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Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2017

Von , 23. Dezember 2017 12:26

Seitdem ich meinen Blog vor nunmehr neun Jahren begann, pflege ich die Gewohnheit, das (Schreib)Jahr mit einem Rückblick auf die letzten 12 Monate zu beschließen. Dies soll auch diesmal der Fall sein. Es gibt mir nämlich die schöne Gelegenheit, das Jahr auch für mich selber Revue passieren zu lassen. Ich kann mich dabei an Dinge zu erinnern, die ich fast schon wieder vergessen hätte, aber auch schauen, was ich mir 2016 für 2017 vorgenommen hatte – und was ich letztendlich davon umgesetzt habe. Was ich mir damals vom neuen Jahr gewünscht habe, und wie es wirklich gekommen ist.

Alles zusammengenommen, war 2017 ein recht durchschnittliches Jahr ohne besondere Höhepunkte. Was keine so schlechte Meldung ist, denn besondere Tiefpunkte, wie ganz besonders in 2015 und teilweise auch in 2016, bleiben erfreulicherweise aus. Die Sorgen sind zwar nicht weniger geworden, aber die Familie ist gesund und die Existenzängste verlaufen in ganz normalen Bahnen.

Schaue ich zurück auf das, was ich im letzten Jahr an dieser Stelle schrieb, so ist aus den ganzen guten Vorsätzen wenig geworden. Immerhin, das Booklet für „Die toten Augen des Dr. Dracula“ ist tatsächlich erschienen und erfüllt mich noch immer mit gewissen Stolz. Da hätte sich gerne noch mehr draus entwickeln können, tat es dann aber nicht. Aber vielleicht liest hier ja jemand mit, der einen Autoren für das Booklet einer anstehenden Veröffentlichung sucht. Ich stände bereit. A

us dem Buchprojekt, welches ich Ende 2016 wieder angeschoben hatte, wurde auch nichts. Was daran liegt, dass sich der von mir ausgeguckte Partner als ausgesprochen unzuverlässig herausgestellt hat, und ich dann irgendwann auch keine Lust mehr verspürte, da hinterherzulaufen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und ich habe mittlerweile jemand anderen gefunden, der Lust und Interesse hätte. Ich denke mal, da passiert dann in 2018 etwas. Gehofft hatte ich auch, dass das Fulci-Buch, für das ich 2014 (!) zwei Artikel geschrieben hatte, irgendwann erscheint. 2017 ist man als Autor weiter vertröstet worden, aber ich hege nicht allzu viel Hoffnung, dass da nächstes Jahr endlich irgendwas passiert. Dafür scheint mir, nach allem was man so inoffiziell hört, die Situation hinter den Kulissen zu verfahren.

Mit einer Enttäuschung begann das Jahr auch für die Kinoreihe Weird Xperience, die ich mit meinem tollen Kompagnon Stefan mache. Ende letzten Jahres schrieb ich noch: „So wird es im ersten Halbjahr drei Kooperationen geben“. Davon fielen die ersten beiden ins Wasser. Was aber nicht unseren Kooperations-Partnern, sondern unserer damaligen Heimat, der etage3 lag, die unsere Termine – ohne uns Bescheid zu geben – anderweitig vergab. Ganz schlimm war es dann im März, als wir einmal zusammen mit den tollen Leuten von „Unknown Pleasures“ eine kombinierte Filmvorstellung/Partynacht geplant hatten und nur wenige Stunden (!) vor Veranstaltungsbeginn alles absagen mussten. Bezüglich der Gründe, will ich hier keine schmutzige Wäsche waschen und mit dem Finger auf andere zeigen. Uns hat das Ganze zumindest so sehr geärgert und frustriert, dass wir der etage3, wo wir uns immer so wohl gefühlt hatten, den Rücken kehrten. Immerhin waren wir im Mai noch in der Schwankhalle zu Gast, wo wir ein kleiner Teile des wunderbaren A.r.G.da.Na.ni.-Projekts des Filmemachers und Künstlers Jan van Hassel sein durften. Und im Juni gab es wieder zwei Termine bei unserem sehr netten und sympathischen Gastgeber Olli vom Open-Air-Kino am Schlachthof. Leider spielte dieses Jahr erstmals das Wetter so gar nicht mit, was nicht nur zu einigen kurzfristigen Verschiebungen, sondern dadurch bedingt auch relativ wenige Zuschauer führt. Spaß gemacht hat es aber trotzdem wieder, auch weil wir dort immer so nett aufgenommen werden. Nach diesem turbulenten Jahresbeginn, haben wir seit September eine neue Heimat im ältesten Programmkino Deutschlands, dem Cinema im Ostertor gefunden. Endlich zurück in einem richtigen Kino! Aber auch mit dem Druck, eine vernünftige Anzahl Zuschauer zu liefern. Was uns leider nicht wirklich gelang. Argentos „Opera“ und der Anime-Klassiker „Perfect Blue“ blieben hier unter den Erwartungen, der für das Cinema eigentlich perfekt passende „Eyes of My Mother“ erwies sich sogar als desaströs. Und als wir im Dezember mit Julia Ostertag einen sehr engagierten Gast hatten und Werbung wie noch nie für ihren Film „Dark Circus“ gemacht haben – schlug das Wetter zu und lies Bremen in einem Schneetreiben untergehen. Trotzdem war die Vorstellung recht gut besucht (für die äußeren Bedingungen sogar sehr gut), aber ohne die Wetterkapriolen hätten wir sicher nochmal deutlich mehr Zuschauer gehabt. Trotzdem gehen wir 2018 in die Verlängerung und werden noch einmal drei Monate lang die Möglichkeit haben zu beweisen, dass es möglich ist, in Bremen ein „anderes Kino“ zu machen. Ich hoffe sehr, dies wird vom Publikum honoriert.

Schön war es, dass ich im Juni endlich mal einige Kollegen aus der 35-Millimeter-Redaktion, sowie unseren neuen Chefredakteur Clemens kennenlernen konnte. Auch die Kinobesuche in Hamburg zu „Monster machen mobil“ und ganz besonders „Hard-Boiled“ habe ich sehr genossen. Die cineastischen Highlights waren auch in diesem Jahr wieder das Filmfest in Oldenburg, welches ich diesmal erstmals drei Tage lang besuchte und das mich mit einer gut bis sehr gut kuratierten Filmauswahl beglückte, und das unglaublich tolle Deliria-Italiano-Forentreffen in München, wo die Bande liebgewonnener Gesichter das legendäre Werkstattkino heimsuchte. Ich finde es noch immer unglaublich, wieviel Euphorie und familiäre Herzlichkeit bei diesen Treffen herrscht, obwohl doch so viele unterschiedliche Menschen da zusammenkommen, die sonst – bis auf die gemeinsame Filmleidenschaft – kaum oder keine Verbindungen haben. Doch für drei Tage fühlt man sich trotzdem unter Freunden und vermisst diese dann auch ganz schrecklich, wenn es wieder gen Heimat geht. Mit „regulären“ Kinobesuchen jenseits dieser Events und unserer eigenen Reihe sah es allerdings noch finsterer aus als im Vorjahr. Gerade einmal habe ich es einfach mal so ins Kino geschafft.

Der generelle Filmkonsum ist auch wieder deutlich runtergegangen. Zwar nicht auf die 132 Filme aus 2014, aber 136 ist sicherlich die zweitniedrigste Wert seit 35 Jahren. Was aber auch dran lag, dass ich die Zeit anderweitig genutzt habe, um Anfang des Jahres noch einmal die ersten beiden Staffeln von „Twin Peaks“ zu schauen und dann die phantastische dritte Staffel zu sehen, welche es locker auf Platz 1 meiner Top10-Liste schaffen würde – wäre es ein Film und nicht (nominell) eine TV-Serie. Vielleicht das Beste, was ich je in diesem Format gesehen habe. Da ich jetzt Prime habe, habe ich auch „American Gods“ geguckt (fand ich ganz gut) und noch so ein bisschen hier und dort. Und die alten „Der Fahnder“-Folgen habe ich auch immer wieder gerne mal reingeworfen. Da ich in der Zeit nicht gleichzeitig Filme gucken konnte, ist es also kein Wunder, dass der Konsum nach unten zeigt.

Komme ich zu meinem Blog, der teilweise wie ein Mühlstein um meinen Hals baumelte. Der selbstauferlegte Zwang eine wöchentliche Rubrik (Das Bloggen der Anderen) zu füllen, kann manchmal schon zu Ermüdungserscheinungen führen. Insbesondere, wenn gleichzeitig noch die Deadline für die nächste Ausgabe des 35-Millimeter-Retrofilm-Magazins ansteht und Werbung/Organisatorisches für Weird Xperience erledigt werden muss. Mehr als einmal hatte ich dieses Jahr das Gefühl, dass ich da irgendwo mal dringend kürzer treten muss. Aber am Ende wüsste ich nicht wo, da mir alles am Herzen liegt. Am meisten leidet wohl das Blog darunter, obwohl ich im Zeitraum Januar bis November 100 Artikel veröffentlicht habe. Das sind 5 mehr als im Vorjahr (wo es aber auch immer wieder größere Pausen gab). Zu vielem, was ich mir vorgenommen hatte, bin ich dann auch einfach nicht gekommen. Hier wäre gewiss mehr möglich, aber das würde auch bedeuten, dass meine anderen Aktivitäten (und am Ende auch die Familie) darunter leiden würde. Eine Zwickmühle.

Die Entwicklung der Besucherzahlen trugen aber auch nicht dazu bei, mich zu euphorisieren und motivieren. Zwar kann ich keinen Vergleich zum Vorjahr ziehen, da Google Analytics ordentlich an seiner Erfassung gedreht hat und die Google-Bildersuche nicht mehr auf eine Seite, sondern erst einmal auf das eigenen Google-System verweist. Das hatte für mich zur Folge, dass ich von einem Tag auf den anderen dauerhaft 2/3 weniger Besucher hatte. Okay, die neuen, niedrigeren Zahlen sind realistischer und geben mehr Auskunft, wer sich eigentlich für meine geschriebenen Inhalte interessiert, da die „Bildersucher“ rausfliegen… aber die nackten Zahlen, die jetzt nur noch selten am Tag dreistellig sind, machen es einem auch nicht einfacher, sich immer wieder aufzuraffen, um etwas zu schreiben. Mal schauen, wie das nächstes Jahr wird, wenn ich wahrscheinlich noch weniger Zeit habe. Irgendwie muss ich diese dann einfach besser verteilen und akzeptieren, dass mal die eine oder andere Sache liegen bleibt.

Meine Liste mit aktuellen Filmen ist extrem kläglich. Was daran lag, dass ich es weder ins Kino geschafft, noch mich wirklich um Bemusterungen für Rezensionen gekümmert habe (und bei Splendid scheinbar auf die schwarze Liste gerutscht bin. Vielleicht war ich denen ja zu kritisch). Meine zusammengefassten Top 10 (wie in den Vorjahren brauche ich schon zwei Jahre, um auf etwas Masse zu komme) spiegelt schon fast alle Filme wider, die ich aus dem entsprechenden Zeitraum gesehen habe. Spannender waren da schon die „Klassiker“, welche ich 2017 zum ersten Mal sah. Hier fiel es mir extrem schwer, mich auf nur 10 zu beschränken. Auf Platz 10 hätten ebenso gut auch „Laurin“ von Robert Sigl, „Perfect Blue“ von Satoshi Kon, „Island of Lost Souls“ von Erle C. Kenton oder „Endstation Schafott“ von José Giovanni stehen können. Auf eine „Worst-of“-Tabelle verzichtete ich wieder.

Top 10 aktuelle Filme (Produktionsjahr 2016/2017)

1. The Neon Demon (Nicolas Winding Refn, 2016)
2. Outrage Coda (Takeshi Kitano, 2017) – meine Besprechung
3. Fashionista (Simon Rumley, 2017) – meine Besprechung
4. Spit’n’Split (Jérôme Vandewattyne, 2017) – meine Besprechung
5. The Eyes of My Mother (Nicolas Pesce, 2016) – meine Besprechung
6. In the Flesh (Kong Pahurak, 2017) – meine Besprechung
7. The Beatles: Eight Days a Week – The Touring Years (Ron Howard, 2016)
8. Midnighters (Julius Ramsay, 2017) – meine Besprechung
9. Maze (Stephen Burke, 2017) – meine Besprechung
10. Dark Circus (Julia Ostertag, 2016)

Top 10 ältere Filme (nur Erstsichtungen)

1. Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger (Elio Petri, 1970)
2. Marketa Lazarová (Frantisek Vlácil, 1967) – meine Besprechung
3. Under the Skin (Jonathan Glazer, 2013)
4. The VVitch: A New-England Folktale (Robert Eggers, 2015)
5. Sennentuntschi (Michael Steiner, 2010)
6. San Babila, 20 Uhr: Ein sinnloses Verbrechen (Carlo Lizzani, 1976)
7. Mörderland (Alberto Rodríguez, 2014)
8. Mädchen mit Gewalt (Roger Fritz, 1970)
9. Geständnisse (Tetsuya Nakashima, 2010)
10. Alice (Jan Svankmajer, 1988)

Das war es nun für 2017. Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir lesen/sehen uns wieder in 2018!

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2016

Von , 31. Dezember 2016 12:39

Es war ein merkwürdiges Jahr. Ich war ja sicher, dass nach dem für mich sehr schwierigen 2015 das neue Jahr Glück bringen wird. Schließlich sind die geraden Jahre bei mir in der Regel immer gute Jahre gewesen. Der überraschende Tod eines meiner großen Helden, David Bowie, am 10. Januar, war ein Vorzeichen dessen, was da noch alles kommen sollte. Nie werde ich den Augenblick vergessen, als ich von seinem Tod erfuhr. Es war so ein unwirklicher Moment. So wie der, als es am 21. April meinen anderen Musik-Gott erwischte: Prince. Da war es nur folgerichtig, dass der Schnitter am 7. November auch noch Leonard Cohen holte, der mich einst mit seiner Songs durch eine dunkle Zeit begleitete. Mit den ganzen Verlusten im Filmbereich will ich gar nicht erst anfangen. Dafür sind zu viele. Nur zwei, die mich sehr berührt haben, seien hier trotzdem erwähnt: Der große Andrzej Żuławski und natürlich Bud Spencer. Die ganzen humanitären und politischen Katastrophen machen eigentlich auch nicht gerade Mut für die Zukunft.

Für mich selber war es auch kein einfaches Jahr. Die ganzen Umstände um den Hauskauf und den ganzen bösen Überraschungen, die damit einher gingen, ließen mich mehr als einmal zutiefst verzweifeln. Aber es gibt auch gute Dinge. Die Kinder sind gesund und beruflich hat sich die erzwungene Veränderung des letzten Jahres als ausgesprochen positiv herausgestellt. Jetzt macht der Job direkt wieder Spaß. Mal sehen, was das nächste Jahr bringt. Ich sehe für meine persönliche Situation auf jeden Fall nicht mehr ganz so schwarz, wie noch vor genau einem Jahr.

Wie jedes Jahr, schaue ich auf diesmal wieder zurück, was ich mir letztes Jahr an dieser Stelle vorgenommen habe. „Mehr Gedrucktes“ war einer meiner Vorsätze. Nun, bei „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“ habe ich regelmäßig Artikel geschrieben. Darunter sind einige, auf die ich recht stolz bin. Mittlerweile bin ich dort auch „stellvertretender Chefredakteur“ geworden, was sich jetzt aber weitaus bedeutungsvoller anhört, als es ist. Trotzdem war es mit der „35 Millimeter“ ein sehr aufregendes Jahr und viele Dinge haben mich lange beschäftigt. Dann gab es noch ein Booklet-Projekt, bei dem ich nicht weiß, ob ich schon drüber sprechen kann. Wenn es soweit ist, werde ich hier aber berichten, worum es sich handelte. Etwas enttäuscht bin ich darüber, dass das Fulci-Buch, zu dem ich vorletztes Jahr zwei Artikel beigesteuert habe, nach einem Jahr noch immer nicht veröffentlicht ist. Aber vielleicht tut sich da ja im nächsten Jahr irgendwann mal was. Für 2017 habe ich mir jetzt vorgenommen, ein größeres Buch-Projekt, welches ich vor vier Jahren auf Eis gelegt hatte, wieder aufzutauen. Einen ersten Schritt habe ich schon gemacht, jetzt warte ich mal ab, was sich da entwickelt.

Viel Freude hat wieder Weird Xperience bereitet. Zweimal (bei „Der Bunker“ und „Turbo Kid“) waren wir sogar nahezu ausverkauft. Dafür waren bei anderen Vorstellungen (wie bei „True Love Ways“) auch mal nur drei zahlende Gäste da. Aber die Reihe macht Stefan und mir noch immer viel Spaß, und die Zusammenarbeit mit der etage3 im Lagerhaus ist auch ausgesprochen herzlich. Das Highlight war in diesem Jahr natürlich wieder das Open Air am Schlachthof, wo bei den beiden „Weird Xperience“-Tagen– trotz düsterer Vorzeichen – auch das Wetter mitgespielt hat. Das Open Air hat immer eine ganz besondere Atmosphäre und bringt uns regelmäßig mehr Gäste als ein ganzes Jahr regulärer Vorstellungen. Das macht Spaß! Vor allem, wenn man so tolle Gastgeber wie das Team von der Schlachthof Kneipe hat. Apropos: Danke auch wieder an Stefan, ohne den das ganze Ding nicht so toll laufen würde. Für 2017 haben wir auch schon so einiges geplant. So wird es im ersten Halbjahr drei Kooperationen gebe, über die dann in den nächsten Tagen auf der Homepage von „Weird Xperience „berichten werden.

Meine zwei cineastischen Höhepunkte waren auch 2016 wieder das Internationale Filmfest in Oldenburg und das siebte Deliria-Italiano-Forentreffen. In Oldenburg habe ich zwar nicht Nicolas Cage (oder Amanda Plummer), dafür aber einige hervorragende Filme gesehen. 2016 war ein sehr guter Jahrgang, was die Oldenburger Filmauswahl angeht. Und auch die Atmosphäre war wieder „kuscheliger“ als im Vorjahr. Mit Deliria Italiano waren wir dieses Jahr in Düsseldorf zu Gast. Und es war mal wieder traumhaft. Auch wenn der eine oder andere diesmal schmerzlich vermisst wurde, so waren wir am Ende doch noch einmal mehr als in Wien 2015. Es ist schon der Wahnsinn, dass sich zu diesem Event immer so viele nette, umgängliche und interessante Menschen einfinden. Das gibt doch Hoffnung, dass die Welt nicht ganz so schlecht ist, wie sie immer tut.

Der Blog hier lief 2016 nicht ganz so, wie ich es mir gewünscht habe. Seit Mitte Januar liegen die Besucherzahlen bis auf wenige Ausreißer konsequent unter denen des Vorjahres. Am Ende waren es 16% weniger Besucher, die sich auf dem Filmforum Bremen umschauten. Woran das liegt?  An den längeren Auszeiten, die ich mir gegönnt habe und damit daran, dass ich 2016 im Zeitraum Januar bis November gerade mal 95 Artikel gepostet habe. Im Vorjahr waren es 140. 32% weniger Artikel = 16 % weniger Besucher. Das macht Sinn. Da ich optimistisch davon ausgehe, dass 2017 mein Privatleben etwas ruhiger wird, werden es hoffentlich auch wieder mehr Artikel werden. Vor allem eine Rubrik möchte ich ausbauen, die bei der Entstehung dieses Blogs vor 8 Jahren ganz weit im Vordergrund stand, aber über die Jahre von mir immer mehr vernachlässigt wurde: Die Bremer Kinowelt. Der Blog heißt ja nicht umsonst Filmforum BREMEN. Hier muss ich mich selber etwas treten, dass ich rechtzeitig über interessante Events und Neuigkeiten informiere.

Bei der Recherche zu diesem Jahresrückblick habe ich festgestellt, dass ich in diesem Jahr 156 Filme gesehen habe. Das sind 24 mehr als letztes Jahres, als ich so wenig sah, wie wahrscheinlich noch nie seit Kindesalter. Dabei hatte ich gedacht, ich hätte dieses Jahr 2015 noch unterboten. Regulär im Kino (Festivals, spezielle Events und Weird Xperience mal ausgenommen) war ich genau zweimal. Bei „The Hateful Eight“ und „The Forbidden Room“. Und ja, ich finde das auch extrem traurig. Dementsprechend habe ich auch kaum aktuelle Filme gesehen. So ist meine Liste für 2016 auch recht schnell zusammengestellt. Wie im Vorjahr fasse ich darunter mal alles zusammen, was aus den Produktionsjahren 2015 und 2016 stammt. * Eine Ausnahme ist „Remake, Remix, Rip-Off“, der von 2014 ist, aber meines Wissens nach erst in diesem Jahr in die Kinos/das Fernsehen kam.

Top 10 aktuelle Filme (Produktionsjahr 2015/2016)

  1. Der Bunker (Nikias Chryssos, 2015) – meine Besprechung
  2. Remake, Remix, Rip-Off (Cem Kaya, 2014)*
  3. The Forbidden Room (Guy Maddin, 2015)
  4. Under the Shadow (Babak Anvari, 2016) – meine Besprechung
  5. The Hateful Eight (Quentin Tarantino, 2015)
  6. The Apprentice (Emre Konuk, 2016) – meine Besprechung
  7. She’s Allergic to Cats (Michael Reich, 2016) – meine Besprechung
  8. Turbo Kid (François Simard/Anouk Whissell/Yoann-Karl Whissell , 2015)
  9. Demon – Dibukk (Marcin Wrona, 2015) – meine Besprechung
  10. The Love Witch (Anna Biller, 2016) – meine Besprechung

Top 10 ältere Filme (nur Erstsichtungen)

  1. Große Freiheit Nr. 7 (Helmut Käutner, 1944)
  2. Die endlose Nacht (Will Tremper, 1963)
  3. Die Freunde der Freunde (Dominik Graf, 2002)
  4. A Snake of June (Shin’ya Tsukamoto, 2002)
  5. Thief (Michael Mann, 1981) – meine Besprechung
  6. Ida (Pawel Pawlikowski, 2013)
  7. Super (James Gunn, 2010)
  8. Die Unsterbliche (Alain Robbe-Grillet, 1963)
  9. St. Pauli zwischen Nacht und Morgen (José Bénazéraf, 1967)
  10. Heiße Grenze (Robert Parrish, 1959)

Da ich von jedem Regisseur nur einen Film in der Top 10 haben wollte, fielen einige Tsukamotos und Grafs, sowie der tolle „Playgirl“ von Tremper leider unter den Tisch.

Das war es mit 2016. Letztes Jahr schrieb ich: „Ich strecke diesem Jahr den Mittelfinger entgegen und breite meine Arme aus, um 2016 in Empfang zu nehmen“. Diesmal bin ich vorsichtiger und hoffe einfach nur, dass 2017 für uns alle ein gutes Jahr wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2015

Von , 31. Dezember 2015 11:44

2015 geht langsam, aber sicher, seinem Ende entgegen. Endlich, möchte ich ausrufen, denn 2015 war für mich kein gutes Jahr. Ganz im Gegenteil. Viele Dinge, die mein Leben seit vielen Jahren prägten, haben ein abruptes Ende gefunden. Und dies leider nicht nur gegen meinen Wunsch, sondern auch aus heiterem Himmel. Noch weiß ich nicht, wie es 2016 weitergehen soll. Ich hoffe einfach, dass sich meine Regel bestätigt und nach einem schlechten ungeraden Jahr, ein gutes gerades Jahr folgt. Auf jeden Fall wird 2016 ein Jahr der Neuanfänge und Veränderungen. Aber ich habe meine Familie, die mich stärkt, und deshalb bin ich sicher, dass ich irgendwann auf dieses verdammt schwere Jahr zurückblicke und sage: Es sollte wohl alles so sein.

Dass mich die ganzen Einschläge Kraft gekostet haben, wird der ein oder andere Leser wohl daran gemerkt haben, dass ich mir öfter mal Auszeiten vom Bloggen gegönnt habe. Und ich irgendwann auch die O-Ton-Rubrik eingestellt habe, weil mir Stress und Ärger im Beruf keine Zeit mehr gegönnt haben, eine regelmäßige, arbeitsintensive Kolumne zu führen. Auch „Das Bloggen der Anderen“ hat ein ums andere Mal darunter gelitten. Was mich besonders ärgert ist es aber, dass ich Bremen so stark vernachlässigt habe. Ich habe kaum Events angekündigt, sogar die eigenen oftmals viel zu spät nachgeschoben. Dabei sollte dies doch der Kern eines Blogs sein, der sich „Filmforum Bremen“ nennt. Hier muss ich schauen, dass ich im nächsten Jahr eine besser Balance finde.

Dafür habe ich dieses Jahr so viele Filmbücher wie noch nie besprochen. Mit dem Nebeneffekt, dass ich 2015 auch gar nichts anderes mehr gelesen habe. Auch hier muss ich schauen, dass ich das etwas zurückfahre, um auch mal wieder Zeit für andere literarische Interessen zu haben. Na ja, zwei Bücher liegen hier noch, danach sollte es aber erst einmal eine Pause geben.

Schaue ich zurück, was ich vor einem Jahr an dieser Stelle geschrieben habe, dann steht da: „Ich möchte hier ein paar mehr Interviews unterbringen.“. Daraus ist leider nichts geworden. Zwar habe ich ein-zwei Anläufe gestartet, aber das ist irgendwie im Sande verlaufen, und dann hatte ich auch die Lust verloren. Mal schauen, ob da 2016 dann was kommt.

Außerdem schrieb ich: „Generell hoffe ich auch, dass ich 2015 auch etwas mehr Schreibarbeit jenseits des Blogs unter die Leute bringen kann. Vor allem würde ich hier gerne wieder im Bereich „Gedrucktes“ etwas machen.“ Das hat sehr gut geklappt. Ich habe regelmäßig lange Artikel in dem Print-Magazin „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“ unterbringen dürfen und bin dort mittlerweile auch in den Kreis der redaktionellen Mitarbeiter geholt worden. Was zwar ein Haufen Mehrarbeit zum Bloggen darstellt, aber auch Freude macht. Ferner habe ich gerade zwei Beiträge für ein Buch fertiggestellt, welches im nächsten Jahr erscheinen soll. Und bin in zwei weitere Buchprojekte aus dem selben Haus involviert. Dieser Vorsatz ist also in Erfüllung gegangen, worüber ich mich wirklich sehr, sehr freue.

Was mich auch sehr glücklich gemacht hat, war unsere Filmveranstaltung „Weird Xperience“ in diesem Jahr. Nicht nur haben wir in der etage 3/Kulturzentrum Lagerhaus eine neue Heimat gefunden, wo wir sehr freundlich und mit vielen Freiheiten aufgenommen wurden, sondern wir waren auch beim Open-Air-Kino am Schlachthof aktiv, wo wir so viele Zuschauer wie noch nie begrüßen konnten, und ebenfalls mit sehr netten und sympathischen Menschen zu tun hatten. Einziger Wermutstropfen war das „Obscure Filmfestival“ im City 46, wo wir es trotz eines tollen Filmprogramms nicht geschafft habe, die Menschen ins Kino zu locken. Bremen ist eben für außergewöhnliche Filme ein verdammt hartes Pflaster und wenn dann noch draußen der Sommer ausbricht, hat man schlechte Karten. Mein Dank geht an dieser Stelle auch noch einmal an meinen großartigen Mitstreiter Stefan!

Meine zwei cineastischen Höhepunkte im Jahr waren wieder das Internationale Filmfest in Oldenburg und das Deliria-Italiano-Forentreffen. Während Oldenburg mir diesmal irgendwie unspektakulär und kühl vorkam (was vielleicht auch daran lag, dass es genau in einer extrem stressigen und frustrierenden Phase auf meiner Arbeit lag, und es mir einfach nicht gelang, richtig abzuschalten), war das Forentreffen, welches in diesem Jahr in Wien stattfand, mal wieder ein Traum. Hervorragende Filme, supernette Leute, viel Spaß, tolle Gespräche und alles wieder viel zu schnell vorbei. Dazu noch eine umwerfende Stadt, die ich das erste Mal richtig besucht habe. Perfekt.

Was meinen Filmkonsum angeht, war dieser in diesem Jahr so niedrig, wie nie zuvor. Meine bisherige Tiefmarke aus dem letzten Jahr, habe ich noch einmal um 14 Filme unterboten und komme nur noch auf magere 132. Das ist weit weniger als die Hälfte von dem, was ich noch vor fünf Jahren in einem Jahr angeschaut habe. Bedenkt man allerdings den Stress und Ärger, den dieses Jahr bot, dann wundert es mich nicht so sehr. Entsprechend „dünn“ fällt dieses Jahr auch meine Top10 aus. Hier unterscheide ich in diesmal wieder zwischen aktuellen und älteren Filmen. Bei den aktuellen Filmen habe ich mal alles rein geworfen, was 2014 und 2015 produziert wurde, ohne nachzuprüfen, ob der Film auch erst 2015 seine Deutschland-Premiere hatte. Im Kino erlebte Filme kommen dabei fast gar nicht vor, da ich es – Festivals außen vor – nur ganze 3x ins Kino geschafft habe. Ja, ich schäme ich. Auch das muss nächstes Jahr anders werden.

Top 10 aktuelle Filme (Produktionsjahr 2014/2015)

 

1. Mad Max: Fury Road (George Miller, 2015)
2. Ich seh, ich seh (Severin Fiala & Veronika Franz, 2014)
3. The Guest (Adam Wingard, 2014) – meine Kritik
4. Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance) (Alejandro González Iñárritu, 2014)
5. Young Ones (Jake Paltrow, 2014) – meine Kritik
6. The Voices (Marjane Satrapi, 2014) – meine Kritik
7. Dixieland (Hank Bedford, 2015) – meine Kritik
8. Spectre (Sam Mendes, 2015)
9. Among the Living (Alexandre Bustillo & Julien Maury, 2014) – meine Kritik
10. German Angst (Jörg Buttgereit, Michal Kosakowski & Andreas Marschall, 2015)

Da ich Freunde habe, die meine Nr. 3, 4, 5, 8 und 9 so richtig, RICHTIG mistig finden, behaupte ich mal, das meine Liste in diesem Jahr durchaus kontrovers ausgefallen ist. Kann ich aber gut mit leben. Ich habe halt auch nicht viel gesehen.

Top 10 ältere Filme (nur Erstsichtungen)

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1. Love Exposure (Shion Sono, 2008) – meine Kritik
2. Sie sind verdammt (Joseph Losey, 1963) – meine Kritik
3. Miami Blues (George Armitage, 1990) – meine Kritik
4. Der Tod weint rote Tränen (Hélène Cattet & Bruno Forzani, 2013)
5. On the Job (Erik Matti, 2013) – meine Kritik
6. Tag ohne Ende (Anthony Mann, 1957)
7. Coherence (James Ward Byrkit, 2013) – meine Kritik
8. Only Lovers Left Alive (Jim Jarmusch, 2013)
9. Von Pferden und Menschen (Benedikt Erlingsson, 2013) – meine Kritik
10. Welt am Draht (Rainer Werner Fassbinder, 1973)

Die mochte ich alle sehr gerne. Weitaus mehr, als viele der Filme in der „Top10 aktuelle Filme“-Liste. Und ich bin gerade selber ziemlich überrascht, dass die Hälfte aus 2013 ist. War wohl doch ein guter Jahrgang.

Ein „Worst of“ gibt es nicht, denn ich möchte das Jahr auf einer positiven Note enden lassen.

Das war es mit 2015. Ich strecke diesem Jahr den Mittelfinger entgegen und breite meine Arme aus, um 2016 in Empfang zu nehmen.

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2014

Von , 22. Dezember 2014 00:08

Die Feiertage stehen vor der Tür und wieder neigt sich ein weiteres Jahr dem Ende zu. Zeit ein wenig inne zu halten und noch einmal Revue passieren zu lassen, was 2014 so alles passiert ist.

Fange ich einmal mit dem Blog an. Da kann ich nur mehr als zufrieden sein. Im Vergleich zu 2013 hatte ich vom 1.1. bis 19.12. unglaubliche 67% mehr Nutzer und Seitenaufrufe. Das motiviert. Überhaupt scheint sich das „Filmforum Bremen“ (trotz des uncoolen und regional ausgerichteten Namens) im Netz durchaus etabliert zu haben. Was ich auch an diversen filmrelevanten Anfragen merke. Zwar habe ich mein Ziel, in 2014 die 250 Facebook-Fans zu knacken, knapp verfehlt. Aber 248 sind ja auch nicht so schlecht und das Jahr ist ja erst in 10 Tagen zuende.

Zwar konnte ich 2014 aus Zeitgründen nicht alles umsetzen, was ich mir Ende letzten Jahres für den Blog vorgenommen hatte, aber dann sind das eben die guten Vorsätze für 2015. Dann möchte ich hier ein paar mehr Interviews unterbringen. Die Interviews, die ich dieses Jahr führen konnte, haben mir viel Spaß gemacht, und ich freue mich auch, wenn ich hier interessanten Menschen und Projekten eine Plattform geben kann. Einige Leute, die noch nichts von ihrem Glück wissen, habe ich da schon auf dem Zettel.

Generell hoffe ich auch, dass ich 2015 auch etwas mehr Schreibarbeit jenseits des Blogs unter die Leute bringen kann. Vor allem würde ich hier gerne wieder im Bereich „Gedrucktes“ etwas machen, da ich – obwohl ich zur „Online Community“ gehöre – doch gerne etwas „Handfestes“ vor der Nase habe und leidenschaftlicher Sammler von Filmzeitschriften und -büchern bin. Da hatte ich dieses Jahr auch schon Kontakte geknüpft, aber dann fehlte mir hierfür leider doch die Zeit.

Die Zeit fehlte mir auch, um ins Kino zu gehen. Abgesehen von unserer Kinoreihe „Weird Xperience“, dem Internationalen Filmfest in Oldenburg, den „Monster machen mobil“ in Hamburg und natürlich dem wunderbaren „Deliria-Italiano“-Forentreffen in Nürnberg, habe ich es genau einmal ins Kino geschafft: Zu „Godzilla“, der eine recht gemischte Angelegenheit war. Das muss 2015 definitiv auch besser werden, denn „Kino. Dafür werden Filme gemacht“. Und wo ich gerade bei „Weird Xperience“ bin. Dass unsere Reihe Mitten in der Saison im Zuge eine Programmreform vom Kommunalkino mangels genügend Besuchern auf Eis gelegt wurde, gehört zu den schmerzlichsten Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren machen musste. Das tat sehr weh, insbesondere, da es nach der Sommerpause mit der Besucherzahl bei „Nude on the Moon“ und „Videodrome“ deutlich bergauf zu gehen schien. Aber auch wenn uns das Kommunalkino in der bisherigen Form nicht mehr haben will – irgendwie wird es auch 2015 weitergehen, und ich bin schon sehr gespannt auf ein mögliches „Weird Xperience Reborn“. Stay tuned!

Toll waren natürlich wieder das Deliria-Italiano-Forentreffen mit vielen lieben und sympathischen Menschen, welches dieses Jahr in Nürnberg stattfand und sich immer mehr wie ein großes Familientreffen anfühlt. Und auch das Internationale Filmfestival in Oldenburg glänzte wieder durch eine einladende und heimelige Atmosphäre, bei der man sich sehr willkommen und wie bei alten Freunden fühlt.

Was die Filme angeht, hinke ich 2014 ordentlich hinterher. Da sich mein Filmkonsum fast ausschließlich auf Klassiker oder Heimkino-Premieren beschränkte, fällt es mir auch schwer, meine jährliche Top10-Liste für 2014 zu erstellen. Zu viele (okay, eigentlich alle) interessanten Kinofilme, auch die meiner Lieblingsregisseure, habe ich in diesem Jahr schlicht und einfach verpasst. Überhaupt habe ich in diesem Jahr mit gerade einmal 146 Filmen so wenig wie noch nie geschaut. Zum Vergleich: 210 waren es noch 290. Deshalb werde ich auch in diesem Jahr keine Unterscheidung zwischen aktuellen und alten Filmen machen und alles in eine Liste packen. Dafür gibt es dann auch 15 Titel.
Hier ist sie.

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1. Der heilige Berg (Alejandro Jodorowsky, 1973), Kritik hier.
2. Hany (Michal Samir, 2014), Kritik hier.
3. Die Killer (Robert Siodmak, 1946)
4. The Return of Captain Invincible (Philippe Mora 1983)
5. Spider Baby, Or: The Maddest Story Ever Told (Jack Hill, 1967)
6. Der nackte Kuss (Sam Fuller, 1964)
7. Töte, Django (Giulio Questi, 1967), Kritik hier.
8. Liebe und Tod im Garten der Götter ( Sauro Scavolini, 1972), Kritik hier.
9. Deep End (Jerzy Skolimowski, 1970)
10. Das Vaterspiel (Michael Glawogger, 2009)
11. Herzflimmern (Louis Malle, 1971), Kritik hier.
12. Careful (Guy Maddin, 1992)
13. Der Start (Jerzy Skolimowski, 1967)
14. Drug War (Johnnie To, 2012), Kritik hier.
15. Poklosie (Wladyslaw Pasikowski, 2012)

Ein“Worst of“ gibt es dieses Jahr nicht. Natürlich habe ich auch schlechte Filme gesehen, aber die haben mir in der Mehrzahl zumindest Spaß gehabt. Dann gab es noch ein paar „Egale“, aber die waren jetzt nicht so mies, dass man sie auf eine „Die-schlechtesten-Film-Liste packen sollte. Geärgert hat mich zumindest in 2014 kein Film und auf dieser positiven Note möchte ich dass Jahr dann auch beschließen.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein paar schöne und geruhsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich mache jetzt erst einmal Urlaub vom Bloggen und bin dann ab dem 12. Januar wieder für Euch da.

Eurer Marco

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