Das Bloggen der Anderen (14-03-16)

Von , 14. März 2016 19:40

bartonfink_type2– Letzte Woche verstarb der große und immens einflussreiche Set-Designer Ken Adams, der mit seinen James-bond-Bauten und dem Kubrickschen „War Room“ Ikonen für die Ewigkeit schuf. Sebastian widmet ihm auf Magazin des Glücks einen Nachruf. Ferner stellt Sebastian noch fünf Kurzfilme des sowjetischen Regisseurs Michail Kobachidse vor.

– Wieder Festivalzeit! Diesmal wird sich auf der Diagonale in Graz herumgetummelt. Joachim Kurz und Patrick Holzapfel berichten für B-Roll, Patrick schreibt zusätzlich noch zusammen mit Rainer Kienböck für Jugend ohne Film.  Und auch Karsten Munt von critic.de ist dabei.

– Ebenfalls bei critic.de schwärmt Till Kadritzke vom tollen Besonders Wertlos 2016: 18. Festival des deutschen psychotronischen Films.

– Nochmal Patrick Holzapfel. Auf B-Roll macht er sich kontroverse Gedanken darüber wie der Schrecken des Holocausts im Film dargestellt wird und verweist dabei kritisch auf Oscar-Gewinner „Son of Saul“.  Mit einem schöneren Thema beschäftigt sich Urs Spörri, nämlich der „Neuen Deutschen Sinnlichkeit“.

– Als Abschluss seiner letztwöchigen „Aliens“-Retrospektive, stellt Heinrich Lenhardt als Gastautor auf Wilsons Dachboden noch die beiden PC-Spiel-Umsetzungen von „Aliens“ vor. Für Nostalgiker.

Screen/read hat ein Interview mit (Zitat:) „Kanadas spannendstem Horror-Nachwuchs“, Gigi Saul Guerrero, Luke Bramley and Raynor Shima, geführt.

– Gregor Torinus widmet sich auf Hard Sensations der „Human Centipede“-Trilogie. Vom vielversprechenden und unterschätzen Erstling bis zum vollkommen in sich implodierten Abschluss.

– Volker Schönenberger stellt auf Die Nacht der lebenden Texte Fritz Langs Meisterwerk „Der müde Tod“ vor.

– Auf geht’s nach Italien! Nachdem ihn letzte Woche „Spuren auf dem Mond“ nicht vollends begeistern konnte, ist Sebastian von Nischenkino von Luigi Bazzonis Erstling „La Donna del Largo“ hingerissen.

Yzordderrexxiii schreibt begeistert über Lucio Fulcis wunderschönen „Nackt über Leichen“.

– Roberto Bianchi Monteros Giallo „Schön, nackt und liebestoll“ (was für ein Titel!) hat totalschaden von Splattertrash sehr viel Spaß gemacht.

Einen interessanten Mischmasch hat Udo Rotenberg auf Grün ist die Heide anzubieten. Einen Film, den der großartige Rolf Olsen 1963 begann und der spätere Großmeister des deutschen Pornofilms Hans Billian 1966 vollendete. „Das Spukschloss im Salzkammergut“ mit Udo Jürgens und Hannelore Auer.

– Oliver Nöding von Remember It For Later hat einen Film gesehen, den die Öffentlichkeit nie zu sehen bekommen sollte. Oder konnte. Oder wie auch immer. Wer den „legendären“ Titel errät, der kriegt mit etwas Pech einen großen Bruder. In eine ähnliche Kerbe (aber nicht im Giftschrank verschwunden) ist „Xanadu“, der „angeblich als Inspiration für den berühmt-berüchtigten Razzie Award, den Anti-Oscar, der hierzulande als “Goldene Himbeere” bezeichnet wird“. Da tut es doch gut, wenn Oliver „Straßen in Flammen“ mit den Worten bespricht: „STREETS OF FIRE ist ein Meisterwerk, einer jener Filme, die die Ästhetik ihres Jahrzehnts nicht nur in Reinkultur verkörpern, sondern sie transzendieren, totales Kino, ein Werk formgewordener Emotion, ein Traum in Bild und Ton“.

– Michael Schleeh schreibt auf Schneeland über den Dokumentarfilm „Nuclear Nation“ von Atsushi Funahashi und hat eine Liste mit japanischen Filmen zusammengestellt, die sich mit dem Thema Fukushima auseinandersetzen.

– Für mich eine wertvolle Auflistung (nach empfohlenem Alter sortiert): Kinderfilme mit starken Mädchen-Figuren von Rochus Wolff auf dem Kinderfilmblog.

– YP und PD unterhalten sich auf Film im Dialog über den Oscar-Gewinner für den besten Film: „Spotlight“.

– Und 35-Millimeter-Redakteur Ansgar Skulme stellen in einem Gastbeitrag auf Duoscope einen der großen (zu Unrecht) Vergessenen vor: Die Horrorikone Lionel Atwill.

– Eine Liebeserklärung von david auf Whoknows presents an Howard Hawks „Ein Goldfisch an der Leine“. Damit steht er nicht allein: „Jean-Luc Godard als individueller Kritiker wie auch die gesamte Redaktion der cahiers du cinéma kürten MAN‘S FAVORITE SPORT? zu einem der 10 besten Filme des Jahres. Der britische Filmjournalist Phil Hardy ging in einem kurzen Review noch weiter, als er MAN‘S FAVORITE SPORT? als „the quintessential Hollywood auteur movie“ bezeichnete.“

– Mauritia Mayer gesteht auf Schattenlichter, Tobe Hoopers Stephen-King-Verfilmung „Salem’s Lot“, „einfach hoffnungslos und bedingungslos“ zu sein und hat dem Film einen schönen Text gewidmet. Ich mag den Film ja auch – möglicherweise, weil „Brennen muss Salem“ mein erstes Stephen-King-Buch war.

– Schlombie hat auf Schlombies Filmbesprechungen eine schöne und wahre Kritik zu Romeros „Zombie 2 – Das letzte Kapitel“ geschrieben.

Funxton macht sich für die Wiederentdeckung von Robert Zemeckis frühen Spielfilm „Used Cars“ stark: “Ein kleines Schätzchen, das bei uns bei Weitem nicht das Renommee genießt, das ihm in seinem Entstehungsland zukommt. Das ist schade und wird sich vielleicht eines Tages nochmal ändern.“

– Alex hat neue Real Virtualinks auf real virtuality.

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