Nachrichten getagged: Christopher Walken

Blu-ray-Rezension: „Suicide Kings“

Von , 14. März 2020 17:10

Die drei Freunde Avery (Henry Thomas), Max (Sean Patrick Flanery) und Brett (Jay Mohr) entführen den ehemaligen Paten Charlie Barret alias Carlo Bartolucci (Christopher Walken), der sich angeblich vor einiger Zeit aus dem kriminellen Geschäft zurückgezogen haben soll. Ihr Plan: Barret soll mit seinen alten Kontakten und seinem Geld dafür sorgen, dass Averys Schwester Elise (Laura Harris), die von zwei Gangstern (Frank Medrano, Brad Garrett) entführt wurde, wieder freigelassen wird. Als Zeichen, dass sie es ernst meinen, haben die Entführer Elises kleinen Finger abgeschnitten. Um Barret unter Druck zu setzen, hat der angehende Arzt T.K, (Jeremy Sisto) ein weiterer Freund Averys, dieselbe Operation an Barret durchgeführt, was diese naturgemäß weniger lustig findet. Trotzdem willigt er ein, den Freunden zu helfen. Mit ein paar Telefonaten bringt er die Sache ins Rollen, findet dabei aber heraus, dass einer der Freunde tiefer in der Sache steckt, als er zugeben will. Während Barrets Anwalt Marty (Cliff DeYoung) die Geldübergabe organisiert und sein Chauffeur/Bodyguard/Killer Lono (Denis Leary) auf der Such nach seinem Boss eine blutige Spur durch die Stadt zieht, beginnt Barret die freunde langsam gegeneinander auszuspielen…

Anmerkung: Alle Screenshots stammen von der ebenfalls enthaltenen DVD, nicht der Blu-ray.

Die 90er Jahre waren die große Zeit der Gangster-Komödie im Fahrwasser von „Reservoir Dogs“ und „Pulp Fiction“. Überall schossen sie aus dem Boden, die Filme mit den philosophischen Killern in skurrilen Situationen. Brutalität gewürzt mit schwarzem Humor. Und ob Regisseur Peter O’Fallon es jetzt im auf dieser Blu-ray enthaltenen Interview vehement bestreitet oder nicht – auch „Suicide Kings“ reiht sich in diese Welle ein. Nun ist „Suicide Kings“ zwar kein platter Tarantino-Epigone, doch der Vergleich mit den Filmen des Meisters drängt sich immer wieder auf. Was möglicherweise an dem brillanten Christopher Walken liegt, der in einigen Filmen diese Welle bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Zum Beispiel in „Pulp Fiction“ selber, in „Das Leben nach dem Tod in Denver“ oder in dem grandiosen „True Romance“ mit einem Tarantino-Drehbuch. Hier bringt er das Kunststück fertig, den gesamten Film zu beherrschen, ohne sich dafür bewegen zu müssen. Denn 90% der Spielzeit ist er an einen Stuhl gefesselt und auf Stimme und Mimik reduziert. Dass dies für Walken kein Hindernis darstellt, eine ebenso faszinierende, wie furchterregende Darstellung abzuliefern, dürfte niemanden überraschen, der schon einmal einen Film mit diesem Ausnahme-Schauspieler gesehen hat. Walken kann selbst den größten Schrott veredeln.

Von „großem Schrott“ ist „Suicide Kings“ weit, weit entfernt. Der Film ist ein mehr als solider Vertreter seines Genres. Auch wenn er etwas hinter den Erwartungen bleibt. So präsent und beeindruckend Walken hier auch aufspielt, es geht zu Lasten seiner direkten Mitspieler, die demgegenüber blass und uninteressant wirken. Was verwundert, da es sich hier nicht um irgendwelche Leichtgewichte handelt. Sean Patrick Flanery war durch seine Hauptrolle in „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“ kein Unbekannter und scheinbar auf dem Weg, auch als Erwachsener ein Star zu werden. Henry Thomas kennt man natürlich als E.T.s jungen Freund. In den 90ern strampelte er sich aber vom Kinderstar-Image frei. Jay Mohr gehörte zu Besetzung von „Saturday Night Live“ (wo er u.a. Christopher Walken imitierte) und hatte gerade in „Jerry Maguire“ mitgespielt. Jeremy Sisto konnte man auch in einigen damals populären Filmen gesehen und Johnny Galecki war zwar noch nicht der TV-Superstar aus „The Big Bang Theory“, aber durch die immens erfolgreiche Serie „Roseanne“ ein bekanntes Gesicht. Walken wurde also gleich eine ganze Truppe aufstrebender, junger Stars entgegen gesetzt. Warum funktioniert es dann nicht? Die Antwort ist recht simpel: Weil ihre Rollen so schrecklich unsympathisch gezeichnet sind, und sich zwischen den Figuren niemals eine besondere Chemie einstellt. Man hat das Gefühl jeder spielt für sich allein und nicht miteinander. Am Besten schlägt sich noch Galecki, der allerdings auch den dankbarsten Part hat. Ein pedantisches, zur Hysterie neigendes Papasöhnchen, welches ständig versucht, sich bei Walken einzuschleimen.

Vielleicht ist die Präsenz der „Bösen“ in diesem Film auch einfach zu stark und erschlägt alles andere. Denn der wie immer großartige Dennis Leary ist Walken durchaus ebenbürtig. Mit der Rolle des persönlichen Chauffeurs (und Mädchen für alle – insbesondere die dreckigen Aufgaben) Lono geht Leary einfach durch die Decke. Er gleitet durch seine Szenen mit einer fröstelnd machenden Coolness, sieht unverschämt gut aus (nicht auf die glatte Posterboy-weise wie Flanery, sondern auf die wirklich interessante Art), improvisiert in Hochgeschwindigkeit Sätze, auf die der große Quentin neidisch sein kann und wirkt dabei gleichzeitig ebenso amüsant, wie gefährlich. Eine Schlange in Mantarochen-Stiefeln. Da ist es fast klar, dass der Film jedes Mal, wenn Walken und Leary nicht im Bild sind, in ein Loch fällt, welches die anderen Darsteller nicht füllen können. Allenfalls noch Brad Garrett und Frank Medrano als tumbes und unberechenbares Entführerpaar können da mithalten. Der Rest bleibt seltsam blass und kann für seine schablonenhaften, inhaltsleeren und verzogenen Figuren kein wirkliche Sympathie hervorrufen. So bleibt einem das Schicksal seiner „Helden“ herzlich egal, was sich nicht gut auf den Gesamtfilm auswirkt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass der Plan der fünf Freunde absolut hirnrissig ist und von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wer glaubt den ernsthaft, man können einen supergefährlichen Gangsterboss mit legendärem Ruf als kaltblütiger Killer einen Daumen abschneiden und am Ende trotzdem davonkommen? Selbst wenn man in Betracht zieht, dass es vielleicht noch einen Twist gibt, so funktioniert das einfach nicht.

„Suicide Kings“ ist eine grandiose Show für Walken und Leary, die den Film zu jeder Sekunde dominieren. Den Beiden zuzuschauen macht einen riesigen Spaß und sie genießen spürbar ihre toll geschrieben Rollen. Demgegenüber stehen die blassen und unsympathischen Protagonisten und die Bürde eines allzu offensichtlich dämlichen Plans, den Zuschauer den IQ unserer akademischen Freunde im einstelligen Bereich vermuten lässt. Schluckt man dies, wird man an „Suicide Kings“ durchaus seine Freude haben.

Das Mediabook von Turbine ist mal wieder sehr gelungen. Stabil und von guter Haptik ist das Cover, informativ das im Innenteil eingeklebte Booklet von Stefan Jung. Das Bild ist sehr gut, der Ton liegt in Deutsch 5.1 und Original Stereo 2.0 Surround vor, gleiches gilt für die englische Tonspur, die ein wenig klarer sein. Eine fünfte Tonspur enthält den Audiokommentar von Regisseur Peter O`Fallon und Drehbuchautor Wayne Allan Rice. Die Extras können sich wahrlich sehen lassen. Es gibt ein interessantes und launiges Interview mit Peter O`Fallon (19:03 Min.), eines mit Kameramann Christopher Baffa (30:24 Min.) und noch ein langes Gespräch zwischen Wayne Allan Rice und Peter O`Fallon, bei dem sich allerdings auch vieles aus dem O’Fallon Solo-Interview wiederholt (47:40 Min.). Auch Editor Chris Peppe kommt zu Wort (12:48 Min.). Interessant auch die alternativen Enden mit Regie-Kommentar (17:04 Min.), bei denen genau erklärt wird, warum dieses Ende angedacht und dann letztendlich doch verworfen wurde. Des weiteren gibt es noch ein kurzes „Hinter den Kulissen“ (01:32 Min.), einen Storyboard-Film-Vergleich (01:10 Min.) und ein Sound-Design-Feature (02:27 Min.). Trailer und TV-Spots runden die Bonus-Sektion ab. Insgesamt also eine absolut vorbildliche Veröffentlichung.

DVD-Rezension: “King of New York“

Von , 14. Januar 2014 19:49

king-of-new-york

Nach einem langjährigen Gefängnisaufenthalt kehrt Frank White zu seiner Gang zurück. Augenblicklich beginnt er damit, seine alte Vormachtstellung im Drogengeschäft wieder zurückzuerobern, indem er seine Konkurrenten umbringen lässt. Schnell bringt White auch die italienische und chinesische Mafia unter seine Kontrolle. Auch zur Politik knüpft White beste Beziehungen. Allein Detective Bishop und seine Leute wollen White das Handwerk legen, wozu ihnen jedes Mittel recht ist.

vlcsnap-00372vlcsnap-00370

Nach seinem eher kruden, aber effektiven Spielfilm-Debüt (zumindest das offizielle, über „9 Lives of a Wet Pussy“ sprechen wir mal nicht) „Driller Killer“ entwickelte sich Abel Ferrera mit „Die Frau mit der 45er Magnum“ und „China Girl“ schnell zum Kult-Regisseur. Nach einigen TV-Arbeiten und unmittelbar vor seinem epochalen und zutiefst erschütternden „Bad Lieutenant“ drehte er „King of New York„, eine Gangstergeschichte, die – wie er im Interview behauptet – von der Brutalität in „The Terminator“ inspiriert worden sei, und an dessen Drehbuch er und sein Schulfreund Nicholas St. John fünf Jahre saßen. Neben seinem „Body Snatchers„-Remake ist „King of New York“ sicherlich einer seiner für ein breites Publikum zugänglichsten Filme. Was auch an der grandiosen Optik liegt, in welche Kameramann Bojan Bazelli die Filmbilder kleidet. Mit Bazelli sollte Ferrera dann noch einmal bei „Body Snatchers“ zusammenarbeiten, bevor er Ken Kelsch zu seinem Stammkameramann machte. Bazellis Arbeit besticht mit aufwändiger und ausgeklügelter Lichtsetzung, die die Bilder zum Teil wie Gemälde aussehen lassen, und ästhetischen Gegenlichtaufnahmen. Hier scheint sich ein Einfluss von Michael Mann bemerkbar zu machen, für den Ferrera einige Episoden der TV-Serien „Miami Vice“ und „Crime Story“ abgedreht hatte. Besonders an „Crime Story“ scheint sich „King of New York“ optisch zu orientieren.

vlcsnap-00371vlcsnap-00373

Obwohl „King of New York“ über die Jahre seine Fans gefunden hat und zum Kultfilm avancierte, war er zur Zeit seiner Premiere 1990 nicht gerade wohlgesonnen aufgenommen worden. Während der Premiere auf dem New Yorker Filmfestival verließen etliche Zuschauer den Saal, bei der zweiten Vorführung wurden Drehbuchautor St. John und Darsteller Laurence Fishburne ausgebuht. Kritikerpapst Roger Ebert schimpfte auf das Drehbuch und nannte den Film „half-written“. Für Kontroversen sorgten sicherlich auch die exzessive Gewalt; die Tatsache, dass ein Weißer sich schwarzer Gangster bedient und der ambivalente Charakter der Hauptfigur. Dem von Christopher Walken brillant gespielten Frank White wird kein Hintergrund gegönnt. Man weiß nicht wo er herkommt, und wie er zu seiner Macht kam. Warum halten seine Getreuen nach so langer Zeit im Gefängnis noch zu ihm? Und was ist seine Motivation? Frank White wird als eiskalter, gefährlicher Killer gezeigt, gleichzeitig will er sich um die Kranken in „seinem“ Viertel kümmern und treibt mit allen Mitteln den Bau eines Krankenhauses voran. Wenn er am Ende erklärt, er wisse gar nicht, warum die Polizei ihn jage, sie solle doch froh sein, dass er die „schlimmeren“ Gangster beseitigt habe, und der Rauschgifthandel auch ohne ihn florieren würde, möchte man ihm fast zustimmen.

vlcsnap-00386vlcsnap-00387

Christopher Walken versinkt ganz in dieser Rolle. Er spielt nicht, er ist Frank White. Und da dieser keine Geschichte hat, die ihn mit Tiefe und Substanz verleiht, ist es ganz Walkens Schauspiel, welches dieser Figur Leben einhaucht. Wenn White sich durch New York bewegt ist er ein Wolf, der weiß, dass er allen anderen Tieren im Wald überlegen ist. Sein Lächeln ist das einer giftigen Schlange, sein Lachen das einer Hyäne. Walken tropft die Gefährlichkeit und das überzogene Selbstbewusstsein aus jeder Pore.Durch ihn besitzt White soviel Präsenz, dass man sich gar nicht erst fragt, wie es sein kann, dass ein weißer Junge die schwarzen Gangs in New York befehligt, wieso die Handlanger der italienischen Mafiosi sofort zu ihm überlaufen und wo seine hervorragenden Kontakte herkommen. Ferrera verrät in dem Interview, welches als Bonus auf der DVD enthalten ist, dass er ein Prequel plante, welches die hier komplett ausgeblendete Vorgeschichte erzählt. Das wäre auch ein interessanter Film, aber eben nicht „King of New York“. „King of New York“ zeigt eine Figur von der man nicht wissen kann, ob man sie hassen oder bewundern soll. Am Besten sollte man Frank White fürchten, gerade weil er nicht zu fassen ist.

vlcsnap-00400vlcsnap-00383

Neben dem beeindruckenden Christopher Walken, spielen mit David Caruso, Wesley Snipes und Laurence Fishburne noch drei junge, damals aufstrebende, Schauspieler in „King of New York“ mit, die kurze Zeit später die Karriereleiter nach oben klettern sollten. Sogar ein sehr junger Steve Buscemi taucht einmal kurz im Bild auf. Caruso spielte zunächst enorm erfolgreich einen Polizisten in der TV-Serie „NYPD Blue“ und feierte nach einem Tief, welches seinem Ausstieg aus der Serie folgte, ein sehr erfolgreiches Comeback in „CSI: Miami“. Wesley Snipes, der hier nur eine kleine, aber markante Rolle als Carusos Partner inne hat, sollte kurz danach mit „New Jack City“ seinen Durchbruch feiern und zu einem gefragten Actionstar der 90er werden, bevor billige B-Filme und ein Gefängnisaufenthalt wegen Steuerhinterziehung ihn aus der Spur warfen. Fishburne war bereits ein gefragter Nebendarsteller, der heute – um einiges schwerer – vor allem für seine Rolle als Morpheus in der „Matrix“-Trilogie bekannt ist. Fishburne ist dann auch die große Entdeckung des Filmes. Mit Leib und Seele spielt er Whites obersten Handlanger Jimmy Jump. Vom schlendernd-tänzelnden Gang und das breite Lachen, über die große Klappe und demonstrativ zur Schau gestellte Selbstbewusstsein bis hin zu den Goldzähnen- und Ketten, verschmilzt er mit dieser Figur, die wie eine kraftvolle Parodie auf die damals aufkommenden Gangster-Rapper wirkt.

vlcsnap-00376vlcsnap-00389

In der Tat spielt Rap in „King of New York“ eine wichtige Rolle und untermalt auf der Soundtrackspur das Geschehen. Damit war Ferrara einer der Ersten, die Rap bewusst als Stilmittel einsetzten. Einige Szenen, in denen die Gangster in Begleitung leicht bis gar nicht bekleidetet Damen vor allem sich selbst feiern, scheinen auch Vorlage für unzählige einschlägige Musikvideos zu bilden. Vielleicht hat dies dem Film daher in der Gangster-Rap-Szene zu einiger Reputation verholfen, denn er war nicht nur ein Lieblingsfilm der Ostküsten-Rap-Legende „Notorious B.I.G.“, sondern dieser benutzte auch den Namen „Frank White“ als Pseudonym. U.a. wohl auch, als er sich am Tag seiner Ermordung in einem Hotelzimmer einmietete.

vlcsnap-00399vlcsnap-00403

Ähnlich ambivalent, wie der Charakter Frank Frank, ist auch die Rolle der Polizei, die ebenfalls selbstherrlich und über dem Gesetz stehend agiert. Wobei Ferrara die ermittelnden Polizisten über weite Strecken des Filmes völlig vernachlässigt. So gibt es im Film nur zwei große Szenen, in denen sie näher charakterisiert werden. Zunächst auf einer Hochzeitsfeier in einer typische irischen Bar und dann später an selber Stelle, wenn sie über das weitere Vorgehen in Streit geraten. Die Szene mit der Hochzeitsfeier steht von der Bildgestaltung und dem allgemeinen Ton her, in solch einem krassen Gegensatz zu der Welt Frank Whites, dass sie beinahe wie ein Fremdkörper im Film wirkt, was von Ferrara wohl auch durchaus beabsichtigt ist. Die zweite Szene dient augenscheinlich nur dazu, die weitere Handlung voranzutreiben und die Motivation hinter der folgenden Selbstjustiz-Aktion zu erklären. Dazwischen tauchen Caruso und Snipes so gut wie nicht mehr auf. Man hat das Gefühl, dass es ihre Figuren ursprünglich mehr Spielraum hatten, dieser aber dann heraus gekürzt wurde. So bleibt der Fokus auf ihrem Vorgesetzten, der von Victor Argo – nach „King of New York“ Stammschauspieler bei Ferrera – mit großer Melancholie und Müdigkeit gegeben wird. Mit seinem ruhigen unterspielen der Rolle, bildet er einerseits ein Gegengewicht zu dem charismatischen Walken und ergänzt andererseits kongenial dessen extrovertierten Frank White.

vlcsnap-00390vlcsnap-00413 

Mit „King of New York“ hat Abel Ferrara seinen optisch opulentesten und auch einen seiner brutalsten Filme inszeniert, der einem glänzend agierenden Christopher Walken eine ideale Plattform für seine Schauspielkunst bietet. Der Film verweigert sich einer klassischen Gut/Böse-Darstellung und lässt seine Figuren ambivalent agieren. Einige Ungereimtheiten im Drehbuch werden durch eine stilvolle, temporeiche Inszenierung und eine hervorragend aufgelegte Besetzung wieder wettgemacht.

vlcsnap-00402vlcsnap-00415

Die DVD besitzt eine gute Bild- und Tonqualität. Als Extras ist ein fast halbstündiges Interview mit Ferrara enthalten, welches scheinbar für das französische Fernsehen entstand. Dieses ist sehr aufschlussreich in Hinblick auf „King of New York“ und bietet viele zusätzliche Informationen.

Panorama Theme by Themocracy