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Open-Air-Kino in Bremen 2018

Von , 31. Mai 2018 22:55

Auch in diesem Jahr finden in und um Bremen einige Open-Air-Kino-Events statt.

Am Prominentesten sicherlich das Open-Air-Kino der Schlachthofkneipe, welches vom 6. Juni bis 22. Juli in der Arena am Schlachthof stattfindet (Eintritt: 5 Euro). Das ausgesprochen reichhaltige Programm wurde auch dieses Jahr wieder mit den Facebook Nutzern der Schlachthofkneipe zusammengestellt und kann hier eingesehen werden. Los geht es am 6. Juni mit dem empfehlenswerten Neo-Western „Hell or High Water“. Ansonsten sind zahlreiche beliebte Klassiker wie „Waynes World“, „Footlose“ oder „Zurück in die Zukunft“ dabei, aber auch neuere Produktionen wie „Inglourious Basterds“, „Super 8“ oder „Star Trek: Into Darkness“.

In eigener Sache möchte hier auch noch auf den 10. Juni hinweisen, wenn mein Kollegen Stefan und ich als Weird Xperience dort unter dem Motto „Sternennacht“ Ed Woods legendären „Plan 9 From Outer Space“ und den blutig-schleimigen Alien-Rip-Off „Mutant – Das Grauen im All“ präsentieren. Und am 29. Juni gibt es von uns noch eine „Lange Nacht des Bösen“ in der erst der „deutsche Bruce Lee“ und Schlagersänger Christian Anders antritt und danach der Tall Man in seine zweite Runde geht.

Weiter geht es am 3. und 4. August in Bremerhaven, wenn wieder das Kino im Hafen mit zwei maritimen Kinoabenden lockt. Die Filmauswahl hier steht leider noch nicht fest, sondern wird am 18. Juni bekannt gegeben. Los geht es immer um 21 Uhr mit einem Vorprogramm. Der Film beginnt dann um ca. 22 Uhr (bei Einbruch der Dunkelheit).

Und am 31. August gibt es in Bremen-Mahndorf ein Open-Air Kinoabend mit dem Film „Der kleine Nick“. Das Bürgerhaus Mahndorf lädt in Kooperation mit dem „City 46“ wieder ein zum Kinosommerabend für die ganze Familie auf der großen Open-Air-Leinwand auf seinem großen Gartengelände hinter dem Bürgerhaus. Davor gibt es Livemusik u.a. von der Trommelgruppe der Wilhelm-Olbers-Schule, Oscars Spielmanege für die Kinder, Grillwürstchen, Popcorn und Getränke. Bei Regen oder starkem Wind findet die Veranstaltung im Saal statt. Filmbeginn: Bei Dunkelheit, ca. 20:15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden werden aber gerne entgegengenommen.

Am Mittwoch: WEIRD XPERIENCE mit Action-Double-Feature beim Schlachthof Open-Air-Kino

Von , 23. Juni 2017 12:47

Schlag auf Schlag geht es für die Reihe Weird Xperience, die ich zusammen mit Stefan kuratiere und moderiere. Am nächsten Sonntag, den 25. Juni ab 20:00 Uhr  ACHTUNG: Wegen Regen auf Mittwoch, den 28. Juni nochmals verschoben auf Sonntag, den 2.Juli um 15:00 Uhr! heißt es beim Open-Air-Kino am Schlachthof ACTION!

Zuerst zeigen wir „Frankensteins Todesrennen“ von 1975 aus der Roger-Corman-Schmiede. In den faschistoiden USA der damaligen Zukunft wird die Masse mit einem gewaltverherrlichenden TV-Programm ruhig gehalten. Höhepunkt ist das „Death Race 2000“ (so auch der Originaltitel). An den Lenkern: David Carradine (bekannt aus der TV-Serie „Kung Fu“ und natürlich „Kill Bill“) und ein junger Sylvester Stallone vor seinem Durchbruch mit „Rocky“. Sly darf hier den bösen Wicht Machine Gun Joe Viterbo spielen, der förmlich über Leichen fährt, denn für das Töten von Passanten gibt es bei diesem Todesrennen schließlich Bonuspunkte, die von Geschlecht und Alter der Opfer abhängig sind. Der gefeierte Fahrer Frankenstein (Carradine) gilt als Mann der Regierung und ahnt nicht, dass seine Copilotin Annie Mitglied einer Widerstandsbewegung ist, die ihm nach dem Leben trachtet. Frankenstein ist jedoch keine Marionette des Systems und verfolgt eigene Pläne.

Trashfilm-Pionier und Kultfigur Paul Bartels (immerhin Jurymitglied der Berlinale im Jahr 1979) führte bei diese actionreichen Polit-Satire Regie. Produziert wurde sie von der Legende Roger Corman, der sich damit an den Erfolg von „Rollerball“ heften wollte. 2008 folgte ein erstes Remake mit Jason Statham in der Carradine-Rolle, welches noch zwei Direct-to-video-Sequels bekam. Eine offizielle Fortsetzung produzierte Roger Corman letztes Jahr unter dem Titel „Death Race 2050“ dann selber. Der Film kam Anfang des Jahres in den USA veröffentlicht. Seine Spuren hinterließ „Frankensteins Todesrennen“ seit Anfang der 80er Jahre auch in zahlreichen Computerspielen, dies ich von dem blutigen Treiben auf der Piste inspirieren ließen.

Danach geht es gleich weiter mit einem Klassiker des Poliziottesco – jener italienischen Spielart des Polizeifilms in der es immer ordentlich kracht und rumst.

Kaum ist „der Chinese“ (Tomas Milian) aus dem Gefängnis geflohen, lässt er umgehend den Mann exekutieren, der ihn einst hinter Gitter brachte: Den Ex-Kommissar Tanzi (Maurizio Merli). Doch Tanzi überlebt den Mordanschlag. Offiziell für Tod erklärt, macht sich Tanzi auf eigene Faust daran, dem „Chinesen“ das Handwerk zu legen. Währenddessen hat dieser mit dem mächtigen Gangsterboss Di Maggio (John Saxon) einen Pakt geschlossen. Doch die Zusammenarbeiten zwischen den beiden läuft nicht reibungslos, und Tanzi gelingt es immer wieder, neuen Sand ins Getriebe zu streuen. Bald schon steuert Rom auf einen blutigen Bandenkrieg zu…

Nach dem Erfolg von „Die Viper“ drehte Umberto Lenzi 1977 diese Quasi-Fortsetzung namens „Die Gewalt bin ich“. Maurizio Merli darf dabei wieder in die Rolle des Kommissar Tanzi schlüpfen, der hier allerdings den Dienst quittiert hat und nunmehr als Privatmann die Unterwelt aufmischt. Und so pflügt der wilde Ex-Cop durch die Reihen der Gangster. Immer mit akkuratem Seitenscheitel und korrekt gestutzten Schnauzer. Das üppige Brusthaar aus dem zu weit aufgeknöpften Hemd wallen lassend und einen bedenklichen Faible für Goldkettchen zu Schau stellend.

Ebenfalls aus „Die Viper“ wurde Tomas Milian übernommen, der hier wie dort den Part des Bösewichts übernimmt. Sein „Chinese“ ist durchtrieben, skrupellos und mit einer großen Bauernschläue gesegnet. Neben Merli und Milian, ist Genre-Vertan John Saxon zu sehen. Saxon konnte schon 1977 auf eine lange und ereignisreiche Karriere zurückblicken. So war er nicht nur im „ersten“ Giallo mit von der Partie, sondern spielte auch den Hauptcharakter in „Der Mann mit der Todeskralle“. In den 70er Jahren tauchte er vermehrt in italienischen Polizeifilmen auf. 1980 war er bei Antonio Margheritis „Asphalt-Kannibalen“ dabei und ab 1984 in dem Horrorklassiker „A Nightmare on Elm Street“ nebst zwei der Sequels. In „Die Gewalt bin ich“ spielt er einen eleganten Gangsterboss, der auch schon mal selbst Hand anlegt, wenn er einen Verräter mit Golfschläge aus kurzer Distanz foltert. In einigen Szenen meint man, dass er sich einen Spaß daraus macht, Marlon Brandos „Paten“ zu parodieren.

„Die Gewalt bin ich“ ist gute alte Action-Unterhaltung aus dem sonnigen Italien mit tollen Hauptdarstellern und perfekter Musikuntermalung durch Franco Micalizzi. Da hoffen wir doch mal auf gutes Wetter, damit das südländische Flair auch so richtig rüberkommt. Der Wetterbericht droht zwar mit bewölktem Himmel, aber es soll nicht regnen. Das wäre doch schon mal was.

Open-Air-Kino in Bremen 2016 – Schlachthof & Co.

Von , 3. Juni 2016 15:49

OpenAir15Wie schon im letzten Jahr, findet auch diesmal wieder ein großes Open Air Kino Event in der Arena am Schlachthof statt. Organisiert von der Schlachthofkneipe.

Gestartet wird am 8. Juni mit der „Rocky Horror Picture Show„. Weiter geht’s – EM bedingt – am 23. Juni. Dann sind Stefan und ich zu Gast und stellen ein Double-Feature im Rahmen unserer Filmreihe Weird Xperience vor: „Return of the Living Dead“ und „Street Trash“. Beides feiner Splatter-Fun aus den 80ern. Und am 12. Juli sind wir dann noch einmal dabei und haben wieder etwas ganz Besonderes im Gepäck: „Invasion aus dem Inneren der Erde“ aus der Schmiede der legendären Shaw Brothers Studios. Auch bekannt als „Infra Superman“. Urwesen aus dem Inneren der Erde bedrohen unseren Planeten. Die modernste Technik des Atom-Zeitalters ist ohnmächtig gegen die elementaren Urgewalten. Da entwickelt ein Wissenschaftler eine Geheimwaffe: den “Infra Superman”. Außerdem: “Die Todesgöttin des Liebescamps“ von und mit Christian Anders (ja, DER „Fährt ein Zug nach Nirgendwo“ Anders), der sich Ende der 70er/Anfang der 80er als Filmemacher und deutscher Bruce Lee (!) zu etablieren versuchte. Hier spielt er an der Seite der Sexploitation-Ikone Laura Gemser. Weitere Highlights des Open-Air-Kino-Sommers sind “Das brandneue Testament” (24.6.) , “Flash Gordon“ (5.7.), „The Doors“ (14.7.) und “Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft” (24.7.). Für das mehr Mainstream-orientierte Publikum sind u.a. „Ich bin dann mal weg“ (15.7.), „Er ist wieder da“ (16.7.) und „Ein Hologramm für den König“ (22.7.) dabei.

Das vollständige Programm kann man hier einsehen: http://schlachthofkneipe.de/open-air-kino/#programm
Die Filme starten für gewöhnlich um 19:45 Uhr und Tickets gibt es für 5 Euro.

Dann noch zwei Vorschauen: Am 5. und 6. August gibt es in Bremerhaven wieder das „Kino im Hafen“ und am 16. September das Open Air Kino in Mahndorf. Für beide Termine stehen die Filme bisher noch nicht fest.

Open-Air-Kino in Bremen 2015 – „Wall-Sommer“

Von , 19. August 2015 21:16

Von Donnerstag, dem 27. August, bis Sonnabend, den 29. August, findet der sogenannte „Wall-Sommer“ im Abschnitt zwischen Herdentor und Bischofsnadel statt.

Was das mit Kino zu tun hat? Eine Menge, den der „Weser Kurier“ (der gerade in einem Akt der totalen Gleichgültigkeit das wöchentliche Kinoprogramm in seiner Mittwochsbeilage gekillt hat) besinnt sich plötzlich wieder auf die siebte Kunst und präsentiert am Wall ein Open-Air-Kino.

Dort wird am Donnerstagabend der Film „Little Miss Sunshine“ gezeigt. Am Freitag folgt Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“ und am Sonnabend eine Zusammenstellung von Kurzfilmen. Welche das sein werden, ist mir noch nicht bekannt.

Mehr ist bisher noch nicht herauszufinden. Ich gehe aber mal fest davon aus, dass das Open-Air-Kino am Wall kostenlos sein wird und nach Beginn der Dämmerung startet.

Open-Air-Kino in Bremen 2015 – „Kino im Hafen“ in Bremerhaven

Von , 6. August 2015 16:15

Für Kurzentschlossene: Leider bin ich bisher nicht dazu gekommen auf das „Kino im Hafen“ unserer Schwesterstadt Bremerhaven hinzuweisen. Und dabei geht das heute schon los.
Diesmal findet, nun schon im 20. Jahr, an gleich drei Abenden Open-Air-Kino im Fischereihafen statt.

Die Veranstaltungen beginnen um 21 Uhr mit einem Vorprogramm. Bei Einbruch der Dunkelheit (ca. 22 Uhr) werden die Filme auf die 180 Quadratmeter große Leinwand im Schaufenster Fischereihafen projiziert.
Und wie immer: Das Open-Air-Event ist gratis!

Gezeigt wird heute, am Donnerstag den 08.08., der große Klassiker und rabenschwarze Kultfilm „Harold und Maude“.
Harold ist ein junger Mann, der seine Mutter mit bizarren Selbstmord-Inszenierungen zur Verzweiflung bringt. Der vom Tod faszinierte Harold besucht auch gerne fremde Beerdigungen, wie auch die 80-jährige Maude. Harold ist begeistert von der fröhlichen und ziemlich verrückten Dame und die beiden werden ein Liebespaar.

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Am Freitag, den 09.08. folgt „Haie und kleine Fische“.
Der deutsche Hollywood-Regisseur Frank Wisbar inszenierte diesen Kriegsfilm in seiner alten Heimat. Gedreht wurde im Sommer 1957 u. a. im Kaiserhafen, auf der Weser und im Fischereihafen Bremerhaven.
Der Film erzählt von einem zunächst unbekümmerten Seekadetten (Hansjörg Felmy), der die Schrecken des Krieges im Nordatlantik kennenlernt, Freunde verliert und selbst nur knapp überlebt. In einer Nebenrolle ist der großartige Horst Frank zu sehen.

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Am Samstag, den 10.08. wird die französische Erfolgskomödie „Ziemlich beste Freunde“ gezeigt, die sich scheinbar zu einem Standard bei jeder Open-Air-Kinoveranstaltung entwickelt hat, und über die man hier dann auch keine Worte mehr verlieren braucht.

Open-Air-Kino in Bremen 2015 – Schlachthof, die Zweite

Von , 1. Juli 2015 23:53

schlachthofUnd weiter geht’s im munteren Open-Air-Kino-Reigen. Nachdem die Schlachthof-Kneipe schon den ganzen Juni über die Arena am Schlachthof mit tollen Filmen bespielt hatte, ist nun das Kulturzentrum Schlachthof dran und zeigt an selber Stelle sein alljährliches Open-Kino-Kinoprogramm. Los geht es schon diesen Samstag, den 4. Juli. Alle Filme beginnen um 22:00 Uhr.

Die ersten beiden Filme kann ich sehr empfehlen, auch wenn ich sie bisher (leider!) noch nicht sehen konnte. Doch mein Weird-Xperience-Kollege Stefan hat mir bereits von beiden vorgeschwärmt und da er über einen ausgezeichneten Filmgeschmack verfügt, hege ich keine Zweifel daran, dass sich der Besuch hier überaus lohnt.

Sa., 04.07. Grand Budapest Hotel – Wes Anderson ist zurück und lädt ein zu einer Stippvisite im Grand Budapest Hotel. Weitere Gäste sind Ralph Finnes, Adrien Brody, Bill Murray, Tilda Swinton und Owen Wilson. Die Kritiken nach seiner Premiere auf der Berlinale waren überwiegend gut bis euphorisch.
Sa., 11.07. Tod den Hippies!! Es lebe der Punk! – Oscar Roehlers Autobiographische Groteske über die Berliner Szene der frühen 80er Jahre.
Sa., 25.07. Heute bin ich Samba – Französischer Feelgood-Film 1. Von den „Ziemlich beste Freunde“-Machern. Wieder mit Omar Sy und mit Charlotte Gainsbourg.
Sa., 01.08. Monsieur Claude und seine Töchter – Französischer Feelgood-Film 2. Multikulti-Komödie um ein Paar, dessen vier Töchter alle Männer aus anderen Kulturkreisen heiraten.

Veranstaltungshinweis für Mittwoch: “Weird Xperience“ beim Open-Air-Kino am Schlachthof

Von , 8. Juni 2015 17:08

Am Mittwoch, den 10. Juni folgt der zweite Teil des „Weird Xperience„-Juni-Doppelschlages. Nachdem uns das hervorragende Wetter ams Samstag einen Strich durch die schöne Rechnung gemacht hat, hoffen wir mal, dass es uns am Mittwoch in die Hände spielt. Da sind Stefan und ich snämlich beim Open-Air-Kino am Schlachthof zu Gast und haben drei wunderbare Klassiker im Gepäck.

Eintritt pro Film 4 Euro. Alle Filme zusammen 5 Euro. Und wer verkleidet kommt zahlt gar nichts und wird mit Jägermeister begrüßt!

 

FRANKENSTEINS KAMPF GEGEN DIE TEUFELSMONSTER (Start: 18:30 Uhr)

Die Küste vor Tokio ist vollkommen durch Müll und Industrieabfälle verdreckt. Aus dieser Suppe entsteigt ein gigantisches Ungeheuer namens “Hydrox”, welches sich von der Umweltverschmutzung ernährt und eine tödliche Gefahr für die Menschen darstellt. Doch Godzilla stellt sich dem „Teufelsmonster“…

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Die einmalige Mischung aus Holzhammermoral, Hippiechique, phantasievollen, überschäumenden Avantgardetechniken und naivem Monstertrash ist vor allem deshalb so grandios, weil sich all diese äußerst disparate Elemente perfekt ergänzen. – Lukas Foerster, Dirty Laundry

Der psychedelische Film weist teilweise fast schon halluzinatorische Bilder auf (man beachte hier vor allem die Szenen in der Disco), inkludiert aber auch Elemente, die nicht nur Showstopper sind, sondern auch einen gewissen Kuriositätenwert haben. – Peter Osteried, kino-zeit.de

Ein wagemutiges Experiment am Rande des Irrsinns, ohne Rücksicht auf irgendwelche Regeln oder den Geschmack des Publikums. Für ein dafür empfängliches Publikum eine sehenswerte, stellenweise fast avantgardistische Entdeckung.Filmforum Bremen

 

TEXAS CHAINSAW MASSACRE (Start: 20:30 Uhr)

Sally fährt zusammen mit ihrem Freund Jerry, ihrem im Rollstuhl sitzenden Bruder Franklin und zwei weiteren Freunden nach Texas , um dort das Haus ihres verstorbenen Großvaters zu besuchen. Auf dem Weg dorthin, haben die fünf Freunde eine verstörende Begegnung mit einem scheinbar verrückten Anhalter. Doch dieser ist nicht der einzige Schrecken, der sie erwartet. Am Ende ihrer Reise werden sie mit einem unfassbaren Grauen konfrontiert…

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Willkommen im amerikanischen Albtraum.– Michael Kienzl, critic.de

„The Texas Chainsaw Massacre“ ist ein Film wie kein anderer. Mit kaum Geld, aber großer Konsequenz zum Anschlag gedreht. Die Zutaten mögen grob sein, das Schauspielvermögen begrenzt, aber alles, was in anderen Fällen einem Werk abträglich wäre, summiert sich hier zur vollen texanischen Dröhnung. – Ekkehart Knörer, taz.de

The Texas Chainsaw Massacre ist auch heute noch ein echtes Erlebnis. (…) Es ist vor allem die Feststellung, dass Tobe Hoopers schlichte, aber enorm effiziente Inszenierungsweise bis zum heutigen Tage nichts von ihrer grausigen Faszination verloren hat. Die implizite Explizitheit der Bilder, das bizarr-schöne Setdesign und die Spezialeffekte, das Wummern, Krachen, Gnarzen und Grunzen auf der Tonspur, die Schlichtheit des Storytelling, das sich nicht lange mit gewundenen dramaturgischen Ellipsen aufhält (von der eher satirisch zu nennenden Figurenzeichnung des Beginns mal ganz abgesehen) – all das wirkt auch heute noch ungeheuer lebendig (nun ja…) und so, dass man bedenkenlos ganze Heerscharen von Nachwuchsfilmern vor die Leinwand platzieren kann, damit sie begreifen, dass gerade aus der Beschränkung der (auch finanziellen) Mittel Filme entstehen können, die unmittelbar an die Synapsen und Eingeweide der Rezipienten andocken und den Zuseher nicht mehr loslassen. – Joachim Kurz, kino-zeit.de

 

THE TOXIC AVENGER (Start: 22:30 Uhr)

Melvin ist ein ziemlicher Trottel und Versager. Er arbeitet als Putzhilfe im „Health Club“, einem Fitnesscenter in Tromaville, wo er Tag für Tag von Jugednlichen drangsaliert wird. Als diese es eines Tages arg zu doll mit ihm treiben, landet Melvin in einem Fass mit radioaktiv verseuchtem Giftmüll. Daraufhin mutiert Melvin zu Toxie, dem neuen Superhelden…

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„The Toxic Avenger“ ist ein billiger Trash-Spaß voller Sex und Gewalt, die Film gewordene Definition der politischen Inkorrektheit, eine romantische Neuauflage von „Die Schöne und das Biest“ und eine ätzende Gesellschaftskritik, der ihre versteckte Intelligenz fast ein wenig peinlich zu sein scheint.
Gregor Torinus, spielfilm.de

‚The Toxic Avenger,“ which opens today at the RKO Warner Twin and other theaters, may be trash, but it has a maniacally farcical sense of humor, and Tromaville’s evildoers are dispatched in ingenious ways.– Stephen Holden, The New York Times

 

Open-Air-Kino in Bremen 2015 – Schlachthof im Juni

Von , 3. Mai 2015 15:41

schlachthofopenairNachdem der Schlachthof bereits im letzten Jahr Vorreiter in Sachen Open-Air-Kino war, werden nun unter der Regie der Schlachthofkneipe ganz große Geschütze aufgefahren.

Den ganzen Juni über gibt es nun Open-Air-Kino in der Arena am Schlachthof. Dabei stehen Spaß, gute Laune und eine tolle Atmosphäre im Vordergrund. Und als ein Teil des „Weird Xperience“-Teams habe ich die große Freude am 10. Juni auch einige Filme zusammen mit Stefan Mibs zu präsentieren. Das Programm für den Juni ist meiner Meinung nach ein wirklich hübsches „Something For Everybody“ mit geliebten Kult-Klassikern, neueren und zu unrecht nicht so bekannten Filmen. Ich freue mich schon und hoffe natürlich auf gutes Wetter.

Hier das Programm:

04.06. Die Feuerzangenbowle – Heinz Rühmann als Pfeiffer mit drei „F“. Und jeder nur einen „wönzögen Schlöck!“.

05.06. The Rocky Horror Picture Show – Kultfilm. ‚Nuff said.

06.06. The Breakfeast Club + The Big Lebowski – Einer der beliebten Filme der 80er Jahre, gefolgt einem der beliebsten Filme der 90er.

07.06. Life of Pi – Ang Lees Verfilmung des bekannten Bestsellers „Schiffbruch mit Tiger“.

10.06. Weird Xperience präsentiert: Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster, The Texas Chain Saw Massacre, The Toxic Avenger – ein Godzilla-Klassiker, Tobe Hoppers Original-Terrorfilm und der ungewöhnliche Superheld aus Tromaville!

11.06. John Wick – Keanu Reeves im harten Rächer-Modus.

12.06. Radio Rock Revolution – An der Kinokasse leider ungerechtfertigterweise untergangener Film über einen Piratensender vor Englands Küste in den 60er Jahren.

13.06. Blues Brothers – „Es sind 106 Meilen nach Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ’n halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel, und wir tragen Sonnenbrillen!“

14.06. Mamma Mia! – Feelgood-Musical basierend auf ABBA-Songs.

18.06. Serena – Der neue Film von Susanne Bier spielt im Amerika der 30er Jahre. Mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence.

19.06. Ziemlich beste Freunde – Der große französische Erfolgsfilm, der in Deutschland sogar Harry Potter an der Kinokasse geschlagen hat.

21.06. Wüstentänzer – Im Iran ist das Tanzen verboten. Der junge Afshin bringt sich anhand von illegal geschauter Youtube-Videos selbst das Tanzen bei und tritt trotz aller Gefahren bei einer geheimen Veranstaltung in der Wüste auf.

25.06. Dead Man – Holla, einer meiner absoluten Lieblingsfilme! Johnny Depp in einem surrealen Western-Albraum von Jim Jarmush.

26.06. Can a Song Save Your Life? – Musikfilm mit der wunderbaren Keira Knightly als junge Musikerin, die durch einen gefeuerten Musikproduzenten die Chance ihres Lebens bekommt.

28.06. Ritter der Kokusnuss – Monty Pythons auf der Suche nach dem heiligen Gral. „Okay, einigen wir uns auf Unentschieden“.

Open-Air-Kino in Bremen 2014 – Vegesack

Von , 30. Juli 2014 21:22

Und auch in Vegesack findet in diesem (heißen) Sommer wieder Open-Air-Kino statt. Präsentiert vom Weser Kurier.

Vom 7. August  bis 10. August 2014 gibt es im Stadtgarten / Vegesacker Balkon wieder Kino. Erstmals präsentiert mit neuester, digitaler Ton- und Projektionstechnik auf einer 6,00 x 3,60 Meter großen Leinwand.

Gezeigt wird:

Do., 07.08. – European Outdoor Film Tour 13/14 – Extremsport-Videos

Fr., 08.08. –Fack ju Göhte – Der große Überraschungserfolg des letzten Jahres

Sa., 09.08. – Der Hobbit – Smaugs Einöde – Der zweite Teil des großen „Hobbit“-Zweiteilers von Peter Jackson. Das Prequel zu „Herr der Ringe“.

So., 10.08. – Gravity – Einer der schönsten SF-filme der letzten jahre. Sollte man allerdings unbedingt auch mal in 3D sehen, da hier diese Technik endlich mal ganz in den Diesnt der zu erzählenden Geschichte gestellt wird.

Einlass immer ab 20:00 Uhr, Beginn dann ab 21:00 Uhr

Eintrittspreise:

7,00 € Normalpreis

6,00 € für alle AboCard-Inhaber vom WESER-KURIER, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten.

Aussnahme ist die European Outdoor Film Tour. Diese kostet 9,00 €  ohne Ermäßigung.

Open-Air-Kino in Bremen 2014 – Erste Termine

Von , 3. Juli 2014 21:49

Wer Kino unter freiem Himmel erleben möchte, hat auch dieses Jahr wieder Gelegenheit dazu.

Die ersten Termine wurden bereits veröffentlicht, leider gibt es aber zumeist noch keine Titel. Sobald da etwas Offizielles kommt, reiche ich es natürlich nach.

Der Schlachthof zeigt in seiner Arena wieder Filme. Und zwar am

So., 06.07. – Goodfellas – Scorseses Mafia-Klassiker mit Robert de Niro, Joe Pesci und Ray Liotta

Mo., 07.07. – „Gatsby“ – So ist es angekündigt, aber ob das jetzt der Robert Redford oder Leonardo diCaprio Gatsby ist, kann man nicht ersehen.

Fr., 11.7.  – Rocky Horror Picture Show

Mo. 14.7. – Dirty Dancing

Di. 15.7 – „Das Leben des Brian“ in Originalsprache

Weiter geht es dann am

26.07. Stromberg – Der Kinofilm
02.08. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
30.08. Paulette
06.09. Inside Llewyn Davis

Gespielt werden die im Kino üblichen DCP-Festplatten. Eintritt immer Euro 4,00.

Und in Bremerhaven findet auch dieses Jahr wieder das traditionelle Kino im Hafen statt. Diesmal am 01. und 02.08.2014.
Das Vorprogramm startet um 21:00.

Auch hier stehen leider noch keine Titel fest.

UPDATE 07.Juni:

Beim Schlachthof gibt es Neuigkeiten, die ich gleich oben mit eingepflegt habe.

UPDATE 12.Juni:

Die restlichen Film beim Schlachthof stehen jetzt auch fest und sind eingepflegt.

UPDATE 30.Juli:

Und hier noch nachgereicht die (standesgemäß maritimen) Titel für das „Kino im Hafen“ in Bremerhaven.

Am Freitag, den 01. August läuft der Spielfilm „Kon-Tiki“ von 2012.

Und am Samstag, den 02.August dann „Unter Wasser rund um die Welt“ von 1966 mit Lloyd Bridges.

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