Das Bloggen der Anderen (26-08-19)

Von , 26. August 2019 18:01

– Ein wunderbares, sehr erhellendes Interview haben Lukas Foerster und Matthias Dell auf critic.de geführt. Thema: Cinephilie und „Filmerbe“. Recht Nürnberg-, bzw. Hofbauerkongress-lastig, aber das haben sich die Jungs da ja auch verdient.

– Katrin Doerksen beschäftigt sich auf kino-zeit.de anlässlich des Beginns der 76. Ausgabe das Internationale Filmfestival von Venedig in zwei Tagen, mit der gar nicht unproblematischen Geschichte dieses Festivals. Passend dazu lässt Daniel Moersener seinem Abscheu vor der Verarbeitung des Nationalsozialismus in den jüngeren deutschen Filmen freien Lauf.

– Manfred Polak beleuchtet auf Whoknows presents gewohnt detailliert den knapp eineinhalbstündigen Dokumentarfilm „498, 3rd AVE“ in dem Klaus Wildenhahn für den NDR im Frühsommer 1967 zwei Monate lang die Proben zu dem Tanztheater-Stück „Scramble“ begleitete.

– Sarah Schild schreibt auf Daumenkino über die Filmreihe „The Noir of Felix E. Feist“ beim Il Cinema Ritrovato 2019.

Charles Boyers erster Film „L’Homme du large – Ein Mann der See“ von 1920 steht im Mittelpunkt von Jenny Jeckes interessantem Essay auf the-gaffer.de

– Thomas Groh empfiehlt auf Logbuch Alex Proyas‘ YouTube-Kanal „Rebel Film School“.

– Anlässlich der Weltpremiere des Film „Prélude“ hat Oliver Armknecht von film-rezensionen.de auf dem Filmfest München 2019 ein Interview mit Hauptdarsteller Louis Hofmann geführt.  Und rechtzeitig zu seiner Wahl als deutscher Beitrag im Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film, hat Madeleine Eger über „Systemsprenger“ geschrieben. Und die Höchstnote verteilt.

– Ich mag ihn ja noch immer sehr und kann auch nicht verstehen, warum der Film damals so floppte. Auch Filmlichtung fragt sich, was bei „Last Action Hero“ damals schiefgegangen ist und plädiert für eine Neubewertung.

– Apropos Neubewertung: Als ich vor vielen, vielen Jahren (ich nehme an im frühen Teenie-Alter) „Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe“ im ZDF (?) sah, fand ich den ganz, ganz schlimm. Besonders die ungewohnte Synchronstimme von Peter Schiff stieß mir damals auf, von den Fürzen ganz zu schweigen. Nein, so richtig was damit anfangen konnte ich nicht und habe den Film seitdem immer gemieden. Vielleicht war ich aber auch einfach noch nicht reif für ihn. Das nehme ich zumindest aus Oliver Nödings sehr liebevollen Besprechung dieses Filmes auf Remember It For Later mit.

– Ein echter Geheimtipp: „Holiday“ von Isabella Eklöf. Sieht funxton auch so. Eher enttäuscht ist der dafür von Brian de Palmas neuem Film „Domino“.

– Auch Robert Wagner von critic.de kann „Domino“ nicht wirklich überzeugen. Aber er bemüht sich, dem Film auch gute Seiten abzugewinnen.

– Warum ausgerechnet „Freddy, die Gitarre und das Meer“ zu André Malbergs 100 deutschen Lieblingsfilmen zählt, kann man auf Eskalierende Träume nachlesen.

– Zum Schluss noch ein Tipp von Schlombies Filmbesprechungen: Sehr Euch „Die Jungfrau und das Ungeheuer“ von Juraj Herz an!

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