Nachrichten getagged: Netzfundstücke

Internetfundstück: “Der läufige Blog” von Christian Keßler

Von , 20. Dezember 2010 16:37

Ende diesen Jahres sollte eigentlich das neue, lang erwartete Buch des in Bremen geborenen Filmjournalisten Christian Keßler erscheinen: “Die läufige Leinwand“. In seinem neuen Werk beschäftigt er sich eingehend mit dem schlüpfrigensten aller Genres: Dem pornographischen Film. Besprochen werden us-amerikanische Werke aus dem “goldenen Zeitalter”. Also von 1970 bis 1981.

Um die nun unfreiwillige Wartezeit zu versüßen, hat Christian Keßler nun einen Blog, der als Ergänzung zu seinem Buch gedacht war, freigeschaltet. Dieser enthält die Outtakes, die es nicht ins Buch geschafft haben , aber auch zahlreiche neue Reviews.

Das finde ich doch mal super! Dann gibt es zum Fest doch noch so einiges aus diesem spannenden, unterschlagenen Kapitel der amerikanischen Filmgeschichte zu lesen.

http://cjamangoblue.blogger.de/

Netzfundstücke VI

Von , 4. August 2010 16:48

Eine schon ältere News, auf die ich aber eben erst via “filmtagebuch” aufmerksam geworden bin.

2009 wurden von einem Wodkahersteller 42 (z.T. sehr namenhafte) Regisseure eingeladen, 42-sekündige Kurzfilme zu drehen, die alle das Thema “Traum” zum Inhalt haben.

Das ganze Projekt nennt sich OneDreamRush und einige der kurzen Werke können auf YouTube angesehen werden.

Hier die Beiträge von David Lynch, Kenneth Anger (!), Abel Ferarra und Asia Argento.

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Netzfundstücke V

Von , 6. Juli 2010 15:59

Passend zu den endlich sommerlichen Temperaturen:

Zwei leichte Happen für zwischendurch :)

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Noch etwas Gruseliges. Eine sehr hübsche Stummfilm-Hommage von Phil Mucci.

Und zum Abschluss noch einmal ganz großes Kino. Und das meine ich absolut nicht ironisch!

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Netzfundstücke IV

Von , 21. Mai 2010 20:26

Kurz vor dem langen Pfingstwochenende habe ich auf YouTube noch zwei sehr klassische Filme entdeckt, deren Remakes (wenn man das bei Literaturverfilmungen so nennen möchte) weltberühmt sind und noch heute einen großen Einfluss auf den Film haben. Ja, die beide nicht wegzudenkende Bestandteile unserer Pop-Kultur sind. Dies sind zum einen der legendäre “Frankenstein” von James Whale mit Boris Karloff und zum anderen der wunderbare “Zauberer von Oz” von Victor Fleming mit Judy Garland.

Dass es vor der Whale-Fassung bereits eine andere Frankenstein-Verfilmung durch die Edison-Company gab, dürfte zumindest Genre-Freunden wissen. Dass es aber auch bereits vor 1939 einen (bzw. sogar mehrere) “Zauberer von Oz”-Verfilmungen gab, ist vielleicht weniger Menschen bekannt (wobei ich glaube auf der letzten Blu-Ray/DVD-Super-Ultimate-Edition war die 1910er mit drauf und es gibt u.a. noch eine Slapstick-Fassung von/mit Larry Semon bei der Oliver Hardy mitspielt (von 1925), die in Deutschland sogar auf DVD erschienen ist).

Beide “Originale” entstanden im selben Jahr, nämlich 1910. Zumindest der “Frankenstein” galt auch lange als verschollen und es waren bis in die 70er Jahre nur noch Standfotos bekannt. Wobei es das von Charles Ogle gespielte Monster aufgrund dessen zu einschlägiger, ja mythischer Berühmtheit gebracht hat.

Mir war bisher nicht bewusst, was für eine fantastische Fundgrube für absolute Raritäten YouTube ist. Lustige Clips, ja. Interessante Interviews, Ausschnitte aus alten TV-Serien, Musikvideos, der ein oder andere schon vergessene Live-Auftritt und wichtige Fußball-Tore.. auch das. Aber wenn man tiefer gräbt findet man so etwas wie ein “Gedächnis der Filmgeschichte”. Ich war in der Tat sehr überrascht so einige cineastische Schätze zu finden.

Wie eben den Ur-”Frankenstein“:

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und den “Zauberer von Oz

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In diesem Sinne, FROHE PFINGSTEN!

Zurück aus der Güllegrube 2: “Fantastic Four” von 1993

Von , 27. April 2010 15:09

Es war einmal…. ein deutscher Produzent namens Bernd Eichinger, der für seinen Verleih Constantin-Film Mitte der 80er Jahre die Verfilmungsrechte für eine Superhelden-Comic namens “Fantastic Four” (hierzulande bekannt unter “Die fantastischen Vier“) aus dem Hause Marvel kaufte. Der Mann hatte ein gutes Näschen, sollten doch 20 Jahre später gerade die Comic-Verfilmungen mit den Marvel-Superhelden (wie “Spider-Man” oder den “X-Men”) DIE Kassenschlager werden. Wie gut, wenn man da die Rechte an der beliebtesten Marvel-Held-Truppe hat.

Leider wären Anfang der 90er die Rechte an der Verfilmung ausgelaufen – wenn bis dahin kein “Fantastic Four”-Film gedreht worden wäre. Wiederum hatte Herr Eichinger ein gutes Gespür. Nein, noch war die Zeit nicht reif. Was also tun? Kurzerhand ließ Eichinger in Co-Production mit dem legendären Roger Corman für 1,2 Mio. Dollar mit einem Regisseur, der zuvor nur zwei B-Trash-Klopper gedreht hatte, und einigen unbekannten Fernseh-Schauspielern einen “Fantastic Four”-Film runterkurbeln, um die Vertragsklausel zu erfüllen. Dieser Film war in Wirklichkeit aber nur dazu da, um die Rechte an den Figuren zu verlängern und mitnichten, um in die Kinos (oder zumindest direct-to-video) zu kommen.

Kaum abgedreht, verschwand der Film, ohne auch nur eine einzige öffentliche Aufführung gehabt zu haben, für immer in irgendeinem staubigen Lager. Manche munkeln, weil er so unterirdisch schlecht sein soll, dass man ihn niemanden zumuten wollte.

Obwohl als “Film, den niemand gesehen hat” zu einigem Insider-Ruhm gekommen, wurde er auch nachdem Eichinger 2005, für das ungefähr 100fache des Budgets, den “richtigen” Film produziert hatte, niemals irgendwo gezeigt oder veröffentlicht.

D.h. irgendwo muss doch irgendjemand an den Film herangekommen sein, denn auf YouTube kann man sich den legendären “Abschreibungsfilm” in voller “Pracht” und in 8 jeweils 10minütige Schnipsel gestückelt ansehen. Viel Spaß dabei :)

Zum Appetit machen (oder verderben – je nach Geschmack) schon mal der Trailer:

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Und hier die Links zu den Einzelteilen des Films, so wie sie auf YouTube zu finden sind:
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Zurück aus der Güllegrube: Das “Star Wars Holiday Special”

Von , 23. Dezember 2009 14:26

Hola, die Waldfee! Zum Fest der Liebe bin ich noch über ein ganz besonderes Präsent gestolpert.

Ich war, seitdem ich im Januar 1982 “Das Imperium schlägt zurück” im Kino gesehen habe, jahrelang riesengroßer Star-Wars-Fan. So mit Spielzeugfiguren und allem Drumherum. Trotzdem habe ich von einem “Star Wars Holiday Special“, welches am 17.November 1978 im us-amerikanischen Fernsehen gelaufen ist, bis heute nichts gehört. Weder Gerüchte, noch sonst irgendetwas. Dieser erste offizielle “Star Wars”-Spin-Off wurde einfach totgeschwiegen, obwohl alle Darsteller der ersten Trilogie mitgemischt haben und das “Special” immerhin die Geburtstunde des beliebten Charakters “Boba Fett” markierte.
Wie kann das sein? Ganz einfach: Es war so grottenschlecht, dass alle Beteiligten peinlich berührt dieses Special unter den Teppich gekehrt haben und nichts mehr davon wissen wollten.

Jetzt ist diese ungeheure Peinlichkeit wieder aufgetaucht. Das Internet ist halt gnadenlos und vergisst nichts. Der Internet-Filmkritiker “That Guy With Glasses” hat sich dieses fast schon surreal-psychedelischen Albtraums angenommen. Man muss es einfach sehen, um es glauben zu können.

In diesem Sinne: Viel Spaß und frohe Weihnachten mit dem “Star Wars Holiday Special” von 1978.

Netzfundstücke III

Von , 17. November 2009 15:57

Ganz nett gemacht: Wie sähe es aus, wenn Matrix ein Stummfilm gewesen wäre?

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Netzfundstücke II

Von , 24. Oktober 2009 16:10

Momentan kneift es mich wieder, was freie Zeit für den Blog angeht.

Nichtsdestotrotz möchte ich dieses geniale Netzfundstück niemanden vorenthalten.

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Netzfundstücke

Von , 29. September 2009 15:44

In letzter Zeit habe ich im Netz einige sehr gelungene Youtube-Videos entdeckt, die ich dem geneigten Lesner nicht vorenthalten möchte.

Wie hätte “Forrest Gump” ausgesehen, wenn er in den frühen 40er Jahren von Frank Capra gedreht worden wäre? Wahrscheinlich so:

YouTube Preview ImageAus der gleichen Reihe gibt es noch die “Vintage-Trailer” zu “Raiders of the Lost Ark” und “Ghostbusters“.

Ebenfalls höchst amüsant sind die “..in One Minute, One Take”-Filmchen, die berühmte Filme in eben einer Minute und einem Take nachspielen.

Hier “Kill Bill Vol. 1 & 2″:

YouTube Preview ImageDie Jungs haben auch noch ein exzellente Version von “28 Days later…“, eine ganz ordentliche Version von “Forrest Gump” und eine, meiner Meinung nach, etwas misslungene von “Star Wars” gemacht.

Aufgeschnappt habe ich die Links auf der sehr empfehlenswerten Homepage der “Filmkunst Cinethek” aus Berlin, welche beinah täglich allerlei interessante Links aus aller Welt postet und zum stundenlangen Herumstöbern im Archiv einlädt.

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