Crowdfunding-Projekt „Amok” sucht Unterstützer

Amok-Header-fb-post (1)Es dürfte ja allgemein bekannt sein, dass es für engagierte Filmemacher schwer ist, eine Filmförderung zu bekommen, wenn die Themen allzu kontrovers oder genrelastig sind. Zudem gibt man auch ein Stück Unabhängigkeit auf. Recht viele Filmemacher haben daher das Mittel des „Crowdfunding“ für sich entdeckt, um zumindest einen Teil des Filmes finanziert zu bekommen. Ich habe an dieser Stelle schon zweimal auf interessante Projekte aufmerksam gemacht. Nun soll es nicht so sein, dass der Blog zu einer Werbeplattform für Crowdfunding-Projekte werden soll. Doch wenn ich selber ein Projekt als interessant und unterstützenswert ansehe, dann will ich hier auch zukünftig gerne darauf hinweisen.

Ein solch interessante Projekt scheint der Film „Amok“ von Zoltan Paul zu sein, der einen „schonungslosem Blick die Psyche eines Mannes in den letzten 24 Stunden seines Lebens, das er mit einem Blutbad beendet“ sein soll. Besetzt ist er prominent mit den beiden „Polizeiruf 110“-Kommissaren Charley Hübner und Anneke Kim Sarnau. Die Hauptrolle spielt Tilo Nest vom Wiener Burgtheater. Laut Produktion arbeiten Crew und Darsteller bisher für symbolische Gagen.

Der Regisseur beschreibt das Konzept des Filmes folgendermaßen:

Das Umsetzungskonzept des Films steht im Widerspruch zu allen Filmförderungskriterien und Senderauflagen und kann deshalb nur über privates Geld und Crowdfunding finanziert werden:

Wir drehen den Film in zehn(!) Drehtagen ohne festes Drehbuch nur auf Grundlage eines Bildertreatments, das natürlich bis ins Detail vorgeplant ist. So sind alle Freiheiten für Improvisation gegeben.

Bei einer Spielfilmlänge von ca. 90 Minuten wird der Film aus 10 Plansequenzen á 9 Minuten bestehen, die alle auf Steadycam gedreht werden. Angesichts von Stadtszenen mit Passanten, Mitreisenden in einer U-Bahn, Kaufhausbesuchern, Autofahrten und dem spektakulären Showdown (mit viel Blut) ist die logistische Bewältigung eine immense Herausforderung. (…) Das Geld wird ausschließlich zur Deckung der Produktionskosten verwendet: Equipments, Locations, Ausstattung und Kostüme, Maske und Special Effects. Als Independent Produktion halten wir es für fair, Crew und Schauspieler im Rahmen unserer Möglichkeiten zu entgelten.

„Amok“ wird Zoltan Pauls vierter Spielfilm. Zuvor hatte er den Spielfilm „Frauensee“ gedreht, der sowohl auf kino-zeit.de, als auch filmstarts.de sehr gute Kritiken bekommen hat.

Die startnext-Kampagne für „Amok“ läuft noch bis zum 01. März. Ziel ist es € 25.000,- zusammen zu bekommen. Bisher sind allerdings erst € 3.080,- finanziert. Da fehlt also noch ein ganzer Batzen. Wer den Film gerne unterstützen möchte, kann es hier tun: http://www.startnext.de/amok-spielfilm

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