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Rezension: “The Amazing Spider-Man”

Von , 29. Juni 2012 20:31

Nachdem seine Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen, wächst Peter Parker bei seinem Onkel Ben und seiner Tante May auf. In der Schule hat er es nicht leicht. Er ist heimlich in die schöne Gwen Stacy verliebt und wird von deren Freund Flash gerne mal als Punchingball benutzt. Eines Tages entdeckt er im Keller zufällig die alte Aktentasche seines Vaters und darin versteckt eine geheimnisvolle Formel. Auf der Suche nach Antworten schleicht er sich in das Labor von Dr. Curt Connors ein, der einst mit seinem Vater zusammenarbeitete. Dr. Connors leitet die Wissenschaftsabteilung des mächtigen Oscorp-Konzerns. Bei seinen Nachforschungen gerät Peter in ein Labor voller Spinnen. Er wird von einem dieser Krabbeltiere gebissen und entwickelt in der Folge übermenschliche, spinnenartige Fähigkeiten.

Eigentlich hatte ich mich schon darauf eingerichtet, dass hier ein großer Verriss folgen wird. Der Idee, das Spider-Man-Franchise gerade mal 10 Jahre nach dem ersten Film und nur fünf Jahre nach dem dritten Film zu “rebooten”, wie es ja seit “Casino Royale” Mode geworden ist, fand ich schon äußerst fragwürdig. Noch schlimmer hingegen wog, dass das eingespielte, und aus meiner Sicht perfekte, Team Raimi/Maguire auseinander gerissen wurde, weil die Produzenten scheinbar mit einem “erwachseneren” Ansatz nicht einverstanden waren und lieber mit einem Regisseur, Marc Webb, der vorher nur durch Musikvideos und eine romantische Teenie-Komödie aufgefallen ist, auf Teenager-Fang gehen wollten. Das machte mir den neuen “Spider-Man” schon von Anfang an unsympathisch, und wäre ich nicht eingeladen worden, hätte ich ihn wohl auch komplett boykottiert und mir lieber noch einmal das “Original” von 2002 auf DVD angesehen.

Aber ich muss zugeben, dass meine Vorbehalte ziemlich grundlos waren. Natürlich kann man sich noch immer vortrefflich darüber streiten, ob der Film wirklich nötig gewesen wäre, und man nicht doch besser einen vierten Teil mit dem alten Team hätte produzieren sollen. Aber jetzt ist “The Amazing Spider-Man” nun einmal da und zu meiner Überraschung auch durchaus gelungen. Andrew Garfield übernimmt das Spinnen-Kostüm von Tobey Maguire – der für mich eigentlich die perfekte Besetzung war – und schafft es, dass man während des Filmes Tobey Maguire tatsächlich nicht einmal hinterhertrauert. Andrew Garfield ist nicht nur vom Aussehen und seiner Physis her nicht mit Maguire vergleichbar, sein Zugang zu der Rolle ist auch ein ganz anderer. Während Maguires Peter Parker der unterdrückte, liebenswert ungeschickte Nerd war, so spielt Garfield ihn als linkischen Außenseiter, der ein wenig an James Dean in “… denn sie wissen nicht, was sie tun” erinnert. Das funktioniert sehr gut und wird den Comics ebenso gerecht, wie es zuvor Maguires Interpretation war. Auf Fotos, und auch im Trailer, wirkt Andrew Garfield immer einen Tick zu gutaussehend und arrogant. Im Film aber zeigt er sich von einer ganz anderen Seite. Sein Peter Parker ist wirklich ausgesprochen sympathisch, und da es recht lange dauert, bis Peter Parker sich das Spinnenkostüm überstreift, hat er auch ausführlich Gelegenheit, sich als talentierter Schauspieler zu präsentieren und seinen Charakter mit viel Leben zu füllen.

Ähnliches gilt für Emma Stone, die hier Gwen Stacy spielt (im Comic tatsächlich Peter Parkers erste Freundin. Mary Jane Watson, die Kirsten Dunst so überzeugend in der Raimi-Trilogie verkörperte, taucht erst später auf). Die Stone erinnert mit ihren großen Augen und vollen Lippen stark an Heike Makatsch und konnte mich auf Fotos nicht unbedingt überzeugen. Aber auf der Leinwand entwickelt sie schnell eine sehr warme und liebenswürdige Ausstrahlung. Überhaupt wurde bei der Besetzung der Nebenrollen ein gutes Händchen bewiesen. Sally Field als Tante May, und vor allem auch Martin Sheen (der hier irgendwie merkwürdig aussieht… ich hoffe sehr, seine neuen dritten Zähne gehören nur zur Rolle) als Onkel Ben, möchte man am liebsten in den Arm nehmen. Und es ist auch schön, mal wieder den guten, alten Denis Leary zu sehen. Ihn mag ich ja seit der Zeit, als er den Pausenfüller bei MTV (als das noch ein cooler Musiksender war) gab.

Ein nettes Wiedersehen (auch wenn ich ihn nicht erkannt habe) gibt es mit C.Thomas Howell, der einen Kranführer und Vater eines kleinen Jungen spielt, der von Spider-Man gerettet wird. C.Thomas Howell gehörte Ende der 80er Jahren zu DEN jungen und aufstrebenden Teeniestars (“The Outsiders“, “Soul Man“, “Hitcher - Der Highwaykiller“) und hätte damals auch ein gutes Potential gehabt, Spider-Man zu verkörpern. Heute ist er zwar sehr gut beschäftigt, spielt aber nur noch in billigen C-Filmen mit. In “The Amazing Spider-Man” ist er leider in den schwächsten und albernsten Szenen des ganzen Filmes zu sehen. Die Szene um die Rettung seines Sohnes hat man so schon 1000x gesehen, und wenn er im Finale (“Hey, das ist der Typ der meinen Jungen gerettet hat”) unter heroischer Musik seine Kollegen antreibt, Spider-Man durch die Ausrichtung ihrer Kräne zu helfen, dann ist das nicht nur lächerlich-pathetisch, sondern am Rande der Parodie und wirkt wie ein Fremdkörper im Film.

Überraschenderweise fällt der sonst so zuverlässige Rhys Ifans als Bösewicht etwas ab. Was ich merkwürdig finde, da Ifans eigentlich ein guter Schauspieler ist, den ich sehr mag. Aber in “The Amazing Spider-Man” bleibt er seltsam blass und schafft es nicht, seiner Figur die Tiefe zu verleihen. Dr. Curt Connors ist die klassische Jekyll-und-Hyde-Figur. Als Connors ist er – zumindest in den Comics – warmherzig, hilfsbereit und zutiefst verzweifelt über sein böses “Ich”, die Echse. Hier allerdings wirkt Conners von Anfang an wie ein Bösewicht. Kalt, arrogant und skrupellos. Dass angedeutet wird, er hätte eine Rolle beim Tod von Peter Parkers Eltern gespielt, macht die Sache nicht besser. Nein, Mitgefühl kann man für diese Person nicht aufbringen, und damit geht ihr auch einiges an dramatischem Potential verloren. Da wirkt eine edle Tat von ihm am Ende dann auch eher konstruiert und nicht überzeugend aus der Handlung heraus entwickelt. Schade, man hätte dem neuen Spider-Man doch einen komplexeren Gegner gewünscht. Aber der wird wohl für die Fortsetzung aufgespart. Wer zu früh das Kino verlässt, verpasst im Abspann noch eine Szene, in der dieser bereits eingeführt wird. Wer sich da im Schatten befindet, wird zwar offen gelassen, aber es dürfte sich dabei um den beliebtesten Spider-Man-Gegner überhaupt handeln: Norman Osborn alias der “Grüne Kobold”.

Muss man die Entstehungsgeschichte von Spider-Man jetzt unbedingt ein zweites Mal durchkauen? Wäre es nicht besser gewesen, diesen vierten Film an die Vorgänger anzuhängen, statt alles noch einmal ganz von vorne zu erzählen? Nun, gerade im Falle Spider-Man ist der Fan der Comics sowieso schon so einiges gewöhnt. Mir fällt spontan kein anderer Superheld ein, dessen Geschichte so oft neu und umgeschrieben wurde. Wo bei Storylines quasi ständig auf den “Reset”-Knopf gedrückt wird und alle Veränderungen stumpf rückgängig gemacht werden. In mancher Hinsicht erinnern die Spider-Man-Comics häufig an die 9. Staffel von “Dallas”. Daher ist es zu verschmerzen, ja beinahe sogar logisch, dass Spider-Mans Ursprungsgeschichte für den neuen Film abgeändert wurde. Vor allem, da sie sich hervorragend in die aktuelle Geschichte einfügt und gleichzeitig auch die Saat für zukünftige Fortsetzungen sät. Und obwohl sich die Ursprungsgeschichte in manchen Dingen grundlegend von der aus den Comics bekannten unterscheidet – da war der Raimi-”Spider-Man” sehr viel näher an den klassischen Comics – werden die Eckpfeiler des Spider-Man-Mythos nicht angetastet (Eltern verloren, der Spinnen-Biss, die Geschichte mit dem Einbrecher und Onkel Bens Tod), sondern nur der neuen Geschichte angepasst. Und ganz ähnlich wie in den “Avengers”-Filmen, werden in dieser neuen Ursprungsgeschichte bereits wichtige Puzzleteile für spätere Filme ausgelegt. In der Tat macht “The Amazing Spider-Man” Lust auf mehr, und man freut sich auf weitere Folgen mit unserem “friendly neighborhood Spider-Man”. Dabei wünsche ich mir sehr, dass dabei der Hauptdarsteller nicht noch einmal ausgetauscht wird und uns der überzeugende Andrew Garfield noch länger unter der Spider-Man-Maske erhalten bleibt.

Die Action-Szenen sind scheinbar überwiegend am Rechner entstanden. Das ist aber auch klar, wenn Spider-Mans Hauptgegner eine 3 Meter große Echse ist. Diese wird heute natürlich nicht mehr von einem Mann im Gummianzug dargestellt. Was ich persönlich allerdings schade finde. Andererseits müssen die spinnenartigen Bewegungen von Spider-Man und seine blitzschnellen Reflexe überzeugend dargestellt werden, was auch nur durch Zuhilfenahme des Computers möglich ist. Die Kämpfe sind allesamt optisch nett umgesetzt (und bieten an einer Stelle Spider-Man-Schöpfer und Comic-Gott Stan Lee Raum für einen charmanten Auftritt), wenn auch nicht übermäßig spektakulär. Gleiches gilt für die 3D-Effekte, die seltsam verhalten eingesetzt werden. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass der Film die zusätzliche Dimension benötigen würde. Bis auf das wirklich gelungene Schlussbild, welches einen der schönsten 3D-Effekte bietet, die ich in diesem Medium bisher gesehen habe. Die 3D-Projektion im Bremer IMAX ist mal wieder ohne Makel. Die Bilder sind gestochen scharf und nicht zu dunkel. Und der Sound ist L-A-U-T, was bei einem Effektfilm meines Erachtens nach aber immer von Vorteil ist.

Originalfassungen in Bremen: 24.05.12 – 30.05.12

Von , 23. Mai 2012 14:36

Manchmal stellt man sich aber auch dösig an. Da habe ich mich die ganze Woche auf “Dark Shadows” im O-Ton gefreut, und dann vergesse ich an der Kasse vor lauter Überschwang den kleinen Zusatz “Originalfassung”. Und da wundere ich mich dann, weshalb die Collins-Sippe plötzlich Deutsch spricht. Dumm gelaufen…

Besser laufen die Ankündigen der Originalfassungen für diese Woche. Da ist doch wieder eine Menge guter Stoff im Angebot. Meine Tipp der Woche: “Amer”, den wir eigentlich für unsere “Weird Xperience”-Reihe (da geht’s übrigens am Freitag weiter) eingeplant hatten. Aber jetzt sind die netten Herren vom City 46 uns doch glatt zuvor gekommen :)

Men in Black 3 (3D) – Cinemaxx, Fr. um 23:00 und Sa.-Mi. immer 19:50 – Der langerwartete dritte Teil des Erfolgs-Franchise mit Will Smith und Tommy Lee Jones. Regie führt wieder Barry Sonnenberg. Gucke ich heute abend und die Review folgt dann die Tage.

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Dark Shadows – Cinemaxx, Mo./Die. 22:40 – Der neue Spielfilm von Tim Burton, basierend auf einer populären und langlebigen  TV-Serie aus den 60ern über einen Vampir und seine reiche Familie. Besprechung kommt heute noch.

Der Diktator – Cinemaxx, Do./Sa./So. 22:40 -  Sacha Baron Cohen is back! Nach “Ali G.“, “Borat” und “Brüno” ist er diesmal “der Diktator”. Eine Mischung aus Saddam und Gaddafi.

The Avengers – Cinemaxx, Fr. 23:00 und Di. 20:00 – Marvel-Comic-Verfilmung der Superlative. Großes Popcorn-Kino für Jungs, die im Herzen noch Kind geblieben sind. Und das meine ich absolut positiv. Krawumm und Rock’n’Roll. Rezension hier.

Sag Salim – Unverletzt – CineStar, Do.-Mi. 21:50, Do.-So. auch 23:20 – Türkische Komödie um einen Mann mit panischer Angst vor dem Tod. Hat in der IMDb gerade mal 3.2/10 bekommen. Na ja…

Amer – Die dunkle Seite deiner Träume – City 46, Do./Sa./So. 20:00 und Mo./Die. 20:30 – Zu diesem Film gibt es im Netz nur zwei Meinungen. Entweder die Leute lieben diese Hommage an den italienischen Giallo, der zum Teil ganze Szenen (und den Soundtrack) aus italienischen Genre-Filmen übernimmt, heiß und innig… oder sie finden ihn total daneben. Dazwischen gibt es nichts, was das Ganze auch sehr interessant macht. Ich freue mich auf jeden Fall und bin sehr gespannt, da ich den Film bisher noch nicht gesehen habe.

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Howl - City 46, Do./Sa./So. um 18:00 und Mo.-Mi. 20:00 – Experimenteller Hollywoodfilm (!), der einerseits versucht das berühmte, 1955 entstandene Gedicht von Allen Ginsberg in Bilder umzusetzen und andererseits dessen Entstehungsgeschichte und den nachfolgenden Skandal und das Verbot nachzuzeichnen.

Kinshasa Symphony – City 46, Mi. 30.5., 20:30 – Sympathische Dokumentation über ein Amateur-Symphonie-Orchester im Armen-Viertel von Kinshasa, dass sich zum Ziel gesetzt hat, Beethovens 9. Symphonie aufzuführen.

The Neon Bible – City 46, Fr./Mo./Die. um 18:00, So. um 20:30 – In der Reihe von Filmen, die von Bildern des Malers Edward Hopper inspiriert wurden, wird dieser 1995 von Terence Davies gedrehte Spielfilm gezeigt, in dem es um den 10-jährigen David geht, der in den 40er Jahren in einer konservativen Kleinstaat im amerikanischen Süden aufwächst.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 28.05., 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 30.05. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

Originalfassungen in Bremen: 17.05.12 – 23.05.12

Von , 17. Mai 2012 14:46

Schön, wenn sich manchmal Wünsche postwendend erfüllen. Letzte Woche habe ich noch gehofft, dass Tim Burtons neuer Film „Dark Shadows“ irgendwann im Original läuft. Diese Woche ist es schon so weit. Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Außer, dass der Kristall-Palast auch mal wieder einen Film im O-Ton zeigt.

Dark Shadows – Cinemaxx, Do.-Mi. immer um 19:45 – Der neue Spielfilm von Tim Burton, basierend auf einer populären und langlebigen  TV-Serie aus den 60ern über einen Vampir und seine reiche Familie. Die Hauptrolle spielt – wie mittlerweile Standard bei Burton – Johnny Depp. Aber auch die restliche Besatzung kann sich sehen lassen und der Trailer verspricht eine Menge schrägen Spaß. Ich freue mich.

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The Avengers – Cinemaxx, So., 20.5,. um 19:45 – Marvel-Comic-Verfilmung der Superlative. Großes Popcorn-Kino für Jungs, die im Herzen noch Kind geblieben sind. Und das meine ich absolut positiv. Krawumm und Rock’n’Roll. Rezension hier.

Longhorns – Cinemaxx, Fr. 18.5. um 20:00 – Schwuler Film innerhalb der Gay-Filmnacht-Reihe des Cinemaxx.  Anfang der 80er Jahre bringt ein offen schwuler Kommilitone eine Gruppe typisch männlicher, texanischer Studenten durcheinander.

Bu son olsun – Das letzte Mal –Cinemaxx, Fr. 20:20 und So. 17:40 -Türkische Komödie um drei Obdachlose, die bei der Ausgangssperre nach dem dritten Militärputsch nicht wissen wohin.

Der Diktator – Cinemaxx, Do./Sa.-Di-Mi. um 20:45, Fr./Mo. Um 23:00 & CineStar Kristallpalast, Do.-Sa. 14:15, 16:30, 18:40 und 20:50, sowie Fr./Sa. auch um 23:00 – Sacha Baron Cohen is back! Nach “Ali G.“, “Borat” und “Brüno” ist er diesmal “der Diktator”. Eine Mischung aus Saddam und Gaddafi.

Galerianki (Shopping Girls) – City 46, Do./Fr. 20:30 und Sa./So. 18:00 – Polnischer Film über eine Gruppe junger Mädchen, die sich in Shopping Malls für sexuelle Gefälligkeiten von älteren Männern teure Geschenke kaufen lassen. Lief vor zwei Jahren schon mal innerhalb des Festivals „Filmland Polen“ (was ist damit eigentlich passiert?), und dort hatte ich bereits eine Besprechung des Films geschrieben.

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo. 21.05. um 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 21.05. um 21:45

Originalfassungen in Bremen: 10.05.12 – 16.05.12

Von , 9. Mai 2012 22:14

Im Cinemaxx ist in dieser Woche ordentlich was los. Eine O-Fassung gibt der anderen die Klinke in die Hand. Leider (noch?) nicht der von mir heiß erwartete “Dark Shadows“, aber ich bin trotzdem zufrieden :) Und auch im Kommunalkino City 46 gibt es einiges zu sehen. U.a. meinen Tipp der Woche: Nicolas Winding Refns “Drive”. Yeah!

Der Diktator – Cinemaxx, Mi., 16.5. um 23:00 – Sacha Coen Baron is back! Nach “Ali G.“, “Borat” und “Brüno” ist er diesmal “der Diktator”. Eine Mischung aus Saddam und Gadaffi.

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21 Jump Street – Cinemaxx, Sa. und Mo. jeweils 20:00 – Kinoaufguss der populären 80er Teenie-Undercover-Cops-Krimi-Serie, die einst Johnny Depp berühmt machte. Diesmal als Komödie.

The Lucky One – Für immer der Deine – Cinemaxx, Do. 20:15 und Fr. 23:00 – Herz-Schmerz aus den USA. Ein Ex-Soldat sucht nach der Frau, dessen Foto ihm während seines Einsatzes im Iran Glück gebracht hat. Hauptrolle: “High School Musical“-Teenie-Star Zac Efron.

Bu son olsun – Das letzte Mal – Cinemaxx, Do.-Mi. immer 20:45 und 23:00, Sa.+ Mo. auch um 17:00 – Türkische Komödie um drei Obdachlose, die bei der Ausgangssperre nach dem dritten Millitärputsch nicht wissen wohin.

The Avengers – Cinemaxx, So. 13.5. um 19:30 – Großes Popcorn-Kino für Jungs, die im Herzen noch Kind geblieben sind. Und das meine ich absolut positiv. Krawumm und Rock’N’Roll. Mochte ich.

Drive - City 46, Do./Di. um 18:00, Fr. 22:30 und So./Mo./Mi. um 20:00 – Ein Film auf den ich mich unglaublich freue. Der erste US-Film des dänischen Regisseurs Nicolas Winding Refn (Pusher-Trilogie, Walhalla Rising) ist eine Hommage an den coolen Gangsterfilm der 80er Jahre.

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Bonnie & Clyde – City 46, So., 13.5. um 20:30 – Wegweisender Film von Arthur Penn mit Warren Beatty und der umwerfend schönen Faye Dunaway. Der Startschuss für das New Hollywood. Die Gangsterballade wird in der Reihe “Mein Film” von der Sängerin Evelyn Gramel präsentiert.

The Sound After The Storm – City 46, Do./Sa. um 20:00 – Dokumentation über die Jazz- und Soulszene in New Orleans, nachdem die Stadt durch den Wirbelsturm Katrina zerstört wurde.

Waterboys - Di., 15.5. um 20:30 – Japanischer Spielfilm von 2001 über einen Schüler, der sich in seine Sportlehrerin verliebt und wegen ihr mit dem Synchronschwimmen anfängt. Eintritt frei!

Welcome – Fr./Mo. Um 20:30 und So./Mi. um 18:00 – Der 17-jährige Bilal ist zu Fuß aus dem Iran bis nach Calais geflohen. Nun will er die britische Insel erreichen… schwimmend. Ein Schwimmlehrer versucht ihm dabei zu helfen, auch wenn er sich dadurch selber in Gefahr bringt. Denn Illegalen zu helfen, ist strafbar.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 14.05. um 21:45

Rezension: “The Avengers”

Von , 5. Mai 2012 20:50

Der böse Gott Loki plant zusammen mit einer außerirdischen Macht die Erde zu überfallen und sich zu ihrem Herrscher aufzuschwingen. Zu diesem Zwecke stiehlt er einen mächtigen Energiewürfel, der gleichzeitig als Dimensionsportal fungiert, aus dem Besitz der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. Um den Würfel zurück zu bekommen und die Welt vor Lokis finsteren Plänen zu schützen, ruft S.H.I.E.L.D.-Chef Nick Fury mit Iron Man, Thor, Hulk und Captain America die mächtigsten Superhelden der Welt zusammen. Doch aus dem wilden, egozentrischen Haufen ein Team zu machen ist gar nicht so einfach…

The Avengers sind Heavy Metal im besten Sinne des Wortes. Laut, größenwahnsinnig und voller überzogener Macho-Attitüde. Popcorn-Kino in seinem besten Sinne. Nirgendwo lugt eine verborgene Botschaft oder ein patriotischer Auftrag um die Ecke. Auch fehlt das schwermütige „Mit großer Macht kommt große Verantwortung“ eines Spider-Man. Hier heißt es, mit großer Macht kommt großer Spaß. Und dieser Spaß besteht vor allem im Posing der Helden, im Schwanzvergleich und der diebischen Freude möglichst alles kaputt zu hauen. Und wenn man dabei noch kurz die Menschheit retten kann, umso besser.

“The Avengers” ist ein Film mit großen Jungs für große Jungs. Alles ist eine Nummer größer als sein müsste, alles etwas lauter, alles irgendwie cooler. Nein, ein anspruchsvolles Drehbuch sucht man vergebens. Eigentlich besteht es nur aus zwei gigantischen Schlacht-Szenen und viel komischem Macho-Gehabe dazwischen. Aber das verzeiht man gerne. Denn das Drehbuch mag vielleicht nicht tiefsinnig sein, aber es ist auch nicht dumm. Natürlich dient alles nur dazu, ein paar Superhelden zusammen zu bringen und sie dann den Außerirdischen ordentlich in den Hintern treten zu lassen. Aber im Gegensatz zu anderen Produktionen (z.B. der völlig missglückte “Battleship“) nimmt sich der Film zu keiner Sekunde ernst. Was er allerdings ernst nimmt – und darin liegt seine Qualität – sind seine Charaktere. Diese werden mit Respekt behandelt und gewinnen dadurch eine Dimension, an der es vielen Comic-Verfilmungen mangelt: Menschlichkeit und Sympathie.

Man kann es durchaus schon eine Kunst nennen, in einem Film, der so viele Helden präsentiert, allen ein eigenständiges Profil zu verleihen. So kann man am Ende nicht sagen, dass einer der  Superheld mehr Aufmerksamkeit erhalten hätte als der andere. Natürlich ist, der wie immer großartig arrogant aufspielende, Downey Jr. der Star. Ja, Thor taucht erst nach der Hälfte des Filmes auf. Einverstanden, Captain America wirkt wie ein Milchbubi inmitten echter Kerle (was diese ihn auch immer wieder spüren lassen) und der Hulk darf erst am Ende auf den Putz hauen (und stiehlt dabei prompt den anderen die Show). Aber letztendlich könnte wirklich jeder der vier Helden die Besetzungsliste anführen.

Auch die Nebendarsteller werden so liebevoll gezeichnet, dass sie nach dem Film noch lange weiter im Gedächtnis bleiben. Dies gilt vor allem für Clark Gregg als Agent Phil Coulson und natürlich, den hier leider etwas vernachlässigten, Jeremy Renner als Hawkeye. Von ihm hätte man gerne mehr gesehen, aber das Drehbuch lässt ihn leider lange Zeit nur als Handlanger des Schurken Loki agieren. Trotzdem schafft es Renner mit seiner limitierten Spielzeit ein großes Ausrufezeichen zu setzen und sich mal wieder als Action-Held kommender Filme zu empfehlen. Im Finale darf er dann gleichberechtigt mit Iron Man & Co. zeigen, was in ihm steckt. Vor diesem Hintergrund ist es spannend, ob der im September bei uns anlaufende vierte Teil der Bourne-Serie (Das Bourne Vermächtnis) ihm endgültig den großen Durchbruch bringen wird, den er spätestens seit „The Hurt Locker“ verdient hätte. Von einem Durchbruch kann man auch bei dem weitgehend unbekannten Tom Hiddleston als Schurke Loki sprechen. Wirkt dieser aufgrund seiner eher schmächtigen Gestalt und dem schmalen Gesicht zunächst eher blass, so weiß er sich doch durch bösen Charme, ätzender Ironie und einem wahnsinnigen Grinsen zu einem würdigen Gegner der „Avengers“ hoch zu spielen.

Über die übrigen Protagonisten muss man nicht viele Worte verlieren. Ihnen allen sieht man an, dass sie mit viel Spaß bei der Sache sind. Das hat dann schon etwas von einem Kindergeburtstag mit verkleiden. Und während Chris Hemsworth als Thor dem weiblichen Publikum glänzende Augen verleiht, erfüllt Scarlett Johansson die gleiche Aufgabe effektiv für das männliche Publikum effektiv. Das enge Lederkostüm, das ihre Kurven vorne und hinten betont, lenkt dann auch ganz hervorragend von ihren limitierten Schauspielkünsten ab.

Regisseur Joss Wheadon war genau der Richtige für diesen Job. Mit seinen Serien „Firefly“, „Buffy“ oder „Angel“ hat er schon einmal mit viel Elan angestaubten Genres aufgefrischt und auch später dabei geholfen seine Serien für Comics zu adaptieren. Zudem schreibt er nebenbei auch für einige Comic-Serien, u.a. die ebenfalls aus dem Hause Marvel stammenden X-Men. Und diese Freude und Verständnis für Comics merkt man den „Avengers“ dann auch zu jeder Sekunde an, was sich auf das Publikum überträgt. Bei der „Avengers“-Vorstellung im Cinemaxx kam fast so etwas wie Festival-Stimmung auf. Spätestens beim Abspann gab es vom dankbaren Publikum laute Bravo-Rufe und Standing Ovations. Es wäre interessant, ob der Film auch im Heimkino die gleiche Kraft entwickeln wird. Denn gerade bei den Avengers lohnt es sich, den Film im IMAX und in der 3D-Fassung (die zwar nachträglich erstellt wurde, was aber nicht unangenehm auffällt) zu erleben. Zusammen mit dem bombastischen Sound und einem johlenden Publikum ist das dann nämlich die Party des Jahres.

Originalfassungen in Bremen: 03.05.12 – 09.05.12

Von , 3. Mai 2012 17:18

Viel gibt es in dieser Woche nicht, aber ein paar nette Sachen sind schon dabei. Leider halten sich außer Cinemaxx und City 46 mal wieder alle anderen Kinos zurück.

American Pie: Das Klassentreffen – Cinemaxx, Do., Sa. und So. immer um 20:40 – Ich traue mich ja kaum es zugeben, aber die ersten drei “American Pie”-Filme gehören zu meinen größten “Guilty Pleasures”. Also Filmen, wo man eigentlich nicht sagen mag, dass man sie mag. Ich kann auch gar nicht sagen warum, aber irgendwie sind die mir sympathisch. Darum bin ich gespannt, wie der vierte Aufguss wohl geraten ist. Immerhin sind alle wieder mit an Bord.

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The Avengers – Cinemaxx, Fr. und So. um 19:30 – Großes Popcorn-Kino für Jungs, die im Herzen noch Kind geblieben sind. Und das meine ich absolut positiv. Krawumm und Rock’N'Roll. Mochte ich.

Die verborgene Welt – City 46, Do./Sa. um 18:00 und Fr./So. um 20:30 – Queerfilm über zwei Frauen, eine Weiße und eine Inderin, die sich im Südafrika zur Zeit der Apartheid ineinander verlieben.

The First Rasta – City 46, Fr./Sa. um 22:30, Mo. um 20:30 und Di. um 18:00 – Dokumentation über Leonard Percival Howell – The Gong – dem Begründer der Rastafari-Bewegung.

The Sound after the Storm – City 46, Mi. um 20:00 – Dokumentation über die Jazz- und Soulszene in New Orleans, nachdem die Stadt durch den Wirbelsturm Katrina zerstört wurde.

Frío sol de invierno – City 46, Mi., 09.05. um 20:30 – Aus der Reihe “Junger Spanischer Film“. Ein reicher junger Mann kehrt nach einem Aufenthalt in einer Irrenanstalt in sein verlassenes Elternhaus zurück und fängt an sich um seine Nachbarn zu kümmern. In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Bremen.

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Sneak Preview – Cinemaxx, Mo. 07.05. um 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 07.05. um 21:45

Originalfassungen in Bremen: 26.04.12 – 02.05.12

Von , 26. April 2012 15:44

Wer in dieser Woche gerne Filme im Originalton ansehen möchte, hat fast schon die Qual der Wahl. Neben einem ganzen Schwung von Filmen aus den unterschiedlichsten Ländern im Kommunalkino, zeigt das Cinemaxx den Blockbuster der Saison auf Englisch: “The Avengers”. Der feuchte Traum aller Comicboys. Also nichts wie ab ins Kino!

Marvel’s The Avengers – Cinemaxx, Do./Sa.-Mi. immer 19:30, Fr. um 22:30 – Das Gipfeltreffen der Superhelden. Seit nunmehr fünf Filmen wird auf dieses Ereignis hingearbeitet. Iron Man, Hulk, Thor und Captain America müssen ein Team bilden, um die Welt zu retten. Zusätzliche Hilfe erhalten Sie von der Black Widow und Hawkeye. Für Marvel-Fans ein MUSS. Regie führt das neue Wunderkind Joss Wheadon (Kopf hinter den TV-Serien Buffy und Firefly).

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Iron Sky – Cinemaxx, Fr. 19:30, So./Di. 23:00 – “Sie kommen in Frieden”. SF-Satire um Nazis vom Mond. Mehr über den Film: hier.

Freaks – City 46, Do., 26.04. 20:30 – Selten wurde ein Film so verfolgt, zensiert und verboten wie dieser Klassiker von Todd Browning (Dracula) aus dem Jahre 1931. Noch heute hat er nichts von seiner Kraft verloren und weiß immer noch zu schocken. Nichts für schwache Nerven.

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Ibiza Occident – City 46, Fr., 27.04. 20:30 – Dokumentation über das Nachtleben auf Ibiza und die dort boomende elektronische Musik.

Underwater Love – A Pink Musical – City 46, Fr. und Sa. um 22:30 – Sex, Musik, Fischgeister. In der Reihe “Weird Xperience” gibt es diesmal Seltsames aus Japan zur Musik der Berliner Band Stereo Total. Kommen und gucken. Am Freitag wieder mit Einführung.

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Flamenco - City 46, Sa., 28.04. 18:00 – Dokumentation der spanischen Regie-Legende Carlos Saura über den ausdrucksvollen Tanz.

Un, dos, tres, al escondite inglés – City 46, Sa. 28.04. 20:00 – Spansicher Spielfilm von 1969 über eine Gruppe Jugendlicher, die alles daran setzt ein schreckliches, aber populäres, Lied zu boykottieren.

20 centímetros – City 46, So., 29.04. 20:30 – Spanischer Film über einen narkoleptischen Transvestiten, der sich in den flotten Fruchthändler verliebt und sich in Musical-Nummern träumt.

Akira Kurosawas Träume – City 46, So./Mo. um 18:00 Uhr und Di./Mi. 20:30 – “Träume” ist ein Episodenfilm, der auf wahre Träume seines Meister-Regisseurs Akira Kurosawas zurückgeht und Kindheitserinnerungen, Ängste und Hoffnungen miteinander verbindet.

Cirkus Columbia – City 46, Di./Mi. 20:00 – Aus der neuen Reihe “Ostwärts” im City 46. Ein Mann kehrt Ende der 90er Jahre nach Herzegowina zurück, nachdem die Kommunisten abgelöst sind. Wohlhabend geworden macht er sich gleich daran, seine Ansprüche durchzusetzen.

Jane Eyre – City 46, Do./Fr./Di./Mi. um 18:00, Mo. 20:30 – Brandneue Verfilmung von Charlotte Brontës Klassikers der englischen Literatur von Cary Fukunaga. Groß besetzt mit Mia Wasikowska, Michael Fassbender und Judi Dench.

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Sneak Preview – Schauburg, Mo., 30.04., 21:45

Zurück aus der Güllegrube 2: “Fantastic Four” von 1993

Von , 27. April 2010 15:09

Es war einmal…. ein deutscher Produzent namens Bernd Eichinger, der für seinen Verleih Constantin-Film Mitte der 80er Jahre die Verfilmungsrechte für eine Superhelden-Comic namens “Fantastic Four” (hierzulande bekannt unter “Die fantastischen Vier“) aus dem Hause Marvel kaufte. Der Mann hatte ein gutes Näschen, sollten doch 20 Jahre später gerade die Comic-Verfilmungen mit den Marvel-Superhelden (wie “Spider-Man” oder den “X-Men”) DIE Kassenschlager werden. Wie gut, wenn man da die Rechte an der beliebtesten Marvel-Held-Truppe hat.

Leider wären Anfang der 90er die Rechte an der Verfilmung ausgelaufen – wenn bis dahin kein “Fantastic Four”-Film gedreht worden wäre. Wiederum hatte Herr Eichinger ein gutes Gespür. Nein, noch war die Zeit nicht reif. Was also tun? Kurzerhand ließ Eichinger in Co-Production mit dem legendären Roger Corman für 1,2 Mio. Dollar mit einem Regisseur, der zuvor nur zwei B-Trash-Klopper gedreht hatte, und einigen unbekannten Fernseh-Schauspielern einen “Fantastic Four”-Film runterkurbeln, um die Vertragsklausel zu erfüllen. Dieser Film war in Wirklichkeit aber nur dazu da, um die Rechte an den Figuren zu verlängern und mitnichten, um in die Kinos (oder zumindest direct-to-video) zu kommen.

Kaum abgedreht, verschwand der Film, ohne auch nur eine einzige öffentliche Aufführung gehabt zu haben, für immer in irgendeinem staubigen Lager. Manche munkeln, weil er so unterirdisch schlecht sein soll, dass man ihn niemanden zumuten wollte.

Obwohl als “Film, den niemand gesehen hat” zu einigem Insider-Ruhm gekommen, wurde er auch nachdem Eichinger 2005, für das ungefähr 100fache des Budgets, den “richtigen” Film produziert hatte, niemals irgendwo gezeigt oder veröffentlicht.

D.h. irgendwo muss doch irgendjemand an den Film herangekommen sein, denn auf YouTube kann man sich den legendären “Abschreibungsfilm” in voller “Pracht” und in 8 jeweils 10minütige Schnipsel gestückelt ansehen. Viel Spaß dabei :)

Zum Appetit machen (oder verderben – je nach Geschmack) schon mal der Trailer:

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Und hier die Links zu den Einzelteilen des Films, so wie sie auf YouTube zu finden sind:
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