DVD-Rezension: „Die Koch Media Giallo-Collection Teil 1“

Von , 5. März 2013 21:10

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Am 15. März wird es endlich soweit sein: Die „Koch Media Giallo-Collection Teil 1“, die bereits Mitte des letzten Jahres angekündigt war und danach immer wieder verschoben wurde, ist da. Sehr zur Freude der vielen Fans, die nun schon seit Monaten der Veröffentlichung entgegenfiebern. Immerhin steht der Name Koch Media nicht nur für eine feine Filmauswahl, sondern auch für eine hohe Qualität der Veröffentlichungen. Warum man hier allerdings den völlig unpassenden (und dazu noch reichlich dämlichen) Spruch „die ultimative Box der blutdürstigen Italiener“ auf das Cover (und die DVDs) geknallt hat, bleibt selbst den Fans in den diversen Filmforen ein Rätsel. Denn besonders blutrünstig ist keiner der drei hier vorliegenden Filme. Tatsächlich ist auch nur „Tödliches Erbe“ ein prototypischer Giallo. „Die Waffe, die Stunde, das Motiv“ würde ich eher als Krimi-Drama mit stark kirchenkritischen Untertönen bezeichnen und „Femina Ridens“ ist eine, als Pop-Art-Traum maskierte, Persiflage auf den immer währenden Kampf der Geschlechter. Alle drei Filme besitzen andere Qualitäten, als einen hohen und kunstvoll inszenierten Bodycount, wie er für die späteren Werke innerhalb des Giallo-Genres kennzeichnend war. So ist die „Giallo-Collection“ Einsteigern nur sehr bedingt zu empfehlen. Sie richtet sich mehr an Fans, die schon so einige Gialli gesehen haben, und nun auf der Suche nach neuem, noch unbekannten Stoff sind. Leider muss man bei dieser Veröffentlichung (für Koch Media eher untypisch) Abstriche in Punkto Bildqualität („Die Waffe, die Stunde, das Motiv“ liegt nur als Abtastung einer sichtbar stark gebrauchten 35mm Filmrolle vor) und vor allem Extras (da ist man ja gerade bei der „Western Unchained“-Reihe sehr verwöhnt worden) machen.

 

Tödliches Erbe (L’assassino ha le mani pulite, 1968)

In einem französischen Dorf wird der Bahnarbeiter Oscar (Arnaldo de Angelis) eines Tages von einem Zug überfahren und getötet. Zur Überraschung aller stellt sich kurz danach heraus, dass Oscar über ein ordentliches Vermögen verfügte. Allerdings bekommen seine Töchter Simone (Femi Benussi), Rosalie (Giovanna Lenzi) und Colette (Valeria Ciangottini) das Geld erst, wenn der verkrüppelte und geistig leicht zurückgebliebene Adoptivsohn Janot (Ernesto Colli) seine Volljährigkeit erreicht hat. So lange können die Töchter nicht warten, denn sie alle drücken schwere Geldprobleme. Und so landet Janot kurze Zeit später ebenfalls unter einem Zug. Und er soll nicht das letzte Opfer des geheimnisvollen Killers bleiben…

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Obwohl ich mich schon lange Jahre für das Genre des Giallos interessiere, muss ich zugeben, dass mir „Tödliches Erbe“, dessen blumiger italienischer Titel „Der Mörder hat saubere Hände“ bedeutet, bisher vollkommen unbekannt war. Vielleicht liegt es daran, dass der Regisseur Vittorio Sindoni eher für Komödien und TV-Ware bekannt ist, und in der Besetzung, bis auf eine junge Femi Bussini, keiner der großen Namen auftaucht. Zwar spielt mit dem US-Schauspieler Tom Drake ein „Star“ aus Übersee die Hauptrolle, doch ein so großer Name ist der TV-Schauspieler Drake nun auch nicht, dass man allein aufgrund seines Mitwirkens auf den Film gestoßen wäre. Tatsächlich sollte dies auch sein einziger Film in Italien bleiben. Selbst der Komponist der grandiosen und ins Ohr gehenden Musik, Stefano Torossi, ist eher ein Unbekannter.

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Obwohl bereits 1968 gedreht, also noch vor der Hochphase des Giallos, könnte er auch mühelos zu den vielen Filmen gehören, die nach dem großen Knall mit Dario Argentos „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“ die Kinos überschwemmten. Er nimmt schon alle Elemente vorweg, die in den 70ern standardmäßig zu einem Giallo gehörten: Die sexy Damen; die vertrackte Geschichte, um einen geheimnisvollen Mörder, der die Besetzungsliste Stück für Stück dezimiert und vor allem die Konzentration auf die Morde, die die inszenatorischen Höhepunkte des Filmes darstellen. Allein in der Umsetzung sind diese noch nicht so explizit, wie in den Nachfolgern ein paar Jahre später. Die Kamera zeigt keine blutige Details, sondern wendet sich schon mal diskret ab.

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Dies bedeutet aber nicht, dass der Film nicht einige kleinere Härten aufweisen würde. Der Anblick der mit weißen Laken bedeckten Leichenteile an der Bahnstrecke ist schon nicht ohne. Grandios fehlbesetzt ist Ernesto Colli in der Rolle des minderjährigen Janot. Diese Figur, die laut Drehbuch noch drei Jahre auf ihre Volljährigkeit warten muss, von einem eindeutig sehr viel älteren Schauspieler mit schüttendem Haar und faltigem Gesicht spielen zu lassen, ist eine noch gewagtere Castingentscheidung, als die den kleinwüchsigen – aber sehr erwachsenen – Peter Bark in „Rückkehr der Zombies“ als kleinen Jungen zu besetzen. Aber davon abgesehen, macht Colli seine Sache recht gut. Die Geschichte ist spannend erzählt und über die haarsträubende letzte Wendung kann man gnädig hinwegschauen. Solch ein an den Haaren herbeigezogenes Finale sollte ja kurze Zeit später zum Giallo gehören, wie die Sahne auf den Kuchen.

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Die Waffe, die Stunde, das Motiv (L’arma, l’ora, il movente, 1973)

Der junge und gutaussehende Pater Don Giorgio (Maurizio Bonuglia) unterhält sexuelle Beziehungen mit gleich zwei verheirateten Frauen. Als er seine Affäre mit Orchidea (Bedy Moratti) beenden will, wird er in seiner Kirche erstochen. Der Waisenjunge Ferruccio (Arturo Trina) beobachtet den Mord, schweigt aber gegenüber der Polizei. Kommissar Boito (Renzo Montagnani) übernimmt den Fall und verliebt sich dabei in Orchidea. Da geschieht ein weiterer Mord…

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Die Waffe, die Stunde, das Motiv“ ist ein weiterer, eher unbekannter Giallo, der bisher nicht auf DVD veröffentlicht wurde. 1984 hatte er seine Premiere im DDR-Fernsehen, woher auch die etwas hölzerne Synchronisation stammen dürfte. Wie „Tödliche Erbschaft“ rekrutieren sich die Darsteller aus weniger bekannteren Gesichtern, die zumeist auch nicht im Genre Zuhause waren. Die Hauptrolle spielt Renzo Montagnani, den man aus einigen Sex-Komödien kennen könnte. Unter den weiblichen Darstellern fallen Bedy Moratti und Eva Czemerys auf, die mit ihren herben Erscheinungen nicht gerade konventionellen Schönheitserwartungen entsprechen, aber mit offenherzigem Körpereinsatz und vor allem einer Menge Charisma im Gedächtnis bleiben. Schade, dass Bedy Moratti nur auf eine Handvoll Filmauftritte kommt. Einzig die hochattraktive Claudia Gravy, deren Schönheit hier leider überwiegend unter einer Nonnentracht versteckt bleibt, kennt man aus Paoloa Caveras ungewöhnlichem Western „Willkommen in der Hölle“.

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Warum „Die Waffe, die Stunde, das Motiv“ ein FSK18 bekam, ist nicht so leicht nachvollziehbar. Wahrscheinlich stammt die Alterseinstufung noch aus der Zeit seiner Kinoaufführung. An den Gewaltszenen dürfte es nicht liegen. Diese sind zwar – dank SFX-Hexenmeister Carlo Rambaldi – schmackig, aber nicht besonders exzessiv. Vielmehr dürften die Damen und Herren der FSK damals große Probleme mit der Kirchenfeindlichkeit des Filmes gehabt haben. Der hübsche Pfarrer Don Giorgio ist ein triebgesteuerter Gigolo, welcher nicht nur Affären mit gleich zwei verheirateten Frauen hat, sondern auch seinen Glauben vorschiebt, um eine der beiden zum Teufel zu jagen. Zwar leistet er Buße, indem er sich mit einer Peitsche selbst kasteit, aber man wird das Gefühl nicht los, dass ihm dies ein masochistisches Vergnügen bereitet. Ähnliches lässt sich über die Nonnen sagen, die sich in einer merkwürdigen, nicht ganz in den Film passenden, Szene mit der Peitsche selber bestrafen. Ob für unkeusche Gedanken, eine Affäre mit Don Giorgio (was nicht ausgeschlossen ist) oder weil sie untereinander ihre fleischlichen Gelüste befriedigen, sei einmal dahingestellt. Gefilmt wurde das Ganze eher wie eine große Orgie, als wie ein Strafgericht.

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Der kleine Arturo Trina , der als Findelkind bei den Nonnen aufwächst, macht auch nicht gerade einen gesunden und glücklichen Eindruck. Sein winziges Zimmerchen gleicht einer Gefängniszelle, der einzige familiäre Kontakt ist der zu der Lehrerin, die ihn ab und zu besucht. Und die merkwürdige Medizin, die ihm verabreicht wird, wirkt ebenfalls wenig vertrauenerweckend. Hier wird eine junge Seele durch die unmenschliche Maschinerie der Kirche verbogen. Kein Wunder, dass er sich am Ende ähnlich intrigant verhält, wie es Don Giorgio tat.

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Renzo Montagnani in der Rolle des Kommissars verhält sich sehr untypisch, ja, manchmal auch unverständlich und wirkt auf den ersten Blick fehlbesetzt. Andererseits führt dies auch zu einer gewissen Unsicherheit gegenüber den Motiven dieses Charakters, was sich gut in die allgemein paranoide, kalte und „ungute“ Stimmung des Filmes einfügt. Ungewöhnlich auch die Entscheidung des Regisseurs Francesco Mazzei, fast gänzlich auf ein wichtiges Giallo-Element zu verzichten, nämlich der Musik. Zwar hat er mit Francesco De Masi einen berühmten Komponisten engagiert, verzichtet aber beinahe vollständig auf Filmmusik. Was dem Film einen sehr ruhigen, sachlichen – fast neorealistischen Ton gibt. Man darf allerdings auch nicht verhehlen, dass „Die Waffe, die Stunde, das Motiv“ über weite Strecken auch etwas behäbig wirkt. Für Mazzei blieb „Die Waffe, die Stunde, das Motiv“ die einzige Regiearbeit. Er produzierte eine Handvoll Filme, für die er auch das Drehbuch schrieb, dann verschwand er 1974 wieder von der Bildfläche.

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Als Grundlage für diese DVD stand ganz offensichtlich nur eine alte 35mm Kopie zur Verfügung. Diese befand sich in nicht gerade optimaler Kondition. Immer wieder weist das Ausgangsmaterial Bildfehler und fehlende Einzelbilder auf. Einmal erscheint links sogar sekundenlang ein dicker grüner Laufstreifen. Ich muss sagen, dass mich dies nicht sonderlich stört, da ich generell diesen „gebrauchten Kino-Look“ ganz gerne mag. Ich kann aber auch gut verstehen, wenn einige Käufer sich darüber beschweren werden. Wahrscheinlich war nirgendwo ein besseres Master aufzutreiben (möglicherweise erklärt dies auch, warum die Box immer wieder verschoben wurde), und ich für meinen Teil bin froh, dass der Film überhaupt veröffentlicht wurde. Der Ton klingt etwas blechern und die ostdeutsche Synchro ist von der eher preisgünstigen Sorte. Daneben gibt es noch ein 10-minütiges Interview mit Salvatore Puntillo, der im Film eine Nebenrolle spielt. Puntillo kommt dabei zwar sehr sympathisch rüber, hat aber nicht viel Erhellendes zum Film und den Dreharbeiten beizutragen.

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Femina Ridens  (1969)

Dr. Sayer (Philippe Leroy) arbeitet bei einer philantrophischen Gesellschaft. Eines Tages macht er hier die Bekanntschaft der jungen Journalistin Maria (Dagmar Lassander), die von ihm Material für einen Artikel über Zwangssterilisation von Männern als Lösung des Bevölkerungsproblems erhalten möchte. Sayer, der von einer panischen Angst vor einer Welt, in der Frauen herrschen und die Männer überflüssig sind, geplagt wird, betäubt Maria. Dann verschleppt er sie in seine Villa am Stadtrand. Hier will er Maria seinem Willen unterwerfen, sie quälen, erniedrigen und schließlich töten. Doch Maria ist weitaus stärker und klüger, als der Doktor es für möglich hält…

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„Femina Ridens“ ist das Highlight der Box. Und gleichzeitig auch der Film, der mit der Bezeichnung „Giallo“ nur sehr schwierig zu vereinbaren ist. Zwar wird der Film in diversen Nachschlagewerken, wie „Blood & Black Lace“ von Adrian Luther Smith, unter diesem Label geführt, ist aber tatsächlich eine rasiermesserscharfe Satire auf den ewigen Kampf der Geschlechter. Negativ nennt ihn „eine pervertierte Screwball-Komödie“, und das trifft es sehr gut. Auch wenn er zunächst den Anschein gibt, eine Krimi-Geschichte zu erzählen, spielt „Femina Ridens“ eher in einer Liga mit „Das 10. Opfer“ oder „Die Falle“ (der ja auch immer als Giallo deklariert wird).

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Philippe Leroy ist die perfekte Besetzung des Dr. Sayers. Einem zutiefst unsicheren Mann, ständig in Furcht vor dem stärkeren weiblichen Geschlecht. Seinen Körper hat er gestählt, um sich selbst das Aussehen eines Alpha-Männchens zu geben. Seine paranoiden Ansichten – wie z.B. der Vorwurf, die Frauen würden eine Gesellschaft ohne Männer planen – reichen weit über reines Macho-Gehabe hinaus. Um sich selbst, seine Männlichkeit und seine Dominanz über die Frauen zu beweisen, lebt er hemmungslos seine Unterdrückungsphantasien aus. Ständig muss er sich bestätigen, dass er allein es ist, der Macht ausüben kann. Frauen müssen für ihn zu Objekten degradiert werden, die ihm zum Willen sind. Nur so kann er die Gefahr für seine Männlichkeit auf Distanz halten. Leroy spielt diesen zutiefst neurotischen Typen einfach perfekt. Zunächst hält er die Maske des eiskalten Sadisten aufrecht, doch wie er sie Nuance um Nuance bröckeln lässt, ist große Schauspielkunst.

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Aber was wäre Leroy ohne ein starkes, weibliches Gegenüber? Die Deutsche Dagmar Lassander ist die perfekte Wahl für die Rolle der Maria, die zunächst reserviert und zugeknöpft, dann immer freier, offenherziger, leidenschaftlicher und auch stärker wird. Je mehr sie ihre weiblichen Reize ausspielt, umso mehr gewinnt sie die Oberhand über den Tölpel Dr. Sayer. Wer nach diesem Film kein Dagmar-Lassander-Fan ist, der muss innerlich schon tot sein. Auch Regisseur Piero Schivazappa scheint seiner Hauptdarstellerin verfallen. Jedes Bild ist ganz auf die Lassander zugeschnitten. Jede Einstellung mit ihr möchte man sich ausschneiden und an die Wand hängen. Dabei bietet Dagmar Lassander ihm eine weite Bandbreite ihrer Schauspielkunst an. Wie sie langsam vom ängstlichen Opfer zur dominanten Superfrau mutiert, ist absolut sehenswert.

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Alles in diesem Film ist bestens aufeinander abgestimmt. Das beginnt bei der futuristischen Pop-Art-Ausstattung, die das Auge ebenso verwöhnt, wie der erotische Schleiertanz der Lassander. Es geht über das clevere Drehbuch (brillant allein schon die Idee, den doppelgesichtigen Dr. Sayer ausgerechnet zu einem Vorsitzenden einer philanthropischen Gesellschaft zu machen), das langsam ein Puzzleteil ins andere fallen lässt, und endet bei der brillanten Musik von Stelvio Cipriani, die wie eine leckere Praline daherkommt und noch lange nach dem Abspann im Kopf herum flattert. „Femina Ridens“ ist großes, intelligentes Kino, voller beißendem Spott, das alle Sinne anspricht.

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Unverständlich, dass der Film erst jetzt, nach 44 Jahren, erstmals in Deutschland veröffentlicht wird. Ob das nun unbedingt in einer „Giallo-Collection“ hätte geschehen müssen, wo er möglicherweise, aufgrund falscher Erwartungen (ich erinnere hier an den Spruch über„die blutdürstigen Italiener“ auf dem Cover) Fragezeichen und lange Gesichter hinterlässt, sei einmal dahingestellt. Freuen wir uns darum einfach, dass er nach all der langen Zeit endlich seinen Weg zu uns gefunden hat. Die DVD besitzt eine gute – und gleichzeitig die beste der drei Filme in der Box – Bildqualität. Da der Film zuvor nicht in Deutschland veröffentlicht worden war, gibt es keine deutsche Synchronisation. Der Ton liegt auf Italienisch oder Englisch mit deutschen Untertiteln vor. Ein interessantes Extra ist ein aufschlussreiches Interview mit Regisseur Piero Schivazappa. Von daher stellt der Film auch in punkto Ausstattung den Höhepunkt der „Giallo-Collection“ dar.

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Eine Antwort für “DVD-Rezension: „Die Koch Media Giallo-Collection Teil 1“”

  1. Johnny6666 sagt:

    Thank you for the review! Even though it was translated by Google, I could understand for the most part – and I think yours is the first review of this new box set on the web.

    Thank you! 🙂

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