Nachrichten getagged: nordmedia

Interview mit Felix Stienz (Regisseur von “Betty B. and the The’s”)

Von , 25. August 2010 21:36

In der letzten Woche schrieb ich hier eine Rezension des Kurzfilmes “Betty B. and the The’s”.

Mittlerweile hatte ich auch die Gelegenheit mit Felix Stienz, dem Regisseur des Films, ein Online-Interview zu führen.

Natürlich hat mich hier insbesondere die Verbindung nach Bremen, die Dreharbeiten hier und der Kontakt mit der Bremischen Kurzfilmszene interessiert.

Ich möchte mich vorab herzlich bei Felix Stienz bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, meine Fragen so ausführlich und interessant zu beantworten.

Ebenfalls möchte ich mich bei Marcus Forchner (Produktion) bedanken, über den der erste Kontakt lief.

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Filmforum Bremen: Vielen Dank Felix, dass Du Dir etwas Zeit für das Interview genommen hast. Ich fange gleich mal mit der berühmten Frage nach der Henne und dem Ei an: Was war erst da? Die Geschichte oder die Idee einen Film im Kaurismäki-Stil zu drehen?*

Felix Stienz: Zuerst gab es DIE Hauptdarsteller! Mit Bomber (Tobi B.) haben wir schon mehrere Kurzfilme gedreht. Er ist ist ein guter Freund und gehört einfach vor die Kamera. Dabei ist er nicht einmal Schauspieler. Für ihn selbst ist die Schauspielerei auch eher ein Jux, der ihm aber sehr viel Spaß bringt.

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Kreiszeitung.de: Bericht über die “Nordmedia”-Veranstaltungen auf der Berlinale

Von , 23. Februar 2010 15:43

Gestern stand in der Online-Ausgabe der Kreiszeitung unter der Überschrift “Die Berlinale auf Platt und in 3D” ein interessanter und gut geschriebener Artikel von Wilfried Hippen, über die jährlichen Werbe Infoveranstaltungen der Nordmedia auf der Berlinale.

Ganz wunderbar fand ich dabei folgende, sehr treffende, Bemerkung von Herrn Hippen:

So mancher unabhängige (will sagen, extrem von Fördergeldern abhängige) Filmemacher aus dem Norden wird wieder mit gemischten Gefühlen an das gute Büffet gegangen sein und sich dabei ausgerechnet haben, wie viele der abgelehnten kleinen Filmprojekte mit dem dafür ausgegebenen Geld hätten gefördert werden können.

Ferner wird über einige Filme aus Niedersachsen/Bremen berichtet, die von der Nordmedia gefördert wurden und bei den Infoveranstaltungen vorgestellt wurden. Wie die Arbeiten einer 3D-Produktionsfirma aus Hannover, die bei “Avatar” mitgearbeitet hat und nun den deutschen 3D-Animationsfilm “Die Konferenz der Tiere” produziert hat.

Auf der Berlinale lief in der Reihe “Perspektive Deutsches Kino” der Film “Bedways“, der in Oldenburg produziert (und laut IMDb in Berlin gedreht?) wurde.

Auf dem “European Film Market” wurde der Kurzfilm „It‘s up 2 U“ der Bremer Filmemacherin Ulrike Westermann gezeigt, der eigentlich als langer Dokumentationsfilm über die hochindustrielle Nahrungsherstellung und deren Alternativen geplant war, aber dann mangels ausreichender Finanzierungsunterstützung zu einem 14-minütigen Kurzfilm runter geschnitten wurde. Hier wurde von der Nordmedia eine plattdeutsche (!!!) Version gefördert, die ihren ganz “eigenen Charme” haben soll.

Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem empfehle ich, den kompletten Artikel zu lesen.

Interessanter Artikel über die Nordmedia im “Weser Kurier”

Von , 11. Februar 2010 16:59

Schon bereits gestern erschien im Weser Kurier ein höchst informativer, lesenswerter Artikel über die “Filmfördergesellschaft” Nordmedia, die u.a. Fatih Akins “Soul Kitchen” gefördert hatte. Der Artikel von Iris Hetscher gibt einen guten Einblick in die Filmfördermaßnahmen der Nordmedia und zeigt auf, wie mit Hilfe der Filmförderung auch versucht wird, Bremen zu einem für die Filmbranche attraktiven Dreh- und Standort zu machen.

11,5 Millionen Euro hat die Nordmedia, (…) im vergangenen Jahr in die Medienbranche in Bremen und Niedersachsen gepumpt (2008: 10,6 Millionen Euro). Davon floßen vier Millionen in Projekte, die im weitesten Sinne mit Bremen zu tun haben.

(…)

Und der entscheidende  Aspekt für die regionale Film- und TV-Förderung: 35 Millionen Euro seien an den Medien-Standorten Niedersachsen und Bremen ausgegeben worden.

Ob der sogenannte Regionaleffekt allerdings wirklich mit dieser Zahl durchschlägt, ist nicht klar, mussten Schäffer und Jochen Coldewey, Leiter der Abteilung Förderung und Standort, zugeben. Mit dem Geld, dass der Region durch einen Filmdreh zufließt, sollen lokale Mitarbeiter am Set oder lokale Firmen bezahlt werden. Auf die Frage, wie sich die 217.000 Euro, die die Nordmedia für “Soul Kitchen” zugeschossen hat, genau auf die Bremer Szene ausgewirkt hätten, konnte Coldewey eher wolkig als konkret vermelden, dass davon “ein Aufnahmeleiter und ein Sounddesigner” bezahlt wurden und  außerdem noch eine weitere Bremer Firma engagiert wurde. Gedreht wurde an drei Tagen vor allem auf dem Riensberger Friedhof und in einem “Bremer Hochhaus”. Auf jeden Fall sei ein “kulturwirtschaftlicher Effekt” entstanden, so Coldewey, der noch einen zweiten, “kulturellen” Aspekt betonte: “Die Region wird bekannter, man sieht Bremen in Cannes auf einer Leinwand.”

Quelle: Weser Kurier

Naja, Letzteres kann man so und so sehen. Tatsächlich “doubelt” Bremen in “Soul Kitchen” für Hamburg (ausgerechnet!) und nicht einmal ausgewiesene Bremen-Kenner würden ihre Stadt in dem Film nicht erkennen. Andererseits förderte Nordmedia auch “Auf der anderen Seite” und da sieht man ja nun wirklich eine Menge Bremen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Bremen noch von mehr Filmproduktionen als Drehort entdeckt würde, denn unsere Stadt hat ja nun wirklich einiges an interessanten und vor allem unverbrauchten Locations zu bieten.

Bei der Gelegenheit habe ich in der IMDb mal geschaut, welche Kinofilme überhaupt in Bremen gedreht wurden. Außer “Meines Vaters Pferde” mit Curd Jürgens, den legendären “Ich bin ein Elefant, Madame” von Peter Zadek und eben “Auf der anderen Seite” habe ich nicht viel bekanntes gefunden (wobei Fassbinders “Die bitteren Tränen der Petra von Kant” immerhin in Bremen spielt und sogar der “Weser Kurier” dort prominent ins Bild gerückt wird).

Auszeichnung für die “Schauburg”

Von , 30. November 2009 14:04

Im Rahmen des 30. Europäischen Filmfestivals Göttingen wurden von der “nordmedia” (Die Mediengesellschaft Bremen und Niedersachsen) am Sonntag die Preise für die besten Kommunal- und Programmkinos vergeben. Dabei räumte vor allem die Schauburg ab, welche als eines der drei besten Programmkinos in Bremen/Niedersachsen prämiert wurde. Aber auch die anderen Bremer Programmkinos können sich über Auszeichnungen freuen.

Ausgezeichnetes Kino: 41 gewerbliche und nicht-gewerbliche Filmtheater und Spielstellen aus Niedersachsen und Bremen sind heute in Göttingen von der nordmedia mit dem Jahresfilmprogrammpreis 2008 ausgezeichnet worden. Die mit insgesamt 46.500 Euro dotierten Preise wurden für die Gestaltung hervorragender Jahresfilmprogramme und besonderer Filmreihen vergeben.

Drei Lichtspielhäuser wurden mit einem 3.000 Euro dotierten Spitzenpreis prämiert: das SCALA Programmkino in Lüneburg, das Casablanca Programmkino in Oldenburg sowie die Schauburg in Bremen. Schauspieler Maxim Mehmet (FLEISCH IST MEIN GEMÜSE, MÄNNERHERZEN, 66/67 – FAIRPLAY WAR GESTERN, LIEBE MAUER) und Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia, überreichten die Urkunden im Rahmen des 30. Europäischen Filmfestivals Göttingen (20.11. – 29.11.2009) an die Kinobetreiber.

„Kinoprogrammarbeit steht immer im Spannungsfeld von Kommerz und Kultur, von Blockbuster und Arthouse“, erklärte Thomas Schäffer anlässlich der Preisverleihung. „Mit den Jahresfilmprogramm-preisen zeichnen wir besonders die Kinos aus, die in Niedersachsen und Bremen einen Schwerpunkt in der Filmkunst setzen und mit ihrem leidenschaftlichen Filmtheaterengagement einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in den Bundesländern leisten.“

In Niedersachsen werden die Jahresfilmprogrammpreise seit 1992 vergeben, seit Gründung der nordmedia im Jahre 2001 sind auch die Kinos in Bremen und Bremerhaven mit dabei. Bei der Auswahl der Preisträger wird der Einsatz von deutschen und europäischen Filmen, Sondervorstellungen, Filmkunst- und Kinderfilmen bewertet, unter Berücksichtigung der Zuschauerzahlen, der Lage des Kinos und ihrer Konkurrenzsituation. Ziel der Auszeichnung ist die Erhaltung und Förderung der Kinokultur in Niedersachsen und Bremen.

Quelle: nordmedia.de

Weitere Preisträger aus Bremen und dem Bremer Umland:

Jahresfilmprogrammpreis für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms in der Kategorie nichtgewerbliche Filmtheater, je 500 Euro

- Kommunales Kino Achim, Achim
- Kino 46 Kommunalkino Bremen, Bremen
- Kommunales Kino Bremerhaven, Bremerhaven

Jahresfilmprogrammpreis für die Gestaltung einzelner hervorragender Filmsonderprogramme und Programmreihen in der Kategorie gewerbliche Filmtheater, je 1.000 Euro

- Cinema im Ostertor, Bremen
- City Filmtheater, Bremen
- Casablanca Programmkino, Oldenburg
- Hansa Kino, Syke
- Metropol-Theater, Rinteln

Jahresfilmprogrammpreis für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms in der Kategorie gewerbliche Filmtheater, je 2.000 Euro

- Atlantis Filmtheater, Bremen
- Cinema im Ostertor, Bremen

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