Das Bloggen der Anderen (26-01-15)

Von , 26. Januar 2015 21:12

bartonfink_type2– Letzte Woche war filmtourismus.de noch in den USA unterwegs, in dieser Woche stellt Herbert Schabel einen Sehnsuchtsort von mir vor: Die Cinecittà-Studios in Rom, die aber scheinbar gar nicht so prunkvoll sind, wie ich mir das in meinen Träumen vorgestellt habe.

– Bleiben wir in Italien: Mauritia Mayer schreibt auf Schattenlichter über einen wichtigen Film der italienischen Kinogeschichte: Mario Bavas Krimi-Komödie „The Girl Who Knew Too Much“, der häufig „der erste Giallo“ genannt wird.

– Totalschaden von Splattertrash wiederum empfiehlt Sergio Solimas unterhaltsames Freibeuter-Abenteuer „Der schwarze Korsar“.

– Udo Rotenberg bespricht den frühen Mondo-Film „La donna die notte“, der auf deutsch den etwas irreführenden Titel „Käufliche Nächte“ trägt, auf L’amore in città.

– Wer sich für italienische Filmgeschichte interessiert, für den hat Harald Steinwender auf Themroc einen Lese-Tipp: “The History of Italian Cinema. A Guide to Italian Film from Its Origins to the Twenty-First Century” von Gian Piero Brunetta. Weniger begeistert ist er von Uwe Killings „Dreckige Spaghetti“, dem er immerhin einen wunderbares Bildmaterial attestiert. Mit gemischten Gefühlen, wenn auch unter dem Strich positiv beurteilt er „Actionkino – Moderne Klassiker des populären Films“, den ich hier ebenfalls besprochen habe.

– Das Filmfestival in Rotterdam ist mir aus berufenen Munde schon mehrmals ans Herz gelegt worden. Da ein Freund nun in die holländische Hafenstadt gezogen ist, hoffe ich, in den nächsten Jahren dort einmal mein Quartier aufschlagen zu können. Was Beatrice Behn auf B-Roll hier, hier und hier über das Festival schreibt, macht auf jeden Fall Lust darauf.   Auf jeden Fall LUST (ja, großgeschrieben) macht auch Silvia Szymanskis wunderbarer Bericht über den 14. Hofbauer-Kongress und die Geschichte dieses außergewöhnlichen Events.

– Udo Rotenberg hat sich auf seinem zweiten Blog Grün ist die Heide eingehend mit Heinrich George und dem Film „Schleppzug M 17“ beschäftigt, welchen er auf dem Hofbauer-Kongress sah.

– Oliver Nöding setzt auf Remember It For Later seine persönliche Bond-Retrospektive weiter fort und ist nun bei der Roger-Moore-Phase angekommen, die er von „Leben und Sterben lassen“ über meinen Favoriten und „ersten Bond im Kino“ „In tödlicher Mission“ (der ihn eher kalt gelassen hat) bis „Im Angesicht des Todes“ genau unter die Lupe nimmt.

Keine guten Worte findet Joris Julius-Sabinus auf Hard Sensations für David Ayers „Herz aus Stahl“, wie er generell Kriegsfilme „die verkrüppelte Zierkirsche im Portfolio eines Regisseurs“ nennt.  Michael Schleeh stellt die beiden Kurzfilme „The Minions“ und „The Days God Slept“ des Amerikaners Jeremiah Kipp vor.

– Auf seinem eigenen Blog Schneeland schreibt Michael Schleeh über Kim Ki-Duks verstörenden „Moebius“.

– Auf Okaeri bespricht Sascha Schmidt Oshima Nagisas 1968 entstanden „Death By Hanging“ und fasst zusammen: „Radikal ist sein Aufschrei gegen die imaginierte moralische Vormacht der Mehrheit gegenüber ihren Minderheiten und damit heute aktueller denn je“.

Ausnahmsweise mal ein Hinweis auf einen Podcast. Auf Deep Red Radio macht Tobe auf seine Sendung „The Sounds of Fear“ aufmerksam, wo auch mein alter Bekannter Alex Wank von Cineploit zu Wort kommt. Und das rechtfertigt für mich nicht nur diese Ausnahme von der Regel, sondern ich werde mir den auch gleich mal runterladen. Eine Ehre, die sonst nur der Podcast von „El Diabolik“ hat.

– Auf Jugend ohne Film analysiert Rainer Kienböck Vittorio De Sicas Film „I Sequestrati di Altona“ mit Frederic March, der in Hamburg entstand (logisch, bei dem Titel) und auf Jean-Paul Sartres Theaterstück „Les Séquestrés d’Altona“ beruht.

– Bring back the 80s: Annika Stelter nimmt sich auf Die Filme, die ich rief den 80er-Action-Spaß „The Running Man“ vor. So ein Kultfilm aus meiner Schulzeit, den ich seit damals, glaube ich, nicht wieder gesehen habe, nun aber gerade Appetiet drauf bekomme.

-80s und Kult ist auch John Carpenter. Martin Beck weist auf Reihe Sieben darauf hin, dass man dessen Musikalbum „Lost Themes“ im Netz legal probehören kann.

-Von den 80ern zu den 70ern. Der Außenseiter hat auf Final Frontier Film einen Film ausgegraben, in dem ein Bruce-Lee-Klon gegen einen Bud-Spencer-Klon antritt. Weird.

-Und nun zu den 60ern. Sebastian nimmt sich auf Das Magazin des Glücks die fünf Spielfilme vor, die Alfred Hitchcock in den 60er Jahren gedreht hat.

– Michael Kienzl stellt auf critic.de den amerikanischen Dokumentaristen Alfred Guzzetti vor, dem das Berliner Festival Unknown Pleasures eine Werkschau gewidmet hat. Und Michael Fleig empfiehlt eindringlich den Film „The House at the End of Time“ (La casa del fin de los tiempos), der auf dem Fantasy Film Fest lief und bisher noch keine andere Auswertung erfahren hat.

– Auf Schlombies Filmbesprechungen findet man wieder eine Sammlung an aktuellen Filmreviews.

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