Netzfundstücke IV

Kurz vor dem langen Pfingstwochenende habe ich auf YouTube noch zwei sehr klassische Filme entdeckt, deren Remakes (wenn man das bei Literaturverfilmungen so nennen möchte) weltberühmt sind und noch heute einen großen Einfluss auf den Film haben. Ja, die beide nicht wegzudenkende Bestandteile unserer Pop-Kultur sind. Dies sind zum einen der legendäre „Frankenstein“ von James Whale mit Boris Karloff und zum anderen der wunderbare „Zauberer von Oz“ von Victor Fleming mit Judy Garland.

Dass es vor der Whale-Fassung bereits eine andere Frankenstein-Verfilmung durch die Edison-Company gab, dürfte zumindest Genre-Freunden wissen. Dass es aber auch bereits vor 1939 einen (bzw. sogar mehrere) „Zauberer von Oz“-Verfilmungen gab, ist vielleicht weniger Menschen bekannt (wobei ich glaube auf der letzten Blu-Ray/DVD-Super-Ultimate-Edition war die 1910er mit drauf und es gibt u.a. noch eine Slapstick-Fassung von/mit Larry Semon bei der Oliver Hardy mitspielt (von 1925), die in Deutschland sogar auf DVD erschienen ist).

Beide „Originale“ entstanden im selben Jahr, nämlich 1910. Zumindest der „Frankenstein“ galt auch lange als verschollen und es waren bis in die 70er Jahre nur noch Standfotos bekannt. Wobei es das von Charles Ogle gespielte Monster aufgrund dessen zu einschlägiger, ja mythischer Berühmtheit gebracht hat.

Mir war bisher nicht bewusst, was für eine fantastische Fundgrube für absolute Raritäten YouTube ist. Lustige Clips, ja. Interessante Interviews, Ausschnitte aus alten TV-Serien, Musikvideos, der ein oder andere schon vergessene Live-Auftritt und wichtige Fußball-Tore.. auch das. Aber wenn man tiefer gräbt findet man so etwas wie ein „Gedächnis der Filmgeschichte“. Ich war in der Tat sehr überrascht so einige cineastische Schätze zu finden.

Wie eben den Ur-„Frankenstein„:

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und den „Zauberer von Oz

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In diesem Sinne, FROHE PFINGSTEN!

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