Das Bloggen der Anderen (20-01-20)

Von , 20. Januar 2020 18:25

Schattenlichter hat das „Castello Piccolomini di Balsorano“, auch bekannt als „Schloss Balsorano“, besucht und ein schönes Portrait dieses in vielen europäischen Gernefilmen genutzten Drehortes erstellt. „Die Stunde der grausamen Leichen“ wurde dort zwar leider nicht gedreht, die Besprechung zu diesem unterhaltsamen Paul-Naschy-Films kann man sich aber trotzdem gleich im Anschluss mal durchlesen.

– Für mich mit fortschreitendem Alter des Nachwuchs jetzt immer interessanter: Kinderfilme. Und welcher Blog eignet sich besser, um auf dem Laufenden zu bleiben und sich Tipps abzuholen, als Rochus Wolffs Kinderfilmblog. So habe ich dann auch mit großem Interesse seinen Artikel über „Die zehn meist erwarteten Kinderfilme 2020“ gelesen.

– Apropos Kinder- und Jugendfilm: Auf film-rezensionen.de hat Oliver Armknecht Tim Trageser interviewt, dessen „Wolf-Gäng“ nach einerFantasy- Jugendbuchreihe von Wolfgang Hohlbein, bald ins Kino kommt.

– Ein Blick zurück ins Jahr 1980. Welche Filme standen damals in den deutschen Kino-Charts ganz oben? Filmlichtung stellt die Plätze 10 bis 6 vor und kommentiert diese. Da gibt es ein paar dicke Überraschungen (Platz 10!).

– André Malberg hat auf Eskalierende Träume drei sehr lange Texte verfasst, die ich alle drei aus Zeitgründen noch (!) nicht gelesen habe. Da ich aber mit seiner Arbeit bei Eskalierende Träume vertraut bin, empfehle ich alle drei einmal blind weiter. Er schreibt über den Mond und die deutsche Variante von „Das perfekte Geheimnis“, Dominik Grafs „Polizeiruf 110: Die Lüge, die wir Zukunft nennen“ und den Schweiger-Tatort „Tschill Out“.

– Demgegenüber habe ich aber alle neuen Texte von Oliver Nöding auf Remember It For Later gelesen. Es geht weiter mit der kleinen Jess-Franco-Retro. „La fille de Dracula“ bekommt das bei Franco ungewöhnlich langweilige Prädikat „Mittelmaß“, während „Los amantes de la isla del diablo“ sehr gelobt wird. Auch Joe D’Amatos Erstling „La morte ha sorriso all’assassino“ kommt gut weg – und nach dem Text über Clive Barkers „Nightbreed“ im Director’s Cut, habe ich mir diesen gleich mal bestellt.

– Noch nicht bestellt, aber schon lange auf dem Wunschzettel steht der russische Film „Vij“, welchen funxton auf seinem Blog bespricht.

– Bluntwolf erinnert auf Nischenkino an das Regiedebüt des bedeutenden Drehbuchautors Ernesto Gastald, der unzählige wegweisende italienische Genrefilme der 60er und 70er schrieb: „Libido“. Zu Rolf Olsens „Blutiger Freitag“ habe ich teilweise andere Meinungen als Bluntwolf, sein Fazit unterschreibe ich aber: „Sehr empfehlenswert“.

– Zweimal „Herausragend“ gibt es bei Schlombies Filmbesprechungen. Einmal für den Ultra-Klassiker „Casablanca“ und einmal für Ingmar Bergmans psychologischen Horrorfilm „Die Stunde des Wolfs“.

– Dass Burt Lancaster auch zweimal Regie geführt hatte, habe ich fast vergessen – auch wenn ich in den 80ern großer Fan war und das „Sein Leben – Seine Filme“-Buch aus der wunderbaren Heyne Filmbibliothek verschlungen habe. Was wohl daran liegt, dass ich „Der Mitternachtsmann“ sowieso nicht mehr auf dem Schirm hatte. Lucas Gröning hilft meinem Gedächtnis auf Die Nacht der lebenden Texte auf die Sprünge.

– „Unzuverlässige Bilder“ gibt es auf Jugend ohne Film. Simon Wiener schreibt über „ Le Monde vivant“ von Eugène Green.

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