Nachrichten getagged: Jamie Bell

Bericht vom 26. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 2

Von , 4. Oktober 2019 17:18

Am Samstag machte ich mich erst einmal alleine nach Oldenburg auf. Da ich am Vortag schon alle Karten für die drei Tage besorgt hatte, war das auch alles herrlich entspannend. Erst einmal einen Kaffee und Proviant in der Kulturetage geholt, dann ins cineK Muvi. Das kleinste Festivalkino, und wie ich finde, das gemütlichste. An diesem Tag war ich zweimal dort, was mich sehr freute.

Tito – Tito, ein junger Mann mit Agoraphobie lebt in einem Haus irgendwo in einem Vorort. Eines morgens sitzt sein gutgelaunter Nachbar bei ihm in der Küche und bereit ihm ein Frühstück. Er habe gemerkt, dass Tito nicht so gut drauf sei und wolle ihn aufheitern. Bald schon weicht der Nachbar Tito nicht mehr von der Seite und quartiert sich in seinem Haus ein. Tito macht Weiter lesen 'Bericht vom 26. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 2'»

DVD-Rezension: „Snowpiercer“

Von , 28. September 2014 21:33

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Der Versuch die globale Erwärmung zu stoppen, war ein folgenschweren Fehler. Durch die versuchte Manipulation des Menschen ist nun die ganze Welt zugefroren. Die wenigen Überlebenden dieser globalen Katastrophe rasen in einem riesigen Zug, dem „Snowpiercer“, durch die Eishölle, die einst die Erde war. Während ein Teil der verbliebenen Menschheit in hinteren Zugende vor sich hin vegetiert und von den Soldaten der Mächtigen geknechtet wird, leben der Teil in den vorderen Abteilen in Saus und Braus. Curtis (Chris Evans), der in hinteren Teil des Zuges lebt, werden geheimnisvolle nachrichten zugespielt, die ihm Hoffnung geben, etwas an den unwürdigen Verhältnissen ändern zu können. Zusammen mit dem alten Gilliam (John Hurt) und den jungen Edgar (Jamie Bell) plant er einen Aufstand. Er will versuchen sich mit einer Gruppe Rebellen bis an die Zugspitze vorzukämpfen. Bis zu Mr. Wilford (Ed Harris), der Schöpfer und Herrscher des „Snowpiercer“…

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Snowpiercer“ ist eine internationale Co-Produktion par excellence. Der Film beruht auf einem französischem Comic, und wurde von einem koreanischen Regisseur, mit amerikanischen, britischen und koreanischen Schauspielern in den Hauptrollen, in Tschechien gedreht. Vielleicht ist es diese vitale Mixtur, die „Snowpiercer“ weit über die groß-budgetierten Hollywood-Blockbuster erhebt, welche sich ebenfalls mit dem Ende der Welt befassen. „Snowpiercer“ ist intelligent, konzentriert sich auf seine Charaktere und ist visuell ebenso einfallsreich, wie beeindruckend. Er erzählt in einer Allegorie viel über die Missstände in unsere Gesellschaft, ohne dabei zu deutlich den Zeigefinger zu erheben, oder predigend zu wirken. Der Produzent Harvy Weinstein, der die Veröffentlichungsrechte für die USA besitzt, war dies allerdings schon zu viel – er wollte den Film nur in einer um 20 Minuten gekürzten Fassung herausbringen, die den Action-Gehalt betont und „langweilige Charakterisierung“ eliminierte. In Europa aber konnte von vornherein der vollständige Film erscheinen. Hier hatte wohl niemand Angst, das Publikum könnte überfordert werden.

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Wobei diese Angst nicht unbegründet ist, denn was auf den Zuschauer an Wendungen, Grausamkeiten und schierer Hoffnungslosigkeit entgegenschlägt, sucht selbst in einem Film mit dieser Thematik, durchaus seines gleichen. Nein, ein fröhlicher Film ist „Snowpiercer“ ganz gewiss nicht, trotz der überspitzten Darstellung Tilda Swintons, die manchmal zum Grinsen anregt. Doch Swintons Charakter Mason ist trotz aller unterhaltsamen Affektiertheit eine finstere Seele. Ebenso wie die einzige andere Szene, die einen gewisse ironischen Wert hat: In einem der Zugabteile werden Kinder von einer fröhlichen Lehrerin mit lächerlichen Propaganda-Liedern indoktriniert. Wer denke hier nicht an das Bruderland des südkoreanischen Regisseurs Bong Joon-ho? „Snowpiercer“ steckt voller solcher Metaphern. Da sind die Drogen, die der explosive Zündstoff sind, der die Welt im wahrsten Sinne des Wortes aus den Angeln hebt. Und natürlich der Zug selber. Eine hermetische Welt, in der die da oben, die da unten knechten und ausbeuten. In der es unterschiedliche Klassen gibt, und die Einen alles und die Anderen nichts haben. Hier Sushi, dort Kakerlaken. Die Kunst Bong Joon-hos liegt darin, das diese Zusammenhänge dem Zuschauer natürlich sofort klar sind, sie aber nie aufgezwungen wirken.

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Neben der visuell atemberaubenden Gestaltung, die einen stets im Zustand der Klaustrophobie hält, und bei der jedem der Wagen ein individueller Charakter gegeben wird, brillieren auch die Schauspieler. An erster Stelle sei hier Chris Evans genannt. „Captain America“ ist hier nicht wiederzuerkennen. Evans spielt den Helden wider Willen mit einer beinahe physisch spürbaren Traurigkeit, aber auch einer unbändigen Stärke, die aus der Wut über die ungerechten Verhältnisse im Zug geboren wurde. Den erschütternden Monolog, den er am Ende hält, hätten dem schönen Evans nach seiner Karriere als eher blasser Marvel-Held kaum jemand zugetraut. Doch Evans schafft es in dieser Schlüsselszene eindrucksvoll, dem Zuschauer das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Aber auch die anderen Darsteller können mithalten, voran Bong Joon-hos Lieblingsdarsteller, der südkoreanische Megastar Song Kang-ho, der wieder einmal beweist, dass großes Schauspiel, nicht unbedingt gleich große Gesten bedeutet. Hervorzuheben ist auch Ko Ah-seong, die seine Tochter Yona spielt. Ein genialer Schachzug ist das Casting von Ed Harris, der hier eine ganz ähnliche Rolle wie in „The Truman Show“ spielt. Ein Film, mit dem „Snowpiercer“ weit mehr gemein hat, auch auf den ersten Blick zu erkennen ist.

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Heimlicher Star des Filmes ist jedoch Tilda Swinton als Ministerin Mason. In entstellender Maske gibt die Swinton mit viel Mut zur Hässlichkeit eine ihrer exzentrischen Darstellungen. Womit sie sich stark vom Rest der Besetzung abhebt. Swinton gibt dem Film zwar ein parodistisches Element, ihre Mason wirkt dadurch allerdings wie ein Fremdkörper. Ein bunter Cartoon-Charakter in einer rauen, schwarz-weiß-Welt. Mason kennt zwar weder Skrupel, noch Gnade, aber wenn sie in hündischer Unterwürfigkeit ihr Mäntelchen in dem Wind hängt, macht sie dies zu einer ebenso hassenswerten, wie unterhaltsamen Figur. Ebenfalls wie im falschen Film wirkt zunächst Masons Helfershelfer Franco, der im Stile einer unbesiegbaren Killermaschine agiert. Im Kontext des Filmes stören diese beide Figuren aber nicht. Beide lockern das düster-verzweifelte Geschehen etwas auf, und geben der permanenten Gefahr, in der sich die Gruppe der Aufständischen befindet, ein einprägsames Gesicht.

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Auch das von Bong Joon-ho und Kelly Masterson verfasste Drehbuch befindet sich auf höchstem Niveau. Von den offensichtlichen Allegorien abgesehen, gelingt es den Autoren, den Zuschauer beständig aus der Bahn zu werfen und mit scheinbar offensichtlichen Klischees, die das Publikum zunächst in Sicherheit wiegen, zu spielen und diese dann lustvoll zu zertrümmern. In „Snowpiercer“ gibt es keine strahlenden Helden, nur Opfer, die sich gegen ihr herzloses Schicksal auflehnen und nicht erkennen, dass sie doch nur Marionetten in einem perfiden Spiel sind. Liebgewonnene Figuren werden unpathetisch im Vorbeigehen eliminiert, andere vollziehen eine vollkommen unerwartete Wandlung, und selbst der grausame Plan des Zugführers Wilford klingt am Ende dann doch irgendwie ganz vernünftig – zumindest für jemanden, der im Controllingwesen oder als Firmenberater arbeitet.

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Gerade weil „Snowpiercer“ über weite Strecken alles richtig macht, ärgern kleine Schlampigkeiten umso mehr. Wobei ich hier nicht auf die Special Effects, welche die Außenwelt und den Zug kreieren, eingehen will. Diese sind sicherlich nicht state-of-the-art und sehen so extrem künstlich aus, dass dies durchaus in der Intention des Regisseurs gelegenen haben mag. So wirkt die Außenwelt wie der unwirklichen Traum der Passagiere, und das Innere des Zuges wie eine sehr reale Hölle. Vielmehr sind es einige Unachtsamkeiten und Logikbrüche, die das großartige Gemälde verunzieren. So als ob jemand mit Edding eine krakelige Figur auf ein Gemälde von Rembrandt geschmiert hätte. Dies ist umso ärgerlicher, als diese Schludrigkeiten völlig überflüssig und vermeidbar gewesen wären.

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Gestalterisch befindet sich der überaus talentierte Bong Joon-ho auf der Höhe seine Kunst. Es gelingen ihm ebenso spielerisch, atemlose Spannung zu erzeugen, wie ein einen Kampf als grausames, artifizielles Ballett zu inszenieren, indem er die Geschwindigkeit herausnimmt und ihn mit getragener Musik untermalt. Dabei wirkt das Gezeigte nicht heroisch überhöht, wie z.B. in Zack Snyders „300“ und Konsorten. Bong Joon-ho zeigt die brutale Schlacht als das, was sie ist: Ein gnadenloser Tanz mit dem Tod, bei dem es um das nackte Überleben geht. An dieser Stelle muss auch auf Marco Beltramis Musik hingewiesen werden, die die Bilder kongenial begleiten und das Gefühl der Klaustrophobie und der permanenten Gefahr noch verstärkt.

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„Snowpiercer“ ist ein intelligenter SF-Film, der auf allen Ebenen funktioniert. Klar als Allegorie angelegt, besticht er aber auch durch atemlose Spannung, vielschichtige Charaktere, ein beeindruckendes visuelles Design und unvorhersehbare Wendungen. Dabei werden ganz nebenbei kritische Kommentare zum Zustand unserer Gesellschaft abgegeben und ein paranoides Gedankenspiel inszeniert. Lediglich einige ärgerliche Schlampigkeiten mindern den insgesamt hervorragenden Eindruck eines der besten Science-Fiction-Filme der letzten drei Jahrzehnte.

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Das Bild der DVD von Ascot Elite ist gut. Ab und zu wirkt es allerdings etwas weich und hell. In anderen Szenen, vor allem Großaufnahmen, fällt dies allerdings nicht auf. Der Ton ist dynamisch und nutzt insbesondere in der zweiten Hälfte den Raum voll aus. Bei den Extras gibt es in 15-minütiges „Making Of“, welche interessante Einblicke in die Dreharbeiten gibt, aber viel zu kurz ist. Gerade bei diesem Film hätte man sich eine ausführlichere Dokumentation sehr gewünscht. Der Rest ( ein „Making of Spot“ und ein „Special Animated Clip“ von jeweils einer Minute, sowie eine 2,5-minütige Diashow mit „Production Sketches“, sowie diverse Trailer), sind nicht der Rede wert.

DVD-Rezension: „Drecksau“

Von , 13. März 2014 21:03

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Bruce Robertson (James McAvoy) ist Detective Sergeant bei der Polizei in Glasgow. Was ihn aber nicht davon abhält Drogen zu nehmen, Minderjährige zum Oralsex zu zwingen, Zeugen zu erpressen, zu lügen und zu betrügen. Sein ganzes Streben gilt seiner Beförderung zum Detective Inspector, doch da stehen ihm seine Kollegen im Weg, weshalb er ständig gegen sie intrigiert und versucht, sie gegeneinander auszuspielen. Der Mordfall eines japanischen Austauschstudenten könnte ihm jetzt gute Karten in Bezug auf seine Beförderung in die Hände spielen…

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Drecksau“ beruht auf einem Roman des schottischen Schriftstellers Irvine Welsh, der durch „Trainspotting“ und die daraus resultierende Verfilmung berühmt wurde. An „Trainspotting“ muss man auch denken, wenn man den – im übrigen hervorragenden – Trailer sieht. Wie hier der Wahnsinn zu den treibenden Beats von „Gorgeous“ der Scissor Sisters (welches im Film übrigens nicht vorkommt) aus dem Bildschirm kippt, die mit hohem Tempo aneinander geschnittenen Szenen neben Chaos und Verkommenheit auch jede Menge anarchistischen Spaß suggerieren, das ist schon große Kunst. Doch kann der Film halten, was diese Werbung verspricht?

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Natürlich zelebriert der Film all die aus dem Trailer bekannten Geschmacklosigkeiten und hält über weite Strecken auch das hohe Tempo durch, doch der eigentliche Grund, warum man den Film sehen sollte, ist die beeindruckende Vorstellung James McAvorys, der hier sehr viel älter aussieht als er eigentlich ist. Wobei ein großer Teil des Lobes auch an den Maskenbildner gehen muss, der das Gesicht des eigentlich blendend aussehenden McAvory mit geplatzte Äderchen und Pickel übersät hat. Bleich, mit gläsernen Auen und einem wirren Sauerkrautbart, wirkt Detective Bruce Robertson zeitweise wie ein lebender Toter, den allein der innere Zorn auf die Welt noch am Leben hält. McAvory spielt dies mit Geifer im Mundwinkel als hoch explosive Mischung aus manischem Rausch und schwärzester Depression.

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Neben McAvory, der die Leinwand ganz für sich fordert, verblassen alle anderen Figuren. Selbst der ansonsten immer sehenswerte Jamie Bell fällt kaum auf. Charaktere wie seine beiden Kollegen verschwinden regelrecht aus der Handlung und auch die hübsche Imogen Poots als Robertsons Konkurrentin um eine Beförderung, ist kaum mehr Staffage, obwohl sie in einer wichtigen Szene durchaus Präsenz zeigt. Allein der großartige Eddie Marsan, dessen rattenhaftes Äußere diesmal als graue Maus daher kommt, bleibt im Gedächtnis haften. Doch muss man auch hier festhalten, dass sein Charakter Bladesey nicht wirklich ausgefüllt ist und mehr als Stichwortgeber für McAvory, denn als als lebendige Figur funktioniert. Da McAvory gleichzeitig auch sein eigener Antagonist ist, fehlt auch ein richtiger Widerpart für ihn. Der blonde Punk, welcher den japanischen Studenten umbrachte, könnte dieser sein, tritt aber nur kurz am Schluss auf.

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Das Problem des Filmes liegt in seiner Inkonsequenz. Zunächst wird die Figur des Bruce Robertson als eine Art „Stromberg aus der Hölle“ aufgebaut. Er kostet seine Gemeinheiten bis zum letzten aus und missbraucht seine Macht als Polizist. Dabei spricht aus ihm nicht etwa eine fatalistische Desillusionierung und Verzweiflung, wie bei Harvey Keitel in Ferraras „Bad Lieutenant“. Nein, Robertson scheint großen Gefallen an seiner Rolle als „böser Junge“ zu haben, der sich einen Dreck um Regeln und Andere schert und allein sich selbst und seinen Begierden verpflichtet ist. In seiner hemmungslosen Egozentrik und Bereitwilligkeit jedes Laster und jede Perversion bis zur Neige auszukosten, erinnert er fast schon an einen de Sadeschen Libertine. Doch dann wird ausführlich erklärt, wie Robertson wurde was er ist. Wie sehr er im Inneren leidet, und dann waren – Klischee – doch wieder nur die schlimme Kindheit und der Vater, der ihn nicht geliebt hat, an allem schuld.

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Gegen Ende dann stopft Regisseur Jon S. Baird die Figur des Robertson so sehr mit seelischen Defekten und Neurosen voll, dass es schon wieder zu viel ist. Statt Robertson als echten Geisteskranken zu demaskieren, wäre es wahrscheinlich spannender gewesen, einen Menschen zu zeigen, der so ist, wie er ist, weil er es will. Nicht, weil er durch eine traurige Kindheit und die Umstände dazu geformt wurde. Davon abgesehen gelingt Jon S. Baird aber ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Film, der wie seine Hauptfigur im Rausch dahin saust und einem kaum Zeit zum Luftholen lässt. Auch das Verschwimmen von Realität und Drogenwahn – wenn Robertson beispielsweise seine Mitmenschen und sich selbst immer wieder mit grotesken Tierköpfen sieht – im letzten Drittel ist sehr effektiv umgesetzt. Wenn sich der zuvor so selbstsichere Robertson vor den Augen des Publikums förmlich auflöst, und ein heulendes Häufchen Elend zum Vorschein kommt, nutzt Jon S. Baird dies für einige interessante filmische Spielereien. Und sein Hauptdarsteller James McAvory nimmt die Gelegenheit dankbar wahr, um seinen Bruce Robertson förmlich implodieren zu lassen.

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Was man „Drecksau“ vor allem hoch anrechnen muss, ist, dass er am Ende nicht der großen Versuchung von Romantik-Kitsch und einem inkonsequenten Happy-End verfällt, sondern die Geschichte des Bruce Robertson zu einem logischen Ende bringt. Auch Kameraführung, Schnitt und Musik liegen auf hohem Niveau und treiben den Film förmlich immer weiter voran. Exemplarisch sei hier nur die Sequenz erwähnt, in der Robertson und Bladesey in Hamburg Urlaub machen und der arme Bladesey von Robertson immer wieder in peinliche Situationen gebracht wird. Dies allein könnte schon als energetischer Videoclip durchgehen.

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„Drecksau“ ist eine furiose James-McAvory-One-Mann-Show, die mit sehr hohem Tempo vom amüsant-zynischen Beginn zum absurd-tragischen Finale rast. Obwohl der Film prächtig unterhält, vergibt er aber doch einige interessantere Ansatzpunkte, da ganz klischeehaft am Ende doch nur wieder der gefühlskalte Vater an allem Schuld ist.

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Das Bild dieser im Hause Ascot erschienen DVD ist guter Durchschnitt, der Ton aber kraftvoll. Vor dem Film gib es eine kurze Einführung durch den Hauptdarsteller James McAvory. Ein „Featurette“ von gerade mal 3,5 Minuten besteht aus vielen Filmausschnitten und Blah-blah. Da sind die Interviews mit McAvory (15 Minuten), Jamie Bell ( 2 Minuten), Imogen Poots (1 Minute) und Jon S. Baird ( 11 Minuten) schon etwas interessanter, auch wenn sie ihren Werbecharakter nicht verleugnen können. Eine 6 Minuten Impressionen vom Dreh schließen die Extras ab.

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