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Nachruf: Michael Gough (1916-2011)

Von , 19. März 2011 12:40

Am vergangenen Donnerstag verstarb der britische Schauspieler Michael Gough im gesegneten Alter von 94 Jahren. Den jüngeren (na ja) Filmfreunden wird er vermutlich nur durch seine Rolle als Butler Alfred Pennyworth in den ersten vier Batman-Filmen von Tim Burton bzw. Joel Schumacher bekannt sein.

Wer sich aber für britisches Genre-Kino der goldenen 50er, 60er und 70er begeistert, dem werden beim Namen Michael Gough die Augen leuchten. So spielte er doch zusammen mit Peter Cushing und Christopher Lee in dem ersten großen Erfolg der legendären Hammer-Studios “Dracula“, die Hauptrollen in den beiden Kultfilmen “Das schwarze Museum” und “Konga“, war zu Gast in den Produktionen der Amicus-Studios (u.a. “Die Todeskarten des Dr. Schreck“, “Der Schädel des Marquis de Sade“) und den wunderbaren TV-Serien “Mit Schirm, Charme und Melone” (wo er Dr. Clement Armstrong, den Erschaffer der legendären “Cybernauten” spielte) und “Dr. Who“. In den 70ern war er der Star solcher Filme wie “Frankensteins Horror-Klinik” oder “Teufelsbrut – Sklaven des Satans”.

1989 besetzte ihn Tim Burton als Alfred Pennyworth, Bruce Waynes Butler und väterlichen Freund, in dem Mega-Erfolg “Batman“. Diese Rolle übernahm Michael Gough dann auch in der ausgesprochen gelungenen Fortsetzung “Batman Returns” (eine meiner liebsten Comic-Verfilmungen überhaupt) und den beiden unsäglichen Sequels von Joel Schumacher. Ein Jahr später holte Tim Burton ihn für seine Hommage an die klassischen Hammer-Filme “Sleepy Hollow” und nutzte später Goughs markante Stimme in seinen Filmen “Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche” und “Alice im Wunderland“. Letzterer, wo er einem Dodo seine Stimme lieh, war dann auch Michael Goughs letzte Filmarbeit.

Neben seiner Filmtätigkeit war Michael Gough auch ein gefeierter Theaterschauspieler und trat in zahlreichen TV-Produktionen auf.

Michael Gough starb am 17.März 2011.

Das Filmtagebuch – Folge III

Von , 23. April 2010 10:48

Endlich finde ich die Zeit mein Filmtagebuch weiterzuführen. Sozusagen passend als Wochenend-Lektüre. Da mir auch in den letzten 3 Wochen kein toll klingender Name für das Filmtagebuch eingefallen ist, nenne ich es jetzt: *tusch* “Das Filmtagebuch”. Bring es doch auf den Punkt, oder?

Wie schon erwähnt, gab es eine dreiwöchige Pause vom letzten Eintrag bis zu diesem hier. In der Zeit habe ich natürlich auch so manchen Film geschaut. Um den Eintrag hier aber nicht in eine allzu episch Länge zu ziehen, lass ich ein paar dieser Filme einfach mal weg. Vielleicht baue ich sie dann beim nächsten Mal ein. Mal guck’n.

Beginnen möchte ich meine filmische Reise durch die letzten drei Wochen in Łódź (deutsch ausgesprochen “Lodsch”, genau, da wo der Theo hinfahren soll). Und welcher Film eignet sich dort am Besten für einen Kinobesuch? Genau, der neue Film von Roman Polanski. Weiter lesen 'Das Filmtagebuch – Folge III'»

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