Das Bloggen der Anderen (19-10-15)

bartonfink_type2– Noch einmal das Filmfest Hamburg. Sonja Hartl fasst auf B-Roll noch einmal ihre Eindrücke zusammen, während Till Kadritzke den zweiten Teil seines Sehtagebuchs auf critic.de veröffentlicht. Rainer Kienböck und Patrick Holzapfel beenden auf Jugend ohne Film ihre Berichterstattung.

– Am 12. Oktober 2015 starb Joan Leslie im Alter von 90 Jahren in Los Angeles. Der Kinogänger widmet ihr einen Nachruf. Zudem gibt es auch wieder das Neuste aus Hollywood.

– Lobenswert: Alex Matzkeit geht auf real virtuality unter der Rubrik “Nachhaltigkeit” zurück zu seinen Blogeinträgen der letzten Monate und verweist auf interessante Entwicklungen in den angerissenen Themen. Außerdem kündigt er an, sich demnächst mit “Fantheorien” zu beschäftigen.

– Über eben diese „Fantheorien“ schreibt in dieser Woche auch Lucas Barwenczik auf B-Roll. Außerdem hat Andreas Köhnemann den französischen Filmemacher Olivier Assayas interviewt.

– Letztes Mal war hier von einem neuen Gamera-Film zu lesen. Diesmal soll der US-Godzilla laut Filmherum 2020 gegen King Kong antreten. Ja, gefällt mir.

– Sven Safarow weist auf Safarow schreibt auf das toll tönende KARACHO-1.-Festival-des-Actionfilms in Nürnberg hin. Wenn Nürnberg doch nicht so weit weg wäre…

– „Dead of Night“ von Bob Clark ist ein kleiner Lieblingsfilm von mir und es ist viel zu lange her, dass ich den gesehen habe. Ich hatte auch gar nicht mitbekommen, dass Bob Clark – der neben tollen Genrefilmen auch für „Porky’s“ verantwortlich war – in der zwsichenzeit unter tragischen Umständen ums Leben gekommen ist. Nachträglich RIP.  Auch Sascha von Die seltsamen Filme des Herrn Nolte zeigt sich von dem auch als „Deathdream“ bekannten Film begeistert.

– Wo wir gerade bei Lieblingsfilmen sind: Mauritia Mayer hat sich für ihren Blog Schattenlichter Michaele Soavis wunderschönen „Dellamorte Dellamore“ vorgenommen.

– Simon Kyprianou schreibt auf Die Nacht der lebenden Texte über „Autumn Blood“. Mit seiner Einordnung des Filmes als „Horror-Thriller“ habe ich so meine Probleme. Ich sehe ihn eher als Western und fand ihn letztendlich auch deutlich besser als Simon. Nachzulesen hier.

Die drei Muscheln über den Fabrice Du Welz-Doppelschlag „Colt 45“ und „Alléluja“. Beide können Rezensent stu leider nicht gänzlich überzeugen.

– Ganz anders sieht das Michael Schleeh auf Hard Sensations. Zumindest für „Alléluja“, den er hier mit großer Leidenschaft empfiehlt. Schön zu lesen und macht mich definitiv sehr neugierig auf den Film.

Cereality hat in den letzten Wochen die Filme des Hans W. Geissendörfer vorgestellt und fasst diese Retro noch einmal kompakt zusammen.

– Oliver Armknecht stellt auf film-rezensionen.de wieder einmal einen Animee vor und zwar „Last Exile“, der ihm gut gefiel. Weniger gut gefiel ihm der deutsche Splatter-Film „Caedes – Die Lichtung des Todes“.

Sehr interessant klingt der Dokumentarfilm „Chuck Norris und der Kommunismus“ über die wilde Art und Weise, wie früher Hollywood-Action nach Rumänien geschmuggelt wurde und dort so etwas wie ein Untergrund-Netzwerk für US-Filme entstand. Ronny Dombrowski  stellt ihn auf cinetastic vor. Der neue Woody Allen wird allerdings von ihm – trotz einer 6/10-Bewertung – ziemlich verrissen. Leider.

– Umgekehrt ist es bei schlombie von Schlombies Filmbesprechungen. Der gibt dem tschechischen Film „Der Rattengott“ (der auch auf meiner Einkaufsliste steht)  „nur“ 3/5, zeigt sich in seiner Besprechung durchaus fasziniert.

– Oliver Nöding von Remember It For Later besucht die die „Wall Street“ mit positivem Ergebnis. Ebenso erfreulich verlief die Begegnung mit dem „Midnight Cowoby“ und auch der Herr Schimansky aus „Zahn um Zahn“ entpuppte sich als angenehmer Zeitgenosse.

– YP und PD von Film im Dialog unterhalten sich diesmal über den Film „White God“ des ungarischen Regisseurs Kornél Mundruczó.

– Udo Rotenberg von L’amore in cittá hat wieder einen Film von Steno im Gepäck:“ Le avventure di Giacomo Casanova „ alias „Casanova – seine Liebe und Abenteuer“, der für Udo ein frühes Beispiel für die sich erst sehr viel später herausbildende „“Commedia sexy all’italiana“ ist. Interessant.

– Rainer Kienböck schreibt auf Jugend ohne Film über Claude Lanzman und „Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures“.

– Lukas Foerster auf Dirty Laundry über „Navy Wife“, Allan Dwan und Einstellungen. Perfekt illustriert.

Wunderbare Bilder vom direkten Blick in die Kamera hat Rainer Knepperges auf new filmkritik gesammelt.

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2 Antworten zu Das Bloggen der Anderen (19-10-15)

  1. david sagt:

    Eine kleine Korrektur: „Der Rattengott“ spielt zwar gemäß einigen Inhaltsangaben in der Tschechoslowakei der 1920er Jahre (auch wenn der Film eher jenseits von Zeit und Ort angesiedelt wirkt), ist aber ein jugoslawischer Film, und der kroatische Regisseur Krsto Papic gehörte zur Speerspitze der „Jugoslawischen Neuen Welle“. Der Film basiert allerdings auf einer Kurzgeschichte des polnisch-stämmigen russischen Autoren Alexander Grin. Slawisch war also im Grunde richtig 😉
    Ansonsten: vielen Dank – wieder einmal – für die schöne Rubrik und die viele Arbeit, die du dir machst. Deine Mühen werden sehr geschätzt!

  2. Marco Koch sagt:

    Ja, da hast du recht und ich hätte es besser wissen müssen. Auf den Film bin ich nämlich bereits vor zwei Jahren aufgrund dieser sehr schönen (und langen) Rezension aufmerksam geworden: http://deliria-italiano.phpbb8.de/sonstige-f37/der-rattengott-krsto-papic-1976-t7453.html

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