep Red Radio wird auf die erste deutsche Werkschau zu H.P.Lovecraft hingewiesen, die zwischen dem 3. Und 7. November in Braunschweig stattfindet.

Rüdiger Suchsland im Gespräch mit Jutta Hagedorn für die Mittelbadische Zeitung über seinen Film „Von Caligari zu Hitler“. Nachzulesen auf Negativ.

– Noch ein Laurel&Hardy-Nachklapp auf Die Nacht der lebenden Texte: Diesmal „Auf hoher See“. Außerdem hat sich Volker mit dem Asylum-Trasher „3-Headed Shark Attack“ beschäftigt, der beweist, dass sich Danny Trejo mittlerweile für nichts mehr zu schade ist.

Going to the movies ist begeistert von der Horror-Romanze „Spring“.

– YP und PD diskutieren auf Film im Dialog den Film „Everest“, des isländischen Regisseurs Baltasar Kormákur, der seit geraumer Zeit in Hollywood filmt.

– Die Retros auf Cereality gehen weiter: Hans W. Geißendörfers bislang letzter Film „In der Welt habt ihr Angst“ und David Cronenbergs „Die Fliege“.

Schlombies Filmbesprechungen bringt eine neue Ausgabe seiner Link-Sammlung „Die Besprechungen der Anderen“.

3 Antworten für “Das Bloggen der Anderen (12-10-15)”

  1. Oliver sagt:

    Moin marco,

    „nicht ganz so überzeugt“ ist als Beschreibung meiner Haltung zu STRIDULUM zu negativ. Ich war von ihm nicht ganz so unmittelbar begeistert wie andere. Das ändert aber nix daran, dass ich ihn schön fand. 🙂

  2. Sascha Nolte sagt:

    Huhu,

    sollte Death Line auf Deiner To-do-Liste stehen, dann gibt es von mir ein klares „GO“.
    Nur wer dieser ominöse Sebastian ist, der unter meinem Namen schreibt, muss noch geklärt werden.
    Auf jeden Fall: Danke für die nette Erwähnung.

  3. Marco Koch sagt:

    Vielleicht Dein böser Zwilling? 😉 Nächstes Mal schreibe ich Deinen Namen wieder richtig. Sorry.

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