Das Bloggen der Anderen (13-04-13)

bartonfink_type2– Lukas Foerster hat das Sportlerdrama „Love Lifting“ von Hermann Yau gesehen und konstatiert auf Dirty Laundry: „Solange das Hongkongkino noch solche Filme hervorbringt, kann es nicht ganz schlecht um es bestellt sein“.

– Das goEast-Festival widmet dem ungarischen Regisseur Miclós Jancsó eine Hommage. Christian Moises stellt auf Eskalierende Träume den Regisseur und sein Werk ausführlich vor.

– Nochmal goEast: Ciprian David und Elisabeth Maurer schreiben auf Negativ weniger über das Festival, sondern eher über ihre Erlebnisse und Eindrücke drumherum, was ich sehr schön finde.

– Patrick ist neu bei filmosophie und wird dort zukünftig über Sneak-Previews berichten. Sein erster Bericht, der auch das ganze Drumherum mit einschließt, handelt vom US-Indie-Film „Smashed“.

– Silvia Szymanski war mit einigen Gleichgesinnten im Kölner Filmclub 813 und hat dort eine Menge toller Filme gesehen. U.a. „Heimlichkeiten“ von Wolfgang Staudte, den ich schon im letzten „Bloggen der Anderen“ drin hatte. Ihr ausführlicher, große Lust auf die Filme machender, Bericht findet sich, wie immer, auf Hard Sensations. Dort geht es auch weiter mit der „Vergewaltigung im Film“-Reihe. Diesmal über die Doku „Tabloid“ von Errol Morris, die bei mir auch noch rumliegt und nun umso dringender gesehen werden möchte.

– Alex Klotz hat auf hypnosemaschinen wieder einen obskuren Film ausgegraben: Den spanisch-französischen „El secreto de la momia egipcia“, dessen US-Titel – laut IMDb „Love Brides of the Blood Mummy“ lautet.

– Apropos obskur. In den Kommentaren des letzten „Bloggen der Anderen“ habe ich es schon erwähnt und darum MUSS ich darauf hinweisen: Der Intergalatic Ape Man hat auf Intergalaktische Filmreisen den Film „Rocktober Blood – An der Schwelle zum Wahnsinn“ besprochen. Hier also noch einmal ein Nachschlag in Sachen „unbekannter 80er Trash mit Rockmusik“.

– Von Jonas Mekas habe ich einmal „Walden – Diaries Notes and Sketches“ im Kino gesehen und war überrascht, wie schnell hier ein Sog entstand, der drei Stunden Experimentalfilm wie im Fluge vergehen ließ. Das war wieder ein wunderbares Beispiel dafür, dass man solche tollen Erlebnisse nur im Kino haben kann, wo man dem Film „ausgeliefert“ ist und sich nicht durch tausend kleiner Dinge ablenken lassen kann. Zur Zeit ist Jonas Mekas im Filmmuseum Wien zu Gast und hat dort seinen Film „Reminiscences of a Journey to Lithuania“ gezeigt. Patrick Holzapfel von Jugend ohne Film war dabei.

– Als früher Teenie habe ich in einer Programmzeitschrift mal ein Bild von Laura Antonelli gesehen und den Titel des dazugehörigen Films „Das nackte Cello“ hatte meine Fantasie mächtig angeheizt. Auf L’Amore in città habe ich jetzt die Kritik zum Film gelesen.

– Man hat bereits allerlei Schlimmes darüber gehört und Martin Beck bestätigt es auch auf Reihe Sieben mit großem Entsetzen. Dario Argentos „Dracula 3D“ ist wohl ganz, ganz großer Mist geworden. Schnief.

– Wie bereits in der O-Fassung-Übersicht geschildert, ist „der neue Tom Cruise“, „Oblivion“ zunächst völlig an mir vorbei gegangen, und ich hatte nicht wirklich eine Ahnung davon, worum es geht und ob sich ein Kinobesuch lohnen würde. In der Blogosphäre wird der Film jetzt auf Filmherum, screen/read und cinetastic.de besprochen. Zu meiner großen Überraschung sind alle drei Reviews recht positiv. Cinetastic.de ist zwar nicht vollends überzeugt, zerreißt den Film aber nicht in der Luft. Screen/read und Filmherum sind aber ziemlich angetan. Positiv hervorgehoben werden aber bei allen die optischen Reize des Filmes, die allein wohl schon einen Kinobesuch lohnen.

– Ronny Dombrowski von cinetastic.de hat auch bereits das von vielen mit großer Ungeduld erwartete „Evil Dead“-Remake gesehen (wo?!?!). Er fand den Film zwar sehr gut, überschlägt sich jetzt aber nicht vor Begeisterung.

– Etwas spät dran ist Filmlandschaft, was seinen Bericht von der Berlinale angeht. Doch Peer Kling & Elisabeth Niggemann haben einen so ausführlichen und persönlichen Artikel über ihren Besuch auf der Berlinale geschrieben, dass man fast das Gefühl hat, selber dabei gewesen zu sein. Und darum gehört er hier auch verlinkt.

– Manfred Polak hat auf Whoknowspresents wieder einen sehr ausführlichen und vor interessantem Hintergrundinformationen und Analysen strotzenden Artikel veröffentlicht. Diesmal hat er sich LA VIE EST À NOUS (DAS LEBEN GEHÖRT UNS), Frankreich 1936, vorgenommen. Bei diesem Film führten Jacques Becker, Jacques-Bernard Brunius, Henri Cartier-Bresson, Jean-Paul Le Chanois, Maurice Lime, Marc Maurette, Jean Renoir, Pierre Unikc und André Zwoboda Regie. Die Gesamtleitung hatte Jean Renoir. Lesen! Auch die Kommentare!

Couchmonster denkt über die aktuellen Comic-Verfilmungen nach und führt deren Stärken und Schwächen auf. Seine Meinung zu den Tim-Burton-“Batmans“ teile ich zwar überhaupt nicht, den Rest kann ich größtenteils so unterschreiben.

Freude am Film beginnt mit einer Stanley-Kubrick-Werkschau und geht kurz auf dessen Frühphase von „Die Rechnung geht nicht auf“ bis „Dr. Seltsam“ ein. Das „Fear and Desire“ nicht dabei ist, kann ich ja noch verstehen. Warum „Der Tiger von New York“ fehlt, finde ich allerdings etwas merkwürdig.

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3 Antworten zu Das Bloggen der Anderen (13-04-13)

  1. >Lesen! Auch die Kommentare!

    Ihr müsst aber nicht strammstehen, sondern dürft euch zum Lesen alle hinsetzen! 🙂

    Und vielen Dank für die wiederholte Erwähnung!

  2. Die Frage, warum „Der Tiger von New York“ in meiner Werkschau fehlt, lässt sich relativ leicht beantworten: Weil ich ihn nicht gesehen habe. 🙂

    Danke fürs Verlinken!

  3. Pingback: DVDuell.de » Verlinkt: Film

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