Filmland Polen – „Rewers“ als Eröffnungsfilm!

Auch in diesem Jahr, zieht die Reihe „Filmland Polen“ Monat für Monat mit einem neuen Film durch die Städte Hannover, Lübeck, Hamburg und – Bremen. In Bremen startet das „Festival des polnischen Films“ im Kino 46 am 20. März um 18:00 mit dem polnischen Erfolgsfilm „Rewers“ von Borys Lankosz.

Wobei beim genauen Datum noch Zweifel angebracht sind. Auf der Homepage des „Filmlands Polen“ steht Donnerstag, 20. März. Der 20. ist allerdings kein Donnerstag, sondern ein Samstag. Der Termin für die Filmvorführungen in Bremen sollten auch, laut Ankündigung in der abschließenden Vorstellung im letzten Dezember, vom bisher üblichen Donnerstag aufs Wochenende verschoben werden. Aber ich war mir eigentlich sicher auf Sonntags und nicht Samstags. Aber gut, wir werden sehen.

(Update: 22:40 Uhr:  Heute kam der neue Programm-Flyer vom Kino 46 mit dem Programm für März ins Haus geflattert und dort wird für Sonntag, den 21.03. um 18:00 Uhr ein „polnischer Überraschungsfilm“ angekündigt. Ich vermute einmal, dass ist dann „Rewers“ und es stand bei Drucklegung des Flyers nur noch nicht fest, welcher Film als Eröffnungsfilm für das Festival „Filmland Polen“ zur Verfügung steht)

Zum Eröffnungsfilm. „Rewers“ war der erfolgreichste einheimische Film in Polen 2009 und auch Polens offizieller Beitrag zu den Oscar-Nominierungen. Der Film spielt in den 50er Jahren und handelt von drei Frauen (Großmutter, Mutter, Tochter) die in einer Wohnung wohnen und versuchen für die Tochter einen passenden Mann zu finden. Der Film hat Komödien-, Drama- und Thriller-Elemente.

Die Hauptrolle spielt Agata Buzek (Tochter von Jerzy Buzek, dem ehemaligen Premierminister Polens), die dem deutschen Publikum durch den Film „Valerie“ und vor allem durch Rollen im „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ bekannt sein dürfte. Die zweite Hauptrolle spielt einer der größten polnischen Stars: Krystyna Janda (welche ich übrigens als Filmschauspielerin ganz, ganz fürchterlich finde – die aber im Theater eine echte Wucht sein soll).

Ein kurzer Nachtrag noch zum „Filmland Polen“ 2009. Der Publikumspreis für den besten Film ging an Jacek Bławuts „Jeszcze nie wieczór“. Das wäre jetzt nicht meine Wahl gewesen. Zwar ist „Jeszcze nie wieczór“ ein netter und unterhaltsamer Film, aber kein Vergleich zu Jerzy Skolimowskis hervorragenden „Cztery noce z Anna„, der mein Favorit gewesen wäre.

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