Filmauswahl für die Nordischen Filmtage in Lübeck steht fest

Die Liste mit den 140 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme aus Skandinavien, dem Baltikum und aus Norddeutschland, die beim  52. Nordischen Filmtage vom 3. bis 7. November gezeigt werden, ist veröffentlicht worden.

Als Eröffnungsfilm wurde die Musik-Komödie „Sound of Noise“ der schwedischen Regisseure Ola Simonssen und Johannes Stärne Nilsson angekündigt.

Die beiden Filme, auf die ich mich ganz besonders freue, sind einmal Christoffer Boes neues Werk „Alting bliver godt igen“ (Alles wird gut) und Per Fys „Kvinden der drømte om en mand“ (Die Frau, die von einem Mann träumt).

Christoffer Boe hat mit seinen Filmen „Reconstruction„, „Allegro“ und „Offscreen“ bisher eine ausgesprochen beachtenswerte Serie von ganz wunderbareren, geheimnisvoll-verstörenden  Filme hingelegt, die ich jedem Filmfreund mit einem Sinn für filmische Herausforderungen auf das Innigste ans Herz legen möchte. Sein neuer Film ist ein Paranoia-Thriller mit Jens Albinus.

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Per Fy wurde mit der Trilogie „Bænken“ (dt. Die Bank), „Arven“ (dt. Das Erbe) und „Drabet“ (dt. Totschlag – Im Teufelskreis der Gewalt), sowie der TV-Mini-Serie „Forestillinger“ bekannt.  Sein aktuelle Film wird als erotisches Seelendrama beschrieben. Eine erfolgreiche Modefotografin verliert sich in ihrer Obsession für einen Fremden.

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Als Gast wird bei den Nordischen Filmtagen unter anderem der schwedische Kult-Star Christina „They Called Her One-Eye“ Lindberg erwartet.

Eine Anmerkung noch in eigener Sache. Ich wurde von einem meiner Leser darauf angesprochen, warum ich zwar über die Filmfestivals in Oldenburg und Lübeck schreibe, nicht aber über das Filmfest in Hamburg. Nun, einerseits wollte ich mich, dem Titel dieses Blogs gemäß, auf Ereignisse aus Bremen und Umgebung beschränken, andererseits aber auch über die Festivals berichten, die ich besuche.

Beim Filmfest Hamburg war ich zwei Jahre lang akkreditiert und habe dort 2006/2007 sehr viele schöne Stunden verbracht.In diesem, wie auch im letzten Jahr, passte das Filmfest Hamburg aber nicht in meine Planung. Und da ich somit nicht viel zur Berichterstattung hätte beitragen können,  blieb es hier unerwähnt. Im nächsten Jahr werde ich aber an dieser Stelle zumindest einen kurzen Hinweis schreiben.

Jetzt geht es in wenigen Stunden nach Warschau, wo ich das Internationale Filmfestival besuchen werde. Ein Bericht unter dem Motto „Das Filmforum Bremen unterwegs“ wird folgen.

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