Das Bloggen der Anderen (07-01-19)

Von , 7. Januar 2019 17:28

– Wie kann man besser ins neue Jahr starten, als mit Lukas Foersters wundervollen Bericht „Jede Projektion ein Akt der Zärtlichkeit“ über „lustbetonte Off-Festivals, die sich um ihre Anschlussfähigkeit an den Betrieb nicht scheren – und es ihren Besuchern ermöglichen, über die Bedingungen ihrer Entfremdung selbst zu entscheiden“ auf critic.de. Prominent erwähnt werden neben dem Hofbauer-Kongress der STUC.

– Und dann ist die erste Woche des Jahres 2019 natürlich auch geprägt von vielen Jahresrückblicken. Einerseits Besten-Listen bei real virtuality, symparanekronemoi, sdb-film.de und kitschkultklassisch und etwas ausführlicher kommentierte Bilanzen des Jahres bei Der Kinogänger, Magazin des Glücks und the-gaffer.de.

– Spannend: Bert Rebhandl nimmt auf Cargo auseinander, was vor 50 Jahren in der damals führenden Filmzeitschrift „Filmkritik“ stand.

– Pure Liebe. Rainer Knepperges auf new filmkritik (!) mit einem weiteren berauschenden Bild-Text-Essay: „Auge und Umkreis (III)“.

– Mein Bekanntenkreis ist begeistert – ich habe da leider (noch) eine Lücke: Alex Cox‘ legendärer „Repo Man“ – kompetent vorgestellt von Christian Genzel auf Wilsons Dachboden.

– Leider in Oldenburg versäumt, jetzt weit oben auf der „Must-see“-Liste. Insbesondere nach funxtons begeisterter Review: „First Reformed“ von Paul Schrader. Ferner hat sich funxton noch den deutschen Gangsterfilm „Nur Gott kann mich richten“ von Özgür Yildirim mit dem unvermeintlichen Moritz Bleibtreu angesehen und ist überraschend angetan.

– Auf Schlombies Filmbesprechungen geht es diesmal sehr, sehr leise zu. Den Geräusche können bei den beiden von ihm besprochenen Filmen den Tod bedeuten: „A Quite Place“ und „Don’t Breathe“.

– Neues von Schattenlichter. Diesmal nichts Italienisches aus den 70ern, sondern ein zeitgenössischer Film aus den USA. Ryan Goslings Regie-Debüt „Lost River“ konnte die Autorin überzeugen.

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