Originalfassungen in Bremen: 18.11.- 24.11.10

„Harry Potter“ überstrahlt in dieser Woche einfach alles. Im Cinemaxx besetzt er jeden einzelnen O-Fassungs-Termin. Da bleibt gerade noch Platz für einen türkischsprachigen Film. Und die anderen Kinos? Ergehen sich in Wiederholungen. Was im Falle von „Bansky“ nicht schlecht ist, denn trotz bester Vorsätze, habe ich den noch immer nicht gesehen.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 – Cinemaxx, Do.-Mi., immer um 19:30 – der von den Fans schon lange ersehnten letzten Teil (okay, vorletzten – das siebte Buch wurde in zwei Teilen verfilmt) im Originalton.

New York’ta 5 Minare – Fünf Minarette in New York – Cinemaxx, Do.-Mi., 17:20, 20:10 und (ausser Freitag) auch um 23:00, sowie Cinestar, Do.-Mi. 18:00 – Türkisch-Amerikanischer Action-Thriller: Zwei türkische Anti-Terrorspezialisten sollen in New York einen gesuchten Terroristen festnehmen und in die Türkei überführen.

Banksys – Exit Through the Gift Shop – Schauburg, Do.-Mi. jeweils 21:30 – Von und mit dem berühmten Streetart-Künstler. Documentary? Mockumentary? Das bleibt genauso mysteriös wie seine Hauptfigur.

Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard – Cinema Ostertor, So. 21.11, 12:00 Uhr – Dokumentation über einen jungen Engländer, der in den 70ern bei Bhagwan als Bodyguard arbeitete.

Kinshasa Symphony – Cinema Ostertor, Sa. 14:00 Uhr und  So. 15:00 Uhr – Doku über das L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste in Kinshasa und den alltäglichen Überlebenskampf der Orchestermitglieder.

Im Bazar der Geschlechter – Iranisch/österreichische Dokumentation über die so genannte Zeitehe, die bei den Schiiten möglich ist. Ein Mann und eine Frau gehen eine vor Gott und dem Gesetz anerkannte Ehe ein, die von einer Stunde bis zu 99 Jahren dauern kann. Hier gehen ein älter Single auf Wohnungssuche und eine allein erziehende Mutter dieses „Zweckbündnis“ ein.

Der Kalmus – Kino 46, So., 21.11. um 18:00 – der neuste Film des großen, polnischen Meisterregisseurs Andrzeij Wajda. Mit seiner Muse Krystyna Janda verfilmt er eine Kurzgeschichte des bedeutenden polnischen Autoren Jaroslaw Iwaszkiewicz. Ich habe den Film schon vor einem Jahr gesehen und bin zwiegespalten. Eine sehr interessanter, ungewöhnlicher Ansatz, der das persönliches Schicksal der Janda, die Dreharbeiten zum Film und den Film selber thematisieren. Allerdings, wie ich finde, leider dann doch inkonsequent und letztendlich enttäuschend. Hochinteressant gescheitert.

YouTube Preview Image

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 22.11., 21:45

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi. 24.11, 21:00

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