Category: Allgemein

Das Bloggen der Anderen (19-06-17)

Von , 19. Juni 2017 16:44

bartonfink_type2– Sascha Schmidt von Okaeri sprach auf der Nippon Connection 2017 mit Jasper Sharp von Midnight Eye und Autor von „Behind the Pink Curtain“ über den japanischen Roman Porno.

– Alexander Matzkeit stellt auf real virtuality vier Bücher vor, die ihm geholfen haben, Hollywood zu verstehen.

– Beim Kinogucker gibt es wieder lehrreiches über alte Kinotechnik: Diesmal „Der Bobby“.

– Was im Kinosommer noch so alles ins Haus steht, das weiß Der Kinogänger.

– Rüdiger Suchsland rechnet in der 157 Folge von Cinema Moralia auf out takes mit der Deutschen Filmförderung ab.

– Rainer Kienböck beschäftigt sich auf Jugend ohne Film mit Chris Maker und nimmt als Ausgangspunkt dessen Festival-Trailer, den dieser zum 50. Geburtstag der Viennale gestaltet hat.

– Olga Galicka schreibt auf B-Roll über das weibliche Gewaltpotential im Film. Und Andreas Köhnemann verteidigt das Remake.

– Schwanenmeister stellt auf negative space das Programm des 4. Terza Visione Festivals in Frankfurt vor.

– Oliver Nöding bespricht auf Remember It For Later zweimal großartiges deutsches Kino. Einmal den Über-Film „Blutiger Freitag“ von Rolf Olsen, der – Subkultur und unzähligen Crowdfundern wie mir sei Dank- nun in einer ultimativen Fassung veröffentlicht wurde, sowie Roger Fritz Debütwerk „Mädchen Mädchen“ (ebenfalls von Subkultur), zu dem Eckhart Schmidt das Drehbuch schrieb.

– Lukas Foerster empfiehlt auf Dirty Laundry zwei mir gänzlich unbekannte Filme: „Lumiere d’ete“ von Jean Gremillon, 1943, und „Desire to Be a Bad Man“ von Tsutomu Tamura, 1960. Klingt beides sehr spannend.

– Das ist so ein Film, den ich damals als Jugendlicher mal im TV aufgeschnappt hatte und unter dem ich mir etwas ganz anderes vorgestellt hatte. Ich weiß noch, dass ich den nicht gut fand – aber nicht, weil er schlecht war, sondern weil ich mit ihm nichts anzufangen wusste. Trotzdem bleiben einige Bilder im Kopf hängen und sind jetzt, vielleicht 30 Jahre später, immer noch präsent. Es wäre also mal an der Zeit „Der Mann, der die Katzen tanzen ließ“ wiederzusehen. Insbesondere, wenn funxton ihn so sehr lobt.

– Mauritia Mayer von Schattenlichter verschlägt es diesmal nach England, wo sie uns „And Soon the Darkness“ von Robert Fuest ans Herz legen möchte.

– 18 Jahre ist es nun her, dass Daniel Myrick und Eduardo Sánchez das „Blair Witch Project“ auf die Filmwelt losgelassen haben und 1.000de (größtenteils uninspirierte, doofe) Nachahmer gefunden haben. Christian von Schlombies Filmbesprechungen schaut zurück.

– LZ beleuchtet auf screen/read ausführlich Mel Gibsons „Hacksaw Ridge“.

Das Bloggen der Anderen (12-06-17)

Von , 12. Juni 2017 17:34

bartonfink_type2Nach über einem Monat Blog-Abstinenz (die auch mal wieder ganz gut getan hat) aufgrund von Urlaub, Workshops, Feiertagen, „35 Millimeter“-Artikeln und genereller Bocklosigkeit geht es jetzt wieder weiter.

– Ein Thema, welches mich seit langer, langer Zeit auch immer wieder umtreibt ist eines, ob eine „Eventisierung“ des Kinos diese als Abspielstätten für Filme retten kann und ob nicht dieses „Mehr“ an Drumherum nicht fast schon eine Verpflichtung ist, um sich als Kino heute noch Gehör zu verschaffen. Mit unserer Filmreihe „Weird Xperience“ versuchen wir ja genau das. Den Leuten eine Einführung  bieten und die Möglichkeit, nach dem Film noch zu diskutieren. Ursprünglich hatten wir noch ein musikalisches Rahmenprogramm, um so eine Art „After-Movie-Lounge“ zum Klönen und Schnacken,  aber dies wurde bisher nicht so angenommen, wie gehofft. Urs Spörri beschäftigt sich auf B-Roll eingehend mit diesem Thema und zeigt viele Arten auf, wie solch eine „Eventierung“ mit einem Mehrwert versehen kann. Toller, sehr erhellender Artikel. Für Patrick Holzapfel wäre unser Weird-Xperience-Ansatz wohl nichts, denn er plädiert für das Schweigen nach dem Film. Lucas Barwenczik beschäftigt sich auf sehr interessante Weise mit „The Immigrant“, der vor 100 Jahren uraufgeführt wurde.

– Auf seinem Blog Jugend ohne Film hat Patrick Holzapfel zusammen mit Valerie Dirk ein sehr langes, ausführliches Interview mit Alexander Horwath, dem scheidenden Direktor des Österreichischen Filmmuseums geführt.

– In Frankfurt fand mal wieder das Filmfestival Nippon Connection statt. Michael Schleeh von Schneeland war da und berichtet über Kohei Taniguchis Independent-Wrestling-Komödie „Dynamite Wolf“. Und auch Morgen Luft von Cinematographic Tides war anwesend und schreibt über „Her Love Boils Bathwater“ von Ryōta Nakano, der ihr ausgesprochen gut gefallen hat.

– Oliver Nöding war auf dem 1. Morbid Movies und hat da allerlei Merkwürdiges und Bizarres gesehen, wie die tolle und ebenso traurige, wie lebensbejahende Doku „Sick: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist“ oder den berüchtigten Einlauf-Porno „Water Power“. Mehr auf Remember It For Later.

– Auf dem Zürcher Kasernenareal hat sich ein einzigartiges Experimentalfilm- und Video-Festival eingenistet, über das Lukas Foerster auf critic.de berichtet.

– Sascha Schmidt weist auf Okaeri auf die Veranstaltung „Anime Berlin: Pop, Poesie und Propaganda“ hin.

– film-rezensionen.de stellt das Filmfest Emden-Norderney vor, welches noch bis Mittwoch läuft. Ein kleiner „Seitenfüller“, aber nichtsdestotrotz ganz interessant: „Kinocharts Deutschland – Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten“ nach Besucherzahlen und nicht nach Umsatz. Nach Christian Anders „Brut des Bösen“ gibt es endlich wieder Martial Arts aus Deutschland: „Plan B – Scheiss auf Pan A“.

– Carolin Werthmann schreibt auf blickabtausch über „Manifesto“ von Julian Rosefeldt. Nach der Premiere des Films auf dem Sundance Festival zu Beginn des Jahres war er nun als Installation im Museum Villa Stuck in München zu sehen.

– Manfred Polak beschäftigt sich auf Whoknows presents mit einem Film, den ich – seit ich ihn irgendwann mal in einem dritten Programm aufgeschnappt hatte – sehr mag. Nicht nur, weil der Verlobte meiner Cousine so perfekt den Opale nachmachen kann. Der Film heißt „Das Testament des Dr. Cordelier“ und ist eine französische  Jekyll/Hyde-Verfilmung von Jean Renoir.

– Sascha Nolte von Die seltsamen Filme des Herrn Nolte hat Paul Bartels Kultfilm „Eating Roul“ gesehen.

– Noch nicht gesehen, aber das muss irgendwann mal nachgeholt werden: Neil Marshalls „The Descent“. Insbesondere nachdem Mauritia Mayer ihn auf Schattenlichter so lobt.

– Ebenfalls ganz nach oben auf der „Muss-ich-gucken“-Liste gerutscht: „Brutale Schatten“ von Jacques Deray, den funxton nachdrücklich empfiehlt.

– Eine Empfehlung spricht auch Volker Schöneberger auf Die Nacht der lebenden Texte aus: Für „Suburra“ von Sergios Sohn Stefano Sollima.

Das Bloggen der Anderen (08-05-17)

Von , 8. Mai 2017 21:52

bartonfink_type2– Sehr viel Arbeit hat Filmlichter in seinen umfangreichen Text über den Horrorfilm gesteckt. In einem ausführlichen ersten Teil zeichnet er noch einmal die Geschichte des Genres nach, um im sehr interessanten zweiten Teil seine eigenen Filmerfahrungen mit dem Horrorfilm zu beleuchten und der Frage nachzugehen, warum ihn Horrorfilme so faszinieren.

– Danny Gronmaier und Hannes Wesselkämper entdecken auf critic.de im zweiten Teil des Sehtagebuches über das Sehsüchte-Festival Spannendes über Kampfsport, Drohnen, den Islam und eine brandenburgische Fliesenlegerin. Und Michael Kienzl stellt den Art Director für Louis Malle, Maler, Grafiker, Filmregisseur und Meister der Straßenfotografie, William Klein, vor. Diesem ist in Berlin gerade eine Ausstellung gewidmet.

– Rochus Wolff hat sich auf B-Roll mit „Hanni und Nanni“ und „Burg Schreckenstein“ zwei neuere deutsche Kinder-Kinoserien vorgenommen und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Patrick Holzapfel schreibt über die Vorzüge – und das Verschwinden – kritischer Biographien und darüber, was seiner Meinung nach die Schwächen einer Buchreihe wie „Film Konzepte“ sind.

– Auf seinem eigenen Blog Jugend ohne Film schreibt Patrick über „Secret défense“ von Jacques Rivette, und Rainer Kienböck unter dem Titel „Film und Baukunst“ über einige Filme von Manoel de Oliveira.

– Ein schönes Thema, dem ich in den Filmblogs bisher so nicht begegnet bin: Filmtechnik. Kinogucker erklärt ausführlich das Interlock-Projektionssystem.

– Eine lange Liste. JLM hat auf film-rezensionen.de einmal seinen Lieblingsfilm eines jeden Jahres aufgeschrieben. Beginnend mit dem Jahr 1878!

– gabelingeber hat mal wieder das Konzept seines Blogs Hauptsache (Stumm)Film geändert. Zukünftig steht der Film an prominenter Stelle, der ihm in der laufenden Woche am besten gefallen hat – und nicht mehr eine Entdeckung aus der Vergangenheit (oder seine schöne Rubrik „Gedankensplitter“). Was ich persönlich sehr schade finde. In dieser Woche steht dementsprechend „Hidden – Die Angst holt Dich ein“ im Fokus.

– Auf Parallel Film hat Christoph Hochhäusler einen älteren Text von 2005 online gestellt, der seine ersten Erfahrungen bei den Filmfestspielen in Cannes wiedergibt.

– Werner Sudendorf hat auf new filmkritik einige interessante Eindrücke formuliert, die der Film „Dunja“ von 1955 bei ihm hinterlassen hat.

– Mauritia Mayer hat sich auf Schattenlichter einen meiner liebsten Italo-Filme vorgenommen: Den wundervollen „Femina Ridens“ mit der noch wundervolleren Dagmar Lassander und dem allerwundervollsten Stelvio-Cipriani-Soundtrack.

– Oliver Nöding hat sich auf Remember It For Later an den legendären „The Room“ gewagt. Sein Erfahrungsbericht findet man hier.

– Gangsterzeit bei funxton. Bei ihm geben sich „Al Capone“, „Lepke“ und „Lucky Luciano“ die Klinke in die Hand.

– „Visaranai“ ist nicht nur der erste tamilische Film, der bei den Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde, sondern laut Michael Schleeh von Schneeland auch „ein Film, der bisweilen kaum auszuhalten ist: wegen den enormen psychischen Grausamkeiten“. Mehr darüber: Hier.

– Der Horrorfilm „Get Out“ läuft nicht nur gerade in unseren Kinos, sondern wird von der Kritik auch einhellig gelobt. Auf filmgazette gibt es gleich zwei Besprechungen. Marit Hofmann vergibt gute 7 von 10 Punkten, Nicolai Bühnmann lässt sich sogar zu 9 von 10 hinreißen.

Das Bloggen der Anderen (02-05-17)

Von , 2. Mai 2017 20:45

bartonfink_type2– Daniel Sponsel, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Dokfest München, schreibt auf out-takes darüber, was der Dokumentarfilm leistet und warum er so wichtig ist.

– Einen polnischen Dokumentarfilm stellt Oliver Armknecht auf film-rezensionen.de vor. Es handelt sich um „All These Sleepless Nights“ bei dem Regisseur Michal Marczak zwei Kunststudenten durch das Nachtleben von Warschau folgt und „mit seiner rauschhaften Bild-Musik-Mischung hypnotisiert“. Der Film läuft auf dem polnischen Filmfest FilmPolska (3.5.-10.5. in Berlin), welches hier vorgestellt wird.

– Michael Schleeh hält sich noch immer auf dem Hong Kong International Filmfestival auf, wo er den japanischen Film „Vanitas“ von Takuya Uchiyama gesehen hat. Wie gut er ihm gefallen hat, liest man auf Schneeland.

– Lukas Stern berichtet für critic.de vom Crossing-Europe-Festivals in Linz. Hier findet man Teil 1 und Teil 2. Seine Kollegen Danny Gronmaier und Hannes Wesselkämper berichten vom 46. Internationalen Studierenden Filmfestivals „Sehsüchte“, welches unter der Schirmherrschaft von Andreas Dresen steht.

– Florian Krautkrämer hat auf Daumenkino ein sehr interessantes Essay über den Aufstieg der Streaming-Dienste, der Verdrängung am Markt, ihren Einstieg ins Filmgeschäft und die Rolle der Deutschen Filmförderung geschrieben.

– Andreas Köhnemann schreibt auf B-Roll darüber, wie der zeitgenössische Horrorfilm die Schrecken des Rassismus verarbeitet. Joachim Kurz macht sich Gedanken über das diesjährige Programm in Cannes und Lucas Barwenczik hat beobachtet, wie Hollywood den Nerd als Zielgruppe entdeckt hat und was das eigentlich ist, ein Nerd.

– Am 26. April verstarb der Regisseur Jonathan Demme, dem man neben seinem berühmtesten Filmen „Schweigen der Lämmer“ und „Philadelphia“ auch den Konzertfilm „Stop Making Sense“, sowie einige schöne Roger-Corman-Produktionen verdankt. Der Kinogänger und Die 5 Filmfreunde haben ihm jeweils einen Kurznachruf gewidmet.

– Viktor Sommerfeld hat auf Jugend ohne Film ein Gespräch mit dem Kurator Alejandro Bachmann des Diagonale-Programm “This is not America – Austrian Drifters” über die Entstehung des Programms, das Verhältnis von Film und Begriff und die möglichen Verbindungslinien von Film und Pop geführt.

– LZ schreibt auf screen/read über Terrence Malicks Mammut-Projekt „Song to Song“, welches drei Jahre in Anspruch nahm.

– Wolfgang Nierlin ist begeistert von Angela Schanelecs neuem Film „Der traumhafte Weg“ und vergibt auf Filmgazette 9 von 10 Sternen.

– gabelinger hat auf Hauptsache (Stumm)Film wieder einen bunten Strauss (ganz ohne Stummfilm) zusammengestellt. Besonders gut gefiel mir die Rubrik „Kino anderswo“. Davon würde ich gerne mal mehr lesen.

– Oliver Nöding zog es auf Remember It For Later in den Spessart, wo er mit Liselotte Pulver ins Wirtshaus eingekehrt ist, das Spukschloss besichtigte und schließlich (dann gar nicht mehr so) herrliche Zeiten verlebte.

– Zwei große Empfehlungen aus Italien hat funxton im Gepäck. Damiano Damianis „Ich habe Angst“ und Enzo G. Castellaris „Tote Zeugen singen nicht“. Könnte eines der tollen Labels sich mal dieser Kandidaten annehmen?

In eigener Sache: Mein erstes Booklet ist da

Von , 27. April 2017 20:50

Endlich ist es auch bei mir angekommen. Die wunderbar aussehende dritte Folge der „Mario Bava Collection“ aus dem Hause Koch Media: Das Mediabook von „Die toten Augen des Dr. Dracula“ mit meinem ersten Booklet! Daran gekommen bin ich durch meinen ehrenamtlichen Nebenjob als stellvertretender Chefredakteur des „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“. So ist das Booklet dann auch eine Kooperation zwischen der „35 Millimeter“ und Koch Media.

Einmal ein Booklet für eine DVD- oder Blu-ray-Veröffentlichung zu verfassen, ist wahrscheinlich der Traum eines jeden, der gerne über Filme schreibt. Bei mir war es das jedenfalls – was dieses euphorische Poser-Posting hoffentlich rechtfertigt. Vielleicht kann sich der ein oder andere Stamm-Booklet-Autor, für den das Schreiben von Booklets mittlerweile Routine geworden ist, und der über mein Geschreibsel hier nur müde lächeln kann, sich noch daran erinnern, wie es war, als er das erste Mal ein von ihm verfasstes Booklet in der Hand hielt. Vielleicht erging es ihm da ja ebenso wie mir jetzt.

Auf jeden Fall hat es mir sehr viel Freude bereitet, für das Booklet zu recherchieren und es letztendlich zu schreiben. Mein Dank geht hier an Thomas „DrDjangoMD“ Hödl, der da netterweise immer mal wieder drauf geschaut hat, ob man hier und da noch etwas umformulieren oder klarer schreiben kann. Und etwas Romantik ist mir auch genommen worden. In meiner naiven Vorstellung habe ich ja geglaubt, bei so etwas arbeitet man sehr eng mit dem Verlag und einem Lektorat zusammen. Dem war hier nicht so. Nach Abgabe des Textes habe ich bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich das Booklet jetzt in den Händen hielt, nicht gewusst, was mit meinem Text passiert und wie das Ganze am Ende aussieht. Ich muss aber sagen, dass ich hochzufrieden mit dem Resultat bin. Es war eine tolle Erfahrung und das Endprodukt erfüllt mich – wie man sicherlich gerade deutlich merkt – mit einem gewissen Stolz.

Jetzt bin ich der zweite Bremer in der Geschichte, der jemals ein Booklet für einen Mario-Bava-Film verfasst hat. Toll! 🙂

„35 Millimeter“-Magazin: Ausgabe 20 erhältlich

Von , 26. April 2017 16:03

Bei unserem „35 Millimeter“-Magazin gab es in den letzten Monaten einen ziemlichen Wechsel bei den Stammautoren. Es ist jede Menge frisches Blut dazu gekommen, was dem Magazin meiner Meinung nach sehr gut getan hat. Ausgabe #20 ist nun das erste Heft dieser „neuen Ära“ und ich bin gespannt, wie es bei unseren Lesern ankommt. In der Titelstory dreht sich diesmal alles um die Universal-Studios und dabei wird nicht nur auf die Horrorfilm eingegangen, was ich sehr erfrischend finde. Ich selber habe diesmal etwas über den mexikanischen Horrorfilm und die „Momia Azteca“-Trilogie geschrieben.

TITELSTORY: UNIVERSAL STUDIOS

TITELSTORY – DIE MUMIE: Karl Freunds Vermächtnis an die Universal Studios
TITELSTORY – Boris Karloff: Gefangen im Käfig des
TITELSTORY – Watson, ich kombiniere – Sherlock Holmes und die UNIVERSAL
TITELSTORY – LON CHANEYS FINSTERE GEHEIMNISSE – DIE INNER SANCTUM-MYSTERIES – Teil 1
TITELSTORY – Motion is Emotion – Douglas Sirks Universal-Melodramen
TITELSTORY – CARL LAEMMLE presents… – Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood

MUMIE MEXICAN STYLE – Der mexikanische Horrorfilm und die „Momia Azteca“-Trilogie

HITLERS HOLLYWOOD – Interview mit Regisseur Rüdiger Suchsland

DER FREMDE BLICK – Michelangelo Antonioni und seine Filme – Teil 3: Reifeprozesse

WOLFGANG NEUSS UND WOLFGANG MÜLLER – Marx Brothers im Adenauerland

FILM NOIR – The Dark World of Richard Fleischer

FREUD, FEMME FATALE UND FEMINISMUS – Teil 2 – Die Frau im Werk Otto Premingers

LUIS BUNUEL – Teil 2: Wiederkehrende Motive in seiner mexikanischen Schaffensphase

KOLUMNE: CINEMAZZURRO – DIE LETZTEN ZWEI VOM RIO BRAVO

RAJ KAPOOR – Der indische Vagabund

Heft #20 kann man HIER für € 4,00 zzgl. Versand beziehen.

Das Bloggen der Anderen (24-04-17)

Von , 24. April 2017 17:43

bartonfink_type2– Einer der wichtigsten deutschen Regisseure ist Helmut Käutner.  Bianca von Duoscope widmet ihm ein verdientermaßen umfangreiches Portrait, bei dem ich lediglich anmerken muss, dass Hans Albers nicht erst seit „Große Freiheit Nr. 7“ (einer der besten – nicht nur – deutschen Filme aller Zeiten) ein Star war. St.Pauli-Legende ja, aber ein Kassenmagnet war er schon vorher. Aber dieser kurze Einwurf soll nicht vom Lesen des sehr schönen Artikels ablenken.

– Michael Schleeh berichtet auf Schneeland vom Hongkong International Film Festival, wo er Yoji Yamada „What a Wonderful Family! 2“ sag, den er als kleines Meisterwerk bezeichnet. Weniger gut gefiel ihm der südkoreanische Film „Beaten Black and Blue“ von Kim Soo-hyun.

– Andreas Köhnemann schreibt auf B-Roll darüber, warum ihm die erfolgreichen Feel-Good-Komödien aus Frankreich überhaupt nicht gefallen und weshalb „Victoria – Männer & andere Missgeschicke“ ihn positiv überrascht hat.

– Das polnische Kino habe ich ja immer gerne im Blick. Da freut es mich, dass man auf film-rezensionen.de das Ergebnis des Polnischen Filmpreises 2017 findet. Ganz vorne „Wolhynien“ (das müsste aber doch „Wołyń „ heißen? Schreibfehler?) von Wojciech Smarzowski, den ich seit seinem grandiosen Werken „Dom zly“ und „Wesele“ auf dem radar habe. Da wird die einkaufsliste für den nächsten Warschau-Besuch wieder länger.

– Es gibt Filme die schlagen einem so brutal in die Magengrube, dass man sich da jahrelang nicht von erholt. Bei mir war Hanekes „Der siebente Kontinent“ so ein Fall. Ich vermute mal bei Christian Genzel von Wilsons Dachboden war es ähnlich.

– Dass „Café Society“ der bisher letzte Woody Allen war, habe ich irgendwie schon ganz vergessen. Laut Michael Kienzl auf critic.de bietet er dann auch nur mehr von dem, was wir in den letzten Jahren von Woody bekommen haben. Was mir nun nicht so schlecht mundet – weshalb ich mich schon auf eine erste Sichtung freue. Nach 30 Jahren vom Index, eine eigne Kinotour, FSK 16 – „Tanz der Teufel“ hat in den letzten Monaten für viel Furore und Rauschen im Blog-Blätterwald geführt. Oliver Nöding geht hier noch einmal intensiv auf den Film ein.

– Auf seinem eigenen Blog Remember It for Later hat er sich mit dem Werk des Kanadiers Willhelm Fruet (den ich peinlicherweise mal mit Robert Fuest verwechselt habe)  auseinander. Den starbesetzten „Spasms“ fand er nicht so toll, „Bedroom Eyes“ und „Blue Monkey“ aber umso mehr.

– Der Film „Troll 2“ ist berühmt-berüchtigt als einer (manche sagen der) schlechteste Film aller Zeiten. Funxton hat sich nicht nur „Troll 2“, sondern auch den Vorgänger „Troll“ (beide Filme haben übrigens nicht wirklich etwas miteinander zu tun) angesehen und ist zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

– Wem der Sinn einmal nach einem vergnüglichen, aber nicht albernen, Italo-Western steht (und gerne die junge Soledad Miranda sehen möchte), der ist bei „Rocco – Der Mann mit den zwei Gesichtern“ an der richtigen Adresse. Das findet auch Mauritia Mayer von Schattenlichter.

– Christian von Schlombies Filmbesprechungen spricht eine deutliche Warnung vor dem seiner Meinung nach fürchterlich missratenen Italo-Western/Eastern-Hybrid „Zwei durch dick und dünn“ alias „Il ritorno di Shanghai Joe“ von Bitto Albertini aus.

–  Sehr viel besser ist da doch das Shaw-Brothers-Meisterwerk „Die 36 Kammern der Shaolin“, welches Bluntwolf auf Nischenkino bespricht.

– Ich wusste gar nicht, dass „Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen“ als schwächster Film von Claude Chabrol und Romy Schneider gelten soll. Ich fand den nämlich recht gut. Allesglotzer kann den schlechten Ruf auch nicht verstehen und schreibt auch warum.

– Jürgen Kionte stellt auf filmgazette stellt den Gewinner des diesjährige Amnesty-Filmpreis bei den Berliner Filmfestspielen vor. Den mexikanischen Regisseur Everardo González für seinen heftigen Dokumentarfilm „La libertad del diablo“ über mexikanische Auftragskiller und ihre Opfer. Da läuft es mir schon beim Lesen kalt den Rücken herunter. Nicolai Bühnemann hat sich den endlich auch wieder in Deutschland erhältlichen letzten Film der Regie-Legende Kinji Fukasaku vorgenommen. Den berüchtigten „Battle Royal“.

– Da diese Woche relativ kurz ausfiel: Hier nochmal ein Tipp zum längeren Schmökern: Witte’s wöchentliche Tipps.

Das Bloggen der Anderen (18-04-17)

Von , 18. April 2017 21:02

bartonfink_type2Durch den Ostermontag gibt es „Das Bloggen der Anderen“ diesmal auf einem Dienstag. Aufgrund der wirklich tollen Texte meiner Blogger-Kollegen, wäre es auch unverantwortlich gewesen, die Kolumne in dieser Woche einfach ausfallen zu lassen.

– Am 12. April verstarb Kameragott Michael Ballhaus. Mehrere Blogs widmen ihm einen Nachruf. Den ausführlichsten gibt es bei Sennhausers Filmblog, den persönlichsten von Hans Helmut Prinzler. Christoph Hochhäusler verweist auf Parallel Film auf einige Texte zu Michael Ballhaus, die er anderswo geschrieben hat. Und Kinogucker empfiehlt Michael Ballhaus‘ Autobiographie.

Nischenkino stellt anlässlich des Todes von Tomas Milian noch einmal einen seiner wichtigsten (da er eine schier unendliche Filmreihe nach sich zog) Film vor: „Der Superbulle mit der Strickmütze“.

– Bereits am 28. März verstarb Christine Kaufmann. Udo Rotenberg ehrt sie, indem er auf Grün ist die Heide über Robert Siodmaks düstere deutsch-amerikanische Co-Produktion „Tunnel 28“ schreibt, in dem sie neben Don Murray die Hauptrolle spielt.

– Vorschauzeit. Beim Kinogänger erfährt man, welche Film im Kinosommer 2017 laufen.

– Das Programm der diesjährigen Fantasy Filmfest Nights findet man bei film-rezensionen.de

– Auf Rochus Wolffs Kinderfilmblog gibt es aktuelle Kinderfilmempfehlungen. Für ,mich als Familienvater eine wunderbare Quelle der Inspiration – auch wenn meine Kleinen für die allermeisten Film noch zu jung sind. Der hier empfohlene, wirklich wundervolle „Molly Monster“ läuft bei uns allerdings schon in Dauerrotation und ist meiner Meinung nach auch schon für 4jährige geeignet.

– Andrea David ist für Filmtourismus.de nach Hope im kanadischen British Columbia gereist, dem Drehort von „Rambo“, und hat interessante Information und Geschichten über die Stadt und ein paar tolle Fotos von den Drehorten mitgebracht. Sehr schön!

– Ebenfalls Drehorte hat Mauritia Meyer von Schattenlichter besucht und zeigt uns, wie sich die Drehorte von Peter Patzaks „Parapsycho“ in Wien und Venedig zwischen 1975 und heute verändert haben.

– Einer der schönsten Artikel – in einer schönen Artikeln ungewöhnlich reichen Woche – haben Nino Klingler und Zeynep Tuna auf critic.de geschrieben. Sie stellen in einem langen Essay mit vielen Bild- und Filmbeispielen den legendäre türkischen Actionstar Cüneyt Arkin und seine wundersame Welt vor. Tipp!

– Und gleich das nächste Highlight. David schreibt auf Whoknows presents sehr, sehr ausführlich, interessant und unbedingt lesenswert über frühe sowjetische Animationsfilme von Nikolaj Chodataev, Ol‘ga Chodataeva, Zenon Komissarenko und Co. Ebenfalls essentieller Lesestoff in dieser Woche.

– Patrick Holzapfel macht sich auf Jugend ohne Film mit einer kleinen Gruppe an Enthusiasten auf nach Guinea, um das Stativ von Jean Rouch zu finden.

– Lucas Barwenczik macht sich auf B-Roll einige sehr kluge Gedanken über den (nicht ganz so neuen) Trend in Hollywood, Animes in Live-Action-Filme zu verwandeln. Und Alexander Matzkeit sinniert darüber, was im heutigen Kino noch echt und was Illusion ist. Und was das für das Kino bedeutet.

– Gerne erzähle ich die Anekdote, wie mich die mitternächtliche Kino-Vorstellung des koreanischen Films „A Tale of Two Sisters“ durch permanenten Adrenalin-Ausstoß bei den unheimlichen Szenen erst aus den Schlaf gerissen und dann noch viele Stunden um den selben gebracht hat. Da freue ich mich natürlich ganz besonders wenn Morgen Luft auf Cinematographic Tides ihn den besten Horrorfilm nennt, den sie bisher gesehen hat.

– Unbedingt auch empfehlenswert das „Gegenstück“ auf Ma-Gos Filmtipps, wo Morgen Luft und Ma Go den Film in ein virtuelen Ringkampf gegen sein US-Remake schicken.

– Lukas Foerster berichtet auf Dirty Laundry weiter vom 19. Besonders Wertlos-Festival, wo er Rolf Thieles „Versuchung im Sommerwind“ und Heinz Gerhard Schiers „Tränen trocknet der Wind“ sah.

Negativespace weißt darauf hin, dass Eckhart Schmidt drei neue experimentelle Filmprojekte, die um italienische Obsessionen kreisen, im Münchner Werkstattkino zeigt.

– Oliver Nöding ist auf Remember It For Later in großer Schreiblaune und da fällt es schwer aus den vielen Filmbesprechungen ein paar auszuwählen. Auf jeden Fall sollte man seinen Text zu „Wake in Fright“ lesen, der mir namentlich zwar bekannt war – aus der Kotcheff-Retro in Oldenburg vor ein paar Jahren -, den ich aber bisher noch nicht so auf den Zettel hatte. Das hat sich geändert. Ferner berichtet er darüber, wie er u.a. mit „Zwei außer Rand und Band“ seine Spencer/Hill-Liebe an seine Tochter weitergab. Hach, noch ein paar Jährchen, dann kann ich das auch wagen. Ferner hat ihm Roger Cormans „St. Valentine’s Day Massacre“ ausgesprochen gut unterhalten.

funxton empfiehlt nachdrücklich Costa-Gavras „Das Geständnis“, den er mit einer 10/10 Wertung adelt.

– Christian ist auf Schlombies Filmbesprechungen so gar nicht von Mario Bavas „Baron Blood“ angetan – was ich gar nicht verstehen kann. Dafür hat ihm aber „Hatchet For a Honeymoon“ ausgesprochen gut gefallen – und da sind wir wieder beieinander.

Filmlichter bespricht den wundervollen „Under the Shadows“, der eins meiner Filmhighlights 2016 war und den ich ebenfalls nur jeden ans Herz legen kann. Interessanterweise legt Filmlichter die Schwerpunkte/Folgerungen seiner sehr guten Besprechung ganz anders, als ich es getan habe. Was für mich dann wieder ein interessanter Gewinn war.

Nachruf: Michael Ballhaus (1935-2017)

Von , 14. April 2017 15:50

Über Michael Ballhaus muss man nicht viele Worte verlieren. Er war einer der brillantesten, einfallsreichsten und berühmtesten Kameramänner der Welt. Gerade letzteres zeigt seinen großen Stellenwert in der Filmgeschichte. Sind doch die Namen selbst der Großen dieser Zunft oftmals nur einem interessierten Kreis bekannt. Schlechter ergeht es da oftmals nur den Drehbuchautoren. Michael Ballhaus war aber eine Legende. Berühmt geworden als Stammkameramann Faßbinders, dann in die USA gegangen, um dort eine langjährige Kooperation mit Martin Scorsese zu beginnen.

Doch Ballhaus sollte auf keinen Fall auf seine Arbeit für diese beiden Regie-Ikonen reduziert werden. Auch für andere Regisseure fing er grandiose, atemberaubende und vor allem immer als seine zu erkennende Bilder ein. Für Steve Kloves‘ wunderschön anzusehenden „Die fabelhaften Baker Boys“, für Robert Redfords Regiearbeiten, Kollegen Barry Sonnenfeld, Barry Levinson, Wolfgang Petersen, Prince (!) und Francis Ford Coppola bei dessen „Dracula“-Verfilmung.

Letztere scheint Ballhaus besonders am Herz gelegen zu haben. Als er im Herbst 2011 in Bremen zu Gast im City 46 sein sollte, hatte er sich ausdrücklich diesen Film gewünscht. Ich weiß noch, wie ich damals diesem Tag entgegenfieberte und extra Urlaub genommen hatte, um dabei sein zu können. Leider musste Michael Ballhaus kurz vorher aus persönlichen Gründen absagen. Ich war sehr traurig über diese verpasste Gelegenheit und hoffte, dass sich trotzdem irgendwann die Gelegenheit ergeben würde, Michael Ballhaus persönlich zu erleben. Diese ergab sich leider nie.

Nun ist Michael Ballhaus am 12. April im Alter von 81 Jahren in seiner Geburtsstadt Berlin verstorben. Bereits 2014 hatte er in Autobiographie öffentlich gemacht, dass er durch den grünen Star nach und nach seine Sehkraft verlor. Für einen Menschen, der ganz mit und durch die Augen lebte die Höchststrafe. Er selber sagte dazu: „Was mir bleibt, sind die Bilder im Kopf. Sie sind da und kommen immer wieder“. Seine Bilder werden auch uns im Kopf bleiben.

Das Bloggen der Anderen (10-04-17)

Von , 10. April 2017 17:09

bartonfink_type2– Am 22. März verstarb der großartige Tomas Milian, dem ich hier einen längeren Nachruf widmete. Es hat mich etwas enttäuscht, dass diesem Ausnahme-Schauspieler nicht mehr Nachrufe im Netz folgten. Jetzt hat Udo Rotenberg auf L’amore in città Milians Tod zum Anlass genommen, um über einen sehr frühen Film mit dem jungen Milian – der damals vor allem in Filmkunstdramen zu sehen war – zu schreiben:  „Le soldatesse“ von Valerio Zurlini.

Filmlichter hat ein längeres Essay über Waffen im Film veröffentlicht und dabei die kontroverse These aufgestellt, dass die Darstellung von Waffen und der Umgang mit ihnen fest zum Kino gehören. Der Text ist ganz klar als Aufforderung zum Dialog zu verstehen, und der Autor des Essays betont, dass ihm der Austausch mit anderen zu diesem Thema sehr wichtig sei.

– Andreas Köhnemann hat für B-Roll Jakob Lass interviewt. Indirekt sehr Kinorelevant: Sonja Hartl in einem sehr lesenswerten Artikel über Kino-Regisseure, die „Tatorte“ drehen und wie das hier Kino dem TV helfen kann und andersherum  Und Patrick Holzapfel schreibt über den Mythos des „armen Filmemachers“.

– Auf Patricks Blog Jugend ohne Film hat sich Viktor Sommerfeld am Beispiel der Diagonale einige sehr interessante Gedanken über die Arbeit des Kuratierens eines Filmfestivals gemacht.

– Christoph Hochhäusler hat auf seinem Blog Parallel Film einen Beitrag wiederveröffentlicht, den er 2011 für „Revolver“ geschrieben hat. Darin geht es um Federico Fellini und wie sein Name an Bedeutung verloren hat, nachdem er in den 70ern quasi synonym für „Film“ stand. Außerdem hat er noch einen sehr, sehr schönen Text veröffentlicht, indem es zwar vordergründig gar nicht um Film geht, irgendwie aber schon um unzuverlässiges Erzählen, falsche Erinnerungen und  die daraus entstehenden Geschichten, die oftmals schöner als die Wirklichkeit sind.

Funxton bespricht auf seinem Blog Helmut Käutners „Hamlet“-Variante „Der Rest ist Schweigen“ und begeistert sich für „Love To Kill“, der auch als „The Last Horror Movie“ bekannt ist und den ich einst unter dem Titel „Manaic 2“ sah.

– Gerade fand das 19. „Besonders wertlos“-Festival statt. Lukas Foerster war dabei und schreibt auf Dirty Laundry über Uwe Frießners Berlin-Film „Baby“ und Walter Boos „Exorzisten“-Variante „Magdalena – Vom Teufel besessen“.

– Apropos „Exorzisten“-Variante.  Bluntwolf von Nischenkino hat sich mal ganz genau den berüchtigten „House of Exorcism“-Cut des ansonsten wundervollen „Lisa und der Teufel“ angesehen.

– Der österreichische Episodenfilm „Parapsycho – Spektrum der Angst“ – eine der ersten Regiearbeiten von  Peter „Kottan ermittelt“ Patzak – steht normalerweise nicht besonders hoch im Kurs. Ich mag recht gerne und freue mich, dass Mauritia Meyer von Schattenlichter das ganz ähnlich sieht.

– Andreas Eckenfels ist auf Die Nacht der lebenden Texte völlig zu Recht von Jean Rollins tollem „Sexual-Terror der entfesselten Vampire“ angetan.

– JackoXL hat sich auf Die drei Muscheln eines meiner Lieblingsfilme von Wes Craven angenommen: „Die Schlange im Regenbogen“. Ganz so toll wie ich fand er ihn scheinbar nicht (ich hatte ihn aber auch auf 35mm im Kino gesehen), aber trotzdem recht gut.

– Noch ein Film, der einen großen Platz in meinem Herzen hat ist – wie ich glaube ich letzte Woche schon erwähnte – „Halloween 3 – Season of the Witch“. Nicolai Bühnemann gibt dem Film auf filmgazette den hohen Stellenwert, der ihm auch gebührt. Und Wolfgang Nierlin schreibt über die griechisch-deutsche Co-Produktion „Nacktbaden“von Argyris Papadimitropoulos, die sich sehr vielversprechend anhört.

– Sehr bewegend klingt das Alkoholiker-Familien-Drama „Die beste aller Welten“ welches Gastautor Dr. Willy auf Wilsons Dachboden vorstellt.

– Flo Lieb von symparanekronemoi hat Ozu Yasujirōs letzten Film „An Autumn Afternoon“ gesehen, der ihm sehr gefallen hat.

– Oliver Nöding schließt auf Remember It for Later seine „Airport“-Besprechungen mit dem vierten Teil „Airport 80“ ab und stellt den besten Katastrophenfilm der 70er Jahre (und überhaupt) vor: „Das Poseidon Inferno“.

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