Das Bloggen der Anderen (13-03-17)

Von , 13. März 2017 17:42

bartonfink_type2– Nachdem die letzte Woche leider krankheitsbedingt ausfallen musste, widme ich mich in dieser Woche umso lieber meinen Bloggerkollegen. Zum Auftakt Claudia Siefen, die auf Jugend ohne Film einen sehr schönen Aufsatz über das Yakuza-Kino geschrieben hat.

– Sascha Schmidt weist auf Okaeri auf die ersten Highlights der diesjährigen Nippon Connection hin.

– Was es demnächst Neues aus Hollywood gibt, das weiß Der Kinogänger.

– Sven Safarow berichtet auf Safarow schreibt über zwei Interviews, die er kürzlich führen durfte. Darunter das legendäre in „Revolver“ veröffentlichte „Cinephile“-Gespräch.

– Ein sehr schönes Interview hat auch Werner Herzog gegeben. Sascha Brittner verlinkt darauf auf PewPewPew.

– Anna Wollner hat Barry Jenkins – dessen „Moonlight“ ja den Oscar gewonnen hat – ein Interview für B-Roll geführt. Eine gute Gelegenheit für Lucas Barwenczik, noch einmal Jenkins bisherige Karriere unter die Lupe zu nehmen.

– Flo Lieb von symparanekronemoi, kann „Moonlight“ nicht allzu viel abgewinnen. Im wird „das Besondere“ an dem Film nicht klar.

– Michael Sennhauser schreibt auf Sennhausers Filmblog über den Filmkritiker im Wandel der Zeit und seinen eigenen Weg ins Netz.

– Christian Genzel lässt das Thema Sylvia Kristal nicht los. Diesmal hat er auf Wilsons Dachboden den Film „Erste Klasse“ von Salvatore Samperi wiederentdeckt.

– Was für ein Zufall. Gestern hatte ich erst die DVD von „The Night Child“ in der Hand, habe mich dann aber kurzfristig für „The Brood“ als Abendunterhaltung entschieden. Ein paar Minuten später veröffentlicht Mauritia Mayer auf Schattenlichter einen Text über „Night Child“. Dann ist der bei mir wohl heute oder morgen dran.

– Das Genre des Eurospy habe ich bisher sträflich vernachlässigt. Totalschaden aber von Splattertrash widmet sich dem Thema aber regelmäßig. Jetzt gerade hat er einiges lesenswertes über den recht unbekannten „Mike Murphy 077 gegen Ypotron“ geschrieben.

– Bianca von Duoscope ist begeistert von dem südkoreanischen Zombie-Film „Train to Busan“. Für sie zeigt der Film den Siegeszug des Humanismus.

– Udo Rotenberg beschäftigt sich auf Grün ist die Heide weiter mit Fredy Quinn. Diesmal steht dessen Film „Freddy unter fremden Sternen“ im Mittelpunkt.

– Auch Christian von Schlombies Filmbesprechungen setzt eine Reihe fort. Noch immer ist er Mitten in seiner persönlichen Edgar-Wallace-Retrospektive und hat nun neben dem großartigen „Die toten Augen von London“ auch den unbekannteren „Der Fälscher von London“ – den ich sehr mag – am Wickel.

– Oben auf meiner „Muss-ich-noch-gucken“-Liste steht George Pals letztes Werk: „Der mysteriöse Dr. Lao“ mit Tony Randal in der Titelrolle. Funxton schreibt: „(Der Film) kreuzt auf ebenso kluge wie amüsante Weise Facetten der Disney-Real (bzw. Mix-)Filme mit typischen Westernmotiven und ausladender Fantasy zu einem übergebührlich engagierten, philanthropischen Kinostück“.

– Auch noch nie wirklich gesehen (von Ausschnitten mal abgesehen): Gerry Andersons legendäre Puppen-TV-Serie „Thunderbirds“. Oliver Armknecht von film-rezensionen.de vergibt 8 von 10 Punkten. Dann muss ich da wohl mal schnell ran.

– Guilty Pleasure 1: Ich mag ja den alten Jean-Claude van Damme-Film „Cyborg“. Neulich konnte ich die liebgewonnen Erinnerungen auffrischen und der Film funktionierte bei mir noch immer als gelungene Unterhaltung mit ordentlichem Wumms. Volker Schöneberger von Die Nacht der lebenden Texte sieht das leider nicht so.

– Guilty Pleasure 2: Okay, die Erinnerung die ich noch als schön gemütliche Filmnachmittage auf RTL habe, konnte ich bisher noch nicht auffrischen. Damals mochte ich die herrlich blöden „Quatermain“-Filme aber sehr gerne. Sascha von Nischenkino geht es heute noch ähnlich.

– Durch Zufall bin ich über eine tolle Reihe bei critic.de gestolpert (in meinem Newsfeed-Reader wird diese nämlich nicht angezeigt). Mehrere von mir sehr gerne gelesene Autoren schreiben dort über das Werk der amerikanischen B-Film-Regisseurin Stephanie Rothman. Diese Woche nun war Oliver Nöding dran, der „The Velvet Vampire“ vorstellt. Kurze Anmerkung meinerseits: Die dort geposteten Screenshots erinnern mich stark an Anna Billers „The Love Witch“, weshalb ich mir demnächst mal den „samtenen Vampir“ zu Gemüte führen werde. Liegt hier schon bereit.

– Auf Olivers eigenem Blog Remember It for Later hat er diesmal etwas über Robert Englunds fast schon vollkommen vergessenem Regie-Debüt “976-Evil” (ich erinnere mich noch gut an die VHS) geschrieben und war sehr von „Swiss Army Man“ angetan.

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