03.März: August Diehl stellt in der Schauburg den Film „Der junge Karl Marx“ vor

Von , 28. Februar 2017 18:01

Der großartige August Diehl (den ich seit seinem Debüt in Hans-Christian Schmids tollem „23“ aufrichtig bewundere) ist am Freitag, den 03. März in Bremen zu Gast und stellt in der Schauburg seinen neusten Film vor. In der französisch-deutsch-belgischen Co-Produktion „Der junge Karl Marx“ von Raoul Peck spielt er die Titelrolle. Los geht’s um 20:30 Uhr.

1844, kurz vor der industriellen Revolution, lebt der erst 26-jährige Karl Marx (August Diehl) mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil in Paris. Eines Tages wird ihm der junge Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt, doch für den feinen Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers hat der andauernd bankrotte Familienvater Marx zunächst nur Verachtung übrig. Bald aber zeigt sich, dass die beiden mehr als nur denselben Humor gemeinsam haben. Engels hat kürzlich über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben und er liebt Mary Burns (Hannah Steele), eine Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Gemeinsam verfolgen er und Marx ein Ziel. Als Kampfgefährten respektieren und inspirieren sie sich gegenseitig und zusammen mit Jenny verfassen sie Texte, die eine Revolution entfachen sollen…

Das Bloggen der Anderen (27-02-17)

Von , 27. Februar 2017 20:27

bartonfink_type2– Zwei Themen klammere ich diesmal ganz bewusste aus: Die Berlinale (darüber war in den letzten zwei Ausgaben genug zu lesen) und die Oscars (die Ergebnisse stehen fest und die vielen Vorhersagen/Tipps sind dadurch eh obsolet). Dafür hier kurz der Hinweis, dass man drüben bei film-rezensionen.de die Gewinner der beliebten Razzies für die schlechtesten Leistungen und die Ergebnisse der spanischen Goyas nachlesen kann.

– Na, okay. Einmal muss ich die Oscars zumindest erwähnen. Denn auf B-Roll gibt es eine Rubrik mit dem Namen „Road to the Oscars“ und dort finden sich interessante Artikel von Sonja Hartl über Denis Villeneuve, Joachim Kurz über „Mein Leben als Zucchini“ und ein Interview mit dem Regisseur des für sechs Oscars (von denen er leider keinen gewann) nominierten „Lion“, Garth Davis.

– Sascha Schmidt weist auf Okaeri darauf hin, dass das Tokyo National Film Center 64 animierte Kurzfilme aus der Zeit von 1917 bis in die frühen 1940er-Jahre in einem neuen Filmarchiv online gestellt hat.

„Under the Shadows“, einer der besten Filme, die ich letztes Jahr gesehen habe, ist scheinbar gerade auf Netflix zu sehen (im Kino wäre mir ja lieber, aber gut). Andrew Woo schreibt auf Nischenkino drüber.

– Drei Jahre ist der Blog Duoscope nun online und Bianca und Marco ziehen Bilanz. Von mir an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

– In diesem Zusammenhang freue ich mich über ein Lebenszeichen von Mauritia Mayer, die nach langer Zeit mal wieder ihren Blog Schattenlichter mit Leben und in diesem Falle einer Besprechung von David Cronenbergs „Die Brut“ füllt.

– Beschämt gebe ich zu, zuvor noch nichts über Jean-Pierre Melvilles „Deux Hommes dans Manhatten“ gehört zu haben. Geschweige denn darüber, dass er dort selber die Hauptrolle spielte. Davids Text über den Film auf Whoknows presents ist wieder gespickt mit Informationen, spannenden Details und interessanten Gedankengängen, dass man den Film auf der Stelle sehen möchte. Hier und jetzt!

– Patrick Holzapfel widmet sich auf Jugend ohne Film Gedanken und Impressionen, die ihm bei „Bad Girl“ von Frank Borzage kamen.

– Werner Sudendorf schreibt auf new filmkritik über den Film „Die Frühreifen“, der zur „Halbstarken“-Welle des BRD-Kinos gehörte und erstaunlich alltäglich daherkommt.

„Heimatlos“ gehört laut Udo Rotenberg auf Grün ist die Heide zu den „vielen Moral-Filmen in der Tradition von „Die Halbstarken“ (1956) – die Welt, vor der sie warnen wollten, wirkte auf der Leinwand faszinierender als das fiktive Ideal.“

– Sebastian befasst sich auf Magazin des Glücks mit drei Werken des Filmemachers Eckhart Schmidt, für den ich ebenfalls viel Sympathie hege. „Die Story“ und „Loft“ kenne ich schon aus der großen Eckhart-Schmidt-Box, „Das Gold der Liebe“ habe ich neulich *hust* „gefunden“.

– Ein wichtiger Hinweis von Andreas und Christoph auf Eskalierende Träume: Terza Visione – 4. Festival des italienischen Genrefilms findet vom 27.07. – 30.07.2017 in Frankfurt statt. Ich plane mein Kommen – besonders nachdem raus ist, dass das Festival mit „Danger: Diabolik“ beginnt. Sven Safarow schreibt über den Dokumentarfilm „Dostoevsky’s Travels“ der Auftakt zu einer Russland-Trilogie des polnischen Regisseurs Pawel Pawlikowski (der später den wundervollen Oscar-prämierten „Ida“ drehte) für die BBC war.

– Nun zu etwas trivialem. Den vierten „Emmanuelle“-Film von 1984 habe ich zwar bis heute nicht gesehen, der hübsch illustrierte Bericht in der damaligen Cinema und vor allem das Filmplakat hat mich aber auf dem Höhepunkt der Pubertät ziemlich raschelig gemacht. Christian Genzel schreibt nun auf Wilsons Dachboden nicht nur über diesen Film, sondern auch noch über Teil 6, für den angeblich sogar der von mir über alles geschätzte Jean Rollin das Drehbuch verfasste.

– Harald Mühlbeyer war mal wieder bei der Grindhouse-Nacht im Mannheimer Cinema Quadrat und berichtet auf Screenshot über die beiden japanischen Filme „Panik im Tokyo-Express“ und den unglaublichen „Roboter der Sterne“.

– Ich habe ja noch immer keinen von Charles Bronsons „Death Wish“-Filmen gesehen. Wird aber noch nachgeholt, da mein Interesse für 80er-Jahre-Action und die alten Cannon-Werke langsam wieder erwacht. Ist der vierte „Death Wish“-Teil, „Das Weiße im Auge“, den totalschaden auf Splattertrash bespricht, ein guter Angfang wäre?

– Christian schaut sich auf Schlombies Filmbesprechungen durch alle Hammer-Dracula-Filme und ist jetzt beim Letzten, der wundervoll unterhaltsamen Shaw-Brothers-/Hammer-Crossover „Die sieben goldenen Vampire“ angekommen.

DVD-Rezension: “Die Brut des Teufels“

Von , 22. Februar 2017 06:34

In „King Kong gegen Godzilla“ wurde der Riesenroboter MechaGodzilla vom Original zerstört und seine Einzelteile im Meer verstreut. In „Die Brut des Teufels“ macht sich zunächst ein japanisches U-Boot auf, diese Teile zu bergen. Doch die Mission endet jäh, als das U-Boot von einem geheimnisvollen Monster zerstört wird. Interpol-Agent Murakoshi (Katsumasa Uchida) und Biologe Ichinose (Katsuhiko Sasaki) hegen den Verdacht, dass hinter dem Unglück der Titanosaurus stecken könnte. Ein Fabelwesen, welches einst von Wissenschaftler Mafune (Akihiko Hirata) entdeckt wurde. Was keiner weiß: Da ihm damals niemand glauben wollte, macht Mafune nun gemeinsame Sache mit den Außerirdischen, deren Invasionsversuch im vorherigen Film von Godzilla vereitelt wurde. Nun steht ihnen aber außer einem neuen MechaGodzilla auch noch der Titanosaurus für ihre finsteren Pläne zur Verfügung. Dieser wird von Mafunes Tochter Katsura (Tomoko Ai) gesteuert wird. Kann Godzilla wieder einmal die Erde Erde retten?

Eine gewisse Melancholie erfasst einen, wenn man „Die Brut des Teufels“ anschaut. Was natürlich nicht vom Film induziert wird. Der ist wie fast immer ein Garant für gute Unterhaltung. Doch es ist das Ende eine Ära. Auch wenn dies zum Zeitpunkt seiner Entstehung noch niemand ahnen konnte. Nach dem durchaus erfolgreichen „King Kong gegen Godzilla“ kehrte der große Ishirō Honda auf den Regiestuhl zurück. Honda hatte 1954 den ersten „Godzilla“-Film inszeniert und blieb der Serie nicht nur bis Ende der 60er treu, sondern bracht noch zahlreiche andere Kaijū-Klassiker wie „ Die fliegenden Monster von Osaka“ (mit dem Flugsaurier Rodan), „Mothra bedroht die Welt“ (mit der gleichnamigen Riesen-Motte) oder „ Frankenstein – Der Schrecken mit dem Affengesicht“ auf den Weg. 1970 hatten Honda mit „Monster des Grauens greifen“ an seinen bis dahin letzten Spielfilm gedreht. Für „Die Brut des Schreckens“ wurde er fünf Jahre später noch einmal zurückgeholt. Es sollte sein letzter eigenständiger Spielfilm bleiben. In den 80er und 90er Jahre arbeitete er ausschließlich als enger Mitarbeiter seines guten Freundes und Kollegen Akira Kurosawa.

Als eigentlich recht geschickten Schachzug brachten die Produzenten gleich noch MechaGodzilla wieder zurück. Jenes Monster, dass beim letzten Film so gut eingeschlagen hatte. Alle Zeichen standen also auf Erfolg. Doch die Rechnung ging nicht auf. Die große Zeit der Kaijū war vorbei. Daran konnten auch Godzilla, sein Schöpfer Ishirō Honda und der MechaGodzilla nichts ändern. Der Sinn der Leute stand nach härterem Stoff und nicht den kindlichen Freuden endloser Prügeleien zwischen Männern in Monsterkostümen. Selbst der Gag, das Drehbuch des Filmes mittels eines landesweiten Wettbewerb zu finden, wodurch die Gewinnerin Yukiko Takayama die einzige weibliche Godzillla-Autorin wurde, half. Der Film sank an der Kinokasse wie ein Stein. Gerade mal 980.000 Besucher wollten den neuen Godzilla-Film sehen. Das war ein neuer Minus-Rekord. Toho stellte daraufhin die Produktion von Monsterfilmen ein. Erst zu seinem 30jährigen Jubiläum sollte Godzilla in „Godzilla – Die Rückkehr des Monsters“ wieder aus der Versenkung auftauchen. Doch da waren dann schon neue Zeiten angebrochen.

„Die Brut des Teufels“ schließt direkt an „King Kong gegen Godzilla“ an. Zwar muss zwischen beiden Filmen einige Zeit vergangen sein – wie anders hätten die Außerirdischen ihren MechaGodzilla wieder zusammensetzen und von Dr. Shinji Mafune eine neue Steuerung einbauen lassen können? – doch die Handlung nimmt tatsächlich, wenn auch oberflächlich – Bezug auf den Vorgänger. Was gut und schlecht ist. Positiv wirkt sich die Rückkehr von MechaGodzilla aus und es ist schön, einmal eine gewisse Kontinuität innerhalb der Reihe zu sehen. Andererseits ist „Die Brut des Teufels“ quasi ein Remake des vorangegangenen Films, der sich ja auch schon kräftig in der Geschichte der Reihe bediente. So ist es wieder eine Invasion von Außerirdischen, die die Erde bedroht. Wieder bemächtigen sie sich eigentlich harmloser Monster und verwandeln sie in Berserker. Wieder werden Wissenschaftler entführt. Wieder taucht Godzilla aus dem Nichts auf, um den Tag zu retten. Alles wie gehabt und schon etwas zu oft gesehen. Kein Wunder, dass sich beim Publikum gewisse Ermüdungserscheinungen einstellten.

Dabei gibt sich Honda alle Mühe, die Reihe wieder auf einen neuen, alten Kurs zu bringen. Das quietschbunte der Jun-Fukada-Filme ist passé. Zwar versprüht MechaGodzilla noch immer vielfarbige Feuerstrahlen, aber der Look des Filmes ist eher sachlich trist. Gedeckte, blasse Farben herrschen vor und passen gut zu dem ernsthaften Ton, den Honda anschlägt. Wobei „ernsthaft“ selbstverständlich relativ gesehen werden muss. Die Geschichte ist noch immer hanebüchen und beste Sonntagnachmittag-Kater-Unterhaltung. Aber auf einen kindlichen Helden oder Slapstickeinlagen wurde erfreulicherweise verzichtet. Dafür gibt es einige Szenen, die man so zuvor noch in keinem Godzilla-Film gesehen hat. Sei es, dass jemand von blutigen Einschüssen förmlich durchsiebt wird oder – ein absolutes Novum! – kurz nackte Brüste zu sehen sind. Diese sind zwar offensichtlich aus Plastik, aber immerhin.

Für dies Konzentration auf eine erwachsenere Science-Fiction-Thriller-Handlung zahlt der Zuschauer dann aber auch einen Preis. Lange muss er warten, bis die Monster endlich ihre großen Auftritte haben. Das neue Ungetüm, Titanosaurus darf zwar schon zu Anfang sein hübsch-hässliches Seepferdchen-Haupt erheben, der Hauptdarsteller Godzilla (abgesehen von einem rasanten Zusammenschnitt des finales Kampfes aus „King Kong gegen Godzilla“, welcher die Brücke zwischen beiden Filmen schlägt) schaut allerdings erst vorbei, als der Film schon die Hälfte seiner Spielzeit hinter sich hat. Dann steht der große Grüne plötzlich mitten auf dem Kampffeld und gibt den beiden fremdgesteuerten Bösewichten saures. Dieses ausufernde Gekloppe geht dann auch bis zum Ende des Filmes, immer wieder unterbrochen und aufgelockert durch die Aktionen der menschlichen Darsteller, die versuchen, die außerirdische Invasion mit konventionellen Mitteln wie aus dem Agentenfilm zurückzuschlagen. Da kommt dann keine Langeweile auf und der Film steuert flott seinem Ende – und damit dem Ende der ersten Staffel zu. Und wenn am Ende Godzilla einsam in den Sonnenuntergang schwimmt, hat der Fanboy eine kleine Träne im Augenwinkel. Das Ende einer Ära.

Mit „Die Brut des Teufels“ endet die sogenannte Showa-Staffel mit den klassischen Godzilla-Filmen. Zudem ist es der letzte Spielfilm des Godzilla-Schöpfers und legendären Kaiju-Regisseurs Ishirō Honda. Dieser lenkt die Reihe wieder in ernsthaftere Bahnen, was die Reihe aber nicht vor dem Absturz an der Kinokasse und dem vorläufigen Exitus bewahren konnte. Schade, denn der gerade in der zweiten Hälfte sehr temporeiche Film liefert wieder gute Monsterunterhaltung und entfernt sich deutlich von der zuvor Einzug gehaltenen Infantilisierung.

Wie schon in den vorherigen Veröffentlichungen ist die neue Ausgabe der Kaiju-Klassiker von Anolis vorbildlich und ein großer Quell der Freude für den Fan japanischer Monsterfilme. Wie gehabt liegen auf zwei DVDs liegt sowohl die deutsche, als auch die japanische Fassung des Filmes vor. Die Bildqualität ist gut und übertrifft die vorheriger Veröffentlichungen bei weitem. Der Ton liegt auf deutsch und japanisch vor. Bei den Extras gibt es diesmal „nur“ zwei statt drei Audiokommentare. Den einen bestreiten Florian Bahr und Label-Chef Ivo Scheloske. Beim zweiten Audiokommentar haben Jörg Buttgereit und Alex Iffländer hörbar viel Spaß und pfeffern sich Anekdoten rund um Godzilla, Kaiju-Filme und ihre eigenen Erlebnisse mit eben jenen um die Ohren. Weitere Extras sind die alte Super-8-Fassung des Filmes (schön, dass das wieder mit an Bord ist), der deutsche und der japanische Trailer, Werbematerial und eine ausführliche Bildergalerie. Auch sehr schön ist wieder das informative 20-seitge Booklet von Ingo Strecker geworden, welches auch den zweiten Teil des Interviews von Jörg Buttgereit mit dem Spezialeffekte-Mann Teruyoshi Nakano, dem Schöpfer von Mecha-Godzilla, enthält.

Das Bloggen der Anderen (20-02-17)

Von , 20. Februar 2017 20:16

bartonfink_type2– Natürlich geht es mit der Berlinale los. DAS Thema in dieser Woche in den Blogs. Da freue ich mich doch, dass der Spuk seit Samstag wieder vorbei ist. Die meisten Blogger haben auch schon ihr Fazit gezogen. So wie schwanenmeister auf Negative Space  und Martin Gobbin auf Negative. Rainer Kienböck berichtet auf Jugend ohne Film u.a. über Sally Porters „The Party“ mit dem er ein großes Problem hatte. Demgegenüber ist Michael Sennhauser von Sennhausers Filmblog sehr viel begeisterter von „The Party“. Für mich sehr viel spannender klingt allerdings sein Text über „Tiere“ von Greg Zglinsk. Bei Daumenkino hat Philipp Baumgartner den Berlinale-Gewinner „Of Body and Soul“ gesehen, Philipp Deny Michael Glawoggers letzten Film „Untitled“.  Auf critic.de schreiben Studierenden des Seminars „Schreiben über Film – Berlinale 2017“ (Stiftung Universität Hildesheim) und Nino Klingler macht sich Gedanken über die auf der Berlinale gezeigten Kurzfilme. Kilian Kleinbauer ist für Cereality dabei und mag insbesondere Sabus neuen Film „Mr. Long“.

– Neben der Berlinale gab es ja noch die „Woche der Kritik“ in Berlin. Nino Klingler antwortet auf critic.de auf einen Spiegel Online-Artikel anlässlich dieser Veranstaltung, welcher ihm nach seinen Worten eine „Nähe zu faschistischem Denken“ unterstellt. Viktor Sommerfeld von Jugend ohne Film moniert, dass im Anschluss von „Aroused by Gymnopedies“ nicht die wichtigen Fragen gestellt wurden.

– Ekkehard Knörer hat nach rund 600 Texten mal eine neue Erfahrung gemacht: Die taz will sein Gespräch mit Josef Hader nicht drucken. Das Argument: Es sei zu rezensiv. Dann hat er es eben bei cargo online gestellt.

– Lucas Barwenczik fragt sich auf B-Roll: „Kann das Kino noch provozieren?“.

– Crew United hat gerade einen Aufruf zu „Faires Filmproduzieren“ veröffentlicht. Was meint faires Filmproduzieren? Was muss in der Branche passieren? Was kann jeder einzelne tun? Welche Rolle spielen die Gewerkschaften? Out takes sprach mit Oliver Zenglein, Co-Founder und Managing Partner von Crew United.

– Marco Mewes hat sich auf Duoscope sehr intensiv mit dem Filmklassiker „King Kong“ auseinandergesetzt und dabei viele spannende Dinge zu Tage gefördert. Der empfehlenswerte Artikel erscheint in zwei Teilen. Der erst (bereits sehr lange) findet sich hier.

– Rochus Wolff empfiehlt auf Kinderfilmblog von ganzem Herzen den schweizer-französischen Animationsfilm „Mein Leben als Zucchini“, dem er ganz fest die Daumen für den Oscar drückt.

– Sebastian von dem Magazin des Glücks hat Dominik Grafs „Offene Wunde deutscher Film“ gesehen und ist weniger begeistert. Er wirft dem Film „inhaltliche Beliebigkeit und erzählerische Verwirrung“ vor. Des weiteren beschäftigt er sich mit der Figur der Mutter bei Hitchcock.

– Wo wir gerade beim deutschen Film sind. Björn Schneider ist auf Filme Welt sehr angetan von dem deutschen Action-Thriller „Volt“, der in einer nahen Zukunft spielt und das Flüchtlingsthema genre-technisch verarbeitet.

– Hoffman setzt sich auf Drei Cineasten sehr kritisch mit, „Sibylle“, dem Abschlussfilm von Michael Krummenacher an der HFF in München, auseinander, der seiner Meinung nach zu einer „reinen Zitatensammlung“ verkommt.

– Wie man es richtig macht, wusste Carl Schenkel Anfang der 80er Jahre, als er die beiden wundervoll kraftvollen Thriller „Kalt wie Eis“ und „Abwärts“ inszenierte. Auch Nicolai Bühnemann von Filmgazette ist rückblickend schwer begeistert. Zu Recht!

– Von Deutschland nach Italien. Udo Rotenberg auf L’amore in città über die Comic-Verfilmung „Isabella – Mit blanker Brust und spitzem Degen“ vom späteren Komöduien-Spezialisten Bruno Corbucci.

– Auf Nischenkino herrscht Giallo-Time! Zunächst geht es um Sergio Martins getarnte Poe-Verfilmung “Your Vice Is a Locked Room and Only I Have the Key” mit der göttlichen Edwige. Und dann um den schmierigen Sleaze-Giallo (okay, das ist doppelt gemoppelt) „La Sorella di Ursula“ aka „Die Todesbucht“.

– Christian ist auch Schlombies Filmbesprechungen schwer begeistert von George Pals SF-Klassiker „Die Zeitmaschine“. Da hat er gleich noch eine deutsche TV-Produktion von 1984 mit dem Titel „Die Rückkehr der Zeitmaschine“ ausgegraben, die ihn allerdings nicht so überzeugen konnte, in meinen Ohren aber recht interessant klingt.

– Simon Kyprianou hat für Die Nacht der lebenden Texte Paul Schraders „Dog Eat Dog“ gesehen und meint, „es ist zwar kein wirklich guter Film, aber dafür eine interessante, unterhaltsame und sicher erlebenswerte ästhetische Entgleisung“. Das reicht mir, um den Film sehen zu wollen.

– Auf Der Kinogänger gibt es die „KINOVORSCHAU WINTER/FRÜHLING 2017 (Teil 2)“ (das sind dann März und April).

Das Bloggen der Anderen (13-02-17)

Von , 13. Februar 2017 22:53

bartonfink_type2Lange hat es gedauert, bis ich mich heute endlich an Das Bloggen der Anderen machen konnte. Das Netbook hatte den Geist aufgegeben. Bis der Ersatz da und eingerichtet war, ist so mancher Tag ins Land gegangen. Jetzt erfolgt die Premiere: Der erste Text, den ich in das neue Gerät hacke. Und der würde deutlich kürzer ausfallen, wenn nicht gerade Berlinale wäre und sich die Kollegen dort in Scharen tummeln würden. Trotzdem beginne ich nicht mit der Berlinale, sondern dem Text, der mich in dieser Woche am meisten begeistert hat.

– Manfred Polak hat für Whoknows presents über eine der schillerndsten (und dabei noch immer unbekannten) Figuren des österreichischen Film recherchiert. Frits Fronz hat zwischen 1967 und 1972 fünf Sexfilme inszeniert und nebenbei ein solch unglaubliches Leben geführt, dass Manfreds Artikel ganz ohne den Regisseur Frits Fronz auskommt.

Martin Gobbin führt für Negativ ein Festivaltagebuch. schwanenmeister ist für Negative Space dabei. Rainer Kienböck hat für Jugend ohne Film beim Forum Expanded vorbeigeschaut. Auch das Daumenkino hat seine Autoren nach Berlin geschickt. Kilian Kleinbauer berichtet für Cereality über den Eröffnungsfilm „Django“ (leider nicht DER Django, sondern „nur“ sein Namensgeber). Aus der Schweiz ist Thomas Sennhauser von Sennhausers Filmblog zu Gast, der u.a. ebenfalls den Eröffnungsfilm sah. Michael Kienzl hat für critic.de die restaurierte Fassbinder-Serie „Acht Stunden sind kein Tag“ gesehen und treibt sich in dem marokkanischen Filmemachern gewidmeten Berlinale-Forum herum. Sebastian von Nischenkino ist auch dabei und hat auf der Berlinale die digitale Restaurierung eines Klassikers geschaut: Den oft als einer der besten koreanischen Filme gefeierten „Obaltan“.

– Neben der Berlinale gibt es in diesen Tagen noch einige ergänzende oder Gegen-Aktivitäten. So berichtet Viktor Sommerfeld für Jugend ohne Film von der „Woche der Kritik“ und auf out takes führt Peter Hartig ein – wie ich finde – sehr erhellendes Interview mit Paul Andexel und Mark Wachholz, die die sogenannte Genrenale als Antwort auf die – in ihren Augen- Genrefeindlichkeit der Berlinale und der deutschen Institutionen ins Leben gerufen haben.

– Auf B-Roll findet sich ein ziemlich toller Artikel von Joachim Kurz über den Stop-Motion-Puppen-Animationsfilm mit vielen Videobeispielen. Andreas Köhnemann ärgert sich über Trailer, die völlig falsche Erwartungen an den Film wecken. Und Patrick Holzapfel hat einen langen und interessanten Artikel über den Status des rumänischen Kinos verfasst.

– Morgen Luft war in „The Salesman“ von Asghar Farhadi und hat sich auf Cinematographic Tides darüber viele kluge Gedanken gemacht und Hintergründe recherchiert.

– Filmkritiker Rüdiger Suchsland hat seinen Dokumentarfilm „Von Caligari bis Hitler“ mit „Hitlers Hollywood“ fortgesetzt. Ronny Dombrowski von cinetastic hat den Film gesehen und fand ihn sehr interessant. Für mich auch ein Pflichtprogramm, wobei ich den ersten Teil noch nachholen muss.

– Bianca Mewes von Duoscope hat sich „Jackie“ angesehen und ist begeistert. Wobei sie den Film weniger als klassisches Bio-Pic, sondern vielmehr als faszinierendes Psychogramm einstuft, wie sie ausführlich darlegt.

– cutrin von filmosophie ist überwältigt von Paul Verhoevens „Elle“ und findet es skandalös, dass der Film bei den Oscar-Nominierungen übergangen wurde.

– Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von Die seltsamen Filme des Herrn Nolte. Sascha ist sehr positiv von Stefano Sollimas Mafia-Thriller „Suburra“ überrascht worden und stellt fest, dass der Sohn mühelos in die großen Fußstapfen seines legendären Vaters tritt.

– Shah Rukh Khan gibt in seinem neuen Film „Raees“ den harten Gangster. Und das macht er sehr gut, wie überhaupt der ganze Film sehr zu empfehlen ist, wie Michael Schleeh von Schneeland findet.

– Dass Herbert Reinecker keine unproblematische Vergangenheit im dritten Reich hatte, war mir bekannt.Weniger, dass einer der „Derrick“- und „Der Alte“-Stammregisseure ebenfalls stark in die Propagandamaschine eingespannt war. 1944 drehten beide den Hitlerjugend-Propagandafilm „Junge Adler“, in dem Hansjörg Felmy die Hauptrolle spielte und der blutjunge Hardy Krüger eine Nebenrolle. Udo Rotenberg hat sich auf Grün ist die Heide seine Gedanken zum Film gemacht.

– Werner Sudendorf schreibt auf new filmkritik über G.W. Pabst eher unbekannten und nicht besonders wertgeschätzten Film „Das Bekenntnis der Ina Kahr“.

– Christian gesteht auf Schlombies Filmbesprechungen, dass er erstmals Argentos „Vier Fliegen auf grauem Samt“ sah und nicht wusste, dass da Bud Spencer mitspielt. Am Ende war er dann aber schwer begeistert.

– Und totalschaden von Splattertrash widmet sich eines meiner Lieblings-Bavas „Der Teuflische“. Leider ist er nicht ganz so hingerissen von diesem surrealistischen Meisterwerk wie ich.

Das Bloggen der Anderen (06-02-17)

Von , 6. Februar 2017 22:41

bartonfink_type2– Die Berlinale wirft ihren langen Schatten voraus. Auf critic.de stellt Philipp Schwarz die Filme der Perspektive Deutsches Kino vor. Und die critic.de-Autoren haben sich auch schon mal im Forum, Panorama und der Perspektive Deutsches Kino umgesehen, welche Filme man sich nicht entgehen lassen sollte.  Ferner gibt es ein Interview mit Philip Scheffner über seinen experimentellen Dokumentarfilm „Havarie“, der ebenfalls auf der Berlinale zu sehen ist.

– Es gibt Dinge, die mir gestandenem Mann wirklich die Tränen in die Augen treiben. Z.B., dass ich aus familiären Gründen nicht am 3. Mondo Bizarr Weekender in Düsseldorf teilnehmen konnte, so dem viele meiner guten Deliria-Italiano- und Weird-Xperience-Freunde und Blogger-Kollegen aufgebrochen waren. Abgesehen von den Filmen, hätte ich den haufen auf gerne wiedergesehen und neue Leute kennengelernt. Na ja, so bleibt mir erst einmal nur, Oliver Nödings Besprechungen der dort gezeigten Filme auf Remember It For Later zu lesen. Sachen wie „Kara Murat: Seine Rache ist der Tod“ oder „X3000 – Fantome gegen Gangster“. Hach. Na, nächstes Jahr gucke ich mal, dass ich dabei bin. Die Kinder werden ja auch größer.

– Udo Rotenberg beschäftigt sich auf seinem tollen Blog L’amore in città diesmal mit dem Film „China ist nahe“, den Marco Bellocchio 1967 inszenierte und der auf die Liste der „100 Film italiani di salvare“ (100 zu bewahrende italienische Filme) geschafft hat.

– Nicolai Bühnemann schwärmt auf Filmgazette von Roger Fritz Regiedebüt „Mädchen, Mädchen“, welchem er ohne mit der Wimper zu zucken 10 von 10 Punkten gibt. Da führt dann wohl kein Weg an dem Kauf der Scheibe vorbei.

– Ein ganz anderes Regie-Debüt ist der von dem Sam-Peckinpah-Experten Mike Siegel als Amateur-Spass-Projekt entstandene und später mit Crowdfunding-Mittel zu Ende gebrachte und aufpolierte „Pendechos!“, den Sebastian von Nischenkino sehr amüsant findet.

– Alex Klotz hat mit 17 Jahren den TV-Zweiteiler „Ein Unding der Liebe“ bei seiner urspünglichen Ausstrahlung im ZDF gesehen, und er hat sich ihm deutlich eingebrannt. Warum führt er reich bebildert auf Hard Sensations aus.

– Der Filmemacher Christoph Hochhäusler hat auf seinem Blog Parallel Film viele interessante Dinge über Max Ophüls und dessen Film „Madame de…“ zu sagen.

– Lucas Barwenczik schreibt auf B-Roll über die Rolle der Musik im Film und wie sie richtig oder falsch eingesetzt wird. Und Alexander Matzkeit bricht eine Lanze für die sogenannten „Journeyman“. Regisseure, denen es gelingt, riesige Produktionen trotz höchstem Zeitdruck, einer enormen logistischen Herausforderung und Chaos hinter den Kulissen zusammenzuhalten, ohne dabei selber einen großen künstlerischen Anspruch zu hegen.

– Patrick Holzapfel macht sich auf Jugend ohne Film Gedanken darüber, dass Filme immer mehr auf reines Freizeitvergnügen reduziert werden und es darüber hinaus keine gesellschaftliche Bedeutung mehr besitzten.

Wer hat den Erotikfilm „Laura“ gedreht? War es der italienische Produzent Ovidio G. Assonitis oder „die echte“ Emmanuelle Arsan? Oder deren Ehemann, der Diplomat Louis-Jacques Rollet-Andriane, der angeblich auch der wahre Auor der „Emmanuelle“-Bücher ist? Dieser und anderen Fragen spürt Christian Genzel auf seinem Blog Wilsons Dachboden nach.

– Über den radikalen philippinischen Punk-Filmer Khvan habe ich hier schon häufiger geschrieben und Artikel über ihn verlinkt. Michael Schleeh hat sein neustes Werk „Alipato – The Brief Life of an Ember“ gesehen und diesem auf Schneeland einen längeren Eintrag gewidmet.

– Der Zombie-Film „The Girl with All the Gifts“ hat ihm Netz einige positve Wellen geschlagen. Auch Volker Schöneberger von Die Nacht der lebenden Texte ist diesem frischen Blicks eines mittlerweile doch sehr ausgelutschten Themas sehr angetan.

– Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die ganzen „Planet der Affen“-Filme im Fernsehen (ZDF?) liefen. Besonders gut hatte mit der eher humorvolle und schwer unterhaltsame dritte Teil „Flucht vom Planet der Affen“ gefallen. Christian gibt das auf Schlombies Filmbesprechungen sehr gut wieder. Auch seinen Worten zum vierten Teil „Eroberung vom Planet der Affen“ kann ich mich aus der Erinnerung her anschließen.

Filmbuch-Rezension: Markus Stiglegger “Grenzkontakte“

Von , 3. Februar 2017 15:55

Stiglegger, Stiglegger, Stiglegger… In den letzten paar Jahren ist dieser Name omnipräsent geworden, wenn man sich für die Welt des „unterschlagenen Films“ (Copyright by Splatting Image) interessiert. Man hat beinah das Gefühl, es gäbe in diesem Bereich keine einzige Veröffentlichung mehr, die ohne einen Audiokommentar, ein Booklet und/oder Videoessay von dem Professor für Fernsehen und Film an der Dekra Hochschule für Medien in Berlin auskommt. Was – wenn man mal die einschlägigen Foren querliest – bei einer bestimmten Klientel schon zu Überdruss und einer gewissen genervten Müdigkeit führt, die sich nicht selten in unsachliche und persönlich angreifende Kommentare niederschlägt. In dieser Phase höchster Produktivität ist nun das Buch „Grenzkontakte“, eine „Liebeserklärung an das Kino und die Filmkunst“ erschienen.

Im Gegensatz zu Stiggleggers sonstigen Veröffentlichungen, die zumeist im wissenschaftlichen Feld angesiedelt sind, kann man hierbei fast schon von „Stiglegger for the masses“ sprechen. Was in keinerlei weise despektierlich gemeint ist. Im Gegenteil, Stiglegger gelingt es ausgezeichnet, den aufgeschlossenen Filmfreund, der keine kulturwissenschaftliche Ausbildung genossen hat, an die Hand zu nehmen und in sehr gut lesbaren und trotzdem anspruchsvollen Texten an die Grenzen der filmischen Erfahrung, und darüber hinaus zu führen. Dabei hilft es sicherlich, dass einige Texte von vornherein als Booklet-Essays konzipiert waren. Zumindest sind die Schriften über Michael Manns „Thief“ und Abel Ferraras „Blackout“ identisch mit denen, die man in den entsprechenden Veröffentlichungen von OFDb Filmworks bzw. filmArt findet. Man kann wohl davon ausgehen, dass auch andere Texte in diesem Buch ein zweites Leben erhalten haben. Schließlich hat Stiglegger für die deutschsprachige Heimkino-Veröffentlichungen vieler in „Grenzkontakte“ vorgestellten Filme ebenfalls das Booklet geschrieben.

Was aber auch nicht schlimm ist, da nur die Allerwenigsten all diese Veröffentlichungen Zuhause im Regal stehen haben dürften. So ist „Grenzkontakte“ auch ein wunderbarer Querschnitt durch Stigleggers populäres Schaffen der letzten Jahre. Der Natur der Sache ist es da geschuldet, dass die einzelnen Kapitel unterschiedlich lang und von unterschiedlicher analytischer Tiefe sind. Der Auftakt, ein ausführliches Portrait des italienischen Maestros Mario Bava, verschafft dem Leser einen großartigen Überblick über dessen Schaffen und seine filmgeschichtliche Bedeutung. Wer sich bereits eingehend mit Bava beschäftigt hat, wird allerdings nicht allzu viel Neues entdecken. Ganz anders Stigleggers wundervoller Text über „Der Nachtportier“, der den Film von ganz unterschiedlichen Seiten eingehend beleuchtet, um ihn hochspannend und nachvollziehbar zu analysieren. Sehr berührt hat mich der fast schon zärtliche Text über einen meiner großen Helden, Andrzej Zulawski, der den Abschluss der Filmtexte bildet und einen würdigen Nachruf (auch wenn dies zur Zeit des Verfassen noch nicht absehbar ist) auf einen der ganz großen Meister der Filmkunst darstellt. Unbedingt lesenswert sind auch seine Anmerkungen zum existenzialistischem Kino eines Bruno Dumont, seine Annährungen an Roland Topors „Marquis“ oder seine Überlegungen zu Ryu Murakamis „Tokyo Decadence“, um nur einige herauszugreifen.

Am Ende des Buches steht dann noch ein Interview, welches Kai Naumann per Email mit Markus Stiglegger führte. Da beide gut befreundet ist, ist dies eine nette Plauderei, bei der Kai Naumann mehr oder weniger die Stichwörter liefert, die Markus Stiglegger Raum geben, um von seinen ersten Filmerfahrungen in der Kindheit, seinen vielzähligen Unternehmungen und seinen (durchaus beeindruckenden) Leistungen zu berichten. Alles in allem ist „Grenzkontakte“ genau das, was der Untertitel verspricht. Eine Exkursion ins Abseits der Filmgeschichte. Mit einem überaus kompetenten Reiseleiter, von dem man sich nur allzu gerne in das Unbekannte da draußen hinaus ziehen lässt.

Markus Stiglegger „Grenzkontakte – Exkursionen ins Abseits der Filmgeschichte, Martin Schmitz Verlag, 240 Seiten, € 17,80

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