Das Bloggen der Anderen (18-01-21)

– Zum Jahreswechsel verstarb Jürgen Enz. Ich vermute einfach einmal, den meisten dürfte der Name spontan nichts sagen. Jürgen Enz drehte in den 70ern und 80er vor allem Sex- und Heimatfilme. Oftmals beides vermischt. Mir sagte der Name lange Zeit auch nichts, doch habe ich laut und deutlich seine Wiederentdeckung auf den Hofbauer-Kongressen mitbekommen. Bisher hatte ich noch nicht Zeit und Muße mich wirklich mit seinem Werk auseinanderzusetzen. Derweilen lohnt es sich aber sehr, die Nachrufe auf Jürgen Enz von Robert Wagner auf critic.de und Lukas Foerster auf Dirty Laundry zu lesen, die viel über das Phänomen und die Faszination der Person Enz erklären.

Jahresrückblicke auf Eskalierende Träume. Wie jedes Jahr eine bunte Mischung aus tollen Texten (wobei ich insbesondere den von Andreas Beilharz empfehlen kann) und unkommentierten (oftmals viel zu langen) Listen. Zum Eintauchen und drin wühlen.

Filmsucht.org hält Rückschau auf das Jahr 2020 für seinen Blog – was wahrscheinlich erst einmal für Blogger wie mich interessant ist, um zu sehen, dass Andere mit denselben Problemen zu kämpfen haben, wie man selber. Und dann gibt es noch eine Besprechung von Käutners leider noch immer viel zu unbekannten „Schwarzer Kies“ obendrauf.

– Italienische Sexkomödien der 70er und 80er können schon mal ganz hartes Brot für kühle Norddeutsche sein. Christian Genzel von Wilsons Dachboden kommt aus dem Süden und hat sich darum mal an „Ein nackter Po im Schnee“ gewagt.

– Das Sequel der Besprechung des Remakes. So kann man das wohl nennen. Filmlichtung ist nach der letzte Wochen noch immer nicht mit Gus Van Sants „Psycho“-Remake fertig und arbeitet sich weiter daran ab. Und er stellt einen Film vor, den ich selber auch erst vor kurzem entdeckt und lieben gelernt habe: Karl Freunds „Mad Love“ – Peter Lorres tolles US-Debüt.

– Der „Extrem-Spät“-Giallo „Eyes of Crystal” wurde mir nun schon sehr vielen Seiten empfohlen. Bluntwolf von Nischenkino macht da keine Ausnahme.

– Ich bin immer noch hin und her gerissen. Soll ich mir „New Mutants“ ansehen oder nicht. Der Trailer hatte mich vor langer Zeit neugierig gemacht. Die bisherigen Kritiken und die Produktionsgeschichte eher nicht. Volker Schönenberger fasst das alles noch einmal auf Die Nacht der lebenden Texte zusammen und kommt zu einer eigenen Einschätzung.

– Noch einmal Superhelden bzw. eine Superheldin. Den ausgesprochen gelungenen trailer von „Wonder Woman 1984“ habe ich mir gleich ein paar Mal angeschaut und mich tatsächlich auf den Kinobesuch gefreut. Dann kamen jetzt die ersten Kritiken (obwohl der noch gar nicht im Kino läuft?) und die waren eher hämisch. funxton fand ihn allerdings ganz gut – und das lässt mich hoffen.

– Zuletzt noch ein Klassiker: Filmklassiker aus Hollywood bespricht „Ein Braut für sieben Brüder“ von 1954, den ich als gemütliche TV-Sonntag-Nachmittag-Unterhaltung in Erinnerung habe.

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