Werner Herzog auf dem Weg zum Oscar?

Wie der „Weser Kurier“ heute berichtet, hat es Werner Herzog in der Kategory „Bester Dokumentarfilm“ auf die sogenannte „short list“ der Academy-Mitglieder geschafft, welche die Oscar-Preisträger 2009 küren sollen.

Sein Film „Encounters at the End of the World“ (welcher, wie auch „The Wild Blue Yonder“ von 2005, jenseits diverser Filmfestivals leider noch keine deutsche Veröffentlichung erfahren hat) ist damit einer von 15 Filmen, von denen am 22. Januar dann fünf nominierten werden. Ebenfalls auf dieser Liste befindet sich „Standard Operating Procedure“ von Errol Morris, der 2004 bereits einen Oscar für die beste Dokumentation gewonnen hat (für „Fog of War„) und für „Standard Operating Proucedure“ bereits den Silbernen Bären in Berlin zugesprochen bekam.

Wie es auch kommen mag: Es wäre zwar nett, wenn Herzog einmal mit einem Oscar geehrt würde, dem Filmemacher selber dürfte dies aber ziemlich egal sein. Die Hauptsache ist, er beschert uns noch viele Filme.  Zwar war sein Spielfilmschaffen in den letzten Jahr leider nur auf recht durchschnittlichem Niveau, aber seine Dokumentationen ein fortwährender Quell der Freude.

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