Das Bloggen der Anderen (09-04-18)

Von , 9. April 2018 17:32

– Es ist schon eine Weile her, aber trotzdem immer noch hochspannend: Das Filmkollektiv Frankfurt veranstaltete zwischen dem 18. Und 20. August 2017 die Reihe „Tropische Sinnlichkeit – Hommage an Armando Bo und Isabel Sarli“. Silvia Szymanski war damals dabei und macht ihren Lesern auf Hard Sensations nun den Mund wässrig, sich intensiv mit dem Schaffen von Herrn Bo und seiner Muse zu beschäftigen. Bei mir steht es jedenfalls ganz oben auf dem Zettel.

Kann Kino eine therapeutische Wirkung haben? Und wenn ja, wie? Joachim Kurz hat sich dieser Frage auf kino-zeit.de angenommen. Erst kürzlich fiel mir bei der Sichtung eines 80er-Jahre-Actioners auf, wieviel Wert auf und wieviel Kreativität in den Vorspann des Filmes gesteckt wurde. Das kennt man heute leider gar nicht mehr. Findet auch Rajko Burchardt.

– Wichtige Info für alle Blogger und ein persönlicher Albtraum. Christian Gertz gibt auf mehrfilm.de die Geschichte einer Abmahnung wieder. Gruselig! Und eine Warnung für alle.

– In gewohnter Länge und mit einem unglaublichen Detailreichtum hat sich david auf Whoknows presents mit der sowjetischen Sex-Komödie „„Bett und Sofa“ von 1927 beschäftigt. Eine wie immer hochinteressante Lektüre.

Filmlichtung verteidigt leidenschaftlich einen Film, der vor 10 Jahren (wirklich erst 10? Kommt mir in der Erinnerung viel länger vor) fürchterlich floppte und von allen Seiten verrissen wurde: „Speed Racer“ von den Wachowski-Geschwistern. Warum er den Film so sehr liebt, erklärt er ausführlich.

– Okay, eigentlich verlinke ich nur deutschsprachige Texte (sonst würde das einfach zu viel), aber wenn jemand wie André Malberg auf der tollen Seite von Eskalierende Träume so viel und fundiert über Jess Francos „Drácula contra Frankenstein“ schreibt, darf das ausnahmsweise auch mal auf Englisch sein.

– Dass der so reißerisch betitelte „Hexen bis aufs Blut gequält“ durchaus ein oder mehrere Blicke wert ist, führt Mauritia Mayer auf Schattenlichter aus.

– Ein kurzes Schlaglicht wirft Lukas Foerster von Dirty Laundry auf „La viaccia“ von Mauro Bolognini.

– Der beste St-Pauli-Film, der nicht von Rolf Olsen stammt: Wolfgang Staudtes großartiger „Fluchtweg St. Pauli“. Warum? Nachzulesen bei Splattertrash.

– Amateuer-Splatter-Zeit auf Schlombies Filmbesprechungen. Christian hat den berüchtigten „Weasels Rip My Flesh“ vom Amteuer-Splatter-Pionier Nathan Schiff ausgegraben und dessen Kurzfilm „The Day the Dog Went Insane“ noch gleich dazu.

– Michael Schleeh von Schneeland beschäftigt sich derzeit näher mit dem modernen Indische Kino und empfiehlt, mal einen Blick auf den Hindi-crime-Film „Shaitan“ von Bejoy Nambiar zu werfen.

– Oliver Nöding schreibt auf Remember It For Later über Bob Fosses wunderbaren „Lenny“.

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