Nachrichten getagged: Weird Xperience

Am Freitag: WEIRD XPERIENCE ist zurück und hat etwas GROSSES mit dabei

Von , 10. Mai 2017 21:41

Zusammen mit meinem Kollegen Stefan organisiere ich seit 2011 die Filmreihe WEIRD XPERIENCE. Nachdem wir am Anfang des Jahres einige Schwierigkeiten mit unserem Veranstaltungsort hatten, geht es nun endlich weiter und wir werden einmalig in der Schwankhalle zu Gast sein. Hier der Text dazu, den ich auch auf unserem Weird-Xperience-Blog gepostet habe.

Darauf haben wir alle sehr lange gewartet: WEIRD XPERIENCE ist zurück. Weiter geht es am 12. Mai um 21:30 Uhr. Dann sind wir erstmals in der Schwankhalle zu Gast. Hintergrund ist das Projekt A.r.G.da.Na.ni (Aus rechtlichen Gründen darf Name nicht genannt werden) des Bremer Künstlers Jan van Hasselt, welches am 18. und 19.5. in der Schwankhalle läuft. Ein Ton-Bild-Vortrag über „eine Art Dino mit Stacheln auf dem Rücken, der eine Kulisse aus Miniaturhäusern zertrampelt und einen Schrei ausstößt, der klingt, als wäre ein Grammophon kaputt. Er darf nicht gezeigt werden, und sein Name nicht genannt. Denn die japanische Produktionsfirma Toho achtet peinlich genau auf den Schutz der Trademark. Was fasziniert so an Argdanani? Wer ist er? Und was will er eigentlich hier? Antworten sucht der Filmemacher Jan van Hasselt auf der Bühne und im Video-Interview mit Experten wie Jörg Buttgereit, Sebastian Krehl, Dietrich Kuhlbrodt, Jürgen Palmtag und Christoph Spehr.“ Im Vorfeld hatte uns Jan gefragt, ob wir von WEIRD XPERIENCE nicht einen Film mit diesem ominösen Dino zeigen könnten. Und dieser Bitte sind wir nur zu gerne nachgekommen. Und wir haben sogar dafür gesorgt, dass wir den Namen des Untieres nennen dürfen!

Laut einer alten Legende aus Okinawa, soll wenn ein schwarzer Berg in den Bergen hoch über die Wolken hinaus ragt, ein Monster auftauchen und versuchen, die Welt zu zerstören. Als diese Prophezeiung eintrifft ist es zum allgemeinen Erstaunen Godzilla, der dort als Weltenzerstörer agiert. Erst zertrümmert Godzilla einige Häuser, dann bringt er fast seinen alten Kumpel, den Igel-ähnlichen Anguirus, um. Doch schnell ist das Geheimnis gelüftet. Dieser Godzilla ist gar nicht der echte Godzilla, sondern ein riesiger Roboter namens „King Kong“ (zumindest in der deutschen Fassung), der von Außerirdischen hergestellt wurde, um ihnen zu helfen, die Erde zu unterjochen. Da hat die Menschheit Glück, dass bald schon der echte Godzilla auftaucht und sich schließlich zusammen mit Okinawas Schutz-Gottheit King Caesar dem stählernen Unhold stellt…

Der Ruf der in den 70er Jahren unter der Regie von Jun Fukuda entstanden Godzilla-Streifen mag nicht der beste sein. Tatsächlich sind sie sehr viel bunter, kindischer und lustiger als jene Filme aus den 50er und 60er, für die noch Godzilla-Schöpfer Ishirô Honda verantwortlich war. Wer darüber hinwegsehen kann und sich ein junges Gemüt bewahrt hat, wird aber besonders mit „King Kong gegen Godzilla“ seine Freude haben. Insbesondere, da hier auf nervige Kinderdarsteller verzichtet wurde und mit Mech-Godzilla einer der coolsten Gegner Godzillas seinen ersten Auftritt hat. GoMecha-Godzilla hört in der deutschen Fassung – wie vor ihm schon der Roboter Jet Jaguar – auf den Namen „King Kong“. Ob man in Deutschland – wo der Film am 20. Dezember 1974 anlief – darauf spekulierte, dass er von dem damals erwarteten Erfolg des amerikanischen „King Kong“-Remakes, partizipieren könne oder einfach eine Kontinuität zum Vorgänger herstellen sollte (die 60er Filme waren ja in Deutschland durch einen imaginären „Frankenstein“ im Titel miteinander verbunden) sei dahingestellt.

Trailer für A.r.G.da.Na.ni

Open-Air-Kino in Bremen 2016 – Schlachthof & Co.

Von , 3. Juni 2016 15:49

OpenAir15Wie schon im letzten Jahr, findet auch diesmal wieder ein großes Open Air Kino Event in der Arena am Schlachthof statt. Organisiert von der Schlachthofkneipe.

Gestartet wird am 8. Juni mit der „Rocky Horror Picture Show„. Weiter geht’s – EM bedingt – am 23. Juni. Dann sind Stefan und ich zu Gast und stellen ein Double-Feature im Rahmen unserer Filmreihe Weird Xperience vor: „Return of the Living Dead“ und „Street Trash“. Beides feiner Splatter-Fun aus den 80ern. Und am 12. Juli sind wir dann noch einmal dabei und haben wieder etwas ganz Besonderes im Gepäck: „Invasion aus dem Inneren der Erde“ aus der Schmiede der legendären Shaw Brothers Studios. Auch bekannt als „Infra Superman“. Urwesen aus dem Inneren der Erde bedrohen unseren Planeten. Die modernste Technik des Atom-Zeitalters ist ohnmächtig gegen die elementaren Urgewalten. Da entwickelt ein Wissenschaftler eine Geheimwaffe: den “Infra Superman”. Außerdem: “Die Todesgöttin des Liebescamps“ von und mit Christian Anders (ja, DER „Fährt ein Zug nach Nirgendwo“ Anders), der sich Ende der 70er/Anfang der 80er als Filmemacher und deutscher Bruce Lee (!) zu etablieren versuchte. Hier spielt er an der Seite der Sexploitation-Ikone Laura Gemser. Weitere Highlights des Open-Air-Kino-Sommers sind “Das brandneue Testament” (24.6.) , “Flash Gordon“ (5.7.), „The Doors“ (14.7.) und “Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft” (24.7.). Für das mehr Mainstream-orientierte Publikum sind u.a. „Ich bin dann mal weg“ (15.7.), „Er ist wieder da“ (16.7.) und „Ein Hologramm für den König“ (22.7.) dabei.

Das vollständige Programm kann man hier einsehen: http://schlachthofkneipe.de/open-air-kino/#programm
Die Filme starten für gewöhnlich um 19:45 Uhr und Tickets gibt es für 5 Euro.

Dann noch zwei Vorschauen: Am 5. und 6. August gibt es in Bremerhaven wieder das „Kino im Hafen“ und am 16. September das Open Air Kino in Mahndorf. Für beide Termine stehen die Filme bisher noch nicht fest.

“Weird Xperience”: Freitag 13.05. im Lagerhaus/etage3 – STAR CRASH

Von , 12. Mai 2016 16:33

Am morgigen Freitag, den 13., zeigen Stefan und ich in unserer Filmreihe „Weird Xperience“ im Lagerhaus mal wieder nicht den gleichnamigen Film, dafür haben wir ein kunterbuntes Science-Fiction-Spektakel italienischer Prägung im Gepäck.

Die Sterne duellieren sich am Freitag, den 13. Mai in unserer mittlerweile gar nicht mehr neuen, sondern gewohnten Heimat, der etage3 im Lagerhaus. Einlass ist 20:00 Uhr, los geht es um 20:30 Uhr – wie gewohnt mit einer kleinen Einführung.

Die berüchtigte Schmugglerin Stella Star und ihr treuer Robotorfreund Akton werden vom Chef der galaktischen Polizei gefangen genommen. Doch der galaktische Imperator lässt sie wieder frei. Dafür sollen sie ihm helfen, seinen einzigen Sohn Simon zu finden, der auf der Suche nach dem bösen Graf Zarth Arn war, welcher eine Superwaffe entwickelt hat. Damit beginnt für Stella Star eine aufregende und gefährliche Reise kreuz und quer durchs Weltall, bei der sie auf wilde Amazonen, Höhlenmenschen und die geheime Basis des bösen Grafen trifft.

starcrash4Wir schreiben das Jahr 1978. Die ganze Welt staunt noch über den phänomenalen Erfolg von George Lucas‘ Sternenoper „Star Wars“. Die ganze Welt? Nein. Die Italiener haben schon längst die Ärmel hochgekrempelt und frei nach dem Motto „Selbst ist der Mann“ damit begonnen, ihre eigenen Sternenkriege zu inszenieren. Natürlich mit einem Bruchteil des Budgets, welches Lucas zur Verfügung stand, dafür mit viel Enthusiasmus. Unter ihnen ein junger Mann, der zuvor vor allem als Mitarbeiter von Horror-Maestro Dario Argento aufgefallen war und 1975 mit dem wundervollen – und leider in Deutschland bis heute nicht erhältlichen – Giallo „The Killer Must Kill Again“ auf dem Regiestuhl debütierte. Luigi Cozzi ist ein riesiger Fan des phantastischen Films und kann sich bei „Star Crash – Sterne im Duell“ nach Herzenslust austoben. Er baut eine Hommage an den großen Stop-Motion-Künstler Ray Harryhausen mit ein, lässt quietschbunte Raumschiffe durch ein ebenso buntes All gleiten, in dem die Sterne in allen Farben leuchten.

starcrash5Und mittendrin sie: STELLA STAR! Die wunderschöne, aufregende Caroline Munro. Schwerbewaffnet und im Lederbikini gibt sie die harte Schmugglerin. Da kann Han Solo einpacken. Wie vielen Heranwachsenden hat diese Überfrau wohl die Nächte geraubt? Auch Joe Spinell (als böser Graf Zarth Arn) sollte zwei Jahre später für schlaflose Nächte sorgen. Allerdings aus anderen Graden, denn da spielte er die Titelrolle im berüchtigten Slasher „Maniac“.

Des Weiteren mit am Bord des Sternenkreuzers „Star Crash“: Christopher Plummer als guter Imperator und ein blutjunger David Hasselhoff (!) als sein einziger Sohn Simon. Ja, für „The Hoff“ gab es ein Leben vor „Knight Rider“, auch wenn er da heute vielleicht nicht mehr gerne drüber spricht. In der Rolle von Stellas treuen Robotorfreund Akton sieht man Marjoe Gortner, einen ehemaliger Erweckungsprediger, der im Alter von nur vier Jahren der jüngste ordinierte Prediger geworden war und sich in den 70ern als Sänger und Schauspieler versuchte. Erwähnenswert auch die grandiose Musik, denn sie stammt aus der Feder des berühmten „James-Bond“-Komponisten John Barry!  

Wenn das alles keine verdammt guten Gründe sind, morgen bei Weird Xperience vorbeizuschauen, dann wissen wir auch nicht weiter.

“Weird Xperience”: Freitag 08.04. im Lagerhaus/etage3 – TURBO KID

Von , 6. April 2016 16:22

Nach dem sensationell erfolgreichen „Der Bunker“ im letzten Monat, gibt es in der von Stefan und mir seit einigen Jahren betreuten Reihe WEIRD XPERIENCE noch einmal eine Bremen-Premiere. Am Freitag, den 08. April, wie immer um 20:30 Uhr (Einlass: 20:00 Uhr), zeigen wir in der etage3/Lagerhaus die Mad-Max-und-Co-Hommage „Turbo Kid“.

Wir schreiben das Jahr 1997, die Apokalypse fand schon längst statt. „The Kid“ (Munro Chambers) schlägt sich als Plünderer durch, ist Einzelgänger und vor allem Comicfan. Als er ein geheimnisvolles Mädchen trifft, ist es vorbei mit seinem Einzelgängerleben. Er findet ein Superheldenkostüm und kämpft mit ihr an seiner Seite gegen den Wasteland-Diktator, der mit allen Mitteln die Macht über alles Wasser bekommen will.

Kommt einen bekannt vor? Ja, die kanadischen Regisseure François Simard, Anouk Whissell und Yoann-Karl Whissell ließen sich für ihr Spielfilm-Debüt vom 80er-Jahre- Endzeit-Film inspirieren. Nicht nur in seiner Deluxe-Ausführung a la MAD MAX, sondern auch und gerade von den Filmen aus der zweiten Reihe, gerne aus Italien, die uns damals meist in Form einer VHS-Kassette erreichten.

„Turbo Kid“ wurde mit Hingabe und Detailreichtum gefilmt und inszeniert. Da wird auf alles geachtet: Inhalt, Musik, Ausstattung, Kamera. Und der Film hat mit Michael Ironside („Scanners“, „Starship Troopers“) auch einen kongenialen oberbösen Wüstenlord.

Wir freuen uns, Euch diese wahnwitzige Splatter-Trash-Komödie zu zeigen.
Oder wie schrieb critic.de: „Wenn Nostalgie aufhört, nur Pastiche zu sein, und in purer Liebe aufgeht.“

Die letzten Worte gehören aber André Becker von Das Manifest: „Ein toller, bombastisch unterhaltsamer Film, der aus jeder Pore das Herzblut aller Beteiligten atmet. Ein waschechter Crowd pleaser der nicht nur dazu einlädt, sondern der es auch zu 100% verdient hat ausgiebig gefeiert zu werden.“

In diesem Sinne: Welcome to the Wasteland!

Marco & Stefan

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“Weird Xperience”: Freitag 11.3. im Lagerhaus/etage3 – DER BUNKER

Von , 10. März 2016 20:44

Am morgigen Freitag, den 11. März wie immer um 20:30 Uhr (Einlass: 20:00 Uhr) haben Stefan und ich bei Weird Xperience in der etage3/Lagerhaus ein echtes Highlight zu bieten.

Wir sind sehr stolz darauf, die Bremen-Premiere eines in den letzten Monaten allerorten enthusiastisch gefeierten deutschsprachigen Genre-Highlight zu präsentieren. Die Rede ist von „Der Bunker“.

Thomas Groh schrieb in der taz: „Einer der derzeit aufregendsten deutschen Filme … ein vorbildlich bizarres Meisterstück des sonderbaren Kinos. Gerade so als hätten Wenzel Storch und Helge Schneider gemeinsam mit David Lynch exzessiv am Kleber geschnüffelt und sich dabei „Ekel Alfred” in Endlosschleife reingepfiffen.“

Ganz ähnlich formuliert es auch der Spiegel: „Als ob David Lynch ein Drehbuch von Helge Schneider verfilmt hätte. Ein stilsicheres, düsterabsurdes Kammerspiel.“

Das bizarre Meisterstück ist wie gemacht für unsere Reihe und hat nach seiner Premiere auf der letztjährigen Berlinale nicht nur bereits auf vielen Festivals abgeräumt, sondern steht auch in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2016! Co-produziert wurde der Film übrigens von „Lindenstraße“-Erfinder Hans W. Geißendörfer, der bereits mit der Produktion des Cannes-Gewinners „Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben“ und Peter Stricklands „Berberian Sound Studio“ sein gutes Näschen für ungewöhnliche Stoffe bewies.

Worum geht es? Der 8jährige Klaus wird von seinen Eltern zu Hause unterrichtet. Meist hält er sich in dem unterirdischen Bunker auf. Ein junger Student (der großartige Pit Bukowski, der schon in der Titelrolle des ebenfalls sehr empfehlenswerten „Der Samurai“ auf sich aufmerksam machte) mietet sich bei der Familie ein, um sich in Ruhe auf seine Abschlussarbeit vorzubereiten und wird von den Eltern als Hauslehrer eingespannt. Mehr kann man von der Handlung eigentlich nicht verraten, nicht nur, weil man dann zu viel spoilern würde, sondern auch weil es so unglaublich und unbeschreiblich ist. Das gesamte schwierige neurotische Beziehungsgeflecht purzelt munter durcheinander.

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“Weird Xperience”: Freitag 8.1. im Lagerhaus/etage3 – FRANKENHOOKER

Von , 7. Januar 2016 21:55

Morgen, Freitag, den 8.1., präsentieren Stefan und ich wieder WEIRD XPERIENCE  im Lagerhaus. Diesmal zeigen wir die US-Splatter-Komödie „Frankenhooker“ von 1990.

Um allen Bremern und Buten-Bremer etwas Appetit zu machen, kopiere ich hier mal ganz frech Stefans Text zum Film rein, den er auf unserer Weird Xperience-Seite gepostet hat.

Am 8. Januar, 20:30 Uhr ist es wieder soweit, Weird Xperience ist in der Etage 3 und zeigt eine amerikanische Version des klassischen Frankenstein-Stoffs im Fun-Splatter-Style.

frankenhooker-resurrection3Der schüchterne Hobby-Chirurg John Franken verliert durch einen Unfall den einzigen Lichtblick in seinem Leben: Seine Verlobte Elizabeth. Nur ihren Kopf kann er retten. Die Lösung liegt nah, er lädt Prostituierte auf eine Party mit Versprechen auf Geld und prima Drogen. Die Drogen gibt es auch wirklich, doch lassen sie leider die anwesenden Frauen platzen. Aus den übriggebliebenen Teilen bastelt John sich einen Körper für seine Geliebte, doch die verhält sich anders als zuvor.

1990 war die Hochzeit des Fun-Splatters. Nachdem Mitte der 80er sich der todernste, immer härter werdende Splatter sich einerseits kaum noch selbst übertreffen konnte, andererseits im Mainstream („The Silence oft the Lambs“) angekommen war, versuchten ein paar Regisseure mit Humor und exploitativen Zugaben dem Genre neues Blut zu geben. Am bekanntesten sind hier wohl die Filme von Peter Jackson („Bad Taste“, „Meet the Feebles“, „Braindead“). Doch auch Frank Henenlotter schuff hier ein Exploit-Monster. Bekannt geworden durch seine bizarren Filme „Basket Case“ und „Brain Damage“ lässt er es bei „Frankenhooker“ richtig krachen. So verstand er sich auch nie als Horror-Filmer, sondern viel mehr als Exploitationsregisseur, da er mit diesen Mitteln seine Filme rauer und ein wenig gemeiner anlegen kann, um den Zuschauer anders zu reizen. Neben seinen Filmen kümmert er sich auf seinem eigenen Videolabel um unbekannte Roughies aus den Siebzigern.

frankenhhoker6In der Hauptrolle als moderner Doktor Frankenstein begeistert James Lorenz, der trotz seiner Ausstrahlung nie den großen Durchbruch schaffte, aber einige Filme durch seine Anwesenheit veredelte: STREET TRASH, LAST EXIT TO BROOKLYN, ROBOCOP 3, KING OF NEW YORK. Des Weiteren sehen wir in der zweiten Hauptrolle Patty Mullen, Penthouse Pet des Jahres 1988, die hier alles gibt, inklusive Fat Suit.

Wir freuen uns mit euch auf eine kleine Zeitreise in die unglaubliche Welt und Phantasien ins Jahr 1990. Deutscher Untertitel: „Verschraubt und vernagelt

USA 1990, R: Frank Henenlotter, D: James Lorinz, Joanne Ritchie, Patty Mullen, J. J. Clark, Carissa Channing, Shirl Bernheim, 81 Min.

#GratisJanuar – Filmproduktionsfirma „Radikal & Arrogant“ verschenkt Filme!

Von , 6. Januar 2016 16:11

Im Oktober 2014 haben Stefan und ich im Rahmen unserer Filmreihe Weird Xperience, damals noch im City 46, den tollen Film „Warum Hans Wagner den Sternenhimmel hasst“ gezeigt. Damals zu Gast war der sympathische Regisseur und Drehbuchautor dieses Werkes Lars Kokemüller aus Hamburg. Seitdem war der gute Lars mit seiner Produktionsfirma „Radikal & Arrogant“ nicht untätig und hat zwei weitere Filme fertiggestellt. Jetzt erreichte mich folgende Email:

Die Firma Radikal & Arrogant Filmproduktion UG (haftungsbeschränkt) wünscht Euch allen ein frohes und erfolgreiches, neues Jahr!

Wir haben beschlossen, das neue Jahr mit einem Knall zu starten: Ab sofort, bis 01. Februar, sind alle unsere Spielfilme im Rahmen unserer Aktion „Gratis Januar“ kostenlos auf Vimeo on Demand zu streamen!

Einfach den Aktionscode „gratisjanuar“ eingeben und vier außergewöhnliche Independentfilme genießen!

Wir hoffen, Euch allen mit dieser Aktion eine Freude machen zu können und freuen uns über Weiterverbreitung der frohen Botschaft, sowie Rezensionen und Kommentare bei Vimeo!

Folgende Filme kann man sich noch den ganzen Januar über kostenlos ansehen:

hanswagnerWARUM HANS WAGNER DEN STERNENHIMMEL HASST
https://vimeo.com/r/1E0C/cll5Q2laUE
„Warum Hans Wagner den Sternenhimmel hasst“ ist ein melancholisches Großstadt-Märchen zwischen krudem Humor und finsteren Horror-Kulten.
„Ein Film der auf den deutschen Film-Nachwuchs hoffen lässt!“ – Deadline

EMMA HAT FLÜGEL
https://vimeo.com/r/1E0E/cll5Q2laUE
Emma hat Flügel erzählt mit rauem Indie-Charme und melancholischem Humor vom Sommer in Hamburg, der undurchschaubaren Künstlerin Emma und den Unwegsamkeiten der Liebe.
„Bester Hamburger Underground“ – Hamburger Morgenpost

 

CORDELIAS KINDER
https://vimeo.com/r/1E0B/cll5Q2laUE
Cordelias Kinder ist ein kauziger Film, der mit düsterer Poesie von Horror und Alltag einer mörderischen Familie erzählt.
„(…)Erfrischend anders, mehr komisch als tragisch und mindestens doppelt so abgedreht!“ – Deadline

ZECKENKOMMANDO VS. CTHULHU
https://vimeo.com/r/1E1z/cll5Q2laUE
Eine abgefahrene Found-Footage-Punkrock-Komödie zwischen Slacker-Film voller Popkultur-Referenzen und Fantasy-Abenteuer.
„Punk ist eben nicht bloß Rockmusik mit Tätowierungen und cooleren Klamotten, sondern zum Beispiel auch das, was Zeckenkommando machen. Besser kann man es leider nicht beschreiben“ – Intro

“Weird Xperience”: Morgen im Lagerhaus/etage3 – ein Herschell-Gordon-Lewis-Double-Feature

Von , 10. September 2015 21:20

Wie die meisten sicherlich wissen, organisiere ich seit einigen Jahren zusammen mit meinem Kollegen Stefan die Kino-Reihe „Weird Xperience“. Am 11. September feiern wir Premiere in unserer neuen Spielstätte, der etage3 im Kulturzentrum Lagerhaus. Für das erste Mal haben wir, zusammen mit unserem neuen Gang-Mitglied Andreas, etwas besonderes im Programm: Ein Herschell-Gordon-Lewis-Double-Feature.

Herschell Gordon Lewis ist nicht nur der „Erfinder“ des Gore-Films, sondern für den Papst des schlechten Geschmacks, John Waters, einer der beiden größten Regisseure der USA. Der andere ist Russ Meyer, mit dessen „Faster Pussycat, kill, kill..“ wir unsere Reihe vor vier Jahren im City 46 begannen. Da ist es nur logisch, wenn die erste Vorstellung in der etage3 sich nun dem Herrn Lewis widmet.

two-thousand-maniacsWir starten mit einem seiner bekanntesten Film: „Two Thousand Maniacs!“, den er selber als seinen gelungensten Film ansieht. Hier geht es um eine Gruppe Touristen aus dem Norden der USA, die es in die kleine Stadt Pleasant Valley im tiefsten Redneck-Süden verschlägt. Dort sollen sie die Ehrengäste einer großen Feier sein, die dem 100sten Jahrestag der Zerstörung der Stadt durch Yankee-Truppen gedenkt. Mit größter Freundlichkeit und Zuvorkommen werden die Gäste von den Bewohnern des Städtchens Pleasant Valley empfangen. Da wir uns aber in einem von Herschell Gordon Lewis Gorefilmen befinden und dieser auch noch „Two Thousand Maniacs!“ (mit Ausrufezeichen) befinden, kann man sich denken, dass hinter der südstaatlichen Gastfreundschaft ein blutiges Geheimnis steckt…

Mit „She-Devils On Wheels“ drehte Lewis 1968 einen hierzulande wenig bekannten Beitrag zum weiblichen Biker-Gang-Film. Die Regeln der female Outlaw Gang The Man Eaters sind einfach: Die schnellste Bikerin sucht sich einen Mann aus für eine Nacht aus und verlieben ist nicht. Als Neuzugang Karen letztere Regel bricht, bekommt das ihrem Favoriten schlecht und sie muss ihre Loyalität beweisen. Die Lage spitzt sich weiter zu, als plötzlich eine männliche Biker Gang auftaucht und den Man Eaters ihr Territorium streitig macht. Herschell Gordon Lewis mischt in diesem Film she-devils-on-wheelstypische Juvenile-Delinquency-Elemente mit Horror und Gewalt und lässt dies alles in ein großartiges Finale münden.

Nachdem Herr Lewis seine Karriere mit einer Reihe Nudisten-Filme begann und dann mit seinem frühen Splatterfilmen Kultstatus erlangte, wandte er sich Ende der 60er auch „sozial relevanten“ Themen zu. Allerdings in der ihm eigenen Art. D.h. viel Exploitation und wenig Geld. Neben Jugendkriminalität, Geburtenkontrolle, Frauentausch oder der Musikindustrie, eben auch den populären Bikerfilmen. Nebenbei inszenierte er noch Kinderfilme (!), bevor er 1970 wieder zum Geschmatter zurückkehrte. Nach einer langen Pause in den 80er und 90er Jahren, war er im neuen Jahrtausend mit der Fortsetzung seines ersten Hits „Blood Feast“ und der splatterigen „Uh! Oh! Show“ wieder zurück auf dem Regiestuhl.

Einlass ist am Freitag, den 11. September ab 20:00. Die Show beginnt um 20:30 Uhr. Natürlich gibt es von Stefan und mir vorweg wieder eine kleine Einführung und nach dem zweiten Film haut Euch Andreas alias DJ Wolfinger die passenden Töne um die Ohren. Wer noch Lust hat zu bleiben, kann das Tanzbein schwingen oder sich gemütlich niederlassen, um bei einem süffigen Getränk ein wenig zu

Veranstaltungshinweis für Mittwoch: “Weird Xperience“ beim Open-Air-Kino am Schlachthof

Von , 8. Juni 2015 17:08

Am Mittwoch, den 10. Juni folgt der zweite Teil des „Weird Xperience„-Juni-Doppelschlages. Nachdem uns das hervorragende Wetter ams Samstag einen Strich durch die schöne Rechnung gemacht hat, hoffen wir mal, dass es uns am Mittwoch in die Hände spielt. Da sind Stefan und ich snämlich beim Open-Air-Kino am Schlachthof zu Gast und haben drei wunderbare Klassiker im Gepäck.

Eintritt pro Film 4 Euro. Alle Filme zusammen 5 Euro. Und wer verkleidet kommt zahlt gar nichts und wird mit Jägermeister begrüßt!

 

FRANKENSTEINS KAMPF GEGEN DIE TEUFELSMONSTER (Start: 18:30 Uhr)

Die Küste vor Tokio ist vollkommen durch Müll und Industrieabfälle verdreckt. Aus dieser Suppe entsteigt ein gigantisches Ungeheuer namens “Hydrox”, welches sich von der Umweltverschmutzung ernährt und eine tödliche Gefahr für die Menschen darstellt. Doch Godzilla stellt sich dem „Teufelsmonster“…

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Die einmalige Mischung aus Holzhammermoral, Hippiechique, phantasievollen, überschäumenden Avantgardetechniken und naivem Monstertrash ist vor allem deshalb so grandios, weil sich all diese äußerst disparate Elemente perfekt ergänzen. – Lukas Foerster, Dirty Laundry

Der psychedelische Film weist teilweise fast schon halluzinatorische Bilder auf (man beachte hier vor allem die Szenen in der Disco), inkludiert aber auch Elemente, die nicht nur Showstopper sind, sondern auch einen gewissen Kuriositätenwert haben. – Peter Osteried, kino-zeit.de

Ein wagemutiges Experiment am Rande des Irrsinns, ohne Rücksicht auf irgendwelche Regeln oder den Geschmack des Publikums. Für ein dafür empfängliches Publikum eine sehenswerte, stellenweise fast avantgardistische Entdeckung.Filmforum Bremen

 

TEXAS CHAINSAW MASSACRE (Start: 20:30 Uhr)

Sally fährt zusammen mit ihrem Freund Jerry, ihrem im Rollstuhl sitzenden Bruder Franklin und zwei weiteren Freunden nach Texas , um dort das Haus ihres verstorbenen Großvaters zu besuchen. Auf dem Weg dorthin, haben die fünf Freunde eine verstörende Begegnung mit einem scheinbar verrückten Anhalter. Doch dieser ist nicht der einzige Schrecken, der sie erwartet. Am Ende ihrer Reise werden sie mit einem unfassbaren Grauen konfrontiert…

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Willkommen im amerikanischen Albtraum.– Michael Kienzl, critic.de

„The Texas Chainsaw Massacre“ ist ein Film wie kein anderer. Mit kaum Geld, aber großer Konsequenz zum Anschlag gedreht. Die Zutaten mögen grob sein, das Schauspielvermögen begrenzt, aber alles, was in anderen Fällen einem Werk abträglich wäre, summiert sich hier zur vollen texanischen Dröhnung. – Ekkehart Knörer, taz.de

The Texas Chainsaw Massacre ist auch heute noch ein echtes Erlebnis. (…) Es ist vor allem die Feststellung, dass Tobe Hoopers schlichte, aber enorm effiziente Inszenierungsweise bis zum heutigen Tage nichts von ihrer grausigen Faszination verloren hat. Die implizite Explizitheit der Bilder, das bizarr-schöne Setdesign und die Spezialeffekte, das Wummern, Krachen, Gnarzen und Grunzen auf der Tonspur, die Schlichtheit des Storytelling, das sich nicht lange mit gewundenen dramaturgischen Ellipsen aufhält (von der eher satirisch zu nennenden Figurenzeichnung des Beginns mal ganz abgesehen) – all das wirkt auch heute noch ungeheuer lebendig (nun ja…) und so, dass man bedenkenlos ganze Heerscharen von Nachwuchsfilmern vor die Leinwand platzieren kann, damit sie begreifen, dass gerade aus der Beschränkung der (auch finanziellen) Mittel Filme entstehen können, die unmittelbar an die Synapsen und Eingeweide der Rezipienten andocken und den Zuseher nicht mehr loslassen. – Joachim Kurz, kino-zeit.de

 

THE TOXIC AVENGER (Start: 22:30 Uhr)

Melvin ist ein ziemlicher Trottel und Versager. Er arbeitet als Putzhilfe im „Health Club“, einem Fitnesscenter in Tromaville, wo er Tag für Tag von Jugednlichen drangsaliert wird. Als diese es eines Tages arg zu doll mit ihm treiben, landet Melvin in einem Fass mit radioaktiv verseuchtem Giftmüll. Daraufhin mutiert Melvin zu Toxie, dem neuen Superhelden…

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„The Toxic Avenger“ ist ein billiger Trash-Spaß voller Sex und Gewalt, die Film gewordene Definition der politischen Inkorrektheit, eine romantische Neuauflage von „Die Schöne und das Biest“ und eine ätzende Gesellschaftskritik, der ihre versteckte Intelligenz fast ein wenig peinlich zu sein scheint.
Gregor Torinus, spielfilm.de

‚The Toxic Avenger,“ which opens today at the RKO Warner Twin and other theaters, may be trash, but it has a maniacally farcical sense of humor, and Tromaville’s evildoers are dispatched in ingenious ways.– Stephen Holden, The New York Times

 

Veranstaltungshinweis für Samstag: „Cinema Obscure“-Tag im City 46

Von , 3. Juni 2015 22:41

Am Samstag, den 6. Juni wird „Weird Xperience“ im Kommunalkino City 46 zu Gast sein. Dort wo vor drei Jahren alles begann. Stefan und ich präsentieren Euch dann einen „Cinema Obscure“-Tag. Gezeigt werden neue Filme und ein Mitternachtskino-Klassiker.

Um Euch schon mal einzustimmen, hier eine kurze Vorstellung der Filme:

15:30 Uhr – LET US PREY

Nachtschicht in einer Polizeistation in einem gottverlassenen schottischen Kaff: Ein mysteriöser Fremder erscheint, der ein blutiges Spiel mit den Einwohnern des Städtchens treibt.

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„LET US PREY ist ein kompromisslos harter Reißer, der sein Publikum sehr schnell für sich einnimmt und auf einen wahren Höllentrip schickt.“Manifest – das Filmmagazin

„Regisseur Brian O’Malley knallt uns mit „Let us Prey“ einen düsteren, reinrassigen Genrehorror auf die Leinwand, der weniger gruseln oder gar anspannend soll, sondern dem Zuschauer seine Gewalt und seine Kompromisslosigkeit voll ins Gesicht schlägt.“Moviebreak

„Ein visuell beeindruckendes, humorloses, düsteres und äußerst verstörendes Horror-Meisterwerk, das einen in die dunklen Tiefen der menschlichen Psyche entführt…wo man eigentlich gar nicht hin möchte.“angstrated.com

 

18:00 – HORSEHEAD

Die junge Jessica leidet seit ihrer Kindheit an furchteinflößenden Alpträumen. Darin wird sie von einem Pferdekopf oder einer Person mit einer solchen Maske verfolgt. Die Bedeutung der grotesken und verstörenden Bilder ist ihr ein Rätsel. Als ihre Großmutter verstirbt, reist sie wieder zu ihren Eltern in die ländliche Heimat. Im Traum begegnet sie der Toten und kommt einem schwerwiegenden Geheimnis ihrer Familie auf die Spur…

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„Sowohl die nicht an Erklärungen interessierte Erzählform, als auch das ruhige Tempo widersprechen heutigen Sehgewohnheiten und verlangen vom Betrachter einiges ab, um sich in die so komplexe, wie reizvolle Welt des jungen Regisseurs einzufinden. Belohnt wird er dafür mit einer Atmosphäre, die zunehmend das Grauen eines ewigen, scheinbar unentrinnbaren Alptraums geradezu körperlich fühlbar zu vermitteln vermag.“Wicked Vision

„Beyond its merits as a film, however, Horsehead has continued to linger in my memory, its dreamy essence filtering through my consciousness on unexpected occasions.“ Twitchfilm

 

20:30 – GERMAN ANGST

In drei Horrorepisoden von Liebe, Sex und Tod entführen JÖRG BUTTGEREIT (Nekromantik, Der Todesking), ANDREAS MARSCHALL (Tears of Kali, Masks) und MICHAL KOSAKOWSKI (Zero Killed) in die dunkelsten Gassen von Berlin.

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„Ausgestattet mit hervorragenden und äußerst drastischen Gewaltdarstellungen ist GERMAN ANGST ein künstlerisch anspruchsvolles Filmgut aus deutschen Landen und als Gesamtwerk ein Muss für jeden Genrefan.“angstrated.com

“ „German Angst“ tut beim Anschauen richtig, richtig weh – und genau das zeichnet ihn aus. Die Macher haben tatsächlich etwas zu sagen und nachdem sie uns einen ungebremsten Schlag in die Magengrube verpasst haben, bekommen sie auch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.“Filmstarts.de

 

22:30 – SINGAPORE SLING

Auf der Suche nach seiner verschwundenen großen Liebe Laura landet ein Privatdetektiv in den Fängen eines nymphomanen, inszestuösem Mutter/Tochter-Gespanns.

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„Singapore Sling“ ist schlicht großartiges Kino: herausfordernd, kraftvoll, verführerisch, humorvoll, bizarr, atemberaubend.“Filmgazette

„„Singapore Sling“s provokante Mischung aus eleganter Film-Noir-Optik, Gedärm, Körperflüssigkeiten, nacktem Wahnsinn und bösem Humor sichert ihm Kultfilm-Status. Aber auch darüber hinaus hat der Film viel Hintersinniges, nicht nur zum Rollenspiel zwischen Männlein und Weiblein, zu sagen.“Filmforum Bremen

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