23. Internationales Filmfest Oldenburg: Amanda Plummer und Nicolas Cage kommen!

plummerWow, wow, wow! Das Internationale Filmfest Oldenburg ist doch immer für eine Überraschung gut. Für die diesjährige Ausgabe kommen gleich zwei Gäste über den großen Teich, die einem das Herz schneller schlagen lassen. Ladies first: Die unglaubliche Amanda Plummer wird mit einem Film-Tribute geehrt.

In Oldenburg werden drei ihrer Filme im Rahmen des Tributes gezeigt. „Pulp Fiction“ wird in einer Sonderaufführung in der JVA Oldenburg zu sehen sein. Daneben werden auch „Butterfly Kiss“ von Michael Winterbottom und „The Fisher King“ von Terry Gilliam beim Festival gezeigt.

Amanda Plummer  wird vom 14. bis zum 18. September Gast des Festivals sein. Am 16. September wird sie im Rahmen der Festivalgala im Oldenburgischen Staatstheater mit dem German Independence Honorary Award geehrt.

cageUnd wer ist das ideale Gegenstück zur explosiven Amanda Plummer? Da kommt nur einer in Frage: Der grandios in seinen larger-than-life Darstellungen stets am Rande des Wahnsinns torkelnde Nicolas Cage, bei dem man häufig vergisst, dass der „Acting Maniac“ auch die leisen Töne beherrscht – wenn man ihn denn mal lässt. Und auch er bekommt einen Film-Tribute und wird persönlich anwesend sein.

Mit über 80 Titeln in seiner Filmografie ist er einer der profiliertesten Schauspieler der Neuzeit. „Arizona Junior“ brachte ihm seine erste Nominierung für einen Filmpreis. Ein Oscar, 40 weitere Preise und 60 Nominierungen sollten folgen. Für einen Mann, der immer gern alles auf eine Karte setzte, ist es nur zu passend, dass er seinen ersten Oscar für seine Rolle in „Leaving Las Vegas” gewann – und nun die Möglichkeit hatte, sich quer durch alle Genres zu bewegen. Als Kind hatte er Sean Connery als James Bond verehrt – und spielte nun neben ihm in „The Rock“, was ihm einen Blockbuster Award und eine Karriere als internationaler Actionstar einbrachte. Für den Thriller „Face/Off” fand er Inspiration in den Filmen, die er als Fünfjähriger mit seinem Vater angeschaut hatte, wie „Das Kabinett des Doktor Caligari“, dessen expressionistischen Stil er in seine Rolle einfließen ließ – eine neue Definition des Actionstars als kunstübergreifender auteur.

In Oldenburg werden drei seiner Filme zu sehen sein. John Woos „Face/Off“, David Lynchs „Wild at Heart“, sowie im Rahmen der Festivalgala im Oldenburgischen Staatstheater Mike Figgis „Leaving Las Vegas“, für den er mit dem Oscar als bester Darsteller ausgezeichnet wurde.

Nicolas Cage wird vom 14. bis zum 17. September Gast des Festivals sein. Am 16. September wird er im Rahmen der Festivalgala im Oldenburgischen Staatstheater mit dem German Independence Honorary Award geehrt.

Ich freue mich! Dann muss ich wohl meine „Bad Lieutenant: Port of Calls“ und „Spiel auf Zeit“-DVDs und einen Stift mitnehmen. Ach Quatsch.. am Ende würde ich mich ja eh nicht trauen, den anzusprechen.

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