Nachrichten getagged: German Independence Award

Bericht vom 18. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 1

Von , 24. September 2011 19:55

Ich sag es ja immer wieder und werde nicht müde es zu wiederholen: Das Internationale Filmfest Oldenburg ist für Bremer Filmfreunde eine Reise wert. Auch in diesem Jahr waren viele interessante Filme am Start, die in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre gezeigt wurden. Zudem muss man auch einmal herausstellen, dass man als Zuschauer selten so oft  die Chance hat, den Machern der Filme so nah zu kommen. In fast jeder der von mir besuchten Vorstellungen, war der Regisseur anwesend und stand nach dem Film für eine ausführliche Frage- und Antwort-Runde zur Verfügung.

Wie immer reiste ich erst am vorletzten Tag an. Mein Vorhaben am Samstag gleich vier Filme zu schauen, zerschlug sich recht schnell, da ich es einfach nicht früh genug aus dem Bett geschafft hatte. Schade, denn den dänischen Beitrag “Clown” hätte ich eigentlich gerne gesehen. Schon zwei Wochen vor dem Filmfest hatte ich mich intensiv mit dem diesjährigen Programm beschäftigt und mir einen “Guck-Plan” zusammengestellt. Nur bei der 17:30 Vorstellung am Samstag war ich noch unschlüssig. Den amerikanischen “Pig” oder doch lieber der französische “The Orphan Girl Without An Arm“? Als ich so an der Kinokasse stand und mich partout nicht entscheiden konnte, flüsterte mir die sehr nette junge Kassiererin zu, dass eben eine ganze Gruppe ihre Karten für “Pig” umgetauscht hätten, da ihnen von dem Film abgeraten worden wäre. Dankbar für diese freundliche Entscheidungshilfe ließ ich mir dann eine Karte für den Franzosen geben. Das europäische Kino steht meinem Herzen ja auch näher als das amerikanische.

The Orphan Girl Without An Arm” lief im kleinen Raum des Oldenburger Kommunalkinos “cine K”. Der schwarz-weiße Film handelt von einer jungen Frau, die einst als kleines Kind bei einem Autounfall ihre Eltern und den linken Arm verloren hat. Seitdem lebt sie in einem von Nonnen geführten Waisenhaus.
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18. Internationales Filmfest Oldenburg: Der “German Independence Award”

Von , 11. September 2011 17:18

Wie in jedem Jahr, werden auch diesmal wieder auf dem Internationalen Filmfest Oldenburg der„German Independence Award – Bester Deutscher Film“ vergeben. Jury-Präsident ist in diesem Jahr wie bereits verkündet der US-amerikanische Schauspieler Matthew Modine (Full Metal Jacket, Short Cuts). Neben ihm wird ein alter Bekannter aus dem letzten Jahr in der Jury Platz nehmen: Der großartige Altmeister der filmischen Erotik Radley Metzger, dem die letztjährige Retrospektive gewidmet war.

Ferner wirken in der Jury mit: Der Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Soopum Sohn; die Leiterin der Altadena Films, Ildi Toth Davy und der Chef der Vertriebsfirma Reel Suspects, Matteo Lovadina.

Hier die  nominierten Filme:

Atmen vom österreichische Schauspieler und Neuregisseur Karl Markovics. Der neunzehnjährige Roman Kogler (Thomas Schubert) steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt hat jedoch schlechte Karten – verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig.  „Atmen“ kommt an 08.12.2011 im ThimFilm Verleih in die deutschen Kinos und wurde gerade als österreichischer Beitrag für den Oscar 2012 ausgewählt.

Dr. Ketel: Der DFFB-Abschlussfilm von Anna & Linus de Paoli spielt in einer nahen Zukunft, in der das Gesundheitswesen für den Normalbürger zu teuer geworden ist. In einer Schattenwelt aus privaten Sicherheitsunternehmen und Medikamenten-Schwarzmarkt ist auch der Philanthrop Dr. Ketel unterwegs. Dicht auf seinen Fersen: die rätselhafte Louise (Amanda Plummer).

Headshots: Langfilm-Debüt des Regisseurs, Cutter und Autor Lawrence Tooley. Marianne (Loretta Pflaum), eine Berliner Fotografin Mitte dreißig, arbeite in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, gerät alles aus den Fugen.

Der Brand: Regisseurin Brigitte Maria erzählt die Geschichte der 35jährigen Judith, die auf dem Nachhauseweg einer Party vergewaltig wird. Sie wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, das die Tat ihr leben verändert. Doch die zerstörerischen Folgen der Vergewaltigung dringen sukzessive in ihr Leben.  Kinostart ist der 27.10.2011 im Zorro Film Verleih. Beim Max-Ophüls Festival bereits preisgekrönt und unlängst mit dem Preis für die beste Regie in Montreal gekürt.

Filmfest Oldenburg: Eröffnungsfilm + Nominierte bekanntgegeben

Von , 29. August 2010 21:22

Der Eröffnungsfilm des 17. Internationalen Filmfests Oldenburg steht nun fest.

Es ist Christoph Hochhäuslers “Unter dir die Stadt“, welcher bereits vor einigen Monaten eine große Aufmerksamkeit in den Medien fand, als er der einzige deutsche Vertreter auf dem Filmfestival in Cannes war.

Die Hauptrolle spielt Nicolette Krebitz, die bei der Eröffnung persönlich anwesend sein wird. Diese findet am Mittwoch, 15. September, um 19.30 Uhr im Fliegerhorst (wo immer das sein mag?) des 17. Internationale Filmfests Oldenburg statt.

“Unter dir die Stadt”-Regisseurs Christoph Hochhäusler wurde mit dem Film “Falsche Bekenner” bekannt und wird gemeinhin der sogenannten “Berliner Schule” zugeordnet. An dieser Stelle sei auch auf seinen sehr lesenswerten Blog hingewiesen: http://parallelfilm.blogspot.com/

"Unter dir die Stadt"

Des weiteren wurden nun auch die drei Nominierten für den “German Independence Award” bekanntgegeben.
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