Das Bloggen der Anderen (31-03-14)

Von , 31. März 2014 18:21

bartonfink_type2– Auf Daumenkino haben Florian Krautkrämer, Philipp Fust und Jennifer Ament haben sich Spike Jonze neuen Film „Her“ angesehen und sind leider durch die Bank weg enttäuscht.

Der Wishman-Touch. Doris Wishmann gehört zu den wenigen Sexploitation-Regisseurinnen. Aber nicht nur deshalb gibt es auf critic.de jetzt eine länger Serie, die uns die Dame noch einmal vorstellt.

– Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von kino-zeit.de gibt es auf B-Roll wieder ein Interview mit einer hoffnungsvollen Filmemacherin, die in den nächste 10 Jahren durchaus eine Rolle im deutschen Film spielen könnte: Frauke Finsterwald. Ferner erklärt Rochus Wolf in seiner Rubrik „Sitzplatzerhöhung“, warum Kinderfilm kurz gehalten werden sollten.

– Akira Kurosawas Meisterwerk „Rashomon“ erzählt davon, die das selbe Ereignis durch verschiedene Perspektiven ganz anders wahrgenommen werden kann. Da trifft es sich gut, dass auch YP und PB auf Filme im Dialog sich dem Film von zwei Seiten nähern.

Stubenhockerei beendet seine Vorstellung von Maya-Deren-Filmen mit dem mir unbekannten „The Very Eye of Night“ und den mir bekannten „Divine Horsemen“.

– Fast drei Wochen hat es gedauert bis Schlombie auf Schlombies Filmbesprechungen mit seinen „Besprechungen der Anderen“ weitergemacht hat. Macht ganz schön Arbeit, nicht wahr? 😉

– Letzten Donnerstag haben wir in unserer Kinoreihe „Weird Xperience“ Marvin Krens „Blutgletscher“ auf der großen Leinwand gezeigt. Wer nicht da war, kann zumindest in Michael Schleehs Blu-ray-Rezension auf Hard Sensations nachlesen, was er verpasst hat. Es wurde schon sehr viel über „The Wolf of Wall Street“ geschrieben, aber noch nicht von Joris Julius-Sabinus, der einen schönen Text nachgereicht hat. Nicht besonders gut, aber allein durch Michael Gough unterhaltsam geraten, ist der Klassiker „Black Zoo“, den Andreas Poletz bespricht.

– Auch Oliver Nöding hat „Blutgletscher“ gesehen und für gut befunden. Ferner begibt er für Remember It For Later nach St. Pauli, wo er nicht nur auf José Bénazéraf, sondern auch zweimal auf Rolf Olsen trifft.

– Nachdem Buster Keaton seinen Vertrag mit MGM verlor, kam er beim kleinen Educational-Studio unter. Die Filme, die er dort drehte sind heute weitgehend unbekannt. Da sie aber gerade auf DVD erschienen, hat sich Hauptsache Stummfilm dem einmal angenommen.

Jugend ohne Film schließt seine Reihe mit Abendgesprächen während der Diagonale ab und hat auch ein Interview mit Johann Lurf, seines Zeichens Filmvorführer und Filmemacher, geführt.

– Alexander Matzkeit fragt auf real virtuality am Beispiel des neuen Captain-America-Films „Immer diese Nazis – Haben Comic-Filme eine soziale Verantwortung?

– Michael Schleeh schreibt auf nachtsichtgeräte über das Hong Kong International Film Festival 2014.

– Zwei Meinungen zu „The Canyons“. Einmal Nicolai Bühnemann auf filmgazette und Andreas Köhnemann auf screenshot. Interessanterweise mögen beide diese – meiner Meinung nach – gescheiterte Zusammenarbeit von Paul Schrader und Bret Easton Ellis.

– „Il cittadino si ribella“ (Ein Mann schlägt zurück) brilliert nicht nur durch das Dream-Team Franco Nero/Enzo G. Castellari und einen traumhaften Titeltrack, sondern hat generell einiges zu bieten, wie Udo Rotenberg auf L’Amore in città zu berichten weiß.

PewPewPew hat mal wieder einen gelungenen Science-Fiction-Kurzfilm gefunden.

– Annika Stelter hat auf Die Filme, die ich rief erstmals F.W. Murnaus wunderschönes Stummfilm-Meisterwerk „Der letzte Mann“ gesehen und ist natürlich begeistert.

– Erinnerungen an meine Jugend werden wach, wenn ich auf Die seltsamen Filme des Herrn Nolte über die Western-Komödie „Höchster Einsatz in Laredo“ lese, der in den 80ern gefühlt jedes Jahr im TV lief.

– J. Michael Straczynski mag ich und war nicht nur „Babylon 5“-Fan, sondern habe auch einiges von seinen Comic-Arbeiten gelesen. Den von ihm mitverfassten Film „Ninja Assassin“ habe ich aber ausgespart. Wie Der Kinogänger findet, durchaus zu recht.

– Kann Darren Aronofsky Bibel? Bisher hat mich jedes Werk des „Pi“-Regisseurs überzeugen könne, sogar mit Abstrichen sein esoterischer Mischmasch „The Fountain“ (nicht allein aufgrund von Clint Mansells großartiger Musik). Jetzt kommt „Noah“.Mit Russell Crowe. Komm und sieh hat ihn schon sehen können und ist leider gar nicht begeistert.

–  Noch vernichtender fällt das Urteil von Flo Lieb auf symparanekronemoi zu „Noah“ aus.

– Apropos „Komm und sieh“: „Schonungsloser kann ein Antikriegsfilm kaum sein“. Das was Robin Schröder auf Mise en cinéma da über den Film „Komm und sieh“ schreibt, habe ich schon sehr häufig gehört, weshalb ich einerseits neugierig auf den Film bin, andererseits auch ein wenig Angst vor ihm habe.

Eine Antwort für “Das Bloggen der Anderen (31-03-14)”

  1. Schlombie sagt:

    Ja, macht Arbeit, ist die Sache aber wert. Einmal pro Woche wie Du würde ich jedoch zeitlich nicht schaffen. Hut ab! 🙂

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