Das Bloggen der Anderen (16-04-18)

Von , 16. April 2018 19:32

– Unglaublich, aber wahr. In den deutschsprachigen Blogs (zumindest denen, denen ich regelmäßig folge) fand sich in der vergangenen Woche nur ein einziger Nachruf auf den großen Miloš Forman. Weshalb dieser Beitrag des Kinogängers auch in dieser Woche den Reigen eröffnet.

– Rüdiger Suchsland hat sich anlässlich eines zweitägigen Kongresses in Frankfurt getan, der im Rahmen des »Lichter«-Filmfest stattfand und um die „Zukunft des deutschen Films“ auf out-takes einige Gedanken zur Gegenwart des deutschen Films gemacht.

– Auf jenem Kongress war auch Joachim Kurz von kino-zeit.de und hat ebenda einen längeren Bericht dazu verfasst. Alex Matzkeit fragt sich, ob es nicht so einige Filme gibt, die wir nicht gesehen haben, aber glauben zu kennen – die aber in Wirklichkeit ganz anders sind. Anna Wollner hat ein Interview mit der Regisseurin Emily Atef über deren Romy-Schneider-Biopic „3 Tage in Quibéron“.

– Dazu passt, dass Bianca von Duoscope eine lautstarke Lobeshymne auf den Film „3 Tage in Quibéron“ angestimmt hat.

– Nicht Romy Schneider, sondern einer anderen Grand Dame gilt der Liebesbrief, den Patrick Holzapfel auf Jugend ohne Film auf das elektronische Papier gebracht hat: Delphine Seyrig.

– Unter dem Titel „Scarface, R. und ich – Borderline, Sucht und mein Patriarchat“ hat Gastautor Nicolai bei der Filmlöwin einen erschütternden, sehr persönlichen Text geschrieben.

– Schauspieler, die nach ihrem Ableben noch immer jung und schön in Filmen mitspielen? Die Digitalisierung macht es möglich. Darüber hat Filmlichtung einmal nachgedacht.

– Michael Kienzl hat auf critic.de anlässlich der Helmut-Käutner-Retrospektive im Berliner Zeughauskino über drei seiner unbekannteren Filme geschrieben.

Was läuft in Cannes und was nicht? Schwanenmeister von Negativ Space weiß Bescheid.

– Und gute Filmtipps gesucht? Da kann man gerne mal einen Blick auf Witte’s wöchentliche Tipps riskieren.

– Totalschaden hat sich auf Splattertrash Dario Argentos „Tenebrae“ vorgenommen.

– André Malberg hat sich auf Eskalierende Träume in einem schön bebilderten Text über den weniger bekannten Italo-Western „Pistoleros“ ausgelassen.

– Schweine vor Gericht? Sascha auf Die seltsamen Filme des Herrn Nolte über „Pesthauch des Bösen“.

– Gastautor Dr. Wily führt seine Marvel-Reihe auf Wilsons Dachboden mit „Captain America – First Avenger“ weiter.

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