In eigener Sache: Kurze Sendepause

Sicherlich hat sich der eine oder andere Stammleser schon gewundert, weshalb letzte Woche „Das Bloggen der Anderen“ noch einmal ausfiel, und der letzte Blogeintrag auch schon wieder etwas länger her ist. Die Antwort ist so einfach, wie schmerzhaft: Es fehlt mir einerseits an der Zeit, andererseits bin ich zurzeit einfach platt. Das Bloggen ist ja (leider, muss ich sagen – auch in Anbetracht der Zeit, Mühe und Liebe, die ich in das Filmforum Bremen stecke und die Freude, die es mir macht) nicht mein Beruf.  Und da Letzterer momentan auf unterschiedlichen Ebenen sehr belastend ist, fehlte mir oftmals die Kraft, mich abends oder auf der Heimfahrt im Zug noch zu einem Text aufzuraffen. An meiner Kritik zu „Love Exposure“ zum Beispiel sitze ich nun schon seit zwei Wochen. Das hat nichts damit zu tun, dass mir das Bloggen keinen Spaß mehr machen würde. Im Gegenteil, ärgert es mich ziemlich, dass ich in den letzten zwei Wochen nicht hier nicht so aktiv sein konnte, wie ich es sein möchte. Aber es hilft nichts. Ich muss mir eingestehen, dass ich dringend eine Pause brauche, denn ich fühle mich vollkommen ausgelaugt und muss jetzt erst einmal tief durchatmen. Dabei hilft es ungemein, dass ich jetzt erst einmal fast drei Wochen Urlaub habe. Die ersten Urlaubstage habe ich schon auf dem Internationalen Filmfest in Oldenburg verbracht, morgen geht es mit der Familie an die Nordsee. Und dann steht am 2. und 3. Oktober noch das Deliria-Italiano-Forentreffen in Wien an, auf welches ich mich sehr freue. Dann habe ich noch ein, zwei Tage Ruhe bis es wieder zurück ins Büro geht. Ich denke bis dahin habe ich dann auch den Kopf frei bekommen und neue Kräfte gesammelt. Ich werde in der Zwischenzeit aber nicht völlig untätig sein, endlich meine „Love Exposure“-Besprechung beenden und vielleicht noch zwei andere, die ich in der Pipeline habe. Dann kommt natürlich noch der Bericht aus Oldenburg und eventuell zwei Buchbesprechungen. Aber da lasse ich mir Zeit und schreibe erst daran, wenn mir danach ist. Die nächsten drei Wochen gehören jetzt erst einmal nur mir und meiner Familie.

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3 Antworten zu In eigener Sache: Kurze Sendepause

  1. Alex sagt:

    Erhol dich gut, lieber Marco! Und wenn du das nächste Mal länger Urlaub machst kannst du dir ja vorher eine „Bloggen der Anderen“-Vertretung suchen.

  2. totalschaden sagt:

    Ich wünsche dir ebenfalls gute Erholung.
    Wenn das Hobby zur Last wird, ist eine solche Pause dringend nötig. Hoffe, du findest nach deiner wohlverdienten Ruhepause wieder Kraft zum und Lust am Schreiben. Deine Texte gehören schließlich zum festen Repertoire der deutschen Online-Film-Journalie.
    Bild bald …

  3. Marco Koch sagt:

    Höre ich da jemanden „HIER“ rufen? 😉

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