Tipp: „Die Nibelungen – Teil 1“ in der St. Stephani Kirche

Von , 24. Februar 2011 15:27

Im letzten Jahr konnte man in der Kulturkirche St. Stephani schon Fritz Langs grandiosen Klassiker „Der müde Tod“ bewundern. Dieses Jahr folgt gleich der nächste Stummfilm-Kracher: „Die Nibelungen – Teil 1:  Siegfried„, ebenfalls von Fritz Lang.

Laut Kino 46 wird dabei aller Wahrscheinlichkeit nach die 2010 restaurierte Fassung gezeigt, bei der die Filmfans schon sehnsüchtig auf eine DVD/BluRay-Auswertung warten.

Vor dem Film gibt es eine Einführung von Karl-Heinz Schmid vom Kino 46. Der Film selber wird an der Orgel (wir sind ja schliesslich in einer Kirche) von Tim Günther begleitet.

Ein großer Film und ein ganz besonderes Ambiente… da sollte man dabei sein!

Die Veranstaltung findet am Sonntag (27.2.) um 18:00 Uhr in der Kulturkirche St. Stephani statt.

Originalfassungen in Bremen: 24.02.- 02.03.11

Von , 24. Februar 2011 15:16

In dieser Woche erblicken tatsächlich mal wieder ein paar frische Streifen das Licht der Leinwand. Zwar nichts, was mich besonders interessieren würde (eher im Gegenteil), aber immerhin ist es schön zu sehen, dass das Cinemaxx diesmal gleich zwei neue, englischsprachige Filme im O-Ton zeigt.

Drive Angry 3D – Cinemaxx, Do. 23:00; Sa. 17:30 und Mo. 20:15 – Nicolas „Her-mit-der-Kohle-ich-spiele-alles“ Cage spielt einen Großvater (!), der aus der Hölle zurückkehrt, um den Mord an seiner Tochter zu rächen und gleichzeitig sein Enkelkind zu retten. Hölle? Rache? Schnelle Fahrzeuge? „Ghost Rider“ reloaded?

Freundschaft plus – Cinemaxx, Fr. 22:30 und So. 19:30 –  Amerikanische RomCom (Romantic Comedy) mit Natalie Portman und Ashton Kutcher als Pärchen, das die Gefühle aus dem Sex raushalten will… was in einer Hollywood-Mainstream-Produktion natürlich nicht möglich ist.

Tron Legacy 3D – Cinemaxx, Sa. 27.2. 20:15 – Fortsetzung des 80er-Jahre Kultfilms. Aus dem Original sind Jeff Bridges (große Rolle) und Bruce Boxleitner (winzige Rolle) dabei. Grandioser Soundtrack von Daft Punkt, schönes Design… schwache Story.

Tal der Wölfe – Palästina – Cinemaxx, Do.-Mi. immer 23:00 -Mittlerweile drittes Sequel der sehr erfolgreichen, aber auch politisch höchst umstrittenen türkischen Actionserie.

Ya Sonra? – Cinemaxx, Do.-Mi. jeweils 23:00, So.+Die. auch 19:45 – türkisches Ehedrama.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 28.02., 21:45

Zeitungsartikel über Originalfassungen in Bremen

Von , 20. Februar 2011 18:43

In der „Kreiszeitung“ findet sich heute ein interessanter Artikel über das Bremer Angebot an Filmen in der Originalfassung. Wobei sich der Artikel auf das Angebot im Cinemaxx konzentriert und der Schwerpunkt auf den türkischen Filmen liegt.

Hochinteressant ist dabei, dass auch einmal Zuschauerzahlen genannt werden. So scheinen die englischsprachigen Filme doch sehr erfolgreich zu sein, was – glaube ich – jeder, der einmal eine O-Ton-Vorstellung besucht hat, bestättigen kann. Jedes mal, wenn ich da war, ist der Kinosaal sehr gut gefüllt gewesen.

(…) „Wir versuchen, jede Woche mindestens einen Film in Originalversion im Programm zu haben,“ heißt es aus dem Cinemaxx, „das läuft.“ Gegenwärtig etwa „72 Stunden“, der Thriller, in dem eine Angestellte wie aus heiterem Himmel unter Mordverdacht gerät. Und kürzlich erst „Black Swan“, das Drama um die Primaballerina Nina. An die 300 Besucher pro Tag zählte dieser Film. Das internationale Publikum etwa an der Jacobs-Universität machte es möglich.(…)

Quelle: kreiszeitung.de

Ich denke auch, dass die Jacobs-Universität den Trend unterstützt. Allerdings bin ich auch davon überzeugt, dass es neben den internationalen Studenten auch sehr viele Bremer und Bremerinnen gibt, die einen Film lieber im Original, statt in der deutschen Synchronisation sehen wollen. Aus der persönlichen Beobachtung heraus würde ich sogar sagen, dass der überwiegende Teil des Publikums bei den Originalfassungen in der Tat „Einheimische“ sind.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Sneak-Preview in der Schauburg (wo die Filme ja auch in der Originalfassung und nicht synchronisiert gezeigt werden) fast jedes mal ausverkauft ist. Und auch die französischsprachige Sneak-Preview im Atlantis läuft so gut, dass nun auch ein zweiter Termin in der „Gondel“ etabliert wurde.

Originalfassungen in Bremen: 18.02.- 23.02.11

Von , 18. Februar 2011 14:55

Absolut nichts Neues in Bremer Landen, was die Originalfassungen angeht. Natürlich sei hier noch einmal auf die Cinéfête verwiesen, das französische Filmfest welches in der Schauburg, dem Atlantis und der Gondel läuft. Die Filme, die im Rahmen des Festivals in französischer Sprache gezeigt werden, führe ich jetzt nicht noch einmal gesondert auf und verweise stattdessen auf mein Posting hier.

72 Stunden – The Next Three Days – Cinemaxx, Fr., 22:40 und So. 19:40 – Der neue Film von Paul Haggis. Remake des gerade einmal zwei Jahre alten französischen Films “Pour Elle” von Fred Cavayé. In der Hauptrolle spielt Russell Crowe einen unbescholtenen Bürger, der seine Ehefrau aus dem Gefängnis befreien will.

Tal der Wölfe – Palästina – Cinemaxx, Fr.-Mi. 23:05 -Mittlerweile drittes Sequel der sehr erfolgreichen, aber auch politisch höchst umstrittenen türkischen Actionserie.

Ask Tesadüfleri Sever – Cinemaxx, Fr.-Di., 22:30 und mi. um 22:50 – Die Inhaltsangabe erinnert leicht an “Harry & Sally“. Seit ihrer Kindheit kenne sich Özgür und Deniz. Sie sind für einander bestimmt, aber immer trennen sich ihre Wege auch wieder.

La Danse – Das Ballett der Pariser Oper – Schauburg, So. 20.2., 12:30 – Und sie tanzen und tanzen. Dokumentation des berühmten Doku-Filmers Frederick Wiseman über das Ballet der Pariser Oper.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 21.02., 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 23.02. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

Cinéfête-Festival 2011: 17.02.-23.02.11

Von , 17. Februar 2011 15:30

Es ist wieder soweit, das Cinéfête-Festival zieht wieder durch die Lande und macht zwischen heute und nächsten Mittwoch auch wieder in Bremen Station.

Die Cinéfête ist ein französisches Filmfestival, welches sich an Kinder und Jugendliche wendet. Das Festival tourt durch über 100 deutschen Städten. Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen können dann je eine Woche lang französische Filme im Original mit Untertiteln sehen.

In Bremen sind die Filme des Cinéfête-Festivals in den Bremer Filmkunsttheatern Schauburg, dem Atlantis und der Gondel zu sehen. Zudem gibt es am Donnerstag nächster Woche noch eine Sonderveranstaltung des Kino 46 in den Räumen des Institut français.

Das komplette Programm mit allen allen Zeiten und Veranstaltungsorten findet man hier.

Ein Highlight ist dabei sicherlich die Wiederaufführung des Meilensteins „Außer Atem„. Dem Spielfilmdebüt von Jean-Luc Godard nach einer Geschichte von Francois Truffaut. Der Film, der nicht nur Jean-Paul Belmondo zum Star machte, sondern auch den Startschuss zu einer der wichtigsten Bewegungen des Kinos gab: Der Nouvelle Vague.

Am Donnerstag, den 24.02. gibt es dann noch einen Epilog zur diesjährigen Cinéfête. Dann kann man im Institut français um 19:00 Uhr zwei experimentelle, kurze Stummfilme zu einer Live-Musikbegleitung von Ezzat Nashashibi (Piano) sehen. Gezeigt werden die wegweisenden Werke „Paris qui dort“ (1925) von René Clair und „A propos de Nice“ (1930) von Jean Vigo. Vorweg gibt es noch eine Einführung von Karl-Heinz Schmid vom Kino 46. Und das Beste: Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei!

Kino 46 – Der Weg für den Umzug ins „City“ ist frei!

Von , 17. Februar 2011 10:30

Jetzt wird es endlich final. Am Dienstag Abend war der neue Standort des Kommunalkinos „Kino 46“ noch einmal eins der Hauptthemen der Sitzung der Kulturdeputation. Im November wurde das neue Konzept und der Umzug in die Innenstadt ja schon einstimmig abgenickt. Offen war weiterhin der Punkt „Finanzierung“. Aber auch dafür wurde nun eine Lösung gefunden.

„(…) Danach erhält das Kino 46 statt wie bisher 475.000 Euro für das Jahr 2011 institutionelle Zuschüsse in Höhe von 375.000 Euro. Für die Jahre ab 2012 will das Ressort 275.000 Euro pro Jahr bereitstellen. Somit sinkt der Zuschussbedarf durch den Umzug mittelfristig um 200.000 Euro pro Jahr.

Im Gegenzug erwartet das Kino auf der Grundlage der neuen inhaltlichen Ausrichtung deutlich höhere Erlöse als auch eine verbesserte Akquise von Drittmitteln. Hinzu kommt ein im Vergleich zum alten Standort reduzierter Mietzins. Der Senator für Kultur hat in diesem Zusammenhang klargestellt, dass das Kino für die veranschlagten Einnahmen auch Verantwortung tragen muss. Bürgermeister Böhrnsen hob hervor: „Ich begrüße es, dass das Kino 46 eine solch ambitionierte Planung vorgelegt hat. Ich mache vorsorglich darauf aufmerksam: Eine Erhöhung des Zuschusses über den genannten Finanzrahmen hinaus ist ausgeschlossen.“

Hinzu kommt ein einmaliger Investitionskostenzuschuss von 180.000 Euro für die Herrichtung der neuen Immobilie. Darin enthalten sind unter anderem eine Grundsanierung des Kinosaals sowie die Erneuerung der sanitären Anlagen. Das Kino 46 hat für diese Maßnahmen weitere 40.000 Euro privat einwerben können.(…)“

Quelle: Senatspressestelle

Nach einem Jahr am neuen Standort, soll dann im März 2013 überprüft werden, ob das inhaltliche und finanzielle Konzept so umgesetzt werden konnte und wie in Zukunft weiter verfahren wird.

Jetzt muss „nur noch“ der Papierkram erledigt werden und dann können Renovierung und Umzug endlich vonstatten gehen.

Dementsprechend wird der Umzug jetzt aber doch nicht so schnell wie gewünscht in Angriff genommen werden können. Ursprünglich hieß es ja, dass das „City“ bestenfalls Anfang/Mitte April bespielt werden könne. Das wird definitv nicht der Fall sein und nun plant man für einen Termin im Herbst.

Bis dahin ist die Versorgung des filmhungrigen „Kino 46“-Publikums aber gesichert. Im Februar gibt es ja einige hochinteressante Veranstaltungen „ausser Haus“ und ab März nimmt auch der Kinosaal in Walle wieder seinen Betrieb auf. Dort wird es dann bis zur mittlerweile traditionellen Sommerpause im Juli weiterhin ein Filmprogramm geben. Über dieses kann man auf den Veranstaltungsseiten im „Mix“ oder auf der Homepage des Kino 46 informieren. Eine Flyer wird es in der Übergangszeit nicht geben.

Weniger Kinobesucher in Bremen

Von , 13. Februar 2011 16:03

Laut eines Berichts auf radiobremen.de mussten die Bremer Kinos 2010 deutliche Besucherrückgänge hinnehmen. Rund 11% wurden 2010 im Vergleich zum Vorjahr verkauft. Immerhin: Im Bundesdurchschnitt waren es 13%. Das hatte allerdings keinen großen Einfluss auf den Umsatz: Durch den unverschämt hohen Preis für 3D-Vorstellungen blieb dieser fast unverändert.

Die Schuld für den Besucherschwund sollen die Fußball-WM und der kalte Dezember tragen. ABER: Interessanterweise blieb die Zuschauerzahl der Programmkinos konstant. Der Verlust betrifft also fast ausschließlich die großen Mulitplexe. Und da frage ich mich doch ernsthaft, ob nicht auch die Qualität der Filme, die dort gezeigt werden, ihr Scherflein dazu beitragen. Vielleicht haben die Leute ja einfach keine Lust mehr auf das x-te Sequel und das 100ste Remake? Zumal diese Filme ja vor allem ein Klientel anlockt, welches auch keine Probleme damit hat, sich diese Sachen aus dem Internet zu besorgen oder auf die BluRay für die High-Tech-Heimkinoanlage zu warten.

Ich denke, dass das „ältere“ Publikum (ab 30) weiterhin dem Kino treu ist, aber einerseits mit dem Programm der Mulitplexe nichts anfangen kann und sich dort andererseits auch nicht besonders wohl fühlt. Aufgrund von unangenehmen Erlebnissen mit lauten Besuchern und klebrigen Böden, zieht es mich auch eher z.B. ins kuschelige Cinema Ostertor, um nur mal eins der wirklich schönen Bremer Programmkinos heraus zu greifen.

Kino im Rathaus: „The Prison Where I Live“.

Von , 12. Februar 2011 14:43

Am nächsten Montag, dem 14.2.  kann man sich in der oberen Rathaus einen Dokumentarfilm von Rex Bloomstein mit Michael Mittermeier (ja, DEM Michael Mittermeier) über den burmesischen Comedian Maung Thura ansehen.  Im Rahmen der Verleihung des Bremer Solidaritätspreises für Freiheit und Menschenrechte an Maung Thura, einen Tag später, wird um 18:00 Uhr in Kooperation mit dem Kino 46 der Film „The Prison Where I Live“ gezeigt. Da das Kino 46 zur Zeit umzugbedingt geschlossen ist, findet die Vorführung in der oberen Rathaushalle statt. Der Eintritt ist frei.

Maung Thura, besser bekannt als Zarganar, ist Burmas berühmtester Comedian. Vom burmesischen Militärregime verfolgt, verhaftet und aufgrund irrwitziger Anschuldigungen zu 59 Jahren Haft verurteilt – zuletzt aufgrund humanitärer Hilfe für seine Landsleute nach dem Zyklon Nargis – sitzt er derzeit im Gefängnis. Michael Mittermeier dagegen ist frei darin, seine Kunst auszuüben und mit seinem speziellen Humor und Provokationen einer der größten Comedians Deutschlands.

Quelle: kino46.de

Im Anschluss an den Film erläutert Dr. Marco Bünte die Situation der Opposition in Myanmar (früher Burma).

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Originalfassungen in Bremen: 10.02.- 16.02.11

Von , 10. Februar 2011 15:48

In dieser Woche gibt es bis auf den neuen Film von Paul Haggis nichts Neues zu berichten. Was mir die Arbeit ungeheuer erleichtert. Es lebe der „copy&paste“-Vorgang!

72 Stunden – The Next Three Days – Cinemaxx, Do., 22:00; Fr. 17:20 und Die. 20:30 – Der neue Film von Paul Haggis. Remake des gerade einmal zwei Jahre alten französischen Films „Pour Elle“ von Fred Cavayé. In der Hauptrolle spielt Russell Crowe einen unbescholtenen Bürger, der seine Ehefrau aus dem Gefängnis befreien will.

Tron: Legacy 3D “IMAX” – Cinemaxx, Die., 15.2., 23:00 – Fortsetzung des 80er-Jahre Kultfilms. Aus dem Original sind Jeff Bridges (große Rolle) und Bruce Boxleitner (winzige Rolle) dabei. Grandioser Soundtrack von Daft Punkt, schönes Design… schwache Story.

Tal der Wölfe – Palästina – Cinemaxx, Do.-Mi. 19:50 und 22:30 & Cinestar, Fr.-Mi., 18:10 und 20:40 -Mittlerweile drittes Sequel der sehr erfolgreichen, aber auch politisch höchst umstrittenen türkischen Actionserie.

Ask Tesadüfleri Sever – Cinemaxx, Do.-Mi., 22:50 – Die Inhaltsangabe erinnert leicht an “Harry & Sally“. Seit ihrer Kindheit kenne sich Özgür und Deniz. Sie sind für einander bestimmt, aber immer trennen sich ihre Wege auch wieder.

La Danse – Das Ballett der Pariser Oper – Schauburg, Fr. 11:50 und So. 06.2., 12:30 – Dokumentation des berühmten Doku-Filmers Frederick Wiseman über das Ballet der Pariser Oper.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 14.02., 21:45

Kino 46: Solidarität mit dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi

Von , 8. Februar 2011 17:32

Als vermutlich letzte Vorstellung im alten Kino 46 in der Waller Heerstr., wird am nächsten Samstag (12.2.) um 19:30 Uhr der iranische Film „Offside – Frauen im Abseits“ gezeigt.

Die Vorstellung findet im Rahmen einer Solidaritätsveranstaltung für den seit Dezember in iranischer Haft befindlichen Regisseur Jafar Panahi statt.

Der iranische Regisseur Jafar Panahi wurde im Dezember im Iran wegen Propaganda gegen die iranische Staatsordnung zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt. Panahi gehört zu den renommiertesten iranischen Filmemachern der »nouvelle vague«. Für seinen Film »Der Kreis« erhielt er bei den Filmfestspielen von Venedig im Jahr 2000 den Goldenen Löwen und 2006 den Silbernen Bären der Filmfestspiele Berlin für »Offside«.

Der preisgekrönte Regisseur sollte bereits beim Festival in Cannes 2010 Mitglied der Jury sein, was durch seine damalige Untersuchungshaft verhindert wurde. Jetzt in 2011 sollte er der Berlinale-Jury angehören. Jafar Panahi wird trotz Abwesenheit seinen Platz in der Jury der 61. Berlinale behalten, teilten die Internationalen Filmfestspiele Berlin mit. Damit setze das Festival ein Zeichen, Panahis Freiheitskampf zu unterstützen. Außerdem wird am 11. Februar, dem Jahrestag der iranischen Revolution, sein Film »Offside« in Berlin gezeigt.

Quelle: kino46.de

Der Film „Offside“ handelt von einigen junge Frauen, die sich als Männer verkleidet in das Fussballstadion von Teheran geschmuggelt haben, um das WM-Qualifikationsspiel Iran – Bahrein zu sehen. Sie werden dabei entdeckt und verhaftet, denn Frauen ist im Iran der Zutritt zu Fußballspielen strengstens untersagt.

Die Solidaritätsveranstaltung beginnt mit einer Einführung durch Behzad Abbassi (Übersetzer, Schauspieler und Theaterregisseur) u.a. über die Situation im Iran, speziell über Kunst und Film bereits um 19:00 Uhr.

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