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Reise-Tipp: “Deliria Italiano” – 9. öffentliches Forentreffen in Köln

Von , 7. Oktober 2018 11:06

Ein kurzer Hinweis in halb eigener Sache. Das Medium „Internet-Forum“ ist ja leider seit Facebook ein Relikt der „guten, alten Internetzeit“. Zudem besitzt es in der Regel ein eher weniger schmeichelhaften Ruf. Als Sammelplatz von Trollen, Provokateuren, Streitsuchern, Narzissten und ähnlichem Volk, dem man im „real life“ nicht unbedingt begegnen möchte. Guckt einfach mal in die Kommentarspalten von „Spiegel Online“, dann wisst ihr, was ich meine.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Seit 2010 bin ich bei Deliria-Italiano.de aktiv und noch heute verwundert darüber, wie friedlich, konstruktiv, ja familiär es dort zugeht. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass die sehr engagierten Macher des Forums (nennen wir sie mal „Onkel Joe“, „buxtebrawler“, „Santini“ und „Jogiwan“) seit 2008 jedes Jahr ein Forentreffen organisieren, welches nicht nur jedes Jahr in einer anderen Stadt weilt und wunderbare Filme auf 35mm zeigt – sondern, welches auch als Zusammenkunft Gleichgesinnter funktioniert. Die allesamt weite Wege auf sich nehmen, um dabei zu sein und die Leute aus dem Forum wiederzusehen. Um zu klönen, gemeinsam die jeweilige Stadt zu erkunden und einfach gemeinsam Spaß zu haben. Und wenn man den Gegenüber kennt, mal mit ihm gesprochen und ein Bierchen gezwitschert hat – dann fällt man auch im anonymen Netz nicht so einfach über ihn her, wenn einen mal was stört oder man meint, etwas besser zu wissen. Ich glaube, daher kommt die entspannte Stimmung bei Deliria-Italiano.de. Mal davon abgesehen, dass das alles liebe nette Menschen mit Ecken und Kanten sind, auf die ich mich jedes Jahr aufs Neue freue.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nach Hamburg, Frankfurt, Bremen, Magdeburg, Nürnberg, Düsseldorf, Wien und München, findet das diesjährige öffentliche (ja, dass heißt, es kann JEDER völlig zwanglos vorbeikommen) Forentreffen in KÖLN im Filmclub 813 statt. Und zwar schon am nächsten Freitag und Samstag (12. und 13. Oktober). Los geht es am Freitag um 20:15 mit zwei spanisch-italienischen Co-Produktionen: „Invasion der Zombies“ (Klassiker von Jorge Grau) und „Zeig mir wie man’s macht“ (mit Laura Gemser). Am Samstag geht es um 14:30 weiter mit eine Italo-Western in dem Clint Eastwood, Lee van Cleef und Gian Maria Volonté die Hauptrollen spielen – und der Kinski guckt auch vorbei. Zum Abschluss folgt dann auf Blitz der „Thunder“ – ein Actionfilm mit Mark „The Riffs“ Gregory zu dem ich zusammen mit meinem Weird-Xperience-Kollegen Stefan die Einleitung halten werde. Wie generell alle Filme ein fachkundiges Intro erhalten.

Wer also in der Nähe sein sollte – wir freuen uns auf Dich!

PS: Von Bremen nach Köln gibt es eine direkte Zugverbindung.

Reise-Tipp: “Deliria Italiano” – 7. öffentliches Forentreffen in Düsseldorf

Von , 8. Oktober 2016 12:21

dift_2016Jedes Jahr ist es für mich immer wieder ein großer Höhepunkte, meine Freunde und Bekannte von Deliria-Italiano.de wiederzutreffen. Und wie jedes Jahr möchte ich hier einzige Zeilen darüber verlieren. Dazu nutze ich mal einen Text, den ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe.

Bereits im siebten Jahr in Folge treffen sich die Mitglieder des Internetforums Deliria-Italiano.de, um gemeinsam ihrer große Leidenschaft zu frönen: Dem italienischen Genrekino. Nachdem die von den Foren-Administratoren stets mit viel Liebe und großem Engagement organisierten Treffen bereits in Hamburg, Bremen, Frankfurt, Magdeburg, Nürnberg und sogar Wien stattfanden, zieht es Deliria-Italiano.de nun erstmals in den Westen der Republik. Das diesjährige Forentreffen findet am nächsten Wochenende, dem 14. und 15. Oktober in der BLACK BOX (dem Kino des Düsseldorfer Filmmuseums) statt. In Kooperation mit „Mondo Bizarre“, einer in Düsseldorf beheimaten Filmreihe, die dort einmal im Monat bizarre Filmkost aus aller Herren Länder serviert.

di7_ddorfWie immer ist das Treffen keine geschlossene Veranstaltung, sondern jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein. Wer in den vergangenen Jahren die Forentreffen besucht hat weiß, dass „Neulinge“ stets mit offenen Armen willkommen geheißen werden. Daher ist es auch kein Wunder, wenn von Treffen zu Treffen die Schar derer wächst, die auch beim nächsten Mal dabei sind. Im letzten Jahr verzeichnete das Forentreffen dann auch einen neuen Besucherrekord – und dies, obwohl der überwiegende Teil der Besucher dafür bis nach Wien reisen musste. Auch in Düsseldorf, wird wieder mit einem vollen Haus zu rechnen sein.

Neben dem geselligem Beisammensein und der fröhlichen Fachsimpelei, stehen natürlich Filme im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diese werden von den Organisatoren mit großer Sorgfalt ausgesucht und – das ist ein ehernes Gesetz – von alten 35-Millimeter-Rollen gezeigt. In diesem Jahr wurden einige ganz besondere Leckerbissen für italophile Filmfreunde ausgegraben.

di7_ddorf2Den Auftakt macht der großartige Film „Flavia – Leidensweg einer Nonne“, der unter dem weitaus spekulativeren Alternativ-Titel „Nonnen bis auf’s Blut gequält“ größere Berühmtheit erlangte. Regie führt Gianfranco Mingozzi, die Hauptrolle spielt die wundervolle Florinda Bolkan. Weiter geht es mit einem Werk des mittlerweile zum Forentreffen-Maskottchen beförderten Bruno Mattei, der Miles O’Keeffe als „Der Kampfgigant“ ins Rennen schickt. Am nächsten Tag heißt es: „Mein Name ist Nobody“. Terence Hill trifft auf Henry Fonda, und beide lassen in einem großen Klassiker des Italo-Western die Luft vibrieren. Zu diesem Film werde ich auch wieder zusammen mit meinem Weird-Xperience-Kollegen Stefan eine Einführung machen.

gorilla2Den Abschluss macht eine echte Sensation. Die Jungs von Deliria-Italiano.de haben tatsächlich eine deutsche 35-Millimeter-Kopie von Tonino Valeriis Actionfilm „Der Gorilla“ mit Fabio Testi entdeckt. Von diesem Film ist bisher nicht bekannt gewesen, dass er einmal für eine deutsche Kinoauswertung vorgesehen war. Es gibt weder deutsche Plakate, noch Aushangfotos. Umso größer war die Überraschung und Freude, als die 35-Millimeter-Kopie einem Testlauf unterzogen wurde. Eine Kopie zum Träumen. Wahrscheinlich noch nie abgespielt und tatsächlich in deutscher Sprache. Recherchen haben ergeben, dass es wohl noch eine weitere Kopie zu diesem Film gab, diese aber aller Wahrscheinlichkeit nach im Müll gelandet ist. Warum es der Film nie in die deutschen Kinos geschafft hat, kann nicht rekonstruiert werden. Aber nach exakt 40 Jahren ist es jetzt soweit und „Der Gorilla“ erblickt in Düsseldorf erstmals das Licht einer deutschen Kinoleinwand!

Zu jedem Film gibt es noch weitere fachkundige Einführungen, u.a. von Oliver Nöding und Michael Cholewa. Und spannende Verlosungen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Also, wer nächstes Wochenende noch nichts vor hat: Auf nach Düsseldorf!

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Filmforum Bremen zu Gast bei „Klare Worte – Der Deliria-Italiano-Podcast“

Von , 15. August 2015 12:33

Vor Kurzem hatte ich die große Ehre, als Gast beim Deliria-Italiano-Podcast „Klare Worte“ dabei sein zu dürfen.

Entgegen des Namens „Deliria-Italiano„, welcher auch gut die Hauptthemen dieses sehr schönen und familiären Forums umschreibt, ging es hierbei nicht um irgendwelche Gialli oder Polizieschi, sondern um einen der ganz großen Meister der Filmgeschichte: Stanley Kubrick. Da eine ausführliche Betrachtung aller Filme natürlich den Zeitrahmen eines Podcasts locker gesprengt hätte, wurde sich auf vier große Werke konzentriert: „2001: Odyssee im Weltraum„, „Uhrwerk Orange„, „Shining“ und „Eyes Wide Shut„. Trotz dieser eisernen Beschränkung auf nur vier Titel aus Kubricks Oeuvre, dauert der Podcast etwas über zwei Stunden.

Der Podcast wurde von René alias Seth_LCF ins Leben gerufen. Vor der Kubrick-Episode gab es bereits eine erste Folge, in der sich René mit dem Foren-Mitglied buxtebrawler – einem ausgewiesenen Slasher-Experten – über die komplette „Freitag, der 13.„-Reihe unterhielt. Dieser sehr schöne Premieren-Podcast kann hier runtergeladen werden (Rechtsklick auf den Link und dann „Ziel speichern unter“ drücken).

René und ich kamen am vorletzten Donnerstag zu einem gemeinsamen Gespräch zusammen. Große Vorbereitungen gab es nicht, geschnackt wurde frei von der Leber weg ohne Skript oder eingehende vorherige Recherche. Der Podcast hat auch keine wissenschaftliche oder tiefe analytische Ansprüche. Wir redeten mehr darüber, wie wir die Filme empfanden, was sie in uns auslösten und wie wir sie für uns interpretieren.

Leider sind die ersten 20 Minuten teilweise von schlimmen Störgeräuschen und Tonschwankungen begleitet (was während der Aufnahme leider nicht auffiel). Wen diese zu sehr stören, der springe doch bitte direkt zu Minute 20. Für mich war das Ganze eine Premiere, die mir allerdings sehr gefallen hat. Falls es die Leute interessiert, was René und ich da vor uns hin sabbeln, kann ich mir gut vorstellen, demnächst mal wieder Gast bei „Klare Worte“ zu sein.

Hier noch einmal der Download-Link zu der Kubrick-Epsiode vonKlare Worte – Der Deliria-Italiano-Podcast„.

Einführung zu „Lolita am Scheideweg“ auf dem 5. Deliria-Italiano-Forentreffen in Nürnberg

Von , 28. Oktober 2014 19:34

deliria_lolitaAuf dem 5. Öffentlichen Forentreffen von deliria-italiano.de am 10. und 11. Oktober hatte ich die Ehre, die Einführung zu dem ersten von vier auf 35mm gezeigten Filmen zu halten. Einer Aufgabe, der ich gerne nach kam, handelte es sich doch hierbei um „Lolita am Scheideweg„. Einem selten gezeigten Film des von mir sehr verehrten Jess Franco.

Da ich verschiedentlich darum gebeten wurde, den Vortrag noch einmal zur Verfügung zu stellen, werde ich Ihn hier nun einer breiteren Masse zugänglich machen.

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„Der amerikanische Filmjournalist Tim Lucas schrieb einst, man kenne keinen Jess-Franco-Film, bis man sie nicht alle gesehen hätte. Das ist vielleicht überspitzt formuliert, trifft aber den Kern der Sache. Francos Filme sind kleine Mosaiksteinchen, die sich am Ende zu dem Bild eines besessenen Filmemachers zusammenfügen, welcher uns mit glühender Leidenschaft an seinen Fetischen, Träumen und Albträumen teilhaben lässt.

Laut der IMDb hat der am 12. Mai 1930 in Madrid geborene Jesús Franco Manera zwischen 1957 und 2013 bei 202 Filmen Regie geführt. In den 70er und den 80er Jahren waren es manchmal bis zu 14 Filme in einem Jahr. Jess Francos Leben war Film und er lebt in seinen Filmen weiter, denn er hat sie bedingungslos mit seiner Persönlichkeit, seinen Obsessionen und seiner ganze Liebe gefüllt.

Seine Schauspieler waren für ihn seine Familie. Und dies manchmal nicht nur im übertragenen Sinne, wie man an seiner Ehefrau Lina Romay sieht. Mit ihr war er ab 1973 zusammen und bis zu ihrer schweren Krebserkrankung 2005 trat sie fast jedem seiner Filme auf (in „Lolita am Scheideweg“ ist sie „Sultana“, die Hundefrau, welche man gleich am Anfang sieht). Antonio Mayans alias Robert Forster, der Franco seit den frühen 70er Jahren begleite, kümmerte sich in dessen letzten Monaten um ihn, und beendete seinen letzten Film „Revenge of the Alligator Ladies“, nachdem Jess Franco am 2.April letzten Jahres verstarb. In „Lolita am Scheideweg“ sehen wir ihn gleich in der Rolle des Alberto de Rosa.

Das leider schon lange vergriffene Buch „Obsession – The Films of Jess Franco“, welches heute auf Amazon und eBay nur noch zu Fantasiepreisen von um die Euro 400,- zu bekommen ist, unterteilt Jess Francos Karriere in sieben Phasen, die ich hier der Einfachheit halber übernehmen möchte. Auch wenn ich mit den Einteilungen nicht wirklich zufrieden bin, und man diese auch sicherlich noch einmal diskutieren müsste.

Jess Francos Karriere beginnt danach mit den „Classical Years 1952-1965“ in denen er seine ersten Schritte im Filmgeschäft unternahm und zunächst alle möglichen Genres bediente, wie die Komödie, das Musical oder sogar den Western. Der Krimi „La Muerte Silba un Blues“ (1962), eine Mischung aus „jazzy film noir“ und Eurospy, gefiel dem von Franco hoch verehrten Orson Welles so gut, dass er Franco später mit den 2nd Unit Aufnahmen seiner Shakespeare-Verfilmung „Chimes at Midnight“/“Falstaff“ (1965) betraute. Wichtiger aber noch ist Francos erster Horrorfilm „The Awful Dr. Orlof“, der ihn nicht nur mit seinem späteren Stammschauspieler und guten Freund Howard Vernon zusammenführte, sondern auch den Startschuss zu Francos eigentlicher Karriere gab. Franco führte in diesem Film erstmals zahlreiche Themen und Motive ein, zu denen er in den nächsten 50 Jahren immer wieder zurückkehren sollte.

Die zweite Phase nennt „Obsession“: „The Pop Art Years 1965-1967“. Hier drehte Franco z.B. für die Münchener Aquila Film des Schauspielers und Regisseurs Adrian Hoven. Dazu gehörten zwei Filme um das von Franco erfundene weibliche Detektiv-Dou „Die Roten Lippen“: „Sadisterotica“ (unter dem blumigen Titel „Der Wolf – Horror Pervers“ später auf Video veröffentlicht) und „Küß Mich, Monster“. Sowie einer seiner berühmtesten Filme: Der surrealen „Necronomicon – Geträumte Sünden“, welcher sogar der Regielegende Fritz Lang gefiel.

Das höchste Budget seiner langen Karriere, dürfte Franco in den „Harry Alan Towers Years 1968-70“ zur Verfügung gestanden haben. Für den britischen Filmproduzent drehte er den aufwändigen „Der Hexentöter von Blackmoor“ mit zahlreichen Massen- und Schlachtszenen, „Nachts, wenn Dracula erwacht“ mit Christopher Lee in der Titelrolle. Und einen meiner Lieblings-Francos: Die surreale Jazz-Fantasie „Venus im Pelz“. Zudem fällt in diese Phase auch „Eugenie – The Story of her Journey into Perversion“ alias „Die Jungfrau und die Peitsche“, wiederum mit Christopher Lee, der gar nicht erfreut war, als er im Nachhinein feststellte, dass er in einem Sexfilm besetzt worden war. Dieser Film ist quasi die „Urfassung“, des Filmes, den wir heute Abend sehen. Dazu aber später mehr.

Es folgen „The Peak Years 1970-73“ in denen Franco u.a für Artur Brauners CCC die wunderbaren Klassiker „Vamypros Lesbos“ und „Sie tötete in Ekstase“ drehte. In diesen Filmen spielte seine damalige Muse Soledad Miranda alias Susann Korda die Hauptrolle. Leider kam sie mit nur 27 Jahren 1971 bei einem Autounfall ums Leben, was Franco ziemlich aus der Bahn warf. 1971 wechselte er auch zu Robert de Nesles berüchtigte Billigfirma C.F.F.P. Dort realisierte er die surreal-bizarren Frankenstein-Filme „Die Nacht der offenen Särge“ und „Erotic Rites of Frankenstein“ (schöner deutscher Titel „Das Blutgericht der gequälten Frauen“). Bei den Dreharbeiten zu Letztgenanntem, lernte er die junge Rosa María Almirall Martínez kennen, die hier noch als Statistin arbeitete, doch schnell das Herz Francos gewann und von ihm 1973 unter dem Namen „Lina Romay“ in „Female Vampire“ („Entfesselte Begierde, Erotikill“) in der Hauptrolle besetzt wurde. Diese spielte sie ab da auch in seinem Leben.

Die Phase von 1973-1979 wird in „Obsession“ etwas derespektierlich unter „The Porno Holocaust Years“ zusammengefasst. Was ich unglücklich finde, da „Porno Holocaust“ erstens ein recht schlechter Zombie-Porno-Mix von Joe D’Amato ist, und zweitens in diese Phase einige hochinteressante Franco-Filme fallen. Wie z.B. sein beinahe autobiographischer Schlüsselfilm „The Sadist of Notre-Dame“, sowie die Filme, die er zwischen 1975 und 1977 für Erwin C. Dietrich drehte und welche heute zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen. Wie „Frauengefängnis“, „Jack the Ripper“ oder “Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne“.

Der heute gezeigte Film „Lolita am Scheideweg“ gehört in die „The Homecoming Years 1980-1987“, die ihn mit dem Umweg über die Lisa-Film – für die er u.a. den in Deutschland noch immer verbotenen „Die Säge des Todes“ mit Oliva Pascal inszenierte – zurück in seine Heimat Spanien führte, wo 1980 auch „Lolita am Scheideweg“ entstand. Leider ist von diesen spanischen Filmen – von denen er teilweise acht Stück pro Jahr drehte – kaum ein Titel außerhalb Spaniens veröffentlicht worden. Am Ende dieser Phase stehen dann einige billige Pornos, die er zusammen mit Lina Romay unter dem Pseudonym Lulu Laverne herstellte. Wie die „Falcon Crest“-Parodie „Falo Crest“ oder „Lulu’s Talking Asshole“.

Die „Autumn Years ab 1987“ fingen zunächst sehr vielversprechend an. Eurociné gab Franco noch einmal richtig Geld in die Hand, mit dem er „Faceless“ drehen konnte. Dieser war mit Helmut Berger und Telly Savalas ausgesprochen prominent besetzt und seine größte Produktion seit den späten 60er Jahren. Nach 1990 wurde es dann ruhig um Franco und erstmals seit über 30 Jahren legte er auch Pausen ein. In dieser Zeit restaurierte er Orson Welles unvollendetes „Don Quixote“-Projekt aus den 50er Jahren. Francos restaurierte Fassung hatte 1992 unter dem Titel „Don Quijote de Orson Welles“ in Cannes Premiere. 1993 erschien dann das Buch „Obsession – The Films of Jess Franco“ und vor lauter Euphorie steckten – bzw. versenkten – zwei der Herausgeber 1997 ihr Geld in Francos Film „Tender Flesh“. Dieser wurde erstmals auf Video gedreht und markiert den Anfang dessen, was ich „The Final Years 1997-2013“ nennen möchte.

Auf „Tender Flesh“ folgten noch zahlreiche weitere, billig auf Video gedrehte Filme.Vor allem in den letzten Jahren waren dies mehr oder weniger private Angelegenheiten, die in Francos eigener Wohnung mit kaum mehr als einer Handvoll Laien-Darsteller inszeniert wurden. Am Ende verzichtete Franco dann vollständig auf eine Narrative und konzentrierte sich gänzlich darauf, seine voyeuristischen Träume in Bilder zu fassen. Sein letzter Film war 2012 „Al Pereira vs. the Alligator Ladies“, in dem er noch einmal auf die von ihm entwickelte (und teilweise auch gespielte) Figur des heruntergekommenen Privatdetektivs Al Pereira zurück griff.

Immer wieder tauchen in Francos Werken die gleichen Namen und Figuren auf. Neben Al Pereira sind die z.B. Orloff, Morpho, Radek, Martine de Bressac oder eben auch Eugenie. Oftmals kehrte er auch zu Themen zurück, die ihn ihn schon zuvor beschäftigt hatten. Die Geschichte seines Film „The Awful Dr. Orlof“ beispielsweise verwendete er nicht nur in „Jack the Ripper“, sondern gleich auch noch einmal in „Faceless“, sowie teilweise auch in „Die Rache des Hauses Usher“. Und auch die Geschichte um „Eugenie“ verfilmte er mehrfach. Dabei kann man aber nicht unbedingt von schlichten Remakes reden. Franco war nicht nur Filmemacher, sondern auch leidenschaftlicher Jazzmusiker und daher wäre es nur angebracht, besser von verschiedenen Variationen eines Themas zu sprechen.

Im dem Buch „Pioniere und Prominente des modernen Sexfilms“, welches sich 1983 erstmals in deutschsprachigen Raum ernsthaft mit Francos Arbeit beschäftigte, wird er mit folgenden Worten zitiert: „Ich bin ein sexuell Besessener, ein enorm Besessener. Ich bin ein Voyeur, und ich will davon nicht geheilt werden – daher mein gigantisches Vergnügen, Sexszenen zu erfinden, sie zu dirigieren, sie zu sehen und sie obendrein zu filmen… Das erfreut mein ganzes Wesen.“
Genau diese Freude an der Inszenierung seiner ganz eigenen, voyeuristischen Bedürfnisse, wird auch immer wieder ganz direkt in seinen Filmen thematisiert. So gibt es häufig minutenlange Nachtclub-Sex-Shows, die mit der eigentlichen Handlung des Filmes nichts, oder nur partiell zu tun haben. Auch die Kamera ist Francos Filmen immer voyeuristisch. Sie verbirgt sich hinter Weingläsern, Aquarien oder Blumenkübeln, um aus diesem Versteck heraus, heimlich die Liebesspiele der Akteure zu beobachten. Oder sie lässt den Blick schnell einmal über eine Brustwarze – oder noch lieber zwischen die Schenkel einer der Darstellerinnen – wandern, auch wenn eine klassische Bildauflösung nach einer ganz anderen Einstellung verlangt hätte.

Aber nicht nur nackte Menschen haben es Franco angetan. In seinen Filmen widmet er sich auch ausführlich anderen schönen Dingen. Kaum ein Film, in dem der Establishment shot – also eine Landschaftseinstellung, die die Handlung verortet – nicht sehr viel länger als eigentlich nötig über die Landschaft streicht. Oftmals benutzt Franco auch ungewöhnliche Architektur oder Interieurs als Hintergrund für seine Filme. Wie den Apartment-Komplex „El Xanadu“ des spanischen Architekten Ricardo Bofill Levi in Calpe/Alicante an der Costa Blanca, den er in „Sie tötete in Ekstase“, „La Comtessa Perverse“ und in unserem heutigen Film „Lolita am Scheideweg“ als Kulisse nutzte.

Ebenfalls wichtig für das Werk Francos, sind die Schriften des Marquis de Sade, die ihn immer wieder inspiriert haben. Insbesondere „Die Philosophie im Boudoir oder Die lasterhaften Lehrmeister“ hatte es ihm angetan. Der Untertitel des Buches lautet „zur Erziehung junger Damen bestimmt“ und es handelt davon, wie die freigeistige Madame de Saint-Ange und ein Freund ihres Bruders, der Libertin Dolmancé, die Sexualerziehung des 15 Jahre alten Mädchens Eugénie übernehmen. Der Unterricht umfasst die anatomische Erörterung der Sexualorgane und der erogenen Zonen, die praktische Überprüfung des Gelernten in konkreten Sexualhandlungen, sowie sittlich-moralische Betrachtungen über das Sexualverhalten der Geschlechter im Besonderen und über deren Sozialverhalten im Allgemeinen. Im Verlauf der praktischen Erziehungsarbeit werden weitere Personen wie der Bruder von Madame de Saint-Ange und ihr Gärtner unterstützend hinzugezogen.

Franco hat seine Version der „Philosophie im Boudoir“ erstmals 1969 als „Eugenie… the Story of her Journey into Perversion“ (Die Jungfrau und die Peitsche) mit Marie Lilljedahl als Eugenie, Maria Röhm Mme de St. Ange und Christopher Lee als Dolmancé verfilmt. Im selben Jahr folgte „Eugenie de Sade“ mit Soledad Miranda als Eugenie und Paul Muller in der Rolle ihres Vaters. Dieser Film erzählt in einer von der de Sadeschen Geschichte inspirierten Handlung davon, wie Eugenie Radeck von ihrem Vater in die Welt der sexuellen Perversion eingeführt wird. 1978 inszenierte Franco die Geschichte noch einmal als Porno unter dem Titel „Cocktail Spécial“. Und 1980 entstand „Lolita am Scheideweg“ mit der damals gerade einmal 14-jährigen Katja Bienert als Eugenie.

Die spanische Originalversion dieses Filmes trägt den Titel „Eugenie, Historia de una Perversion“ und ist 94 Minuten lang. Für den deutschen Markt wurde der Film von Carl Spiehs für seinen Residenz-Verleih gekauft und bearbeitet. Die Kinofassung – die wir heute sehen – ist nur noch 77 Minuten lang, die Videoversion dann 70, die RTL-TV-Ausstrahlung nur noch 64 Minuten. Die getragene Jazz-Musik, die im Original von Franco und Pablo Villa alias Daniel J. White stammt, wurde in der deutschen Fassung komplett durch einen weitaus schmissigere Score von Gerhard Heinz ersetzt, zudem wurden einige Szenen aus der 1977er Lisa-Produktion „Die Insel der 1000 Freuden“ von Hubert Frank als Traumsequenzen in den Film hereingeschnitten. Und wie man am Titel bereits sieht, wurde aus „Eugenie“ in dieser Fassung dann auch noch „Lolita“.

Ich wünsche Euch allen nun viel Spaß bei dem jetzt folgenden Film: „Lolita am Scheideweg“.“

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Filmforum Bremen unterwegs: Beim 4. Offiziellen Deliria-Italiano-Forentreffen in Magdeburg

Von , 25. Oktober 2013 20:27

Bild 034Das Internet ist schon ein merkwürdiger Ort. Hinter dem Schutz von mehr oder weniger originell gewählten Kampfnamen, sitzen irgendwelche Leute hinter ihren PCs und schießen ihre Meinung zu den unterschiedlichsten Themen in die Welt. Manchmal fundiert, häufig jedoch gnadenlos zynisch, provozierend und auf Krawall gebürstet. Da wird im Schutze der Anonymität gleich unter die Gürtellinie gegangen, und überhaupt gibt es nur eine Meinung, die maßgeblich ist: Die Eigene. Die Anderen sind alles hirnlose Idioten und das sollen sie auch ruhig wissen. Wenn man mal ein Bild davon bekommen möchte, welche Auswüchse so etwas annehmen kann, muss man sich nur die Leserkommentare unter den „Spiegel Online“-Artikeln durchlesen. Danach droht man häufig den Glauben an die Menschheit zu verlieren. Aber muss das so sein? Nein, es gibt auch Oasen der Friedfertigkeit, wo das gemeinsame Interesse im Vordergrund steht, der Spaß und weniger das eigene Ego.

Eine dieser Oasen ist das Internet-Forum „Deliria-Italiano.de“. Warum gerade dieses solche eine Ausnahme bildet – wo es doch in thematischen verwandten Foren manchmal zugeht, wie in der Steinzeit -, darüber spekulieren die Mitglieder selber gerne und oft. Einerseits sind da natürlich die Administratoren und Moderatoren, die recht schnell durchgreifen, wenn jemand über die Stränge schlägt oder das Forum für seinen persönlichen Ego-Trip missbrauchen will. Andererseits ist da etwas, was – zumindest meines Wissens nach – recht einzigartig in der deutschen Internetszene ist.

Einmal im Jahr treffen sich die Forenmitglieder irgendwo in Deutschland, um gemeinsam Weiter lesen 'Filmforum Bremen unterwegs: Beim 4. Offiziellen Deliria-Italiano-Forentreffen in Magdeburg'»

Reise-Tipp: “Deliria Italiano” – 4. öffentliches Forentreffen in Magdeburg

Von , 12. September 2013 21:33

deliria4cWer im letzten Jahr beim 3. öffentlichen Forentreffen von Deliria-Italiano.de in unserer schönen Heimstadt Bremen dabei war, wird sich sicherlich an den bunten und liebenswerten Haufen erinnern, der damals das Kommunalkino City 46 stürmte. Gezeigt wurden als 35mm Kopien „The Riffs – Die Gewalt sind wir“ und „The Riffs 2 – Flucht aus der Bronx„. Und so mancher fragte damals: „Wenn ihr schon Teil 1 und 2 zeigt, warum nicht auch Teil 3“? Nun, einerseits gehört dieser eigentlich nicht zur Reihe, da er nur in Deutschland den „Riffs“-Titel aufgedrückt bekam, anderseits wurde dieses *hust* „Meisterwerk“ noch aufgespart.

Und nun ist es soweit: Beim 4. öffentlichen Forentreffen – welches diesmal in Magdeburg stattfindet – werden am 5. Oktober „The Riffs 3 – Die Ratten von Manhattan“ im Rahmen eines Bruno-Mattei-Double-Features gezeigt. Passend zum ersten Film des Tages, dem schamlosen „Zombie“-Rip-Off mit deliria4bKannibalenfilm-Einlagen „Die Hölle der lebenden Toten„, können sich die ganz Beinharten am Abend zuvor noch das Original dazu anschauen: „Zombie“ von George R. Romero im europäischen Argento-Cut. Natürlich alles auf 35mm Filmkopien.

Wer schon einmal bei einem der Forentreffen von (dem übrigens sehr empfehlenswerten) Internet-Forum „Deliria Italiano“ dabei war, weiß dass das alles sehr nette Leute sind, die jeden Gast herzlich willkommen heißen. Wer also noch überlegt, was er am 4./5. Oktober machen möchte, der sollte sich auf den Weg nach Magdeburg machen. Ab Bremen fährt auch ein Intercity direkt nach Magdeburg und man ist in noch nicht einmal drei Stunden am Ziel.

 

 

The Beast in the East – Zombies, Ratten, Viren…

Im Osten geht bekanntlich die Sonne auf – und bei George A. Romeros DAWN OF THE DEAD unter. Direkt aus der Hölle erwachen die untoten delirierenden Filmfreaks zum Leben, wenn wir den Klassiker (Argento-Cut) zusammen mit einer bunt gemischten Trailershow am Freitag um 20:00 Uhr wiederaufführen!

Letztes Jahr hatten wir euch mit THE RIFFS I + II in die Bronx mitgenommen. Trash, heiße Feuerstühle, wilde Gangs und skrupellose Immobilienhaie. Dieses Mal entführen euch Samstag um 15:00 Uhr die RIFFS ohne ihren berüchtigten Frontmann nach Manhattan.

Ein Film gleichzeitig mit und ohne Trash: Wir zeigen euch wahrhaft rattenscharfen Endzeithorror, wenn die letzten Überlebenden Manhattans sich im Kampf gegen die Invasion der Nagetiere behaupten müssen. Vergesst Helm und Lederkluft nicht. Die Regie führte niemand Geringerer als Bruno Mattei – oder sollten wir besser sagen: Vincent Dawn? Wir schließen nicht nur den Kreis zum ausnahmsweise US-amerikanischen Eröffnungsfilm, sondern servieren euch ein reinrassiges VINCENT-DAWN-DOUBLE-FEATURE!

VIRUS alias DIE HÖLLE DER LEBENDEN TOTEN flimmert ab 17:00 Uhr ebenfalls in der deutschen Kinofassung über die Leinwand. Ein Film für alle DAWN-Liebhaber (ganz gleich, welcher nun genau gemeint ist), Hobby-Sondereinsatzkommandanten und fleischfressenden Pflanzen.

Aufnehmen wird uns diesmal der wunderschöne Moritzhof in Magdeburg mit seinem gemütlichen Kino!

Zwei Tage volles Programm – also erscheint zahlreich, pünktlich und am besten selber oder doch gleich persönlich.

Das Forentreffen ist natürlich öffentlich und ein Jeder ist gern gesehener Gast.

Die deliria-italiano-Crew freut sich auf euch. 😉

Preise: EUR 6,– / Freitag bzw. EUR 10,– / Samstag (2 Filme)
Einlass nur für Personen ab 18 Jahren

Weitere Informationen:
http://www.deliria-italiano.de/

http://deliria-italiano.phpbb8.de/post98264.html#p98264

Schräge Veranstaltungs-Tipps für Freitag und Samstag: Das Bahnhofskino lebt!

Von , 25. Oktober 2012 22:16

Freitag geht es los mit der neusten Ausgabe von „Weird Xperience“ um 22:30 Uhr im City 46. Gezeigt wird diesmal der Berliner Underground-Film „Guitar Men – the Darkest Secret of Rock ’n Roll„.

Deutschland 1945, der Krieg ist fast vorüber. Nazi-Wissenschaftler verstecken die Pläne der ultimativen Waffe in einer Gitarre. Vierzehn Jahre später kauft einer junger GI namens Elvis Presley diese auf dem Flohmarkt. Im Laufe der Zeit wissen immer mehr obskure Organisationen von dem dunkelsten Geheimnis des Rock and Rolls und sind hinter diesem her.
Eine schmutzige Perle aktueller deutscher Filmkunst. Film- und Fernsehprofis Thomas Wind, Michael Redolfi und Werner Bednarz drehten eine Hommage an die sleazigen 60/70er Crime-Movies, und gleichzeitig eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt Berlin. Hier ist alles drin, was der trashige Film braucht: Naziwissenschaftler, Ninjas, Frauen in Leder und Elvis-Imitatoren. So entwickelt sich um einen McGuffin eine rasante Geschichte durch sechs Jahrzehnte.
Lassen wir Thomas Wind selbst zu Wort kommen:

“Ich habe als Kind, in den frühen siebziger Jahren zu viel Fernsehen geschaut; wenn der Fernseher ausblieb, ging ich mit dem Großvater ins Kino.”

Zitiert nach dem Berliner Tagesspiegel, der den Film den “ultimativen Verschwörungsfilm nennt.” Und die Kollegen vom Terrorverlag:

“Die Intention der Macher war eine Hommage an die Exploitation- und Grindhousefilme der 60er- bis 80er-Jahre, was ihnen auch geglückt ist. Regisseure wie Roger Corman („Bloody Mama“, „Die wilden Engel“…) oder Ted V. Mikels („Das Kommando der Frauen“, „Die Leichenmühle“…) und andere B- und C-Movie-Veteranen standen sichtbar Pate für diesen Streifen.”

Neben der obligatorischen Einführung durch Stefan und mich, haben wir noch einen animierten Vorfilm im Gepäck, nämlich „Die Metamorphosen des Vampirs“. Dessen Schöpfer, Paul Drogla, wird anwesend sein und sich unseren knallharten Fragen stellen.

Und am Samstag heißt es ab 13:30 Uhr: Bahn frei für die „Riffs“! Zusammen mit dem Internet-Forum „Deliria Italiano“ präsentieren wir als „Weird Xperience“ – wieder im City 46 – ein kultiges Double-Feature.

Um noch einmal die Kollegen zu zitieren:

Liebe Interessierte,

die heißesten Riffs spielt das Leben! Endlich konnten wir Trash und seine Gang zu einer Stippvisite anlässlich unseres Forentreffens gewinnen, und das gleich im Endzeit-Action-Doppelpack des italienischen Genrespezialisten Enzo G. Castellari – live, in Farbe und 2D!

Am 27.10.2012 findet in der Hansestadt Bremen das dritte offizielle Forentreffen von deliria-italiano.de statt:

– DELIRIA ÖVER BREMEN –

Erneut nicht fehlen wird natürlich unser mittlerweile inoffizielles Forenmaskottchen George Eastman, mit dem es im ersten Film ein Wiedersehen gibt. Also sattelt eure Totenkopfmofas und erscheint zahlreich, pünktlich und am besten selber oder doch gleich persönlich.

Das Forentreffen ist natürlich öffentlich und ein Jeder ist gern gesehener Gast.

Die deliria-italiano-Crew freut sich auf euch.

Das Double-Feature wird selbstverständlich auf 35mm und mit kleinem Rahmenprogramm gezeigt.
Das Ganze startet am 27.10. um 13:30 Uhr im City 46, und wir freuen uns über jeden Gast.

Gezeigt werden:

The Riffs – Die Gewalt sind wir! (Italien 1982)

The Riffs – Flucht aus der Bronx (Italien 1983)

Regie bei beiden Teilen führt Action-Spezialist und Kult-Regisseur Enzo G. Castellari.

27. Oktober: DELIRIA ÖVER BREMEN im City 46

Von , 8. Oktober 2012 13:25

Dass ich mit dem Kollegen Stefan zusammen die Reihe „Weird Xperience“ im City 46 mache, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Dass ich mich gerne im „Delira-Italiano.de„-Forum herumtreibe, möglicherweise auch.

Am 27. Oktober habe ich mal die Chance, beides miteinander zu verbinden.

An diesem Tag wird es, zusammen mit dem „Deliria-Italiano.de“-Forum, eine „Weird Xperience“-Sondervorstellung geben!

 

Deliria-Italiano.de & Weird Xperience präsentieren:

DELIRIA ÖVER BREMEN

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Interessierte,

die heißesten Riffs spielt das Leben! Endlich konnten wir Trash und seine Gang zu einer Stippvisite anlässlich unseres Forentreffens gewinnen, und das gleich im Endzeit-Action-Doppelpack des italienischen Genrespezialisten Enzo G. Castellari – live, in Farbe und 2D!

Am 27.10.2012 findet in der Hansestadt Bremen das dritte offizielle Forentreffen von deliria-italiano.de statt:

– DELIRIA ÖVER BREMEN –

Erneut nicht fehlen wird natürlich unser mittlerweile inoffizielles Forenmaskottchen George Eastman, mit dem es im ersten Film ein Wiedersehen gibt. Also sattelt eure Totenkopfmofas und erscheint zahlreich, pünktlich und am besten selber oder doch gleich persönlich.

Das Forentreffen ist natürlich öffentlich und ein Jeder ist gern gesehener Gast.

Die deliria-italiano-Crew freut sich auf euch.

Das Double-Feature wird selbstverständlich auf 35mm und mit kleinem Rahmenprogramm gezeigt.
Das Ganze startet am 27.10. um 13:30 Uhr im City 46, und wir freuen uns über jeden Gast.

Gezeigt werden:

The Riffs – Die Gewalt sind wir! (Italien 1982)

The Riffs – Flucht aus der Bronx (Italien 1983)

Regie bei beiden Teilen führt Action-Spezialist und Kult-Regisseur Enzo G. Castellari.

Off-Topic: „Deliria Italiano“ – 2. Forentreffen in Frankfurt

Von , 29. September 2011 16:12

Wer diesen Blog aufmerksam liest, der weiß, dass ich mich oft und gerne im „familär geführten“ Diskussionsforum „Delirio Italiano“ herum treibe.

Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle – auch wenn es nicht unmittelbar zum Thema dieses Blogs gehört – auf das 2. Offizielle Delirio-Italiano-Forentreffen hinweisen, welches am 08.10. ab 14:00 Uhr in Frankfurt/Main stattfindet.

Das Treffen ist öffentlich und es werden die beiden italienischen Endzeit-Kracher „The Riffs – Die Gewalt sind wir“ (Enzo G. Castellari) und „Fireflash – Der Tag nach dem Ende“ (Sergio Martino) als 35mm-Kopien gezeigt.

Wer also zufällig in der Nähe ist – oder für dieses Spektakel den Weg von Bremen nach Frankfurt auf sich nehmen möchte -, ist herzlich willkommen.

Und ein Blick in „Delirio Italiano“-Forum lohnt natürlich auch 😉

Ein“entsetzlicher“ Veranstaltungstipp ;)

Von , 20. September 2010 15:15

An dieser Stelle möchte ich auf ein Event in Hamburg aufmerksam machen, der mir sehr am Herzen liegt.

Bis auf meine Arbeit hier mit dem Filmforum Bremen, bin ich im Netz eigentlich nur noch an einer anderen Stelle noch etwas aktiver (es fehlt halt die Zeit) und zwar beim – schon mehrmals dem geneigten Leser empfohlenen – Filmforum Deliria Italiano. Dort schreibe ich regelmäßig mit, noch aus Nostalgie zu dem Genre, welches mir vor vielen Jahren noch die Welt bedeutet hat: Dem europäischen Exploitation-Film der 60er, 70er und frühen 80er Jahre.

Die Jungs von Delira Italiano veranstalten am 31. Oktober (Halloween, wie passend) nachmittags ein öffentliches Forentreffen, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Gezeigt wird ein Film, der „so entsetzlich ist, dass Sie ihn in ihrem Leben nicht mehr vergessen werden“.

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