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24. Internationales Filmfest Oldenburg: Noch mehr Filme und Lou Diamond Philipps kommt!

Von , 2. September 2017 19:38

Noch knapp zwei Wochen bis es losgeht in Oldenburg. Noch steht der Programmplan nicht, aber es wurden bereit weitere Filme angekündigt, die sich ebenfalls sehr vielversprechend anhören. Highlight ist dabei natürlich der neue Kitano. „Midnighters“ und „Never Here“ klingen aber auch nicht schlecht.

Lou Diamond Phillips

Zudem wurde wieder ein Hollywood-Star angekündigt. Zumindest ein ehemaliger. Lou Diamond Philipps wird nach Oldenburg kommen, um gemeinsam mit Regisseur Santiago Rizzo seinen neuesten Film „Quest“ als Weltpremiere zu präsentieren. Der Junge war Ende der 80er/Anfang der 90er eine echt Hausnummer. Eigentlich schade, dass man im neuen Jahrtausend kaum noch was von ihm gehört hat. Berühmt geworden ist er mit der Hauptrolle im Ritchie-Valens-Biopic „La Bamba“(der auch in Oldenburg gezeigt wird). Danach gehörte er um die junge Gang aufstrebender Schauspieler wie Kiefer Sutherland und Emilio Estevez. Irgendwie habe ich das Gefühl, in den frühen 90ern konnte man nicht in eine Videothek gehen, ohne sein Gesicht auf einer VHS-Hülle zu sehen. 1996 zog er sich dann mehr auf die Theaterbühne zurück. In den folgenden Jahren spielte er in einigen TV-Serien und gewann 2009 die US-amerikanische Version von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“.

Hier nun noch – Text frech aus der Pressemitteilung kopiert – die weiteren Filme.

Alte Jungs, LUX 2016, von Andy Bausch
DEUTSCHLANDPREMIERE

Der offizielle Abschlussfilm des Festivals ist die luxemburgische Komödie »Alte Jungs«. Die vier Rentner Fons, Lull, Nuckes und Jängi haben den Kanal voll von der ständigen Bevormundung im Altenheim. Also raufen sich die vier wilden Hunde aus der Seniorenresidenz zusammen und schmieden Pläne, die den alten 68er Geist zum Leben erwecken. Regisseur Andy Bausch (»Troublemakers«) ist der erfolgreichste Filmemacher Luxemburgs und besticht in seinem neusten Streifen mit charmantem Witz und einer erfrischend anderen Sichtweise auf das Älterwerden. Der größte luxemburgische Kassenschlager des Jahres ist zugleich der erste, der auch bundesweit in den deutschen Kinos startet – ab dem 14. Dezember 2017 bringt Camino Film »Alte Jungs« auf die deutschen Kinoleinwände.

Winter Brothers, DK, ISL 2017, von Hlynur Palmason
DEUTSCHLANDPREMIERE

Winter Brothers erzählt die Odyssee zweier ungleicher Brüder und Arbeiter in einer Kalksteinmine in der dänischen Einöde im tiefsten Winter. Der Jüngere, Emil, ist alles, was sein Bruder der gutaussehende Charmebolzen Johan nicht ist. Ein Außenseiter, der nur durch den Fusel, den er aus geklauten Chemikalien brennt ein wenig Anerkennung der Kumpels erhaschen kann. Als Johan mit Ana, Emils Objekt der Begierde eine Affäre beginnt, entlädt sich das ohnehin schon gespannte Verhältnis zwischen den Brüdern wie eine Lawine. Das Drama des preisgekrönten isländischen Regisseurs Hlynur Pàlmason gewann bei der Premiere in Locarno vier Preise, unter anderen den Best Acting Award für Elliott Crosset Hove in der Rolle des nach Liebe und Anerkennung lechzenden Emil.

Midnighters , USA 2017, von Julius Ramsay
INTERNATIONALE PREMIERE

Lindsay und Jeff sind leicht alkoholisiert auf dem Heimweg von einer Silvesterparty und überfahren einen Mann. In Angst ob der Konsequenzen, beschließen die beiden, die vermeintliche Leiche verschwinden zu lassen. Doch es stellt sich heraus, dass der Mann gar nicht tot ist und ihr Aufeinandertreffen kein Zufall. Julius Ramsay, der als Regisseur einiger Episoden der Kultserie The Walking Dead bereits viel Aufmerksamkeit erregte, und Bruder Alston Ramsay haben drei Jahre lang an der Realisierung ihres Spielfilmdebüt gearbeitet.

Outrage Coda, J 2017, von Takeshi Kitano
DEUTSCHLANDPREMIERE

Der Staub des Krieges zwischen den Yakuzafamilien der Sanno und der Hanabishi hat sich gelegt. Die Überlebenden vegetieren in ihrem, längst dem Alltag angepassten, Leben dahin und selbst der ehemalige Yakuzaboss Omoto arbeitet jetzt als Handlanger. Doch der Schein trügt und bereits ein kleiner Funke reicht aus, damit sich Omoto wieder erhebt, um den Machtkampf erbitterter Rivalen zu entfachen und die Fehde zwischen den beiden Familien ein für alle Male zu beenden.Outrage Coda feierte seine Weltpremiere als Abschlussfilm in Venedig. Mit dem letzten Kapitel seiner Outrage Triologie entführt der preisgekrönte Regisseur Takeshi Kitano das Internationale Filmfest Oldenburg nun zum dritten Mal in die verdrehte, chaotische Welt der berüchtigten japanischen Mafia.

Never Here, USA 2017, von Camille Thoman
INTERNATIONALE PREMIERE

Künstlerin Miranda dokumentiert das Leben fremder Menschen für ihre Kunst. Eines Nachts ist es aber ihr heimlicher Liebhaber, der aus ihrem Apartment heraus ein Verbrechen beobachten kann. Um seine Identität zu schützen, geht Miranda an seiner Stelle zur Polizei und mimt die Hauptzeugin. Sie beschreibt ein Verbrechen, das sie selbst nicht gesehen hat. Für die Künstlerin beginnt ein spannendes Spiel um vertauschte Identitäten, geradezu die Essenz ihres Werkes und ihrer Sehnsüchte. Sie beginnt sich auf die Fährte des Mannes zu setzen, den ihr Liebhaber für den Täter hält. Neben Mireille Enos fasziniert ein letztes Mal der wunderbare Sam Shepard.

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