Nachrichten getagged: Weser Kurier

Open-Air Kino 2011 – Teil 2: Worpswede, Neustadt, Delmenhorst, Vegesack

Von , 9. Juli 2011 14:36

Eines werde ich wohl nie verstehen. Da sponsert der “Weser Kurier” zusammen mit dem Cinemaxx vier Open-Air-Kino-Events.. . und WEDER der Weser Kurier NOCH das Cinemaxx kündigen das irgendwo an. (Anmerkung: Mittlerweile habe ich erfahren, dass das so nicht stimmt. Am 2.7. war im WK eine Anzeige drin. Ebenso heute. Leider habe ich letzteres aber erst gesehen, nachdem ich den Artikel geschrieben hatte. Wie dem auch sei, zumindest online findet man bisher weder beim Weser Kurier, noch beim Cinemaxx, etwas über die Veranstaltungen). Stattdessen findet man die Ankündigung im “Bremer Anzeiger“, der zwar überall in der Stadt kostenlos verteilt wird, aber – geben wir es doch mal zu – in den meisten Haushalten direkt in den Müll wandert. Mein Dank hier an Wolfgang, der mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Also, zwischen dem 23. Juli und dem 13. August finden die folgende vier Vorführungen statt:

23. Juli, Worpswede, Schützenplatz, ab 22:30: “Ich – einfach unverbesserlich“. Animationsfilm aus dem Hause Universal Pictures, über einen Super-Bösewicht… der allerdings sehr liebenswerte Züge trägt. Vorweg gibt es ab 18:00 Uhr eine Open-Air-Grill-Party.

30. Juli, Bremen-Neustadt, Neustadtswallanlagen/Südbad, ab 22:00 Uhr: Der Gewinner des deutschen Filmpreises 2011 und eine sehr gelungene Komödie um einen am Tourette-Syndrom leidenden jungen Mann, der mit zwei ebenfalls an psychischen Störungen leiden Mitpatienten nach Italien fliehen will: “Vincent will Meer“.

06. August, Delmenhorst, Burginsel, ab 22:00 Uhr: Der neue Film von Til Schweiger: “Kokowääh“. Not my cup of tea….

13. August, Bremen-Vegesack, Stadtgarten, ab 22:30 Uhr: Und noch einmal “Kokowääh“.

Der Eintritt ist bei allen Vorstellungen frei!

Frohes neues Jahr… und weiter geht’s!

Von , 6. Januar 2011 19:55

Ich hoffe alle meine Leser sind gut ins neue Jahr gekommen.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mich wieder im tristen Alltag zurechtzufinden, hat mich das Hamsterrad jetzt wieder :(

Für das neue Jahr habe ich mir für das “Filmforum Bremen” so einiges vorgenommen. Aber da man über ungelegte Eier noch nicht sprechen soll, verkneife ich mir dies auch hier. Lasst Euch einfach mal überraschen, wenn es soweit ist.

Den Jahreswechsel habe ich im Ausland verbracht und es nach 17 Jahren geschafft, endlich mal wieder die Cinémathèque française zu besuchen. Ich kannte nur die alte Cinémathèque nahe Trocadéro und war nun in der neuen Cinémathèque in Bercy. Ein beeindruckendes Gebäude, aber den Charme und vor allem die bewegte Geschichte der alten Cinémathèque spürt man hier leider gar nicht mehr. Natürlich habe ich auch nach den Überresten der alten Cinémathèque gesucht, aber da hat mir mein Gedächtnis böse Streiche gespielt. Zwar habe ich etwas gefunden, von dem ich sicher war, das es der alte Eingang war – die Recherche Zuhause hat mir aber gezeigt, dass das höchstens ein abgelegener Nebeneingang war. Schade, hätte ich mich doch mal vorher informiert.

Die Cinémathèque française

Das aktuelle Programm der Cinémathèque française

Was DVDs angeht ist Frankreich übrigens Paradies und Hölle zugleich. So viele tolle Filme in wunderbaren Editionen, die in Deutschland entweder gar nicht oder nur in suboptimaler Form erhältlich sind. Da läuft einem solange das Wasser im Munde zusammen, bis man die DVD umdreht und feststellt, dass der Ton ausschließlich auf Französisch ohne Untertitel vorliegt. Wer (wie ich) also nur ein paar Brocken Schul-Französisch kann, bricht dabei in Tränen aus. Ich hätte so viele Lücken schließen können, habe letztendlich aber nur zwei Filme von Jacques Demy (Les parapluies de Cherbourg und Les demoiselles de Rochefort, beide mit englischen Untertiteln) mitgenommen. Ersteren gibt es auch in einer schönen deutschen Ausgabe bei Kinowelt – und wie ich jetzt gesehen habe, zu fast identischem Preis. Ach ja, und eine DVD-Box mit den 1914er Keystone-Filmen von Charlie Chaplin habe ich auch gekauft. Damit habe ich Chaplin jetzt endlich komplett. Die Keystone-Filme gab es ja zuvor zum größten Teil nicht auf DVD, und wenn dann nur in katastrophaler Verfassung. Die DVDs sind auch auf Deutsch und werden sicherlich bald als Arte-Edition erscheinen. Zumindest kann man schon als Option “Deutsch” auswählen und bekommt dann den bekannten “Arte Stummfilm Edition”-Vorspann. Einziger Wermutstropfen – das schöne Booklet ist (natürlich) komplett auf französisch.

Ein Schock bekam ich, als ich Montag wieder nach Hause kam und den Weser Kurier aufschlug. Im Feuilleton wurden die kulturellen Highlights für 2011 aufgelistet. Und welche Highlights wurden dort im Ressort Film aufgeführt? Pirates of the Caribean 4, Harry Potter 8, Transformers 3 usw. Kein neuer Arononfsky, keine Coen Brothers… um nur mal die jetzt bald anlaufenden Filme zu nennen. Von dem für Ende Mai angekündigten neuen Film von Lars von Trier mal ganz zu schweigen. Mann, mann, mann…

Umzug “Kino 46″ ins ehemalige “City”: Der erste Schritt ist getan

Von , 1. Dezember 2010 10:47

Puh, das wäre erst einmal geschafft. Nach über drei Jahren ist nun endlich der erste, wichtige Schritt für einen neuen Standort des Kommunalkinos “Kino 46″ getan worden. Aber so ganz 100% verabschiedet wurde dann wohl doch noch nichts, wenn man die Mitteilung der Senatspressestelle genau liest.

Zudem werde jetzt auch die Suche nach einem neuen Standort finalisiert: Geplant ist, dass das Kommunalkino ins City-Kino in der Nähe des Hauptbahnhofs einzieht. Die endgültige Beschlussfassung soll dazu auf einer der folgenden Deputationssitzungen erfolgen.

Quelle: Senatspressestelle

Aha? Also doch noch nicht alles in trockenen Tüchern? Zumindest ist ja nun schon einmal die Planung des neuen Standorts im ehemaligen “City”-Kino offiziell verkündet worden. Das ist doch schon einmal etwas. Es sieht also stark danach aus, dass der Traum vom neuen Standort an einer zentralen und prominenten Stelle kaum noch etwas im Wege steht. Allerdings: Wie man heute im “Weser Kurier” lesen kann, hat die Opposition den Entscheidungsprozess erst einmal gestoppt, bis gesichert ist, wie die Mitteln für den Betrieb eines Kommunalkinos aufgebracht werden sollen.

“Elisabeth Motschmann (CDU) und Mark Ella (FDP) kritisierten aber, dass die Finanzierung des Betriebs noch nicht gesichert sei. Die fragliche Summe beträgt 200 000 Euro pro Jahr. Deshalb hat die Kulturdeputation die Behörde nun aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung im Februar ein vollständiges Finanzierungskonzept vorzulegen und Drittmittel einzuwerben.”

Quelle: Weser Kurier vom 1.12.2010

Es bleibt also spannend.

Heutiger “Weser-Kurier”-Artikel zum Status des “Kino 46″

Von , 29. November 2010 21:07

Heute war im “Weser Kurier” ein Artikel mit der Überschrift “Neuanfang im ehemaligen “City” zu lesen, der sich mit dem neuen Standort des Kino 46 beschäftigt. Ein Thema, das in letzter Zeit auch Leser dieses Blogs umgetrieben hat.

Allerdings sollte der Artikel hinter der Überschrift eigentlich ein Fragezeichen ausweisen. Denn entschieden ist bisher noch gar nichts.  Die entscheidende Sitzung der Kulturdeputation über einen neuen Standort findet nämlich erst morgen (30.11.) statt. Und – das hat die Vergangenheit leider gelehrt – da kann noch eine Menge passieren. Deshalb finde ich die Veröffentlichung des Artikels, mit der Nennung eines möglichen neuen Standortes, vom Zeitpunkt her denkbar ungünstig.  Auch wenn er nur wiedergibt, was schon lange als Gerücht durch Bremen waberte.

Aus diesem Grunde habe ich auch lange überlegt, ob ich den Artikel hier überhaupt kommentiere. Aber ich denke mal in der Printausgabe des  “Weser Kurier”s – oder in seinem Online-Angebot – haben es heute eh schon weitaus mehr Menschen gelesen, als hier täglich in meinen Blog schauen. Und da habe ich dann auch die Pflicht meine Lesern über nun (leider) bereits allseits bekannte und zugängliche Informationen auf dem Laufenden zu halten.

Hier noch einmal der Link zum “Weser Kurier”-Artikel.

Interessanter Weser-Kurier-Artikel über Kinos in Bremen

Von , 22. November 2010 11:12

Heute findet sich im “Weser Kurier” ein sehr informativer Artikel von Karina Skwirblies über die aktuelle Kinolandschaft in Bremen.

Der Artikel beschäftigt sich (natürlich, möchte man fast schon sagen) im dem 3D-Boom, liefert aber auch weitere Informationen über die Kinos jenseits der Multiplexe.

Welches sind die größten Kinos in Bremen?

1. CineStar (3.364 Plätze, 11 Säle)

2. Cinespace (3.074 Plätze, 11 Säle)

3. Cinemaxx (2.854 Plätze, 10 Säle)

4. Schauburg (353 Plätze, 2 Säle)

5. Gondel (180 Plätze, 1 Saal)

6. Kino 46 (168 Plätze, 1 Saal)

7. Cinema (134 Plätze, 1 Saal)

8. Atlantis (88 Plätze, 1 Saal)

Und welches die teuersten Kinos in Bremen?

1. Cinespace (5,00 – 13,00 Euro)

2. CineStar (5,00 – 12,00 Euro)

3. Cinemaxx (4,00 – 11,50 Euro)

4. Cinema (4,00 – 9,00 Euro)

5. Schauburg, Gondel, Atlantis (alle 4,00 – 8,00)

8. Kino 46 (2,00 – 6,00 Euro)

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Aus “Was man in Bremen und Umgebung gemacht haben sollte”

Von , 30. Juli 2010 18:46

Aus dem Weser Kurier vom 27.  und 30. Juli 2010:

“Die 111 Tipps unserer Leser”

(…)

009 Stummfilme mit Musikbegleitung sehen

Ungefähr einmal im Monat zeigt das Kino 46 abends Stummfilme mit Live-Musikbegleitung. Neben Klassikern wie “The Tramp” mit Charlie Chaplin werden auch unbekannte Frühwerke von großen Künstlern wie Karl Valentin gezeigt. Eintritt: sieben Euro, ermäßigt sechs Euro. Das Programm im Internet unter www.kino49.de. Telefon: 0421/3 87 67 31. Adresse: Walelr Heerstraße 46, 28217 Bremen.

(…)

013 Nostalgische Filmabende erleben

Die Music Hall veranstaltet nicht nur Konzerte, sondern jeden Mittwoch einen Kinoabend. Dann werden neue Filme mit alten Geräten gezeigt. Und das hat einen ganz eigenen Charme: Der Ton ist nicht ganz perfekt und bei Halbzeit muss die Filmrolle gewechselt werden. Eintritt: 4,50 Euro. Telefon: 0 47 92/95 01 39. Adresse: Findorffstraße 21, 27726 Worpswede.

(…)

096 Als Erster den neusten Blockbuster sehen

In der Schauburg können Kinogänger Filme sehen, noch bevor sie offiziell in die Lichtspielhäuser kommen. Jeden Montag läuft bei der Sneak Preview ein Werk in Originalsprache mit Untertiteln. Was gezeigt wird, erfährt der Zuschauer erst, wenn er in seinem Sessel sitzt. Termin: montags um 21:45 Uhr. Eintritt: fünf Euro. Telefon: 0421/79 25 50. Adresse: Vor dem Steintor 114, 28203 Bremen.

Quelle: Weser Kurier

Das mit dem Kino 46 wusste ich natürlich schon (und habe diesbezüglich auch selber eine “Leser-Tipp”-Email an den “Weser Kurier” geschickt), ebenso kenne ich selbstverständlich die Sneak Preview in der Schauburg. Aber das mit der Music Hall in Worpswede war mir neu. Muss ich mal im Auge behalten.

Und noch mehr Open-Air-Kino: Präsentiert vom Weser Kurier

Von , 17. Juli 2010 12:35

Am Dienstag fragte ich mich noch, ob ich es nur geträumt hätte, dass der “Weser Kurier” insgesamt drei Open-Air-Kino Veranstaltungen präsentieren würde. Denn weder auf der Homepage des “Weser Kuriers”, noch sonst irgendwo im Netz, war etwas drüber zu finden.

Dankenswerterweise schrieb mir gestern aber Wolfgang, ein regelmäßiger Leser dieses Blogs, dass im “Bremer Anzeiger” vom Mittwoch eine Werbung für diese Veranstaltungen zu finden war.

Hier nun alle Termine. Über den ersten in Worpswede hatte ich ja schon geschrieben. Die anderen beiden Veranstaltungen finden in Bremen Vegesack, bzw. in der Bremer Neustadt statt.

>>>Weser-Kurier Open-Air-Kino powered by Cinemaxx

17. Juli 2010Oben
Worpswede, Schützenplatz, 22.30 Uhr
Ab 18 Uhr Open-air-Grillparty

24. Juli 2010Friendship!
Neustadtswallanlagen/Südbad, Neustadt Bremen, 22 Uhr

20. August 2010
Männerherzen
Im Stadtgarten Vegesack ab 22.30 Uhr mit Höhenfeuerwerk!

Eintritt frei!

Weser-Kurier Event<<<

Mich erstaunt etwas, dass die Veranstaltungen “powered by Cinemaxx” sind, sich aber auf der Cinemaxx-Homepage – genau wie beim “Weser Kurier” – kein Sterbenswörtchen dazu finden lässt. Obwohl der erste Termins bereits heute (!) ist.

Danke an Wolfgang für diesen Hinweis!

“Min Dît: Die Kinder von Diyarbakir” im Cinespace – Sonntag mit dem Regisseur

Von , 22. April 2010 09:24

Bei meiner gestrigen Übersicht der Originalfassungen in Bremen ist mir doch glatt wieder ein Film durchgerutscht. Das liegt daran, dass er im Cinespace läuft und ich das Kino nicht so im Visier habe, wenn es um O-Fassungen geht. Heute morgen allerdings bin ich im Weser Kurier über einen sehr spannenden Artikel von Alexandra Albrecht gestolpert. Darin ging es um den türkischen Film “Min Dît: Die Kinder von Diyarbakir“, der sich mit Verfolgung der Kurden durch paramilitärische Einheiten in den 90er Jahren beschäftigt. Der Film läuft täglich um 20:15 (Sonntag auch um 17:30) im Original mit Untertiteln.

Gedreht wurde der bereits preisgekrönte Film von Miraz Bezar. Miraz Bezar ist zwar in Ankara geboren, wuchs aber in Bremen-Tenever auf. Später begann er an der Bremer Uni Kulturwissenschaften zu studieren, bevor er sein Studium in Berlin fortsetzte. Sein erstes Filmprojekt scheiterte noch nach vier Jahren Vorbereitung, sein zweites Projekt,”Min Dît”, konnte er aber nach vielen Schwierigkeiten dann vollenden. Die Geschichte, wie er um den Film und dessen Finanzierung kämpfen musste; wie seine ganze Familie alles tat, um ihn die Realisierung seines Filmes zu ermöglichen und am Ende noch Fatih Akin als Koproduzent einstieg, davon erzählt der heutige Artikel im Weser Kurier. Leider kann ich diesen nicht verlinken, da er sich nicht im Online-Angebot des Weser Kuriers befindet. Wer diese spannende Geschichte aber aus erster Hand hören möchte, der hat am Sonntag, den 25.04. nach der Vorstellung um 17:30 Uhr, dazu Gelegenheit. Denn dann steht im Cinespace der Regisseur Miraz Bezar für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

YouTube Preview Image

Heute Premiere: “Tanz mit dem Einhorn”

Von , 14. April 2010 15:36

Ich muss jetzt noch schnell eine wichtige Info hinterher schieben.

Heute um 20:00 Uhr feiert der Film “Tanz mit dem Einhorn” im Kino 46 seine Premiere.

Der Film wurde von dem Bremer Filmemacher und Dozent für Behindertenpädagogik und Medien Jürgen J. Köster gedreht und handelt in sieben Geschichten von Menschen und ihren Erfahrungen mit seelischen Krisen. Dabei haben Menschen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung und aus sieben EU-Staaten vor und hinter der Kamera zusammengearbeitet.

Wer mehr über den Film und seine Macher erfahren möchte, der kann einerseits den dazugehörigen Artikel im “Weser Kurier” lesen oder auf die (leider nicht sehr aktuellen) Homepage der Produktion www.cine-ci.de schauen. Oder natürlich auch beides tun ;)

Bei der Premiere heute abend sind auch Gäste aus der Produktion anwesend. Ich vermute mal ganz stark der Regisseur und eine Bremer Darstellerin, aber so genau ist das auf der Kino 46-Homepage nicht aufgeführt.

Frohe Ostern… und so weiter.

Von , 2. April 2010 18:25

Für die nächsten 9 Tage melde ich mich ab. Ostern zieht es mich wieder in die Ferne und deshalb wird es in der nächsten Woche weder die wöchentliche Übersicht mit Originalfassungen in Bremen, noch das frisch eingeführte Filmtagebuch geben. Aber ab dem 12. April bin ich wieder im Lande und dann heißt es wieder Film ab.

Allen die sich bis dahin langweilen, möchte ich in der Zwischenzeit zwei Artikel aus dem Weser-Kurier empfehlen.

Zunächst einmal einen Artikel über den “Haus und Hofpianisten” des Kinos 46: Ezzat Nashashibi. Dieser war mir in der Print-Ausgabe entgangen. Kann aber auch sein, dass er auch nur in der Stadtteil-Ausgabe für Schwachhausen erschien. Was natürlich schade wäre, da a) die Hauptwirkungsstätte, das Kino 46, (noch) im Bremer Westen beheimatet ist und b) so ein Artikel, meiner Meinung nach, in die Hauptausgabe gehört – wenn ich auch bemängeln muss, dass hier Stummfilm mal wieder (!) mit Slapstick gleichgesetzt wird. Wie dem auch sei, hier der Link zum Artikel.

Der zweite Artikel, den ich hier wärmstens empfehlen möchte, hat ausnahmsweise einmal nichts mit Kino, aber sehr viel mit Bremen zu tun. LEIDER kann ich hierzu keinen Link verknüpfen, denn dieser wirklich lesens- und nachdenkenswerte Artikel ist im Online-Angebot des Weser Kuriers nicht zu finden. Was nicht nur sehr schade ist, sondern auch der Intention des Artikels widerspricht. Gestern schrieb der von mir sehr geschätzte Axel Brüggemann einen, mal wieder, sehr schönen und intelligenten Artikel, diesmal mit dem Titel: “Ist das noch mein Bremen?”. Ein toller Artikel, der mir leider absolut aus dem Herzen spricht. Leider, weil ich Bremen liebe, aber die Kritikpunkte, die Axel Brügggemann anführt, nur beipflichten kann. Dieser Artikel ist als Diskussionsbeitrag gedacht, weshalb ich nicht verstehe, warum er nicht auch im Internet einsehbar ist. Aber das passt zu der, ich sage mal vorsichtig suboptimalen, Website des Weser Kuriers. Von daher würde ich jedem, der nicht im Besitz des gestrigen Weser Kuriers ist, raten sich irgendwo – vom Nachbarn, Eltern oder wem auch immer, noch ein Exemplar zu besorgen. Der Artikel steht auf im “Bremen”-Teil auf Seite 11.

Ich wünsche allen meinen Leser ein frohes und hoffentlich sonniges Osterfest!


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