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Schauburg: Regisseur André Erkau stellt seinen Film „Happy Burnout“ vor

Von , 20. April 2017 16:54

Der in Bremen lebende Regisseur André Erkau stellt am 28. April um 20:00 Uhr in der Schauburg seinen fünften und neusten Kinofilm vor.

Die Komödie „Happy Burnout“ ist mit den Hauptdarstellern Wotan Wilke Möhring (mit dem Erkau nach dem Drama „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ das zweite Mal zusammenarbeitet) und Anke Engelke sehr prominent besetzt.

Fussel (Wotan Wilke Möhring) mag seine besten Jahre schon hinter sich haben, aber noch immer ist er vom ganzen Herzen Punk, Frauenheld, Lebenskünstler und Systemverweigerer. Arbeit kommt jedenfalls für ihn nicht in Frage und stattdessen bringt er viel lieber mit seinem jungenhaften Charme diverse Frauen um den Verstand – darunter auch die Sachbearbeiterin vom Arbeitsamt Frau Linde (Victoria Trautmannsdorf). Die duldet zwar seine Faulheit, aber als eine interne Prüfung sie zum Handeln zwingt, sieht sie für Fussel nur eine Lösung: ein Attest zur Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines Burnouts. Schnell ist auch eine Therapie in einer Klinik durchgewunken und so findet sich Fussel inmitten echter Ausgebrannter wieder. Mit seiner ganz eigenen Art mischt er den Laden gehörig auf, was besonders Krankenschwester Alexandra (Anke Engelke) auf die Palme bringt. Den anderen Patienten tut er allerdings ziemlich gut, doch je länger er dort verweilt, desto unklarer wird, wer hier eigentlich wen therapiert…

Quelle: Schauburg

Heute in der Schauburg: André Erkau stellt seinen Film “Das Leben ist nichts für Feiglinge“ vor

Von , 17. April 2013 10:22

Heute Abend ist wieder ein Regisseur in der Schauburg zu Gast, um der Premiere seines neusten Filmes beizuwohnen und sich den Fragen des Publikums zu stellen. Wie schon bei seinem letzten Film „Arschkalt“, lässt es sich André Erkau nicht nehmen, seinen Film einen Tag vor der Deutschlandpremiere in seiner Heimatstadt vorzustellen. Geboren in Dortmund ist André Erkau in Bremen aufgewachsen und vor einigen Jahren auch wieder hierhin zurückgekehrt. In einem lesenswerten Artikel, der heute im „Weser Kurier“ veröffentlich wurde, sagt er dazu:

„Zum Drehen muss man ohnehin oft seinen Wohnort verlassen. Also kann ich auch in meiner alten Heimat Bremen wohnen. Hier fühle ich mich wohl, ich mag das Tempo der Stadt, die relaxte Bremer Lebensart. Und die Stadt inspiriert mich, weil ich hier nicht unter einer künstlerischen Käseglocke lebe“.

DLIFF_Plakat_RZ_01_Layout 1Sein aktueller Film, der heute um 21:00 Uhr in der Schauburg Premiere hat, ist eine Tragikomödie und heißt „Das Leben ist nichts für Feiglinge„. Er handelt von einer Familie, die nach dem plötzlichen Tod der Mutter auseinanderzubrechen droht. Der Vater versucht den Tod seiner Frau zu verdrängen, während sich eine Tochter immer weiter zurückzieht und auch im Freundeskreis zur Außenseiterin wird. Allein die liebenswerte Großmutter versucht die Familie zusammenzuhalten. Doch bald schon wird bei ihr Krebs diagnostiziert. Sie verheimlicht dies ihrer Familie, doch dann fliegt das Geheimnis auf. Wütend verschwindet die Tochter mit ihrem Freund nach Dänemark. Der zurückbleibende Vater muss nun versuchen, sich seinen Gefühlen zu stellen und seine Tochter zurückzugewinnen.

Die Hauptrolle spielt der wunderbare Wotan Wilke Möhring. Und auch der hochtalentierte Frederick Lau („Picco„, „Oh Boy„) ist dabei. Lau hat ja bereits Bremen-Erfahrung. Schließlich spielte er hier den Frank Lehmann in „Neue Vahr Süd„.

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